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	<title>Peschel Communications GmbH</title>
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	<description>Übersetzen • Dolmetschen • Lektorat • Peschel Communications</description>
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	<title>Peschel Communications GmbH</title>
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		<title>Konferenzdolmetschen – Multitasking auf höchstem Niveau</title>
		<link>https://peschel-communications.de/konferenzdolmetschen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sprechen und gleichzeitig zuhören – geht das überhaupt? Klar geht das, allerdings erfordert es besondere Fähigkeiten und höchste Konzentration. </p>
<p>Konferenzdolmetscher*innen müssen sich im jeweiligen Fachgebiet auskennen und die Fachterminologie beherrschen. Und nicht nur das: Sie müssen dieses Wissen auch unter extremem Zeitdruck abrufen können und jederzeit einen kühlen Kopf bewahren – selbst wenn schnell, undeutlich oder mit starkem Akzent gesprochen wird.</p>
<p>Die universitäre Ausbildung im Konferenzdolmetschen umfasst Konsekutiv- und Simultandolmetschen (zeitversetztes bzw. zeitgleiches Dolmetschen), wobei im Konferenzsetting fast ausschließlich das Simultandolmetschen zum Einsatz kommt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/konferenzdolmetschen">Konferenzdolmetschen – Multitasking auf höchstem Niveau</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sprechen und gleichzeitig zuhören – geht das überhaupt? Klar geht das, allerdings erfordert es besondere Fähigkeiten und höchste Konzentration. </p>



<p>Konferenzdolmetscher*innen müssen sich im jeweiligen Fachgebiet auskennen und die Fachterminologie beherrschen. Und nicht nur das: Sie müssen dieses Wissen auch unter extremem Zeitdruck abrufen können und jederzeit einen kühlen Kopf bewahren – selbst wenn schnell, undeutlich oder mit starkem Akzent gesprochen wird.</p>



<p>Die universitäre Ausbildung im Konferenzdolmetschen umfasst Konsekutiv- und Simultandolmetschen (zeitversetztes bzw. zeitgleiches Dolmetschen), wobei im Konferenzsetting fast ausschließlich das Simultandolmetschen zum Einsatz kommt.</p>



<p>Folgende Eigenschaften zeichnen Simultandolmetscher*innen aus:</p>



<p>1.&nbsp;<strong>Schnelligkeit</strong>: Das nahezu gleichzeitige Hören, Übersetzen und Sprechen, mit nur wenigen Sekunden Verzögerung, erfordert schnelle Denk- und Sprachverarbeitungsfähigkeiten.</p>



<p>2.&nbsp;<strong>Hohe Konzentration</strong>: Um sowohl die Ausgangssprache zu verstehen als auch den Inhalt in der Zielsprache präzise wiederzugeben, muss eine hohe Konzentration aufrechterhalten werden.</p>



<p>3.&nbsp;<strong>Technisches Know-how</strong>: Zum Simultandolmetschen gehört eine spezielle technische Ausrüstung. Diese umfasst Dolmetscherkabinen, Kopfhörer, und Sprechstellen. Beim Ferndolmetschen gehört auch der Umgang mit Videokonferenzplattformen dazu.</p>



<p>4.&nbsp;<strong>Teamarbeit:</strong>&nbsp;Simultandolmetscher*innen arbeiten im Team, um sich regelmäßig abzuwechseln und Erschöpfung vorzubeugen. Teamkoordination und Kommunikation sind hier entscheidend.</p>



<p>5.&nbsp;<strong>Vielseitigkeit und Fachwissen</strong>: Ein breites Allgemeinwissen und oft auch ein spezifisches Fachwissen sind unerlässlich, um Themen aus verschiedenen Bereichen kompetent dolmetschen zu können.6.&nbsp;<strong>Kulturelles Wissen und Gespür</strong>: Auch das zwischen den Zeilen Gesagte muss in der Verdolmetschung zum Ausdruck kommen. Dazu sind fundierte Kenntnisse der jeweiligen Kulturen und ein ausgeprägtes zwischenmenschliches Gespür ausgesprochen wichtig.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Herausforderungen des Konferenzdolmetschens</h3>



<p>Konferenzdolmetscher*innen sind wahre Multitalente: Sie müssen mit hohem <strong>kognitivem Stress</strong> <strong>und Druck</strong> umgehen können, denn die gleichzeitige Verarbeitung und Produktion von Sprache ist geistig unglaublich anstrengend und herausfordernd. Sie müssen sich durchgehend hundertprozentig konzentrieren, da selbst kleine Übersetzungsfehler weitereichende Konsequenzen haben können. Auch die <strong>Eigenschaften der Sprecher*innen</strong>, beispielsweise Akzente, eine schnelle Sprechweise oder unklare Formulierungen, können das Verständnis erschweren. Zusätzlich müssen Dolmetscher*innen bei einer Fachkonferenz mit <strong>Fachjargon und technischen Begriffen</strong> umgehen können – eine gründliche Vorbereitung und manchmal auch Last-Minute-Lernen gehören also zur Tagesordnung. Sie müssen sich <strong>kultureller Unterschieden </strong>bewusst sein, denn das Verstehen und Übertragen von kulturellen Nuancen und Kontexten ist essenziell, um Missverständnisse zu vermeiden. Je nach Thema der Veranstaltung können Dolmetscher*innen <strong>emotional belastenden Inhalten</strong> ausgesetzt sein, insbesondere in politischen oder humanitären Kontexten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie können diese Herausforderungen bewältigt werden?</h3>



<p>1.&nbsp;<strong>Vorbereitung</strong>: Eine umfangreiche Vorbereitung mit Konferenzmaterialien und die Einarbeitung in das Fachvokabular sind das A und O.</p>



<p>2.&nbsp;<strong>Gesundheitsmanagement</strong>: Regelmäßige Pausen, gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf sind wichtig, um die Konzentration und Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten.</p>



<p>3.&nbsp;<strong>Weiterbildung:</strong>&nbsp;Ständige Fort- und Weiterbildungen stellen sicher, dass Sprachkenntnisse und Fachwissen vertieft und auf dem neuesten Stand gehalten werden.</p>



<p>4.&nbsp;<strong>Stressbewältigungstechniken</strong>: Atemübungen, Mediation und Sport können dabei helfen, Stress zu reduzieren und die mentale Belastbarkeit zu erhöhen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dolmetscher*innen für eine Konferenz buchen – worauf sollten Sie achten?</h3>



<p><strong>Qualifikation und Erfahrung</strong>: Achten Sie bei der Auswahl der Dolmetscher*innen auf eine anerkannte universitäre Ausbildung. Die Mitgliedschaft in einem Berufsverband ist ein weiterer Hinweis auf ausreichende Qualifikation.</p>



<p><strong>Sprachkombinationen:&nbsp;</strong>Welche Sprachen sollen bei Ihrer Veranstaltung gesprochen werden? Und in welche Sprachen soll eine Verdolmetschung angeboten werden?&nbsp;</p>



<p><strong>Fachwissen:&nbsp;</strong>Der bzw. die Dolmetscher*in sollte sich mit dem Thema der Konferenz auskennen. Bei spezialisierten Konferenzen (z.B. medizinische, technische oder juristische Themen) ist es unerlässlich, Vorbereitungsmaterial zur Verfügung zu stellen!</p>



<p><strong>Technische Ausstattung:&nbsp;</strong></p>



<p>Klären Sie im Vorfeld, welche technische Ausstattung benötigt wird. Erfahrene Konferenzdolmetscher*innen unterstützen Sie gerne dabei.</p>



<p><strong>Referenzen und Empfehlungen:&nbsp;</strong>Bitten Sie um Referenzen oder Empfehlungen von früheren Kunden, um die Qualität und Zuverlässigkeit zu überprüfen. Online-Bewertungen und Feedback, falls vorhanden, können ebenfalls hilfreich sein.<strong>Vorbereitung</strong>: Geben Sie den Dolmetscher*innen ausreichend Zeit, um sich auf die Veranstaltung vorzubereiten, und stellen Sie alle relevanten Materialien (inkl. detaillierte Briefing-Dokumente wie Tagesordnung, Rednerliste und Präsentationsmaterialien) rechtzeitig zur Verfügung. Am besten führen Sie ein ausführliches Vorgespräch, um alle Details der Veranstaltung zu besprechen.</p>



<p>Peschel Communications bietet seit über 25 Jahren ein breites Spektrum an Dolmetschdienstleistungen an und ist damit der ideale <a href="https://peschel-communications.de/kontakt">Ansprechpartner</a> für die Verdolmetschung Ihrer nächsten Konferenz.</p>
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		<title>Maschinelle Übersetzung vor Gericht</title>
		<link>https://peschel-communications.de/ki-uebersetzung-vor-gericht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KI-gestützte Übersetzungstools werden immer besser und schneller – aber wenn es um juristische Präzision geht, ist Schnelligkeit nicht alles. Schon ein einziger Übersetzungsfehler in einem juristischen Dokument kann teuer werden – im schlimmsten Fall steht das gesamte Verfahren auf dem Spiel.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Warum juristische Präzision mit KI nicht garantiert ist – und was passiert, wenn’s schiefgeht.</h2>



<p>KI-gestützte Übersetzungstools werden immer besser und schneller – aber wenn es um juristische Präzision geht, ist Schnelligkeit nicht alles. Schon ein einziger Übersetzungsfehler in einem juristischen Dokument kann teuer werden – im schlimmsten Fall steht das gesamte Verfahren auf dem Spiel.</p>



<p>Jurist*innen greifen immer häufiger auf KI-gestützte Übersetzungstools zurück – etwa bei Verträgen, Gerichtsdokumenten und Verfahrensunterlagen. Diese meist kostenlosen Tools versprechen zwar Arbeitserleichterung per Mausklick und liefern einen groben Überblick über den Textinhalt – doch ihre Grenzen sollten nicht unterschätzt werden. Schon kleine Fehler – falsche Terminologie, übermäßig präzisierte Mehrdeutigkeiten oder missverstandene juristische Feinheiten – können schwerwiegende Folgen haben. Bei Rechtsübersetzungen geht es um weit mehr als nur sprachliche Präzision – mitunter steht der Ausgang eines gesamten Rechtsstreits auf dem Spiel.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Risiko durch Terminologie- und Kontextfehler</h3>



<p>In juristischen Texten finden sich zahlreiche Fachbegriffe, deren Bedeutung stark vom Kontext abhängt. Was in dem einen Rechtssystem als verständliche Klausel gilt, kann in einer anderen Sprache mehrdeutig sein oder sogar eine ganz andere Bedeutung haben. Aktuelle Studien belegen: Wenn es um Klarheit und terminologische Präzision geht, sind qualifizierte menschliche Übersetzer*innen der KI weit überlegen. Eine 2025 im <em>International Journal of Language &amp; Law</em> veröffentlichte <a href="https://www.languageandlaw.eu/jll/article/view/190">Vergleichsstudie</a> kam zu dem Ergebnis, dass Übersetzer*innen durchgängig präzise juristische Terminologie anwandten, während KI-Modelle wie ChatGPT oftmals weniger exakte und allgemeinere Begriffe verwendeten. Ein Beispiel für die Risiken maschineller Übersetzung: Eine fehlerhafte Übersetzung einer Freistellungsklausel oder das Übersehen rechtlicher Unterschiede im Vertragsrecht – beispielsweise bei Begriffen wie „Haftung“, „Garantie“ oder „höhere Gewalt“ – kann die Risikoverteilung komplett verändern. Im juristischen Bereich droht auch die Gefahr einer übermäßigen Abhängigkeit von Technologie. Werden KI-generierte Inhalte als unfehlbar betrachtet – obwohl sie inhaltlich oft fehlerhaft oder gar erfunden sind – kann dies das kritische Denkvermögen und die professionelle Urteilsfähigkeit untergraben, die in der juristischen Praxis unverzichtbar sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Blackbox-Problem</h3>



<p>Einer der zentralen Unterschiede zwischen menschlicher und KI-generierter Übersetzungen ist die Frage der Verantwortlichkeit. Fehler juristischer Übersetzer*innen lassen sich nachvollziehen und können durch etablierte Standards überprüft und korrigiert werden. Bei KI-generierten Übersetzungen fehlt diese Transparenz. Man spricht hier vom „Blackbox-Problem“: Zwar sind Eingabe (Originaltext) und Ausgabe (Übersetzung) sichtbar, der Entscheidungsweg der KI bleibt jedoch undurchsichtig. Wenn ein Fehler zu einer falschen juristischen Auslegung führt, wird schwierig, die Verantwortlichen zu identifizieren. In streng regulierten Bereichen, in denen potenziell jedes Wort vor Gericht genau geprüft wird, birgt diese fehlende Nachvollziehbarkeit ernsthafte professionelle und ethische Risiken. Können Jurist*innen den Entscheidungsprozess einer KI hinsichtlich bestimmter Begriffe oder Formulierungen nicht nachvollziehen, besteht die Gefahr, dass an Dokumenten, die eigentlich Recht und Klarheit schaffen sollen, gezweifelt wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine ethische Frage</h3>



<p>Der Einsatz maschineller Übersetzungen birgt nicht nur das Risiko technischer Fehler, sondern wirft auch eine Reihe ethischer Fragen auf. Jurist*innen unterstehen der beruflichen Sorgfaltspflicht gegenüber ihren Mandant*innen. Dieser können sie unter Umständen nicht nachkommen, wenn sensible Aufgaben delegiert und persönliche Daten an automatisierte Systeme weitergegeben werden. Die Verwendung von KI-generierten Übersetzungen ohne angemessene Überprüfung kann gegen das Prinzip der informierten Einwilligung verstoßen – insbesondere wenn Mandant*innen nicht über die maschinelle Verarbeitung ihrer Dokumente informiert wurden. Der Einsatz von KI bei der Übersetzung juristischer Dokumente wirft auch datenschutzrechtliche Fragen auf. Da viele KI-Modelle cloudbasiert arbeiten, besteht die Gefahr, dass sensible Daten gespeichert, für das Training neuer Modelle genutzt und in den Ausgaben anderer Nutzer angezeigt werden – ein schwerwiegender Verstoß gegen Vorschriften wie die EU-DSGVO. Das Rechtssystem beruht grundsätzlich auf menschlichem Ermessen – von Geschworenen über Jurist*innen bis zu Richter*innen. Durch die Einführung von künstlicher Intelligenz gerät der gesamte Rechtsprozess in eine schwierige Grauzone.</p>



<p>In Situationen, in denen ein einziges Wort über Gerechtigkeit sowie Rechte und Pflichten entscheiden kann, haben ethische Fehltritte im Umgang mit KI nicht nur schwerwiegende Folgen – sie gefährden die Integrität des gesamten Rechtssystems. Bereits eine einzige falsche Übersetzung kann die Haftungsverteilung verändern, einen Vertrag unwirksam machen oder den Ablauf eines Gerichtsverfahrens beeinflussen. Deshalb ist der Einsatz qualifizierter Übersetzer*innen im juristischen Bereich – und darüber hinaus – unverzichtbar.</p>



<p>Seit über 25 Jahren sorgt das spezialisierte Übersetzerteam von Peschel Communications mit rechtlichem Know-how, präziser Sprache und sicherem Umgang mit juristischer Terminologie für fachliche Übersetzungen auf muttersprachlichem Niveau. Mehr über unsere Expertise in der Übersetzung juristischer Texte erfahren Sie <a href="https://peschel-communications.de/schwerpunkte/recht">hier</a>.</p>
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		<item>
		<title>Transcreation – die kreativste Form der Übersetzung</title>
		<link>https://peschel-communications.de/transcreation</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2025 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für die Übersetzung von Werbe- und Marketingtexten reicht eine Wort-für-Wort Übersetzung nicht aus. Stattdessen empfiehlt sich eine Transcreation, also eine Mischung aus „translation“ und „creation“. Wir zeigen Ihnen, was dabei wichtig ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/transcreation">Transcreation – die kreativste Form der Übersetzung</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Wenn Texte nicht einfach übersetzt, sondern neu gestaltet werden.</h2>



<p>Für die Übersetzung von Werbe- und Marketingtexten reicht eine Wort-für-Wort Übersetzung nicht aus. Stattdessen empfiehlt sich eine Transcreation, also eine Mischung aus „translation“ und „creation“. Wir zeigen Ihnen, was dabei wichtig ist.</p>



<p>Transkreierte Texte haben von Wörtern und Satzbau (Syntax) her oft nur noch wenig mit dem Ausgangstext zu tun. Wirkung und Zweck des Textes stehen hier im Vordergrund. Doch was passiert überhaupt bei einer Transcreation?&nbsp;Transkreatoren verschaffen sich zunächst ein möglichst detailliertes Bild des Szenarios, in das der Text in der Ausgangssprache eingebettet ist. Dann rekonstruieren sie dasselbe Szenario in der Zielsprache. Dabei lösen sie sich vollständig von der Wortebene und nutzen den gesamten Reichtum an rhetorischen und sprachlichen Mitteln der Zielsprache, um mit dem Zieltext dieselbe Wirkung zu erreichen. Da bei Werbung Emotionen im Vordergrund stehen, ist das Ziel, in der anderen Sprache dieselben Emotionen zu erzeugen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Informationen brauchen Transkreatoren?</h3>



<p>Für eine gelungenen Transcreation werden vorab deutlich mehr Informationen benötigt als bei einer normalen Übersetzung. Ein Briefing, wie man es von Werbeagenturen her kennt, gehört deshalb meist dazu.</p>



<p>Neben Angaben zu Zielsprache, Bearbeitungszeit, Textsorte und Veröffentlichungsmedium sind Informationen über die Zielkultur und die Zielregion erforderlich. Die grundlegenden Überlegungen zum Text oder der Kampagne in der Ausgangssprache sollten Transkreatoren ebenfalls kennen.</p>



<p>Auch innerhalb einer Sprache kann ein Werbetext für unterschiedliche Reaktionen sorgen, denn die Kultur kann sich von einem Land zum anderen unterscheiden. Eine Broschüre auf Spanisch, die mit Blick auf eine Vermarktung in Spanien verfasst wurde, kann in Argentinien ihre Wirkung verfehlen. Aus diesem Grund brauchen wir für eine Transcreation genaue Angaben über die Zielregion.</p>



<p>Slogans oder Überschriften bekommen besondere Aufmerksamkeit. Deshalb besteht die Möglichkeit, die Unterbreitung mehrerer Alternativvorschläge zu vereinbaren.&nbsp;</p>



<p>Für eine verlässliche Zeitplanung raten wir, Feedback-Schleifen vorzusehen. Gerade bei Slogans oder Claims hängt es von vielen Faktoren ab, ob für die Kunden schon die Transcreation „passt“. In der Ausgangssprache wurde die Formulierung oft auch erst nach mehreren Brainstormings gefunden.</p>



<p>Nicht zuletzt ist es auch bei der Transcreation wichtig zu wissen, welchen Mehrwert ein Produkt oder eine Dienstleistung für potenzielle Käufer darstellen kann.&nbsp;</p>



<p>Neben Informationen zum Text benötigen Transkreatoren auch Angaben zum Unternehmen und der Marke, die hinter einem Produkt sowie den ursprünglichen Werbetexten stehen. Hier können z.&nbsp;B. ein Firmenleitbild oder das Creative Brief des Unternehmens helfen.Darüber hinaus sollte abgeklärt werden, auf welche Weise bereits für das Produkt in der Ausgangssprache geworben wurde.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">So treffen Sie mitten ins Ziel</h3>



<p>Einer der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Transcreation ist das Bewusstsein über die Zielgruppe des Textes. Nachdem Heimatland und -kultur geklärt wurden, gilt das Augenmerk als nächstes der Persona: Alter und Beruf spielen ebenso eine Rolle wie Hobbys und Interessen. Die durchschnittliche Zielgruppe eines Herstellers für Sportwagenzubehör ist eben eine andere als die eines Produzenten von Bio-Gemüse.</p>



<p>Stil und Tonalität müssen an die Zielgruppe angepasst werden. Dazu gehört etwa die Entscheidung über den Grad der Förmlichkeit. Fühlt sich die Zielgruppe eher durch einen akademischen Stil angesprochen oder fährt sie auf Jugendsprache ab? In deutschen Texten ist eines der wichtigsten Unterscheidungsmerkmale die Anrede per Du oder Sie.&nbsp;</p>



<p>Der Stil hat auch Auswirkungen auf die Wahrnehmung eines Unternehmens. Bei einem hippen Start-up ist das Du eher üblich als bei einer Erbrechtskanzlei. In anderen Sprachen gibt es diese Unterscheidung möglicherweise nicht oder die Grenzen zwischen förmlicher und familiärer Anrede verlaufen anders. Deshalb kann man beispielswese nicht einfach ein deutsches „Du“ in ein französisches „tu“ übertragen.</p>



<p>Auch Humor und rhetorische Stilmittel spielen eine Rolle. Schlecht durchdachte humoristische Transcreations haben schon weitreichende Konsequenzen von Lachern bis zu einer völlig misslungenen Werbekampagne nach sich gezogen.&nbsp;</p>



<p>Ein iranischer Hersteller von Waschpulver nutzte das schöne Wort „<a href="https://www.deseret.com/2010/11/5/20150737/international-business-some-brand-names-don-t-translate-well">Barf</a>“, was auf Farsi „Schnee“ bedeutet, auf Englisch jedoch „sich übergeben“.</p>



<p>Dass eine fehlerhafte Vermarktung teuer sein kann, zeigt das Beispiel der britischen Bank HSBC. Der englische Slogan „Assume nothing“ wurde sinngemäß in vielen Ländern mit „Tu nichts“ übersetzt – warum sollten Kunden also zur HSBC wechseln? Das Rebranding kostete jedenfalls&nbsp;<a href="https://www.ft.com/content/77b58214-f6e3-11dd-8a1f-0000779fd2ac">10 Millionen US-Dollar</a>.</p>



<p>Von einer gelungenen Transcreation hängt also vieles ab, von gesteigerten Verkaufszahlen durch eine Erschließung neuer Märkte bis zum Ruf eines Unternehmens. Haben Sie Marketing- und Werbetexte, die Sie zielsicher in eine andere Sprache übertragen möchten? <a href="https://peschel-communications.de/kontakt">Kontaktieren Sie uns</a>! Wir beraten Sie gerne.</p>
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		<item>
		<title>Unsere Erfahrung in der Übersetzung von EE-Texten</title>
		<link>https://peschel-communications.de/professionelle-uebersetzungen-fuer-die-energiewende</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Aug 2025 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Energiewende ist weltweit in vollem Gange. Damit sie gelingt, sind internationale Zusammenarbeit und eine reibungslose Kommunikation unentbehrlich.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">In order to avoid… ähm, was war Netzengpässe auf Englisch?</h2>



<h3 class="wp-block-heading">Dann doch lieber den Profis überlassen: Qualitativ hochwertige Übersetzungen im Bereich Erneuerbare Energien</h3>



<p>Für eine erfolgreiche Energiewende ist eine reibungslose Kommunikation auf internationaler Ebene unerlässlich, um Missverständnisse zu vermeiden, Zeit zu sparen und das Vertrauen zu stärken. Professionelle Übersetzungen sind dabei das A und O.</p>



<p>In der dynamischen Welt der erneuerbaren Energien und der Energiewende ist eine klare Kommunikation über Sprachgrenzen hinweg wichtiger denn je. Damit Unternehmen und Länder gemeinsam auf eine nachhaltige Zukunft hinarbeiten können, brauchen wir zuverlässige Übersetzungen, die Wissen vermitteln und eine effektive Zusammenarbeit fördern. Dabei gehen genaue Übersetzungen über reine Worte hinaus – sie vermitteln komplexe technische Informationen und gewährleisten die Einhaltung regionaler Richtlinien und Standards. Spätestens wenn man seinen Kunden in den USA über die neuesten Verbesserungen in der Solarzellenproduktion berichten möchte, stößt man mit den Englischkenntnissen aus der Schule doch schnell an seine Grenzen – von anderen Sprachkombinationen ganz zu schweigen. So können wichtige Informationen verloren gehen. Die Folge sind Missverständnisse und damit Verzögerungen oder gar Vertrauensverlust. Und wer fühlt sich von schlecht übersetzten Webseiten nicht abgeschreckt? Fehlerhafte Texte erinnern schnell an dubiose Spam-Nachrichten oder Billigprodukte von unseriösen E-Commerce-Seiten. Und wer sich schon einmal mit<a>&nbsp;</a><a href="https://peschel-communications.de/ki-marketing-konferenz">KI-generierten Texten und Übersetzungen</a>&nbsp;auseinandergesetzt hat, weiß auch, dass diese mit Vorsicht zu genießen sind. Professionelle Übersetzer*innen mit Fachkenntnissen und&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/schwerpunkte/erneuerbare-energien">Erfahrung rund um das Thema erneuerbare Energien</a>&nbsp;unterstützen Sie mit ihren Texten bei einer nahtlose Projektdurchführung oder effektiven Werbekampagnen. Investitionen in professionelle Übersetzungen können einen entscheidenden Unterschied machen – sie schaffen Klarheit und Vertrauen im Umgang mit Kund*innen, Kolleg*innen und Geschäftspartner*innen weltweit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ihr Sprachdienstleister für alles rund um das Thema Energiewende</h3>



<p>Peschel Communications hat sich über die Jahre auf das Thema Nachhaltigkeit spezialisiert. Das begann schon zur Zeit der Gründung mit einem unserer treusten Kunden, der Solar Promotion GmbH, gemeinsam mit der FWTM Organisator der The smarter E Messen. Seitdem ist unser Kundenportfolio um viele weitere Unternehmen gewachsen, die entweder direkt oder indirekt mit erneuerbaren Energien zu tun haben. Texte über Photovoltaik und Batteriespeicher gehören zu unserem Arbeitsalltag, aber auch vor anderen innovativen Technologien schrecken wir nicht zurück. Auch andere Nachhaltigkeitsthemen – von Abfallwirtschaft bis Zero Waste sind uns bestens vertraut. Bei Unklarheiten suchen wir den persönlichen Kontakt zum Kunden, damit wir auf jeden Fall die bestmögliche Lösung finden. Für uns sind diese Themen eine Herzensangelegenheit, weil wir damit auch einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Zukunft leisten können. Das gilt übrigens nicht nur für die Inhalte, die wir übersetzen und dolmetschen, auch in unserem&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/ueber-uns/leitbild">eigenen Handeln</a>&nbsp;leisten wir einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit – sei es beim (Öko-)Strom, den Büromaterialien oder dem emissionsarmen Arbeitsweg unserer Mitarbeiter*innen.</p>



<p>Peschel Communications ist seit 25 Jahren im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv und damit Ihr idealer&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/kontakt">Ansprechpartner</a>&nbsp;für die Übersetzung von Themen rund um erneuerbare Energien.&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/kontakt">Sprechen Sie uns an</a>!</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>18 Tipps für die Zusammenarbeit mit Übersetzungsunternehmen</title>
		<link>https://peschel-communications.de/18-tipps-fuer-zusammenarbeit</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=5982</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie sind freiberuflich als Übersetzer*in tätig, bekommen aber keine Aufträge von Übersetzungsagenturen? Hier sind 18 Tipps, damit die Zusammenarbeit besser klappt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/18-tipps-fuer-zusammenarbeit">18 Tipps für die Zusammenarbeit mit Übersetzungsunternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einem früheren <a href="https://www.peschel-communications.de/die-perfekte-symbiose-freiberufliche-uebersetzer-und-uebersetzungsunternehmen/">Blog-Artikel</a> habe ich bereits über unsere Zusammenarbeit mit freiberuflichen Übersetzern berichtet. Heute möchte ich gerne Kolleginnen und Kollegen, die als Freiberufler gerne für Übersetzungsunternehmen arbeiten möchten, einige Tipps geben. Wir haben unsere <a href="https://peschel-communications.de/projektmanager-superhelden-im-uebersetzungsbuero/">Projektmanagerinnen</a> gefragt, was sie sich wünschen und zu den folgenden Tipps zusammengefasst.</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Finden Sie ein übersetzungsunternehmen, das zu Ihnen passt</h2>



<p>Wählen Sie gezielt Übersetzungsbüros aus, für die Sie arbeiten möchten. Sehen Sie sich die Website und Profile auf sozialen Medien an, um zu sehen, ob das Unternehmen zu Ihnen passen könnte, etwa in Bezug auf Ihre inhaltliche Spezialisierung. Eine Kontaktaufnahme per E-Mail reicht völlig, allerdings sollte diese persönlich gestaltet sein. Nehmen Sie sich die Zeit, den richtigen Ansprechpartner zu finden und auch anzusprechen. Schreiben Sie zwei Sätze dazu, warum Sie ausgerechnet mit diesem Übersetzungsunternehmen zusammenarbeiten möchten. Genau wie bei der Bewerbung auf eine feste Stelle sind ein zielgerichtetes Anschreiben und ein ordentlicher Lebenslauf im Anhang wichtig. </p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Haben Sie Geduld</h2>



<p>Ein Übersetzungsunternehmen wird kaum riskieren, einem Übersetzer, der sich noch nicht bewährt hat, gleich zu Anfang einen umfangreichen Auftrag zu erteilen. Vermutlich wird die Zusammenarbeit also mit mehreren kleineren Aufträgen beginnen. Wenn Sie dann bewiesen haben, dass Sie gut und zuverlässig arbeiten, können Sie auf eine intensivere Zusammenarbeit hoffen. Da die Auftragslage bei Übersetzungsunternehmen stark schwanken kann, können diese jedoch normalerweise kein bestimmtes Auftragsvolumen garantieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Reagieren Sie schnell</h2>



<p>Projektmanager arbeiten meist unter Zeitdruck. Auch wenn es Ihren Arbeitsfluss unterbricht, sollten Sie regelmäßig (etwa jede Stunde) Ihre E-Mails checken und telefonisch erreichbar sein. Nutzen Sie die Abwesenheitsnotiz Ihres E-Mail-Programms, auch bei nur stundenweiser Abwesenheit. Wenn Sie mit einem Übersetzungsunternehmen regelmäßig zusammenarbeiten, teilen Sie bitte auch Ihre Urlaubszeiten oder Zeiten der Nichtverfügbarkeit mit. </p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Kommunzieren Sie klar</h2>



<p>Verzichten Sie auf lange E-Mails und unnötige Anrufe: „Ich kann die Übersetzung bis Dienstag, 12 Uhr übernehmen“, oder: „Leider habe ich heute und morgen keine Kapazität“ ist alles, was die Projektmanagerin an Information braucht. Auch ein konstruktiver Vorschlag, z.&nbsp;B. Verschieben der Abgabe um einen halben Tag, kann nützlich sein.</p>



<p>Wählen Sie den Kommunikationsweg bewusst: In den meisten Fällen ist eine Kommunikation per E-Mail für den Arbeitsalltag der Projektmanagerin einfacher. Wenn Sie aber dringend eine Antwort brauchen, um mit einem Auftrag zu beginnen, oder wenn Ihre Frage komplexer ist, rufen Sie an.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Seien Sie zuverlässig</h2>



<p>Nehmen Sie nur Aufträge an, die Sie zeitlich und inhaltlich auch schaffen. Das bedeutet, dass Sie den Auftrag in Ruhe sichten sollten und einen Puffer für Unvorhergesehenes einbauen sollten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">6. Liefern Sie pünktlich</h2>



<p>Die Projektmanagerinnen müssen sich auf Zusagen hundertprozentig verlassen können, denn eine verspätete Lieferung der Übersetzung kann unter Umständen nach Domino-Manier den gesamten Projektablauf über den Haufen werfen.</p>



<p>Falls es doch einmal unvorhergesehene Verzögerungen geben sollte, melden Sie sich so früh wie möglich bei der Projektmanagerin. Sie wird dann mit Ihnen gemeinsam nach einer Lösung suchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">7. Beachten Sie Arbeitsanweisungen</h2>



<p>Bevor Sie mit der Übersetzung beginnen, sehen Sie sich die Arbeitsanweisungen in Ruhe an. Binden Sie mitgelieferte Terminologiedatenbanken und <a href="https://peschel-communications.de/cat-tools-was-ist-das/">Translation Memories</a> ein. Bitten Sie im Zweifelsfall um eine schriftliche Auflistung aller Anforderungen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">8. Zeigen Sie sich flexibel</h2>



<p>Wenn eine Projektmanagerin nachträglich Änderungen im Ausgangstext schickt oder sich ein Abgabetermin verschiebt, oder wenn der Kunde nach der Lieferung noch Änderungen an der Übersetzung wünscht, denken Sie daran: Die Projektmanagerin ist Teil einer Prozesskette. Versuchen Sie gemeinsam mit ihr, eine Lösung zu finden, mit der der Kunde zufrieden ist. Wenn die Mehrarbeit nicht in den Kulanzrahmen fällt, besprechen Sie das mit der Projektmanagerin. Vor allem: Behalten Sie immer im Hinterkopf, dass von einem zufriedenen Kunden nicht nur das Übersetzungsbüro profitiert, sondern am Ende auch Sie – durch Folgeaufträge.</p>



<h2 class="wp-block-heading">9. Behandeln Sie das Übersetzungsunternehmen als Kunden</h2>



<p>Die Projektmanagerin – und damit das Übersetzungsunternehmen – ist Ihr Kunde. Kundenorientiertes Arbeiten bedeutet, sich beispielsweise nach der gewünschten Art, den Text zu zählen (Wort/Zeile, Ausgangs- oder Zieltext) zu richten. Wenn ein guter Kunde mal um einen kleinen Extraservice bittet, etwa einen zusätzlichen Satz nach Abgabe einer Übersetzung, zeigen Sie sich auch mal kulant. Wenn ein Übersetzungsunternehmen über ein Portal arbeitet, bestehen Sie nicht auf Lieferung per E-Mail. Zum Dienstleistungsdenken gehört, seinem Kunden entgegenzukommen, soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">10. Pflegen Sie Ihr technisches Wissen</h2>



<p>Halten Sie sich auf dem neuesten Stand, was die Verwendung Ihrer Tools angeht. Sicherlich wird eine Projektmanagerin Ihnen bei technischen Problemen mal einen Tipp geben können. Aber die Support-Hotline Ihres Softwareanbieters ersetzt sie nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">11. Stellen Sie Fragen</h2>



<p>Wir haben noch keinen Kunden erlebt, der nicht bereit war, Rückfragen zu Ausgangstexten zu beantworten. Im Gegenteil: Rückfragen zeigen, dass Sie den Text kritisch und gründlich lesen – eine Grundvoraussetzung für ein gutes Endergebnis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">12. Denken Sie mit</h2>



<p>Fehlen Informationen, die das Übersetzen erleichtern, dann weisen Sie die Projektmanagerin darauf hin. Vielleicht hat sie nicht gesehen, dass im vorletzten Absatz Ihres Textes auf ein Bild Bezug genommen wird, und fordert dieses gerne vom Kunden an. Auch Hinweise auf Schreibfehler im Ausgangstext oder sachliche Fehler, auf die Sie bei der Recherche vielleicht stoßen, sollten an die Projektmanagerin zurückgemeldet werden. Wir arbeiten schließlich alle gemeinsam auf ein Ziel hin: eine gute Übersetzung und einen zufriedenen Kunden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">13. Liefern Sie keine unfertige Arbeit</h2>



<p>Das Übersetzungsunternehmen erwartet von Ihnen vollständig übersetzte, finale Texte. Wenn Sie liefern, sollte eine Rechtschreibeprüfung durchgeführt worden sein und alle Fragen sollten bereits mit der zuständigen Projektmanagerin geklärt sein.&nbsp;</p>



<p>Kommentare – etwa zu Fundstellen von Terminologie – helfen der Revisorin und sind deshalb willkommen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">14. Nehmen Sie Feedback an</h2>



<p>Wenn Sie vom Übersetzungsunternehmen Feedback bekommen, nehmen Sie es an. Konstruktive Kritik hilft Ihnen, immer besser zu werden, und ein Lob tut doch einfach immer gut. Geben Sie kein Feedback zum Feedback – es sei denn, Sie finden tatsächliche Fehler in den Korrekturen. Mehrere Feedback-Schleifen kosten Zeit, schaffen aber keinen Mehrwert.</p>



<h2 class="wp-block-heading">15. Beantworten Sie Rückfragen umgehend</h2>



<p>Möglicherweise hat die Revisorin Fragen zu Ihrer Übersetzung. Da sie meist unter engen Zeitvorgaben arbeitet, wird sie für eine sehr schnelle Beantwortung ihrer Fragen dankbar sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">16. Bleiben Sie in Kontakt</h2>



<p>Wenn Sie schon lange nichts mehr von einem Übersetzungsunternehmen gehört haben, für das Sie früher regelmäßig gearbeitet haben, rufen Sie sich in Erinnerung. Vielleicht hat die Projektmanagerin gewechselt, oder sie hat Ihren Namen einfach nicht mehr so präsent wie den von anderen Freiberuflern. Natürlich sollten Sie es mit Nachfragen nicht übertreiben. Aber eine kurze Mail (kein Anruf, keine wöchentliche Mailingaktion) kann nicht schaden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">17. Nehmen Sie sich Zeit für ein persönliches Wort</h2>



<p>Wenn Sie Ihre Ansprechpartnerin im Übersetzungsunternehmen mal am Telefon haben und merken, dass diese gerade in Plauderlaune ist, nehmen Sie sich Zeit für ein paar persönliche Worte. Das macht den Arbeitstag für alle menschlicher und schöner, und beim nächsten zu vergebenden Auftrag denkt die Projektmanagerin vielleicht eher an Sie.</p>



<h2 class="wp-block-heading">18. Rechnen Sie zeitnah ab</h2>



<p>Schicken Sie die Rechnung für Ihre Leistungen so früh wie möglich, so kann die Projektmanagerin sie am einfachsten zuordnen. Wenn Sie von einem Übersetzungsbüro viele kleinere Aufträge bekommen, kann auch eine monatliche Sammelrechnung sinnvoll sein. Sprechen Sie das am besten mit der Projektmanagerin ab.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/18-tipps-fuer-zusammenarbeit">18 Tipps für die Zusammenarbeit mit Übersetzungsunternehmen</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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		<title>Warum Lokalisierung wirkt</title>
		<link>https://peschel-communications.de/lokalisierung-wirkt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 07:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>66 Prozent der Unternehmen und 34 Prozent der Konsument*innen sind bereit, für ein lokalisiertes Produkt bis zu 30 Prozent mehr zu bezahlen. Lesen Sie hier, warum Lokalisierung wichtig ist und welche 3 Faktoren eine Lokalisierung erfolgreich machen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Warum ist Lokalisierung so wichtig, und wie wird sie gut?</h2>



<p>66 Prozent der Unternehmen und 34 Prozent der Konsument*innen sind bereit, für ein lokalisiertes Produkt <a href="https://csa-research.com/Blogs-Events/Blog/do-b2b-buyers-value-localization">bis zu 30 Prozent mehr</a>  zu bezahlen. Was bedeutet das für Ihr Unternehmen und für Ihre Produkte? Lesen Sie hier, warum Lokalisierung wichtig ist und welche 3 Faktoren eine Lokalisierung erfolgreich machen.</p>



<p>Lokalisierung bedeutet, ein Produkt auf die kulturellen und linguistischen Nuancen eines Zielmarktes anzupassen. Egal ob es sich um Software, eine Website oder eine Bedienungsanleitung handelt: Wenn es im Zielmarkt funktionieren soll, muss es lokalisiert werden. Wenn man dann noch nicht einmal mehr merkt, dass das Produkt ursprünglich aus dem Ausland stammt, war die Lokalisierung ein Erfolg. Ein wichtiges Element der Lokalisierung ist die Übersetzung. Produkte und Dienstleistungen müssen aber auch gesellschaftspolitische, religiöse, wirtschaftliche und kulturelle Unterschiede berücksichtigen, um in einem neuen Markt erfolgreich zu sein. Dazu müssen gegebenenfalls Dinge wie Symbole, Farben, Namen, Musik oder Anspielungen angepasst werden. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sollten Sie Ihre Produkte lokalisieren?</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Langfristige Rendite (ROI)</strong></h3>



<p>Eine&nbsp;<a href="https://csa-research.com/More/Media/Press-Releases/ArticleID/40/Fortune-500-Companies-that-Invest-in-Translation-Report-Higher-Revenue" target="_blank" rel="noreferrer noopener">CSA-Umfrage unter den Fortune 500-Unternehmen</a>&nbsp;ergab, dass Unternehmen, die ihr Lokalisierungsbudget erhöhten, im Vergleich zur Fortune-500-Konkurrenz eine 50&nbsp;Prozent höhere Chance hatten, ihre Einnahmen zu steigern. Die Wahrscheinlichkeit, auch den&nbsp;<strong>Gewinn zu erhöhen</strong>, war doppelt so hoch.</p>



<p>Lokalisierte Produkte sind auf eine bestimmte Sprache und einen bestimmten Markt zugeschnitten. Somit sind sie wirkungsvoller und&nbsp;eher erfolgreich. Lokalisierung ist in vielerlei Hinsicht entscheidend: um internationale Märkte zu erobern, die Kundenbindung und -nähe zu stärken, einen positiven visuellen Eindruck einer Marke zu schaffen und Supportkosten zu vermeiden.&nbsp;</p>



<p>Wenn Sie Ihre Inhalte umfassend lokalisieren, sparen Sie letztlich Zeit und Geld. Denn so vermeiden Sie das Risiko, Produkte oder Dienstleistungen anzubieten, die im Zielmarkt nicht gut ankommen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Risikomanagement</strong></h3>



<p>Zwar hat sich die Qualität maschineller Übersetzungen über die Jahre hinweg verbessert. Gerade wenn es um kundenorientierte Kommunikation geht, kann sie aber noch lange nicht mit professionellen Übersetzer*innen mithalten. Als Unternehmen können Sie&nbsp;sich das Risiko nicht leisten, sich mit&nbsp;<strong>kulturellen Faux-Pas oder inhaltlichen Fehlern</strong>&nbsp;<strong>zu blamieren</strong>&nbsp;und so dem Ruf Ihres Unternehmens zu schaden.&nbsp;</p>



<p>Solche Fehler sind jedoch bei maschineller Übersetzung vorprogrammiert, da Kontext und Inhalte dem Algorithmus zu schaffen machen. Dasselbe gilt für Übersetzungen, die von Leuten angefertigt werden, die die Sprache nicht perfekt beherrschen oder sich nicht all der verschiedenen Aspekte einer guten Übersetzung und Lokalisierung bewusst sind. Schließlich wird man nicht automatisch zum*zur Übersetzer*in, nur weil man eine Fremdsprache beherrscht.</p>



<p>Mit einem professionellen Lokalisierungsprozess kommen Sie gar nicht erst in die Situation, potenziell beleidigende, illegale oder erfolglose und ungenaue Kommunikationsinhalte zu erstellen, die Sie teuer zu stehen kommen. Außerdem kann die fehlerhafte Verwendung von Terminologie z.B. in Betriebsanleitungen zu Missverständnissen und sogar zu Unfällen führen. In einem Rechtsdokument könnte die falsche Terminologie juristische Folgen haben. Es ist deshalb äußerst wichtig, Ihre Produkte und Dienstleistungen von Profis lokalisieren zu lassen, die mit dem gewünschten Zielmarkt vertraut sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vertrautheit schafft Sicherheit</strong></h3>



<p>Unbekanntes kann Ängste oder Unbehagen auslösen, wenn auch nur unterbewusst. Wenn wir uns jedoch in einer vertrauten Umgebung bewegen und unsere Erwartungen erfüllt werden, können wir mehr mit einem Produkt oder einem Service anfangen. Gut lokalisierte Benutzeroberflächen etwa schaffen durch ihre Benutzerfreundlichkeit und ihre Zugänglichkeit mehr Sicherheit. Passender Kundensupport und systematische Hilfe sowie verständliche und umfassende Produktdokumentationen sorgen ebenfalls für ein positives Kundenerlebnis.</p>



<p>Die Erwartungen, wie diese Unterstützung bereitgestellt wird und wie Nutzer*innen und Interessent*innen angesprochen werden, werden erfüllt.&nbsp;&nbsp;Wirkungsvolle Lokalisierung respektiert kulturelle Normen und weckt gleichzeitig Vertrauen. Das untermauert erfolgreiche Verkaufsprozesse und stärkt das Verkaufsergebnis.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie geht Lokalisierung richtig?</h2>



<p>Professionelle Sprachdienstleister ermöglichen es Ihnen, lokalisierte Dienstleistungen und Produkte anzubieten, ohne dass Sie bei der Qualität ihrer technischen und komplexen, branchenspezifischen Angebote Kompromisse machen müssen. So stellen Sie sicher, dass sich Kund*innen in allen Zielmärkten von ihrem Produkt angesprochen fühlen und es gerne nutzen.</p>



<p>Professionelle Sprachdienstleister liefern Ihnen ein hochwertig lokalisiertes Produkt, das von Beginn an für optimalen Umsatz sorgt. Sie sparen sich außerdem Überarbeitung- und Anpassungsschleifen, um fehlerhafte oder irrelevante Inhalte auszumerzen.</p>



<p>Sie möchten gerne den Wert Ihrer Produkte und Dienstleistungen steigern? <a href="https://peschel-communications.de/en/our-services/transcreation">Sprechen Sie uns an!</a></p>
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		<title>Barrierefreiheit: Ist Ihre Website mehr als benutzerfreundlich?</title>
		<link>https://peschel-communications.de/barrierefreie-website</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2025 11:37:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Begriff „barrierefrei“ bezieht sich nicht nur auf die reale Welt. Da sich unser Leben vermehrt online abspielt, muss auch hier auf Menschen mit Behinderung (einschließlich Einschränkungen des Hörens, Sehens, der motorischen und/oder geistigen Fähigkeiten) Rücksicht genommen werden. Aber nicht nur Menschen mit Behinderung profitieren von barrierefreien Webseiten und Apps – Barrierefreiheit erhöht auch die allgemeine Benutzerfreundlichkeit. Die klaren inhaltliche Strukturen kommen auch den Webentwicklern entgegen. Doch was ist zu beachten, um Inhalte für alle leichter zugänglich zu gestalten?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/barrierefreie-website">Barrierefreiheit: Ist Ihre Website mehr als benutzerfreundlich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Anforderungen und Empfehlungen für barrierefreie Webseiten</h2>



<p>Der Begriff „barrierefrei“ bezieht sich nicht nur auf die reale Welt. Da sich unser Leben vermehrt online abspielt, muss auch hier auf Menschen mit Behinderung (einschließlich Einschränkungen des Hörens, Sehens, der motorischen und/oder geistigen Fähigkeiten) Rücksicht genommen werden. Aber nicht nur Menschen mit Behinderung profitieren von barrierefreien Webseiten und Apps – Barrierefreiheit erhöht auch die allgemeine Benutzerfreundlichkeit. Die klaren inhaltliche Strukturen kommen auch den Webentwicklern entgegen. Doch was ist zu beachten, um Inhalte für alle leichter zugänglich zu gestalten?</p>



<p>Webseiten und Inhalte gelten als barrierefrei, wenn sie unter anderem</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Leichte Sprache anbieten</li>



<li>einfach zu lesen sind (verständlich, übersichtlich, große bzw. anpassbare Schriftgröße, klare Kontraste)</li>



<li>Rücksicht auf Farbenblindheit: rot ist z.B. für Hinweise nicht auffällig genug</li>



<li>klar aufgebaut und inhaltlich nicht überladen sind</li>



<li>mit alternativen Eingabegeräten kompatibel sind (z.B. Joysticks)</li>



<li>keine allgemeinen technischen Barrieren enthalten (z.B. Zugriff über unterschiedliche Browser oder über das Handy/den PC muss ohne Probleme klappen)</li>



<li>Videos mit <a href="https://peschel-communications.de/leistungen/audiovisuelle-uebersetzung">Untertiteln</a> und/oder Gebärdensprache anbieten </li>



<li>große Buttons, Formularfelder, Bedienflächen etc. enthalten (besonders wichtig für die mobile Nutzung)</li>



<li>Screenreader beim Aufbau der Webseite berücksichtigen. </li>
</ul>



<p>Screenreader werden von Menschen mit Sehbehinderung verwendet. Sie lesen den Inhalt der Seite bei jedem Aufruf vor. Damit sie einwandfrei funktionieren, müssen folgende Kriterien erfüllt sein:</p>



<p>Die Webseite&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>darf inhaltlich nicht überladen sein <ul><li>muss Beschreibungen von Bildern, Formularen und Buttons enthalten, damit sehbehinderte Menschen mit ihnen arbeiten können (Text wird durch Screenreader vorgelesen oder durch eine Braillezeile in Braille umgewandelt)</li></ul>
<ul class="wp-block-list">
<li>Semantische Auszeichnungen für Strukturelemente (Bestandteile einer Webseite wie Titel, Navigation, Inhalt, etc.) enthalten. Diese müssen korrekt zugeordnet sein, damit der Screenreader sie in der richtigen Reihenfolge vorliest. Bei Formularen müssen hier die Felder mit ihrer Beschreibung verknüpft werden.</li>
</ul>
</li>
</ul>



<p>Vorteil: durch die Anforderungen für Screenreader wird die Suchmaschinenoptimierung vereinfacht!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gibt es offizielle Richtlinien? Und wie kann die Barrierefreiheit getestet werden?</h2>



<p>Öffentliche Webseiten (z.B. von öffentlichen Krankenhäusern, Behörden oder Ämtern) sind EU-weit gesetzlich zur Umsetzung der Barrierefreiheit verpflichtet (Richtlinie (EU) 2016) 2102). Bis Juni 2025 soll in Deutschland die Pflicht auf Bereiche wie den Online-Handel, Banken und Personenverkehr ausgeweitet werden.</p>



<p>Jedes EU-Land hat seine eigenen Richtlinien, in Deutschland gilt die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV). Auch in Ländern außerhalb der EU gibt es Vorschriften zur Barrierefreiheit von Webseiten, z.B. der Americans with Disabilities Act (ADA) in den USA.Es gibt diverse (kostenfreie) Tools und Anlaufstellen, durch die eine Webseite auf Barrierefreiheit getestet werden kann. Darüber hinaus kann eine Webseite auch offiziell zertifiziert werden (z.B. WACA – Web Accessibility Certificate).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo kommen Übersetzer*innen ins Spiel?</h2>



<p>Selbstverständlich verbessert auch Mehrsprachigkeit den Zugang zu Online-Inhalten, von <a href="https://peschel-communications.de/schwerpunkte/recht">Behördeninformationen</a> zu <a href="https://peschel-communications.de/tourismus-fuer-fortgeschrittene-tourism-for-runaways">touristischen</a> Angeboten – je mehr Sprachen eine Website anbietet, desto mehr Menschen erreicht sie.</p>



<p>In Bezug auf die Inklusion von Menschen mit Behinderungen schreibt die BITV vor, dass bestimmte Inhalte auch in Leichter Sprache und Gebärdensprache verfügbar sein müssen. Außerdem wird empfohlen, Videos zu <a href="https://peschel-communications.de/leistungen/audiovisuelle-uebersetzung">untertiteln</a>. </p>



<p></p>



<p>Benötigen Sie ein- oder mehrsprachige Untertitel für Ihre Videos? Bei Peschel Communications sind Sie genau richtig! Kontaktieren sie uns <a href="https://peschel-communications.de/kontakt">hier</a></p>



<p></p>



<p>Weitere Informationen zu barrierefreien Webseiten sowie Tools/Anlaufstellen zur Überprüfung der Barrierefreiheit finden Sie hier:</p>



<p>Allgemeine Informationen und Tests:</p>



<p><a href="https://www.mindshape.de/magazin/barrierefreie-websites">https://www.mindshape.de/magazin/barrierefreie-websites</a></p>



<p><a href="https://www.aktion-mensch.de/inklusion/barrierefreiheit/barrierefreie-website">https://www.aktion-mensch.de/inklusion/barrierefreiheit/barrierefreie-website</a></p>



<p><a href="https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/DE/Fachwissen/Informationstechnik/Testen/testen_node.html">https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/DE/Fachwissen/Informationstechnik/Testen/testen_node.html</a></p>



<p>Gesetzliches:</p>



<p><a href="https://www.laoutoumai.de/rechtsgebiete/medien-und-recht/85-pflicht-zur-digitalen-barrierefreiheit-auf-websites-und-apps-bis-zum-28-juni-2025">https://www.laoutoumai.de/rechtsgebiete/medien-und-recht/85-pflicht-zur-digitalen-barrierefreiheit-auf-websites-und-apps-bis-zum-28-juni-2025</a></p>



<p><a href="https://eur-lex.europa.eu/DE/legal-content/summary/accessibility-of-public-sector-websites-and-mobile-apps.html">https://eur-lex.europa.eu/DE/legal-content/summary/accessibility-of-public-sector-websites-and-mobile-apps.html</a></p>



<p>WACA-Zertifikat:https://waca.at/waca</p>
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		<item>
		<title>Europäisches KI-Gesetz: Was ist wichtig fürs Marketing?</title>
		<link>https://peschel-communications.de/ki-im-marketing</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2025 11:20:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=5942</guid>

					<description><![CDATA[<p>Man kann die künstliche Intelligenz hypen, auf den Mars schießen wollen oder sie sich dort zunutze machen, wo sie das Leben wirklich erleichtert. In jedem Fall geht der Einsatz von KI mit einem mehr oder weniger hohem Risko einher – nicht nur in Bezug auf Qualität. Deshalb hat die EU mit der Verordnung (EU) 2024/1689 zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz das sogenannte KI-Gesetz verabschiedet. Wie hoch das Risiko bei KI-Übersetzungen ist? Dazu gibt es eine kleine Anekdote am Ende des Artikels.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Man kann die künstliche Intelligenz hypen, auf den Mars schießen wollen oder sie sich dort zunutze machen, wo sie das Leben wirklich erleichtert. In jedem Fall geht der Einsatz von KI mit einem mehr oder weniger hohem Risko einher – nicht nur in Bezug auf Qualität. Deshalb hat die EU mit der Verordnung (EU) 2024/1689 zur Festlegung harmonisierter Vorschriften für künstliche Intelligenz das sogenannte KI-Gesetz verabschiedet. Wie hoch das Risiko bei KI-Übersetzungen ist? Dazu gibt es eine kleine Anekdote am Ende des Artikels.</p>



<p>Die KI-Verordnung, häufig auch als „AI Act“ bezeichnet, soll „den Schutz von natürlichen Personen, Unternehmen, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie der Umwelt erleichtern und gleichzeitig Innovation und Beschäftigung fördern“. Denen, die befürchten, dass Deutschland und die EU durch die KI-Verordnung gegenüber anderen Regionen abgehängt werden könnten, sei gesagt, dass es nicht um undifferenzierte Verbote, sondern um die verantwortungsvolle Anwendung und Weiterentwicklung von KI-Tools geht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">In dem europäischen Rechtsrahmen sind vier Risikostufen für KI-Systeme festgelegt</h2>



<figure class="wp-block-table"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Risikoklasse</strong></td><td><strong>Beschreibung</strong></td><td><strong>Regulierung</strong></td><td><strong>Beispiel</strong></td></tr><tr><td>Inakzeptables Risiko</td><td>Verletzung grundlegender Rechte</td><td>Verboten</td><td>Social Scoring Systeme</td></tr><tr><td>Hohes Risiko</td><td>Potenziell hohes Schadensrisiko</td><td>Weitreichende Anforderungen</td><td>Kreditwürdigkeitsprüfung, Lebenslauferkennung</td></tr><tr><td>Begrenztes Risiko</td><td>Interaktion mit Personen</td><td>Transparenzpflichten</td><td>Chatbots</td></tr><tr><td>Niedriges Risiko</td><td>Alle übrigen Systeme</td><td>Keine Anforderungen</td><td>Vorausschauende Wartung</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Quelle: adaptiert von: <a href="https://www.ihk.de/darmstadt/produktmarken/digitalisierung/ai-act-die-eu-reguliert-ki-6261116">https://www.ihk.de/darmstadt/produktmarken/digitalisierung/ai-act-die-eu-reguliert-ki-6261116</a></p>



<p>Die EU-Verordnung zielt darauf ab, nur KI-Systeme, die ein hohes Risiko für die Allgemeinheit darstellen, strengen Regeln zu unterwerfen oder zu verbieten. Die meisten KI-Systeme fallen nicht in diese Kategorie, und für sie gibt es deshalb keine Vorschriften oder lediglich eine Transparenzpflicht. Die EU-Verordnung ist erst ab dem 2.&nbsp;August 2026 voll gültig, einige Vorschriften sind aber bereits früher anwendbar:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>KI-Systeme mit inakzeptablem Risiko sind schon nach sechs Monaten verboten, das heißt ab Februar 2025.</li>



<li>Vorschriften zu KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck gelten nach 12 Monaten, also ab August 2025.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was bedeutet das fürs Marketing?</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Transparenz bei KI-generierten Inhalten 
<ul class="wp-block-list">
<li>Kennzeichnungspflicht: Ausdrücklich zu kennzeichnen sind ab August 2026 sogenannte „Deepfakes“, also KI-Inhalte in Form von Bild-, Ton- oder Videomaterial, die realen Personen, Gegebenheiten oder Ereignissen merklich ähneln bzw. echt erscheinen.</li>



<li>KI-Werke, die keine Deepfakes darstellen, müssen nicht zwingend gekennzeichnet werden. Eine Kennzeichnung sollte trotzdem zur „guten Praxis“ gehören, um das Vertrauen von Kund*innen zu stärken.</li>



<li></li>
</ul>
</li>



<li>Qualitätssicherung
<ul class="wp-block-list">
<li>Alle KI-generierten Inhalte sollten vor der Veröffentlichung von fachkompetenten Personen geprüft werden. Das gilt auch für Übersetzungen.</li>



<li>Prüfen Sie dabei auch, ob die KI den Kontext Ihres Unternehmens und Ihrer Zielgruppe ausreichend berücksichtigt hat.</li>



<li></li>
</ul>
</li>



<li>Anpassung an Markenstimme bzw. Corporate Identity
<ul class="wp-block-list">
<li>Bearbeiten Sie die KI-generierten Inhalte, um sicherzustellen, dass Ton und Stil mit Ihrer Markenidentität übereinstimmen</li>



<li>Erstellen Sie dazu zum Beispiel einen Redaktionsleitfaden bzw. <a href="https://peschel-communications.de/leistungen/lektorat">Styleguide</a>, damit alle Redakteur*innen in Ihrem Unternehmen einheitlich arbeiten. Gerne unterstützen wir Sie bei der Erstellung.</li>



<li></li>
</ul>
</li>



<li>Datenschutz und DGSVO-Konformität
<ul class="wp-block-list">
<li>Die Nutzung von KI, um personenbezogene Daten zu analysieren oder Werbekampagnen zu personalisieren, muss selbstverständlich DSGVO-konform sein. Die Zustimmung der Nutzer*innen muss eingeholt werden und es dürfen keine sensiblen Daten in Drittländer ohne ausreichenden Schutz übermittelt werden.</li>



<li>Wenn KI genutzt wird, um automatisierte Entscheidungen über Verbraucher*innen zu treffen (z. B. bei dynamischer Preissetzung), haben diese das Recht, darüber informiert zu werden und Einspruch einzulegen.</li>



<li></li>
</ul>
</li>



<li>Schulungen und Aufklärung
<ul class="wp-block-list">
<li>Entwickeln Sie für Ihre Mitarbeitenden klare Richtlinien zur Verwendung von KI für die Content-Erstellung.</li>



<li>Schulen Sie Ihre Mitarbeitenden darin, relevante Vorschriften zu verstehen und anzuwenden. Das betrifft im Marketingbereich z.&nbsp;B. Chatbots, Predictive Analytics zur Vorhersage von Trends, KI-basiertes Content Management und maschinelle Übersetzung.</li>
</ul>
</li>
</ol>



<ol class="wp-block-list"></ol>



<ol class="wp-block-list"></ol>



<ol class="wp-block-list"></ol>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Was ist mit KI-generierten Übersetzungen?</strong></h2>



<p>Das KI-Gesetz der EU stuft maschinelle Übersetzungstools nicht generell als Hochrisikosysteme ein. Allerdings können sie in bestimmten Anwendungsfällen als hochriskant gelten, wenn sie erhebliche Auswirkungen auf wichtige Aspekte des Lebens haben. Ob der folgende Fall wohl so eingeschätzt werden kann? Im Mai 2024 wurde in Bayern ein Zug evakuiert und ein Passagier festgenommen, nachdem er vermeintlich eine Bombendrohung ausgesprochen hatte. Nach dem Einsatz der Bundespolizei stellte sich dann heraus, dass die eigentlich harmlose Frage des Passagiers von seiner Handy-App falsch aus dem Arabischen ins Deutsche übersetzt worden war.&nbsp;Ganz allgemein kann man sagen, dass sich aus fehlerhaften Übersetzungen – wie sie beim Einsatz von KI leicht entstehen – die Frage der Haftung ergibt. Wurde eine Übersetzung professionell von einem menschlichen Übersetzer erstellt, so<strong>&nbsp;</strong>haftet grundsätzlich dieser für seine Leistung. Üblicherweise haben Profis deshalb eine berufliche Haftpflichtversicherung.</p>



<p>Fazit: Vor dem Einsatz von KI-Tools sollte immer eine Risikoabwägung erfolgen. Und wenn Sie sich bei maschinell erstellten Übersetzungen nicht sicher sind: Fragen Sie uns, wir sind Profis. Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie uns eine <a href="https://peschel-communications.de/kontakt">E-Mail</a></p>



<p></p>



<h3 class="wp-block-heading">Quellen:</h3>



<p><a href="https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/regulatory-framework-ai">https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/regulatory-framework-ai</a>&nbsp;(KI-übersetzt)</p>



<p><a href="https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/ai-act-2285944">https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/ai-act-2285944</a></p>



<p><a href="https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/wirtschaft-digital/dihk-durchblick-digital/europaeisches-gesetz-ueber-kuenstliche-intelligenz-63750">https://www.dihk.de/de/themen-und-positionen/wirtschaft-digital/dihk-durchblick-digital/europaeisches-gesetz-ueber-kuenstliche-intelligenz-63750</a></p>



<p><a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32024R1689">https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32024R1689</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/ki-im-marketing">Europäisches KI-Gesetz: Was ist wichtig fürs Marketing?</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Global English</title>
		<link>https://peschel-communications.de/global-english</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Nov 2024 10:19:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=5898</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein Englisch für Alle – Global English. Gibt es das überhaupt?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/global-english">Global English</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es gibt tatsächlich keine universelle Definition für &#8222;Global English&#8220;. Meist bezeichnet es eine vereinfachte Form des Englischen für die Kommunikation von Gruppen. Es ist also keine landesspezifische oder formelle Sprachvariante, sondern eine pragmatische, vereinfachte Version des Englischen, mit der sich Nicht-Muttersprachler untereinander verständigen.<span style="font-family: -webkit-standard; font-size: medium; white-space: normal;"></span></p>



<h2 class="wp-block-heading">Worauf sollte man bei Global English achten?</h2>



<p>Seit 1930 gab es verschiedene Bestrebungen, ein globales Englisch oder auch ein „Basic Global English“ zu entwickeln. Allerdings führten diese nie zu einem einheitlichen Ansatz oder standardisierten Regeln.</p>



<p>Es gibt also keine Norm für globales Englisch. Dennoch finden sich typische Merkmale, die die Verständigung erleichtern und Missverständnisse vermeiden:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Vereinfachte Grammatik:</strong>&nbsp;Die Grammatik wird oft vereinfacht, komplexe Strukturen werden vermieden. Zum Beispiel werden Zeitformen vereinfacht. Aus: „He will have seen it“ wird: „I think he has seen it“. Kompliziertere Konjunktionen wie „however“ oder „whereas“ werden vermieden.</li>



<li><strong>Vereinfachter Wortschatz:</strong>&nbsp;Bezeichnungen und Formulierungen werden so gewählt, dass sie in vielen Ländern und Kulturen verständlich sind. Ungewöhnlichere Wörter werden vermieden, ebenso wie ausgefallene oder regionale Redewendungen.</li>



<li><strong>Direkte Kommunikation:</strong>&nbsp;Aussagen sind kurz und prägnant.</li>



<li><strong>Aussprache:</strong>&nbsp;Die Aussprache ist oft klarer und neutraler, regionale Akzente werden bewusst vermieden oder abgeschwächt.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Wie wird es im Alltag eingesetzt?</h2>



<p>In vielen internationalen Bereichen wird Englisch bewusst so gestaltet, dass es von Nicht-Muttersprachlern leicht verstanden wird:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Geschäftswelt:</strong>&nbsp;In multinationalen Unternehmen wird Global English genutzt, um die Kommunikation zwischen Mitarbeitern aus unterschiedlichen Ländern zu erleichtern.</li>



<li><strong>Wissenschaft und Forschung:</strong>&nbsp;Englisch ist die dominierende Sprache in der Wissenschaft, und Global English ermöglicht es Forschern weltweit, ihre Arbeit zu kommunizieren und zu veröffentlichen.</li>



<li><strong>Internationale Organisationen:</strong>&nbsp;NGOs verwenden häufig Global English, damit ihre Botschaften weltweit verständlich sind.&nbsp;</li>



<li><strong>Tourismus und Gastgewerbe:</strong>&nbsp;In der Tourismusbranche wird oft eine vereinfachte Version des Englischen verwendet, um internationale Gäste anzusprechen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Global English ist eine praktische Lösung, die die Verständigung auf internationaler Ebene ohne Hilfsmittel erleichtert. Es ist ein flexibles Kommunikationswerkzeug, das sich an die Bedürfnisse von Sprecher*innen aus unterschiedlichen Ländern anpassen lässt. Die genaue Definition variiert je nach Zweck, für den die Sprachform verwendet wird. Die Sprachvariante ist also nicht standardisiert.</p>



<p>Doch trotz aller Bemühungen gelingt auch mit Global English nicht immer eine Kommunikation ohne Missverständnisse oder Abstriche. Wenn Global English gesprochen wird, gibt es innerhalb der Gruppe meist unterschiedliche sprachliche Fähigkeiten, was zu einem Machtgefälle führen kann. Dies wird erst recht deutlich, wenn ein Muttersprachler dazu kommt, der alle anderen „unter den Tisch“ redet. Hinzu kommt, dass Sprecher*inne von Global English naturgemäß viele Fehler machen. Und da es keinen Standard gibt, kann die Bedeutung des Gesagten vage bleiben. Jeder bringt automatisch die eigene kulturelle Denkweise mit ein, ohne dass dies den anderen unbedingt bewusst ist. Und da Kommunikation nur zu 20 Prozent aus Sachinformationen besteht, liegt hier ein großes Konfliktpotenzial.</p>



<p>Wenn es also um präzise Klärungen oder emotionale Inhalte geht, ist es besser, auf Sprachexperten zurückzugreifen. Professionelle&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/leistungen/uebersetzen">Übersetzer</a>*innen und&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/leistungen/dolmetschen">Dolmetscher</a>*innen unterstützen Sie gerne.</p>



<p></p>



<p>Peschel Communications steht seit über 25 Jahren für erstklassige Sprachdienstleistungen. Sie benötigen für Ihr internationales Publikum eine Übersetzung, ein Lektorat, Voice-over oder Dolmetscher? Lassen Sie sich von uns <a href="mailto:kontakt@peschel-communications.de"><strong>beraten</strong></a><strong>!</strong></p>



<p></p>
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		<title>Übersetzen studieren – lohnt sich das noch?</title>
		<link>https://peschel-communications.de/uebersetzen-studieren</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2024 10:51:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=5886</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einer Welt, in der KI in Sekunden ganze Texte übersetzt, kommt schnell die Frage auf: Warum Übersetzen studieren? </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einer Welt, in der DeepL, ChatGPT und Co. mit nur wenigen Klicks ganze Texte übersetzen können, stellt man sich zu Recht die Frage: Warum eigentlich noch Übersetzen studieren? Ganz einfach: Weil Übersetzen mehr ist als Wörter und Wahrscheinlichkeiten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum überhaupt noch übersetzen studieren?</h3>



<p>Auf den ersten Blick machen Übersetzungen, die uns KI-Lösungen wie DeepL oder ChatGPT bieten, einen guten Eindruck. Vor allem die Geschwindigkeit überzeugt. Da können Humanübersetzer*innen nicht mithalten. Aber bei genauerem Hinsehen hapert es nicht selten an der Qualität. Denn zu einer gelungenen Übersetzung gehört viel mehr als die Übertragung von Wörtern in eine andere Sprache.&nbsp;</p>



<p>Der Irrglaube, dass es bloß sehr gute Sprachkenntnisse braucht, um professionell in dieser Branche arbeiten zu können, wird verstärkt durch die Tatsache, dass die Berufsbezeichnung Übersetzer*in nicht geschützt ist. Doch beim Übersetzen geht es, sooft es auch von Außenstehenden unterschätzt wird, um die Übertragung von Botschaft und Wirkung von der einen in die andere Sprache – dafür genügt es nicht, Wörter eins zu eins und ohne Blick auf den Kontext auszutauschen. So steht es auch in der&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/die-din-en-15038-ist-tot">ISO-Norm 17100</a>, die Anforderungen an zertifizierte Übersetzungsdienstleistungen regelt, und in diesem Zuge auch die erforderlichen Kompetenzen der Übersetzer*innen definiert.</p>



<p>Sprachkompetenz ist zwar unverzichtbar – aber eben auch nicht alles. Man muss sich mit einer Vielzahl weiterer Dinge auskennen: von kulturellem und fachspezifischem Wissen über Recherchemethoden und Terminologieverwaltung bis hin zu praktischen Übersetzungsstrategien. Auch technisches Know-how wird immer wichtiger: Übersetzen ist schon längst keine Sache mehr von MS Word und Wörterbuch – schon seit Jahrzehnten sind neben den üblichen Textverarbeitungsprogrammen&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/cat-tools-was-ist-das">CAT-Tools</a>&nbsp;(Computer-Assisted Translation) fester Bestandteil des Prozesses.&nbsp;</p>



<p>Alles Dinge, auf die ein Studium im Bereich Fachübersetzen vorbereitet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wo kann man in Deutschland Übersetzen studieren?</h3>



<p>Der klassische Weg in den Beruf Übersetzer*in führt in Deutschland über ein Bachelor- und Masterstudium an einer Universität oder Fachhochschule. Welche Hochschule in Frage kommt, hängt davon ab, für welche Sprachenkombination(en) man sich interessiert. Englisch, Französisch und Spanisch sind überall im Angebot. Doch das Studienangebot kann auf den ersten Blick etwas verwirrend sein. Denn das klassische&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/leistungen/uebersetzen">Fachübersetzen</a>&nbsp;grenzt an weitere Übersetzungsdisziplinen, beispielsweise das Literatur- oder Medienübersetzen. Hier also ein kleiner Überblick:</p>



<p></p>



<p><a href="https://www.uni-heidelberg.de/de/studium/alle-studienfaecher/uebersetzungswissenschaft"><strong>Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg</strong></a></p>



<p>Übersetzungswissenschaft (B.A.)</p>



<p>Translation, Kommunikation, Sprachtechnologie (M.A.)</p>



<p><em>Sprachenangebot:</em><strong>&nbsp;</strong>Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch</p>



<p><em>Besonderheiten:&nbsp;</em>großes Sprachenangebot, Doppelabschlüsse möglich</p>



<p></p>



<p><a href="https://www.philol.uni-leipzig.de/institut-fuer-angewandte-linguistik-und-translatologie/studium"><strong>Universität Leipzig</strong></a></p>



<p>Translation (B.A.)</p>



<p>Translatologie (M.A.)</p>



<p><em>Sprachenangebot:</em><strong>&nbsp;</strong>Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch (im M.A.); außerdem im Wahlbereich möglich: Galizisch, Katalanisch, Baskisch, Portugiesisch, Russisch, Tschechisch</p>



<p><em>Besonderheiten:&nbsp;</em>große Sprachenangebot (auch kleinere Sprachen), flexibler Wahlpflichtbereich</p>



<p></p>



<p><a href="https://fb06.uni-mainz.de/"><strong>Johannes Gutenberg-Universität Mainz</strong></a>&nbsp;(Standort Germersheim)</p>



<p>Translation (B.A.)</p>



<p>Translation (M.A.)&nbsp;</p>



<p><em>Sprachenangebot:</em><strong>&nbsp;</strong>Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Neugriechisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch, Türkisch</p>



<p><em>Besonderheiten:&nbsp;</em>großes Sprachenangebot und viele Kombinationsmöglichkeiten, großer Wahlpflichtbereich</p>



<p></p>



<p><a href="https://www.uni-saarland.de/fachrichtung/lst/studium.html"><strong>Universität des Saarlands</strong></a><strong></strong></p>



<p>Language Science (B.A.)</p>



<p>Translation Science and Technology (M.A.)</p>



<p><em>Sprachenangebot:</em><strong>&nbsp;</strong>Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch</p>



<p><em>Besonderheiten:&nbsp;</em>sehr technikorientiert, praktisches Übersetzen spielt nur eine untergeordnete Rolle</p>



<p></p>



<p><a href="https://www.th-koeln.de/informations-und-kommunikationswissenschaften/institut-fuer-translation-und-mehrsprachige-kommunikation--lehre_16256.php"><strong>Technische Hochschule Köln</strong></a></p>



<p>Mehrsprachige Kommunikation (B.A.)</p>



<p>Mehrsprachige Fachkommunikation und Fachübersetzen (M.A.)</p>



<p><em>Sprachenangebot:</em><strong>&nbsp;</strong>Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch</p>



<p><em>Besonderheiten:&nbsp;</em>obligatorisches Auslandssemester bzw. Firmenpraktikum, Schwerpunktwahl im B.A.</p>



<p></p>



<p><a href="https://fang.thws.de/fachuebersetzen/"><strong>Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt</strong></a></p>



<p>Fachübersetzen (B.A.)</p>



<p>Fach- und Medienübersetzen (M.A.)</p>



<p><em>Sprachenangebot:</em><strong>&nbsp;</strong>Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch; Neueinstieg ggf. in Italienisch/Schwedisch möglich</p>



<p><em>Besonderheiten:&nbsp;</em>B.A.: nur für Studierende der Bayerischen Fachakademie für Fremdsprachenberufe; im M.A. Fokus auf die Fachbereiche Technik, Pharmazie und Medizin</p>



<p></p>



<p><a href="https://www.uni-hildesheim.de/fb3/institute/institut-fuer-uebersetzungswiss-fachkommunikation/studium-lehre-1/"><strong>Universität Hildesheim</strong></a></p>



<p>Internationale Kommunikation und Übersetzen (B.A.)</p>



<p>Internationale Fachkommunikation – Sprachen und Technik (M.A.)</p>



<p><em>Sprachenangebot:</em><strong>&nbsp;</strong>Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch</p>



<p><em>Besonderheiten:&nbsp;</em>obligatorisches Auslandssemester, großer Wahlpflichtbereich</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Das Angebot an Übersetzungsstudiengängen in Deutschland ist im Vergleich zu anderen Fächern überschaubar. Doch die Bandbreite an Inhalten innerhalb der jeweiligen Studiengänge unterstreicht, dass Übersetzen viel mehr ist als die reine Beherrschung einer Sprache – und dass Humanübersetzer*innen Kompetenzen erlernen, die der KI fehlen. Wer sich also in Zukunft beruflich in diesem Bereich sieht, sollte unbedingt eine der aufgezählten Studienoptionen für sich in Betracht ziehen. Eine bessere Basis für den Berufseinstieg als Übersetzer*in gibt es nicht!</p>



<p>Peschel Communications steht seit über 25 Jahren für erstklassige Sprachdienstleistungen. Sie benötigen eine Übersetzung, ein Lektorat, Voice-over oder Dolmetscher? Lassen Sie sich von uns<strong> </strong><a href="mailto:kontakt@peschel-communications.de"><strong>beraten</strong></a>!</p>
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		<title>Übersetzen – ein aussterbender Beruf?</title>
		<link>https://peschel-communications.de/hieronymus-tag</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2024 14:15:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=5850</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Internationale Tag des Übersetzens steht 2024 unter dem Motto „Translation, an art worth protecting“. Ist Übersetzen eine schützenswerte Kunst?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Am 30. September ist Hieronymus-Tag. An diesem Tag feiern Übersetzer*innen und Dolmetscher*innen den Internationalen Tag des Übersetzens. Dieses Jahr stellt die International Federation of Translators (<a href="https://en.fit-ift.org/international-translation-day/">FIT</a>)&nbsp;den Tag unter das Motto „Translation, an art worth protecting“.</p>



<p>Kein Wunder, dass der Verband unsere Branche als schützenwert bezeichnet, wird sie doch in Diskussionen über KI regelmäßig totgesagt. Viele Einkäufer von Übersetzungsleistungen können der Versuchung nicht widerstehen, die kostenlosen Dienste von DeepL, Google Translate &amp; Co. zu nutzen. Sowohl Übersetzungsagenturen als auch freiberufliche Übersetzer*innen merken das an der Auftragslage, der Preisdruck steigt. Inzwischen haben allerdings viele Nutzer von Übersetzungen gemerkt, dass der Maschinen-Ouput nicht immer ideal ist. Einerseits enthält maschinelle Übersetzung inhaltliche Fehler, anderseits ist etwa bei Werbetexten der Stil zumindest hölzern, und kreativere Ausgangstexte sind nach maschineller Übersetzung oft eher verwirrend. Außerdem nimmt das Bewusstsein für das Thema Datenschutz zu – und dass dieser bei Gratis-Übersetzungstools im Internet nicht gegeben ist. Beim (mündlichen) Dolmetschen ist es noch heikler: Je nach Aussprache werden nicht alle Wörter richtig erkannt, was wie bei einer Flüsterpost dann zu Verzerrungen oder sogar unfreiwilligen Lachern führen kann. Ferner kann die Maschine weder Ironie noch Emotionen erfassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Sterben Sprachmittler aus?</strong></h2>



<p>Wie bei anderen komplexen Tätigkeiten auch kann die KI den Menschen bei der Übersetzung unterstützen, nicht aber ersetzen. Menschliche Übersetzer*innen verstehen sprachliche Feinheiten, kulturelle Nuancen und Zusammenhänge, die von der KI nicht oder falsch erfasst werden. Bestimmte Textsorten wie Marketingmaterialien oder literarische Werke erfordern menschliche Kreativität und stilistische Anpassungen. Wenn ein Ausgangstext Fehler enthält, merkt ein Mensch das und fragt nach. Die Maschine übersetzt einfach. Außerdem stellen Menschen sicher, dass sensible Informationen vertraulich behandelt und Datenschutzbestimmungen eingehalten werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Warum Übersetzen eine Kunst ist</strong></h2>



<p>Professionelle Übersetzer*innen verfügen über eine Hochschulausbildung. Neben der perfekten Sprachbeherrschung zeichnen sie sich durch Fachwissen, eine hohe technische Expertise und diverse Softskills aus:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Umfassendes Verständnis der Funktionsweise von Machine Translation (<strong>MT)-Systemen</strong>&nbsp;wie Neural Machine Translation (NMT)</li>



<li>Intensive Ausbildung in der Nutzung von&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/cat-tools-was-ist-das"><strong>CAT-Tools</strong></a>&nbsp;wie SDL Trados, MemoQ, Across usw.</li>



<li>Regelmäßige<strong>&nbsp;Weiterbildung</strong>, um auf dem neuesten Stand der Technik und Methodik zu bleiben</li>



<li><strong>Spezialisierung</strong>&nbsp;auf ein oder mehrere Fachgebiete, z.B.&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/schwerpunkte/recht">Recht</a>&nbsp;oder&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/schwerpunkte/erneuerbare-energien">Energietechnik</a></li>



<li>Schulung der Fähigkeit,&nbsp;<strong>kreative, stilistische&nbsp;</strong>und<strong>&nbsp;kulturell angepasste&nbsp;</strong>Übersetzungen zu liefern</li>



<li>Effiziente Nutzung von KI und CAT-Tools zur&nbsp;<strong>Steigerung der Produktivität&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>Konsistenz in der Terminologie</strong></li>



<li>Fähigkeit zur Überarbeitung maschineller Übersetzungen&nbsp;<strong>(Post-Editing)</strong></li>



<li>Fundiertes Wissen über kulturelle Unterschiede und die Fähigkeit,&nbsp;<strong>kulturell angemessene</strong>&nbsp;Übersetzungen für den jeweiligen Zielmarkt zu erstellen</li>



<li>Fähigkeit,&nbsp;<strong>mit vertraulichen und sensiblen Informationen</strong>&nbsp;umzugehen. Das ist nicht nur in rechtlichen, medizinischen und geschäftlichen Kontexten wichtig.</li>



<li>Einhaltung von&nbsp;<strong>berufsethischen Standards</strong></li>



<li>Hervorragende&nbsp;<strong>Kommunikationsfähigkeiten</strong>, um Kundenbedürfnisse genau zu verstehen und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten</li>



<li>Anbieten von&nbsp;<strong>Beratung</strong>&nbsp;zur Optimierung von Übersetzungsprozessen und zur Auswahl der besten Tools und Strategien&nbsp;</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>



<p>Menschliche Übersetzer*innen bleiben unverzichtbar, denn sie verstehen sprachliche und kulturelle Nuancen, wenden Fachkenntnisse an, erarbeiten kreative Lösungen und liefern qualitativ hochwertige, kontextbezogene Übersetzungen. Mit der Kombination von maschineller und menschlicher Übersetzung kann man in manchen Fällen Zeit und Geld sparen. Ganz ohne menschliche Expertise geht es jedoch meist nicht, insbesondere – aber nicht nur – bei anspruchsvollen Übersetzungen!</p>



<p>Übersetzer*innen und Dolmetscher*innen sind sowohl in traditionellen Fähigkeiten (Sprach- und Kulturwissen) als auch in modernen technischen Kompetenzen versiert. Übersetzer*innen haben spezialisierte Kenntnisse, ein trainiertes Sprachgefühl, kulturelle Sensibilität und ethische Verantwortung. Durch kontinuierliche Weiterbildung, Perfektionierung ihrer stilistischen und technischen Fähigkeiten und exzellenten Kundenservice heben Sie sich von kostenlosen Online-Übersetzung ab. </p>



<p>Peschel Communications steht seit über 25 Jahren für erstklassige Sprachdienstleistungen. Sie benötigen eine&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/leistungen/uebersetzen">Übersetzung</a>, ein Lektorat, Voice-over oder&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/leistungen/dolmetschen">Dolmetscher</a>? Lassen Sie sich von uns<strong>&nbsp;</strong><a href="mailto:kontakt@peschel-communications.de"><strong>beraten</strong></a></p>
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		<title>Grün vor der Bürotür</title>
		<link>https://peschel-communications.de/gruen-vor-der-buerotuer</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2024 13:08:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=5842</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit liegt uns bei Peschel am Herzen. Zusätzlich zu Übersetzungen und Dolmetschen zu Nachhaltigkeitsthemen haben wir auch ein neues Team-Projekt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Peschel-Team übernimmt Baumpatenschaft</h2>



<p>Nachhaltigkeit liegt uns am Herzen – das zeigt nicht nur unsere über 25-jährige Erfahrung mit&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/leistungen/uebersetzen">Übersetzen</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/leistungen/dolmetschen">Dolmetschen</a>&nbsp;in Bereichen wie&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/schwerpunkte/erneuerbare-energien">erneuerbare Energien</a>, Abfallwirtschaft und Biodiversität. Getreu dem Motto „Neues Jahr, gleiches Engagement“ haben wir uns Anfang des Jahres zusammengesetzt und überlegt, wie wir uns als Team verstärkt in unserer Stadt engagieren können.</p>



<p>Ein geeignetes Projekt sollte nicht lange auf sich warten lassen: Im Rahmen der städtischen Initiative „Freiburg packt an“ sind wir auf das „<a href="https://www.geobotanik.uni-freiburg.de/BR-e/br-e">Baumpatenschaftsrezept</a>“, ein Forschungsprojekt der Universität Freiburg, gestoßen. Kurzerhand haben wir uns mit der Projektverantwortlichen Kelly Heid,&nbsp;Doktorandin Professur Geobotanik, in Verbindung gesetzt, um mehr darüber zu erfahren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist das „Baumpatenschaftsrezept“ und wie funktioniert es?</h3>



<p>Eigentlich handelt es sich dabei um ein „naturbasiertes Verschreibungsprogramm“ für Hausärzt*innen und deren Patient*innen. Ziel des Projektes ist es, mit einer kreativen Lösung die Gesundheit und das Wohlbefinden des Einzelnen zu verbessern und gleichzeitig die Biodiversität in der Stadt zu erhöhen. „Verschrieben“ wird in diesem Fall eine Baumpatenschaft, d. h. die Pflege der zugehörigen Baumscheibe. Bei dem Gespräch wurde schnell klar: das wollen wir als Unternehmen auch machen! Und auch Kelly Heid war von der Idee, das Projekt auf unsere Übersetzungsagentur auszuweiten, begeistert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wozu sind Baumscheiben gut?</h3>



<p>Stadtbäume liefern Sauerstoff, spenden Schatten und erfüllen viele weitere ökologisch wichtige Funktionen. Sie leiden jedoch unter zunehmendem Straßenverkehr, Flächenversiegelung und Wassermangel. Die Bepflanzung und Pflege der Baumscheiben verbessert die Lebensbedingungen der Bäume, erhält die Artenvielfalt und verschönert das Freiburger Straßenbild.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Baumpatenschaft_Schild-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5844" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Baumpatenschaft_Schild-768x1024.jpeg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Baumpatenschaft_Schild-225x300.jpeg 225w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Baumpatenschaft_Schild-1152x1536.jpeg 1152w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Baumpatenschaft_Schild.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Auf der Suche nach einer geeigneten Baumscheibe&nbsp;</h3>



<p>Eine geeignete Baumscheibe hatten wir schon im Blick – und zwar direkt gegenüber von unserem Übersetzungsbüro in der Wallstraße. Nach einer ersten Inspektion gab uns Kelly Heid wertvolle Tipps zum weiteren Vorgehen und zu geeigneten Pflanzen für unsere Baumscheibe. So haben wir etwa erfahren, dass die Ökostation Freiburg kostenlos Pflanzen für die Baumscheiben zur Verfügung stellt. Nach Klärung der Formalitäten und Anmeldung der Baumpatenschaft durch uns Übersetzerinnen bei der Stadt Freiburg konnte es losgehen. Die erste Amtshandlung als Baumpatinnen: Das Baumpatenschaftsschild anhängen – und direkt darunter natürlich unser Firmenschild!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Makeover</h3>



<p>Dann ging es ans Eingemachte: Steine mussten entfernt, Zweige geschnitten und das wild wuchernde Unkraut ausgerissen werden (ein kleiner Spoiler: das tolle Vorher-Nachher-Bild gibt es am Ende!). </p>



<p>Unsere Kollegin Noemi Alcaraz Juan machte sich nach Feierabend auf den Weg zur Ökostation und kam nach ausgiebiger Beratung mit der ersten Kiste Pflanzen zurück, die in der Baumscheibe einziehen durften. Auch das restliche Team ging im eigenen Garten (sofern vorhanden) auf die Suche nach geeigneten Ablegern. </p>



<p>Ende Juli war dann DER Tag gekommen: In einer Gemeinschaftsaktion machten sich Noemi Alcaraz Juan und Claudia Buhl auf den Weg zum Freiburger Markt, um die noch bestehenden Lücken in der Baumscheibe zu füllen. Im gleichen Zug haben die beiden die gesamte Erde (insgesamt 60&nbsp;L!) ausgewechselt, damit die alten und neuen Pflanzen schön gedeihen können. Die folgenden grünen Mitbewohner*innen freuen sich jetzt über ihr neues Zuhause:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aster</li>



<li>Brandkraut</li>



<li>Fetthenne</li>



<li>Schwertlilie</li>



<li>Currykraut</li>



<li>Rosmarin</li>



<li>Salbei</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Baumpatenschaft_Uebersetzerin-768x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-5845" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Baumpatenschaft_Uebersetzerin-768x1024.jpeg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Baumpatenschaft_Uebersetzerin-225x300.jpeg 225w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Baumpatenschaft_Uebersetzerin-1152x1536.jpeg 1152w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Baumpatenschaft_Uebersetzerin.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p>Besonders gefreut hat die beiden Übersetzerinnen das Feedback der Passant*innen: Sie wurden für ihre Arbeit gelobt und erfuhren, dass viele täglich daran vorbeigehen und sich an der schön bepflanzten und blühenden Baumscheibe erfreuen. Schon nach kurzer Zeit als Baumpatinnen können wir also ein kleines Fazit ziehen: Veränderungen in der Umwelt– in unserem Fall an der Baumscheibe – werden wahrgenommen und scheinen sich auch positiv auf das Wohlbefinden auszuwirken!</p>



<p>Mit der Baumpatenschaft wollten wir in erster Linie selbst etwas zur Verschönerung des Straßenbildes vor der eigenen Bürotür und gleichzeitig zur Artenvielfalt beitragen. Natürlich ist es auch ein schöner Grund, zwischen zwei Übersetzungsprojekten beim Gießen frische Luft zu schnappen. Wer selbst im Garten oder auf dem Balkon werkelt, der weiß, wie beruhigend und meditativ das sein kann. Im Austausch mit Kelly Heid wurde uns zusätzlich bewusst, wie sehr das Engagement von Unternehmen geschätzt wird. So hoffen wir, mit gutem Beispiel voranzugehen und auch andere von einer Baumpatenschaft überzeugen zu können. Stellen wir uns nur mal vor, welche Auswirkungen es hätte, wenn sich jeder einer verwahrlosten Baumscheibe vor der Tür annehmen würde…</p>



<p></p>



<p>Peschel Communications ist seit 25 Jahren im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv und damit Ihr idealer&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/kontakt">Ansprechpartner</a>&nbsp;für die Übersetzung von Themen rund um erneuerbare Energien.</p>
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		<item>
		<title>Die neue Nachhaltigkeitsberichterstattung und Übersetzungspflicht</title>
		<link>https://peschel-communications.de/nachhaltigkeitsberichterstattung-uebersetzung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Aug 2024 14:51:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=5815</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit diesem Jahr gilt die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU. Sie verpflichtet Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden zur Nachhaltigkeitsberichterstattung als Teil des Lageberichts. Es wird erwartet, dass die Anzahl der berichtspflichtigen Unternehmen in Deutschland alleine dadurch von derzeit 500 auf 5.000 steigt. Durch den Trickle-Down-Effekt betrifft die Nachhaltigkeitsverpflichtung auch immer mehr kleinere Zulieferer, die den berichtspflichtigen Unternehmen zuarbeiten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/nachhaltigkeitsberichterstattung-uebersetzung">Die neue Nachhaltigkeitsberichterstattung und Übersetzungspflicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit diesem Jahr gilt die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) der EU. Sie verpflichtet Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden zur Nachhaltigkeitsberichterstattung als Teil des Lageberichts. Es wird erwartet, dass die Anzahl der berichtspflichtigen Unternehmen in Deutschland alleine dadurch von derzeit 500 auf 5.000 steigt. Durch den Trickle-Down-Effekt betrifft die Nachhaltigkeitsverpflichtung auch immer mehr kleinere Zulieferer, die den berichtspflichtigen Unternehmen zuarbeiten.</p>



<p>Auch für nicht berichtspflichtige Unternehmen kann es sich also lohnen, einen Nachhaltigkeitsbericht zu veröffentlichen und damit ihr Engagement für verantwortungsbewusste Geschäftspraktiken zu demonstrieren. Um eine breite Zugänglichkeit zu gewährleisten, empfiehlt es sich, Nachhaltigkeitsberichte in die für das Unternehmen relevanten Sprachen zu übersetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie erstellt man einen Nachhaltigkeitsbericht?</h3>



<p>Unternehmen können sich an verschiedenen Standards orientieren, so etwa:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>UN-Global-Compact-Standard (<a href="https://unglobalcompact.org/what-is-gc/mission/principles">UNGC</a>)&nbsp;</li>



<li>Global-Reporting-Initiative-Standard (<a href="https://www.globalreporting.org/standards/download-the-standards/">GRI</a>)&nbsp;</li>



<li><a href="https://www.iso.org/iso-26000-social-responsibility.html">ISO 26000</a></li>



<li><a href="https://www.emas.de/">EMAS</a>-Standard&nbsp;</li>



<li>Deutscher Nachhaltigkeitskodex (<a href="https://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/">DNK</a>)</li>
</ul>



<p>Ein guter Nachhaltigkeitsbericht besteht aus einem Unternehmensprofil, einer Strategie zur Steuerung von Nachhaltigkeitsthemen im Unternehmen, konkreten und messbaren Nachhaltigkeitszielen, sowie Zahlen und Fakten über den Ressourcenverbrauch und Schadstoffausstoß des Unternehmens. Die Verantwortung für den Nachhaltigkeitsbericht liegt bei der Unternehmensführung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum Nachhaltigkeitsberichte übersetzen?</h3>



<p>Die sprachlichen Vorgaben für Lageberichte – und damit für Nachhaltigkeitsberichte – unterliegen der nationalen Gesetzgebung. In Deutschland etwa ist eine Veröffentlichung in deutscher oder englischer Sprache erlaubt. Da Nachhaltigkeitsberichte jedoch von großer Bedeutung sind und eine breitere Zugänglichkeit einen Mehrwert für das Unternehmen darstellt, wird empfohlen, auch Übersetzungen für alle Länder bereitzustellen, in denen das Unternehmen aktiv ist. Dies unterstreicht zudem das Engagement des Unternehmens für Transparenz und die Einbindung lokaler Stakeholder. Die CSRD soll die Konsistenz, Vergleichbarkeit und Zuverlässigkeit von Nachhaltigkeitsinformationen verbessern. Die Richtlinie ermutigt dazu, Informationen in anderen Sprachen bereitzustellen, um den Bedürfnissen der Stakeholder in verschiedenen Ländern gerecht zu werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie plane ich die Übersetzung eines Nachhaltigkeitsberichts?</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schon während der Bericht in einer Sprache – zumeist der Sprache des Landes, in dem das Unternehmen seinen Hauptsitz hat – erstellt wird, sollte entschieden werden, in welche Sprachen eine Übersetzung sinnvoll ist. Diese Entscheidung beruht auf einer Analyse der jeweiligen Stakeholder.</li>



<li>Kontaktieren Sie Ihre Übersetzungsagentur am besten schon, sobald diese Entscheidung gefallen ist. So können Kapazitäten optimal geplant werden und die Umsetzung kann so schnell wie möglich erfolgen.</li>



<li>Fragen Sie Ihren Übersetzungsdienstleister, welche Ressourcen und Informationen bei der&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/leistungen/uebersetzen">Übersetzung</a>&nbsp;hilfreich sein können. Das gibt Ihnen die Zeit, diese schon vor Beginn der Übersetzungsarbeit vorzubereiten.</li>



<li>Treffen Sie eine Entscheidung über das&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/dateiformate">Dateiformat</a>. Auch hier kann Ihre Übersetzungsagentur Sie beraten und für eine nahtlose Umsetzung sorgen.</li>



<li>Bestimmen Sie eine Kontaktperson, die während der Übersetzungsphase für Rückfragen zur Verfügung steht. Auch das macht den Workflow effizienter, als wenn mögliche Unklarheiten erst am Schluss geklärt werden.</li>



<li>Versichern Sie sich, dass Ihr Übersetzungsdienstleister Erfahrung mit&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/ueber-uns">Nachhaltigkeitsthemen</a>&nbsp;hat und sich sowohl mit den relevanten Vorschriften als auch mit den Inhalten gut auskennt.</li>
</ul>



<p>Peschel Communications ist seit 25 Jahren im Bereich der Nachhaltigkeit aktiv und damit Ihr idealer&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/kontakt">Ansprechpartner</a>&nbsp;für die Übersetzung von Nachhaltigkeitsberichten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/nachhaltigkeitsberichterstattung-uebersetzung">Die neue Nachhaltigkeitsberichterstattung und Übersetzungspflicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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		<title>evolve KI-Marketing Konferenz in Freiburg – eine Bühne für Peschel Communications</title>
		<link>https://peschel-communications.de/ki-marketing-konferenz</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2024 13:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=5707</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei einer Freiburger Konferenz zum Einsatz von KI im Marketing war Peschel Communications durch die stellvertretende Leiterin Ellen Göppl bei der Podiumsdiskussion vertreten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei der&nbsp;<a href="https://evolve-freiburg.de/">evolve</a>&nbsp;Konferenz zum Einsatz von KI im Marketing Ende Februar war Ellen Göppl, stellvertretende Leiterin und Qualitätsmanagerin bei Peschel Communications, als Referentin der Podiumsdiskussion über künstliche Intelligenz dabei. Die Organisatoren von der&nbsp;<a href="https://www.macs-online.de/">Marketing Community Freiburg / Südbaden</a>&nbsp;hatten ein beeindruckendes Programm zusammengestellt.&nbsp;</p>



<p>Was waren ihre Kernaussagen zum Thema KI beim Übersetzen und Dolmetschen? Und was hat sie aus den verschiedenen Vorträgen zu KI-getriebenem Marketing, Potenzialerkennung, Datenstrategie und Marketing Automation sowie Content-Strategie mit Hilfe von KI mitgenommen?</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was uns als Sprachprofis am Herzen liegt</strong></h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ähnlich wie ChatGPT &amp; Co. sorgt auch KI-gestützte Übersetzung für einen großen Wow-Effekt. Wenn man als Profi genauer hinschaut, bröckelt der erste Eindruck jedoch schnell.</li>



<li>KI-generierte Übersetzungen sollte man immer von einer qualifizierten Person prüfen lassen, ehe man Inhalte begeistert teilt.</li>



<li>Die Maschine ist nur so gut, wie die Daten, mit denen sie trainiert wird. Und die ist bei wahlloser Einspeisung aus dem WWW in die einschlägigen (Gratis-)Tools sehr unterschiedlich, da ungeprüft.</li>



<li>Bei einfacheren Texten UND wenn „es nicht drauf ankommt“, kann man mit den Gratis-Tools einiges machen – aber Vorsicht beim Datenschutz, den bieten nur die Bezahl-Versionen!</li>



<li>In Bezug auf Einheitlichkeit und Korrektheit von Fachterminologie fahren wir Profis mit Übersetzungs-CAT-Tools aktuell besser als mit KI-Übersetzungen von unspezifisch trainierten Maschinen.</li>



<li>Maschinelle Übersetzung (MÜ) wird uns in der Zukunft einen deutlich größeren Nutzen bringen, wenn sie automatisiert mit diesen CAT-Tools interagiert.</li>



<li>Derzeit dauert die Überarbeitung von maschinellen Übersetzungen fachspezifischer und/oder stilistisch anspruchsvoller Texte oft ähnlich lange wie eine Neuübersetzung und bietet daher weder einen Kosten- noch eine Qualitätsvorteil.&nbsp;</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>KI heißt im Moment vor allem: den Überblick nicht verlieren!</strong></h4>



<p>Die Keynote der Marketing-Konferenz glich einem Blick in ein Kaleidoskop, so vielfältig sind die Einsatzmöglichkeiten von ChatGPT, Sora, Fyrfeed &amp;Co. mit all ihren Chancen und Risken. Auch auf die Gefahren von KI-Technologien z.B. im Bereich Überwachung und autonome Waffen ging&nbsp;<a href="https://fabian-westerheide.de/">Fabian Westerheide</a>, CEO von AI for Humans, kurz ein – und darauf, dass Deutschland in Sachen Digitalisierung und KI nicht den Anschluss verlieren darf.&nbsp;</p>



<p>Danach sprachen Irena Limberg und Leonard Sporleder von&nbsp;<a href="https://machn.de/aktuelles/frai.accelerator-ki-fuer-den-mittelstand/">machn</a>&nbsp;&#8211; Innovation&nbsp;&amp;&nbsp;Transformation, part of Grünhof über die Potenziale von KI für den Mittelstand und wie der Einstieg in entsprechende Technologien für kleine und mittelständische Unternehmen durch Fördermittel erleichtert werden kann.&nbsp;</p>



<p>Bei den 15-minütigen Use Case Spotlights gab es jeweils zwei parallele Sessions: Zunächst über die Zeitenwende in Vertrieb und Marketing durch KI-gestützte Automatisierung und zeitgleich darüber, wie Firmen ihre Wunschzielgruppe im E-Commerce zielgerichtet ansprechen. Es folgten Tipps, wie man seine Content-Strategie mit ChatGPT revolutioniert, und parallel dazu, wie die Vereinfachung und Zentralisierung der&nbsp;Medienproduktion durch KI in großem Stil gelingen.</p>



<p>Für Ellen Göppl stand als Fazit fest, dass auch wir bei Peschel Communications im Content Marketing mit generativer KI effizienter werden können, und mit den richtigen Prompts gefütterte Chatbots uns bei der Recherche von Fachterminologie und technischen Zusammenhängen sicherlich immer besser unterstützen. Beides gilt es mit einer gesunden Skepsis auszuprobieren – schließlich wissen wir durch den häufig unkritischen Einsatz von KI für Übersetzungen nur zu gut, dass KI-Output besser nicht ungeprüft verwendet werden sollte.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Eine Bühne für unsere Sicht auf KI in der Sprachübertragung</strong></h4>



<p>Um Qualitätsprüfung und Datensicherheit ging es dann unter anderem auch bei der Diskussionsrunde, für die Ellen mit&nbsp;Prof. Dr. Sabine Gerster von der Hochschule Offenburg und Christian Mainka von Microsoft Germany sowie Moderator Clemens Salm auf dem Podium saß. Wieder drehte sich alles um Chancen und Risiken von KI, aber auch um ethische Aspekte und Visionen für die Zukunft. Die Übertragung von einer Sprache in eine andere durch KI sehen wir als Sprachprofis derzeit bei anspruchsvollen Texten noch sehr kritisch. Immer wieder sehen wir, wie die KI danebenliegt, was von Laien jedoch – verständlicherweise – nicht immer erkannt wird.&nbsp;Natürlich gibt es Zwecke, für die eine nicht oder kaum überarbeitete maschinelle Übersetzung ausreichend ist. Zum Beispiel für Online-Bewertungen von Hotels und Restaurants, aber auch für einen schnellen und groben Überblick darüber, was in einem Text steht. Besondere&nbsp;Vorsicht ist bei werblichen Texten geboten, also etwa bei Websites, aber auch PowerPoint-Präsentationen, da sich hier aus einzelnen Feldern oft nicht der Kontext ergibt – zumindest nicht für die Maschine, die trotz aller Fortschritte eben nicht so mitdenkt wie ein Mensch.</p>



<p>Peschel Communications steht seit 25 Jahren für erstklassige Sprachdienstleistungen. Sie haben Fragen zum Einsatz von KI beim Übersetzen? Lassen Sie sich von uns&nbsp;<a href="mailto:kontakt@peschel-communications.de">beraten</a>!</p>
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		<title>Vier mögliche Wege zur perfekten Übersetzung</title>
		<link>https://peschel-communications.de/4-wege-zur-perfekten-uebersetzung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2024 15:26:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=5672</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie haben einen Text und benötigen diesen in einer oder mehreren anderen Sprachen? Ein klarer Fall für eine Übersetzung. Oder?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sie haben einen Text und benötigen diesen in einer oder mehreren anderen Sprachen? Ein klarer Fall für eine Übersetzung. Oder?</p>



<p>Tatsächlich müssen Sie einige Entscheidungen treffen, um am Ende einen Text zu erhalten, der genau Ihre Zielsetzung erfüllt.</p>



<p>Übersetzung ist nicht gleich Übersetzung, und die Erwartungen können sehr unterschiedlich sein. Wir unterscheiden <strong>vier Möglichkeiten</strong>, einen Text in eine andere Sprache zu übertragen: <a href="https://peschel-communications.de/4-wege-zur-perfekten-uebersetzung">einfache Übersetzung</a>, <a href="https://peschel-communications.de/4-wege-zur-perfekten-uebersetzung">Lokalisierung</a>, Transkription und neu texten. Doch welche Methode eignet sich wann?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Einfache Übersetzung</h3>



<p>Wenn wir von einer Übersetzung sprechen, stellen sich viele Menschen folgendes vor: <strong>Die Wörter einer Sprache werden durch die entsprechenden Wörter in einer anderen Sprache ersetzt</strong>. Aber ganz so einfach ist es nicht. Selbst wenn die beiden Sprachen sich relativ ähnlich sind, sind fast immer Anpassungen notwendig, damit die Übersetzung nicht „unrund“ klingt. Denken Sie nur an Redewendungen: Da wäre eine einfache Übersetzung nicht the yellow from the egg!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lokalisierung</h3>



<p>Eine Lokalisierung geht einen kleinen, aber wichtigen Schritt weiter als eine einfache Übersetzung. Sie orientiert sich relativ eng am Ausgangstext,&nbsp;<strong>schaut dabei aber auf den Sinn, nicht nur auf die Wörter</strong>. Entsprechend werden diese so gewählt, dass sie in den Kontext passen. Zudem werden z.B. Maßeinheiten angepasst.&nbsp;<strong>Eine Lokalisierung gibt den Inhalt genau wieder und weicht nur dann vom Ausgangstext ab, wenn der Text sonst nicht verständlich wäre</strong>.&nbsp;</p>



<p></p>



<h4 class="wp-block-heading">Wann empfehlen wir eine Lokalisierung?</h4>



<p>Eine Lokalisierung eignet sich vor allem für Fachtexte, bei denen die Struktur und die einzelnen Aussagen sich genau entsprechen sollten. Dazu zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Verträge </li>



<li>Handbücher und Installationsanleitungen</li>



<li>Software</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Worin liegt der Mehrwert einer Lokalisierung?</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Keine Inhaltlichen Abweichungen vom Original</li>



<li>ext gut verständlich </li>



<li>Gute Nachvollziehbarkeit dank Übersetzung Satz für Satz</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Transkreation oder Adaption</h4>



<p>Bei anderen Textsorten kann es notwendig sein, mehr vom Ausgangstext abzuweichen. Dann sprechen wir von einer Transkreation, die auch Adaptation genannt wird. Für eine gelungene Transkreation brauchen Übersetzer*innen nicht nur Sprachkenntnisse und Fachwissen über das jeweilige Thema, sondern auch kulturelle Sensibilität und sprachliche Kreativität.&nbsp;<strong>Eine Transkreation löst sich deutlich mehr vom wörtlichen Inhalt des Ursprungstextes, um die gleiche (emotionale) Wirkung zu erzielen.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Wann empfehlen wir eine Transkreation?</h4>



<p>Je unterschiedlicher die Kulturen von Ausgangs- und Zielmarkt sind, desto mehr wird sich die Übersetzung vom Original unterscheiden. Das gilt insbesondere in Bereichen, in denen Emotionen und kultureller Rahmen eine große Rolle spielen. Dazu zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Marketing- und Website-Texte</li>



<li>Werbung</li>



<li>Zeitschriften- oder Blog-Artikel</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Worin liegt der Mehrwert einer Transkreation?</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Erzielen des gleichen (emotionalen) Effektes wie im Original</li>



<li>Text kreativ ansprechend</li>



<li>Größere Berücksichtigung des kulturellen Rahmens</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Copy Writing bzw. neu texten</h4>



<p>Gerade in Werbung und Marketing kann es aber auch zielführend sein, den Ausgangstext ganz außer Acht zu lassen und in der Sprache des Zielmarktes neu anzusetzen. In diesem Fall sprechen wir von Copy Writing oder neu texten.&nbsp;<strong>Hier wird, auf der Grundlage eines übergreifenden Briefings, ein Text speziell für den Zielmarkt geschrieben</strong>. Dies ermöglicht es dem Copy Writer, ohne gedankliche Einschränkung durch die Ausgangssprache kreativ zu arbeiten und einen Text zu erstellen, der seinen Zweck erfüllt. Copy Writer müssen nicht zwingend mehrsprachig sein, wichtig ist ein ausgeprägtes Sprachtalent in der jeweiligen Sprache.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Wann empfehlen wir Copy Writing?</h4>



<p>Die Schnittmenge zwischen Transkreation und Copy Writing ist groß. Ein unabhängiger neuer Text lohnt sich vor allem dann, wenn die Bedürfnisse in den verschiedenen Märkten stark voneinander unterscheiden. Dazu zählen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Texte als Teil einer größeren Marketing-Kampagne</li>



<li>E-Mail-Kampagnen</li>



<li>Social-Media-Texte und -Kampagnen</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Worin liegt der Mehrwert von Copy Writing/neu texten?</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li>Weitergehende Möglichkeiten der Anpassung an die Zielgruppe</li>



<li>Noch größere kreative Freiheiten</li>
</ul>



<h4 class="wp-block-heading">Hier die unterschiedlichen Varianten im Überblick:</h4>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td></td><td><strong>Lokalisierung</strong></td><td><strong>Transcreation</strong></td><td><strong>Neu texten</strong></td></tr><tr><td>Definition</td><td>Übersetzung, die auf Sinn überprüft wurde. Kontextabhängige Terminologie, Anpassung von Maßeinheiten etc.</td><td>Text wird auf den Zielmarkt angepasst, der Ausgangstext wird als Referenz, aber nicht als genaue Vorlage verwendet</td><td>Neuer Text, der speziell für den Zielmarkt geschrieben wird. Dies geschieht auf Grundlage eines übergreifenden Briefs, um für die Wiedererkennung in allen Märkten zu sorgen</td></tr><tr><td>Geschwindigkeit</td><td>Relativ schnell</td><td>Braucht Zeit</td><td>Braucht Zeit</td></tr><tr><td>Genauigkeit</td><td>Gibt Inhalt genau wieder, weicht nur ab, wenn sonst nicht verständlich oder problematisch</td><td>Kann deutlich vom wörtlichen Inhalt abweichen, damit die gleiche Botschaft vermittelt wird; Die Corporate Language des Zielmarkts wird verwendet</td><td>Kann stark vom Original abweichen, erzielt aber den gleichen Effekt</td></tr><tr><td>Mehrwert</td><td>Ja</td><td>Hoher Mehrwert</td><td>Hoher Mehrwert</td></tr><tr><td>Kulturelle Eignung</td><td>Keine Faux Pas, für Leser der Zielsprache mühelos verständlich</td><td>An die Zielkultur/den Zielmarkt angepasst, funktioniert so wie der Ausgangstext im Ursprungsmarkt</td><td>Aus der Zielkultur heraus erstellt</td></tr><tr><td>Textarten</td><td>Fachtexte (Verträge, IT-Texte, Handbücher…)</td><td>Werbung, Marketing, Artikel</td><td>Werbung, Marketing, Artikel</td></tr><tr><td>Voraussetzung</td><td>Übersetzer*in braucht zusätzlich zu Sprachkenntnissen Fachwissen und kulturelles Wissen</td><td>Übersetzer*in braucht zusätzlich zu Sprachkenntnissen Fachwissen und kulturelle Sensibilität sowie sprachliche Kreativität</td><td>Fachwissen, kulturelle Sensibilität und sprachliche Kreativität. Texter*in muss nicht zwingend übersetzen können bzw. die Ausgangssprache beherrschen.</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Das sind doch einige Fragen, die es zu klären gilt. Gerne beraten wir Sie, welche Form der Übersetzung für Ihr Projekt geeignet ist. Kontaktieren Sie uns.</p>
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		<title>Dolmetschen durch KI</title>
		<link>https://peschel-communications.de/dolmetschen-durch-ki</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Dec 2023 17:36:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=5654</guid>

					<description><![CDATA[<p>Immer häufiger werde ich gefragt, ob meine Arbeit als Dolmetscherin bald von Künstlicher Intelligenz (KI) übernommen werde. Schließlich sind Dolmetscher und Übersetzer inzwischen auf jeder Liste der vom Aussterben bedrohten Berufe ganz oben zu finden. Ich gebe zu, das verunsichert, und gleichzeitig finde ich die Fortschritte der letzten Jahre einfach faszinierend. Was kann die KI also wirklich?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Immer häufiger werde ich gefragt, ob meine Arbeit als Dolmetscherin bald von Künstlicher Intelligenz (KI) übernommen werde. Schließlich sind Dolmetscher und Übersetzer inzwischen auf jeder <a href="https://karriere.management/kuenstliche-intelligenz-und-der-zukuenftige-arbeitsmarkt-berufe-im-wandel/">Liste der vom Aussterben bedrohten Berufe</a> ganz oben zu finden. Ich gebe zu, das verunsichert, und gleichzeitig finde ich die Fortschritte der letzten Jahre einfach faszinierend. Was kann die KI also wirklich?</p>



<p>Kürzlich durfte ich einer Präsentation des KI-Dolmetschsystems teilnehmen, das derzeit als „das beste“ im Markt bezeichnet wird. Der Name der Software wird hier bewusst nicht genannt.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Setup</strong></h3>



<p>Das System wurde auf die Fähigkeit getestet, einen Vortrag simultan vom Deutschen ins Englische, Französische, Spanische und Italienische zu dolmetschen. Beim ausgewählten Vortrag handelte es sich um den Leitfaden einer Hauptversammlung, also einen vorformulierten Text, der außerdem akzentfrei und sauber von einem Dolmetscher vorgetragenen wurde. Als Zuhörerin konnte ich sowohl Untertitelung in jeder der Sprachen einstellen als auch die Verdolmetschung als Tonspur anhören.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Output:</strong></h3>



<p>Als Dolmetscherin für Englisch interessierte ich mich besonders für den Output des englischen KI-Dolmetschers. Da für die Sprachkombination Deutsch-Englisch deutlich mehr Trainingsdaten zur Verfügung stehen als für die anderen getesteten Sprachkombinationen, kann man davon ausgehen, dass hier im Vergleich das beste Ergebnis möglich ist.</p>



<p>Es war eine männliche Stimme mit Britischem Akzent gewählt worden – soweit, so gut. Doch schon kurz nach Beginn wurde das Zuhören extrem anstrengend. Die KI will kein Wort auslassen, was allerdings nur zu bewerkstelligen ist, wenn die Sprechgeschwindigkeit entsprechend hoch ist. Dabei war der zeitliche Abstand zum Originalredner deutlich größer als bei „Humandolmetschern“.&nbsp;Zusätzlich zur immensen Geschwindigkeit führten fehlende Pausen zwischen Sätzen sowie eingefügte Pausen mitten in Sinneinheiten zu Verwirrung. Betonungen, rhetorische Pausen, Variationen in der Sprechgeschwindigkeit und Lautstärke fehlten gänzlich. Dies sind alles Mittel, die eine gesprochene Rede verständlich machen. Nachdem ich den ersten Schwindel überwunden hatte, begann ich, mich auf den Inhalt zu konzentrieren. Dieser war stellenweise zu erahnen, mehr aber auch nicht. Neben echten Lachern wie „we have to put a tooth on“ (na, wer errät’s?) waren über weite Strecken aneinandergereihte Worte zu hören, aus denen ich vergeblich versuchte, einen Sinn zu erschließen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Der Prozess</strong></h3>



<p>Die Verdolmetschung mittels KI erfolgt in einzelnen Schritten:</p>



<p>Schritt 1:&nbsp;Spracherkennung: Obwohl in diesem Fall akzentfrei und gut verständlich vorgetragen wurde, gelang es der automatischen Spracherkennung nicht, alles richtig zu erfassen. Das ist ein nicht zu vernachlässigendes Problem, da das Ergebnis der Spracherkennung als Grundlage für den nächsten Schritt verwendet wird: die maschinelle Übersetzung.&nbsp;</p>



<p>Schritt 2:&nbsp;Maschinelle Übersetzung: Bei der maschinellen Übersetzung à la DeepL gibt es einige grundlegende Probleme, die auch hier sichtbar werden:</p>



<p></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Schritt 1:&nbsp;Spracherkennung: Obwohl in diesem Fall akzentfrei und gut verständlich vorgetragen wurde, gelang es der automatischen Spracherkennung nicht, alles richtig zu erfassen. Das ist ein nicht zu vernachlässigendes Problem, da das Ergebnis der Spracherkennung als Grundlage für den nächsten Schritt verwendet wird: die maschinelle Übersetzung.&nbsp;</li>



<li>Schritt 2:&nbsp;Maschinelle Übersetzung: Bei der maschinellen Übersetzung à la DeepL gibt es einige grundlegende Probleme, die auch hier sichtbar werden:
<ul class="wp-block-list">
<li>Die Maschine ist Generalist. Bei unserem Probevortrag handelte es sich um eine Hauptversammlung, es ging also um Wirtschaftsthemen. Die KI hat jedoch keine Ahnung, ob „Bank“ hier mit „bank“ oder „bench“ zu übersetzen ist &#8211; sie ist also „kontextblind“.</li>



<li>Die Maschine übersetzt JEDES WORT, aber nicht den Sinn. Gerade bei der gesprochenen Sprache gibt es viele Redundanzen, manchmal verbessern Redner sich selbst, sie sprechen nicht immer grammatikalisch korrekt. Die Maschine nimmt jede dieser Schleifen mit. Menschliche Dolmetscher bügeln solche Dinge aus, so dass am Ende der Inhalt und die Intention vermittelt werden.</li>
</ul>
</li>



<li>Schritt 3:&nbsp;Maschineller Output. Eine angenehme Stimme und den gewünschten Akzent zu wählen scheint kein Problem zu sein. Doch gerade bei einem Vortrag gibt es viele sprachliche Mittel, die sich nicht auf Wortebene abspielen: Eine angemessene und auch wechselnde Sprechgeschwindigkeit, Pausen, Intonation, lauter und leiser Sprechen – nichts davon kann die Maschine leisten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Das Urteil:</strong></h3>



<p>Mit dem heutigen Stand kann ein KI-Dolmetscher nicht einmal für einfache, wenig kritische Fälle sinnvoll eingesetzt werden. Obwohl ein denkbar einfacher Test durchgeführt wurde, der keine Herausforderungen in Form eines starken Akzents, grammatikalischer Fehler oder kultureller Besonderheiten enthielt, war der Output schlicht nicht zu gebrauchen. In den Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch war das noch extremer als im Englischen. Ein so schlechtes Ergebnis hatten auch die vielen teilnehmenden Kolleginnen nicht erwartet.</p>



<p>Die Demonstration hat gezeigt, wie komplex die Dolmetschleistung durch Menschen ist, und dass diese Leistung zwar auf Worten als Bausteinen basiert. Doch das beste Baumaterial kann nur dann sinnvoll genutzt werden, wenn wir verstehen, was wir bauen. Dazu gehört der Kontext, in dem gesprochen wird, das kulturelle Umfeld, wer spricht, für wen gesprochen wird und vieles mehr.&nbsp;</p>



<p>Als Dolmetscherin übersetze ich nicht nur die Worte, ich bin eine Art Filter, der dafür sorgt, dass der Output so ankommt, wie der Redner es beabsichtigt hat. Natürlich muss ich meine Vokabeln kennen, aber ich weiß auch, wo und mit wem ich kommuniziere und tue dies angemessen. Anders gesagt ist das Dolmetschen eine zutiefst menschliche Tätigkeit. Mir ist bewusst, dass dies eine Momentaufnahme ist. Es werden Unsummen investiert, um die Technologie weiterzuentwickeln. Ich habe keine Zweifel daran, dass wir in den nächsten Jahren einige Fortschritte sehen werden. Aber der Weg ist noch weit.</p>



<p>Wenn Sie für Ihr nächstes Event gerne menschliche Dolmetscher buchen möchten, freuen wir uns über Ihre&nbsp;<a href="https://peschel-communications.de/kontakt">Kontaktaufnahme</a>.</p>
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		<item>
		<title>Augenschonendes Arbeiten am Bildschirm</title>
		<link>https://peschel-communications.de/augenschonendes-arbeiten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Aug 2023 10:01:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=5507</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der digitale Fortschritt der letzten Jahre und der durch die Pandemie befeuerte Trend zum Homeoffice machen es wichtiger denn je, dass wir unser Sehvermögen im Auge haben. In unserem Blog finden Sie Informationen über das „Computer-Vision-Syndrom“, wodurch es verursacht wird und wie Sie es vermeiden können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/augenschonendes-arbeiten">Augenschonendes Arbeiten am Bildschirm</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der digitale Fortschritt der letzten Jahre und der durch die Pandemie befeuerte Trend zum Homeoffice machen es wichtiger denn je, dass wir unser Sehvermögen im Auge haben. In unserem Blog finden Sie Informationen über das „Computer-Vision-Syndrom“, wodurch es verursacht wird und wie Sie es vermeiden können.</p>



<p>Steigen wir gleich mit ein paar Fragen ein:</p>



<p>Verbringen Sie täglich mehrere Stunden am Bildschirm?</p>



<p>Leiden Sie unter:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>trockenen/juckenden/gereizten/tränenden Augen,&nbsp;</li>



<li>Kopfschmerzen,&nbsp;</li>



<li>Schwindel oder Übelkeit,&nbsp;</li>



<li>Lichtempfindlichkeit&nbsp;</li>



<li>dem Gefühl, etwas im Auge zu haben</li>



<li>und/oder verschwommener Sicht?</li>
</ul>



<p>Dann leiden Sie möglicherweise unter dem Computer-Vision-Syndrom. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie die Symptome von einem Arzt abklären lassen.</p>



<p>Neben den genannten Symptomen kann häufiges bzw. langes Arbeiten am Bildschirm auch Schlafprobleme hervorrufen, denn das Blaulicht bringt unseren Tagesrhythmus durcheinander. Es führt nämlich dazu, dass das Schlafhormon Melatonin verspätet ausgeschüttet wird.</p>



<p>Aber bleiben wir beim Thema. Das Problem wirkt sich auf Ihre körperliche Gesundheit und unseren Schlaf aus, was wiederum keine gute Grundlage für Ihre Work-Life-Balance ist. Deshalb geben wir Ihnen ein paar Tipps, wie Sie Ihre Augen schonen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was strengt die Augen besonders an?</h2>



<p>Verschiedene Faktoren spielen eine Rolle: </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>zu großer oder zu geringer Abstand zum Bildschirm </li>



<li>falsche Bildschirmeinstellungen </li>



<li>zu wenig Blinzeln zu wenig oder falsche Belichtung</li>



<li>nicht ausreichendes Lüften, trockene Heizungsluft </li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was hilft?</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die 20-20-20-Regel: Schauen Sie alle 20 Minuten für 20 Sekunden ein Objekt in 20 Fuß (rund 6&nbsp;Meter) Entfernung an.</li>



<li>Überprüfen Sie Ihren Abstand zum Bildschirm. Bei einer Bildschirmdiagonale von 50-75 cm sollte sich der obere Bildschirmrand ca. 10 cm unter der Augenhöhe befinden. Der Bildschirm sollte außerdem um ca. fünf Grad nach hinten geneigt sein. Auch der „Armtest“ schafft Abhilfe. Wenn Sie das Gefühl haben, zu nah am Bildschirm zu sitzen, strecken Sie in Ihrer üblichen Sitzposition den Arm aus. Berühren Sie dabei den Bildschirm? Dann ist der Abstand definitiv zu klein!</li>



<li>Überprüfen Sie Ihre Bildschirmeinstellungen: empfehlenswert sind ein niedriger Blaulichtanteil und ein hoher Kontrast. Grundsätzlich sind die „Idealeinstellungen“ allerdings von Person zu Person unterschiedlich.</li>



<li>Wenn Sie mit mehreren Bildschirmen arbeiten, sollten diese die gleichen Einstellungen haben und unmittelbar nebeneinander aufgestellt sein (ohne eine Lücke dazwischen).</li>



<li>Beleuchtung: Die Beleuchtung des Arbeitsraumes spielt eine große Rolle. Eine natürliche oder künstliche Lichtquelle sollte sich seitlich von Ihrem Schreibtisch befinden. So werden Sie weder geblendet, noch reflektiert das Licht zu stark auf Ihrem Bildschirm.</li>
</ul>



<p>Und zu guter Letzt:&nbsp;Immer schön mit den Augen klimpern! Während wir auf die Arbeit am Bildschirm konzentriert sind, blinzeln wir deutlich weniger als gewöhnlich. Ausreichendes Blinzeln verhindert das Austrocknen der Augen.</p>
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		<title>Terminologiemanagement &#8211; wozu?</title>
		<link>https://peschel-communications.de/terminologiemanagement-wozu</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2023 10:15:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=5451</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jede Branche und jedes Unternehmen hat ihre eigene Terminologie. Erfahren Sie, wie eine unternehmensspezifische Termdatenbank Ihrem Unternehmen Markenwiedererkennungswert gibt und Ihnen gleichzeitig Zeit und Geld spart.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Jede Branche und jedes Unternehmen hat ihre eigene Terminologie. Erfahren Sie, wie eine unternehmensspezifische Termdatenbank Ihrem Unternehmen Markenwiedererkennungswert gibt und Ihnen gleichzeitig Zeit und Geld spart.&nbsp;</p>



<p>Die Worte und Sätze mit denen Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen bezeichnen, sind Ihre Terminologie. Solch eine Unternehmenssprache beinhaltet <strong>technische Fachbegriffe, Formulierungen, Markenzeichen, Produktnamen, Slogans und Abkürzungen.</strong> Sie entsprechen Branchenvorgaben und sprechen für Ihre Fachkenntnis. Ebenso geben sie Ihrem Unternehmen einen Widererkennungswert und garantieren Konsistenz. <strong>Terminologiemanagement</strong> bezeichnet die <strong>Festlegung, Speicherung und Pflege</strong> Ihrer speziellen Terminologie. Die Bestimmung bestimmter Begriffe, die für Ihr Unternehmen relevant sind für es stehen nennt man Terminologieextraktion. Im Gegensatz zu einem Wörterbuch ist eine Termdatenbank nicht nach Wörtern sondern nach Begriffen aufgebaut. </p>



<p>Terminologiemanagement schafft Kohärenz, Relevanz und Konsistenz und stärkt so die Identität Ihres Unternehmens. Terminologiemanagement hilft Ihnen dabei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>einen Widererkennungswert und damit Kundenvertrauen zu schaffen</li>



<li>Qualität zu sichern und peinliche oder sogar teure Fehler zu vermeiden</li>



<li>Zeit und Geld zu sparen, indem Sie die richtigen Benennungen immer griffbereit haben</li>



<li>für eine reibungslose interne Kommunikation zu sorgen.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Was macht Terminologiemanagement schwierig und was kann man tun?</h2>



<p>Niemand kennt Ihre Produkte, Ihre Dienstleistungen und auch Ihre Branche so gut wie Sie. Warum also sollte Terminologiemanagement eine Herausforderung sein? Dafür gibt es einige Gründe:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Für viele Benennungen gibt es mehrere Möglichkeiten.</li>



<li>Mangelnde Koordination der verschiedenen Kommunikationskanäle und beteiligten Personen.</li>



<li>Sie sprechen nicht alle Sprachen Ihrer Zielmärkte.</li>



<li>Sie wissen nicht, wie Sie Ihre Terminologie für alle zugänglich speichern und pflegen können.</li>



<li>Nicht überall im Unternehmen ist man sich der Wichtigkeit einer koordinierten Sprache bewusst.</li>



<li>Die Terminologie kann sich im Laufe der Zeit ändern.</li>
</ul>



<p>Es reicht nicht, einfach die relevanten Begriffe und Formulierungen zu bestimmen. Sie brauchen auch einen&nbsp;<strong>funktionierenden Prozess</strong>, um Ihre Auswahl zu&nbsp;<strong>dokumentieren, zu pflegen, allen zugänglich zu machen</strong>&nbsp;und sicherzustellen, dass diese auch eingehalten wird. Bei ausländischen Märkten, mit deren Sprache Sie nicht vertraut sind, wird all das gleich noch wichtiger. Terminologiemanagement&nbsp;<strong>ermöglicht es allen</strong>&nbsp;in Ihrem Unternehmen, bei der Beschreibung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen&nbsp;<strong>die gleiche Sprache zu sprechen</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie können Sie Ihr Terminologiemanagement in allen Märkten organisieren?</h2>



<p>Der Schlüssel zu einem guten Terminologiemanagement ist eine&nbsp;<strong>zentrale Datenbank</strong>&nbsp;zum Speichern und Pflegen Ihrer Begriffe. Dies kann ein einfaches Glossar oder auch eine mehrsprachige Datenbank sein, sollten Sie in mehr als einer Sprache unterwegs sein. Eine Terminologie-Datenbank ermöglicht es Ihnen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Allen relevanten Personen Zugang zu den entsprechenden Begriffen, Slogans und Formulierungen zu verschaffen,</li>



<li>die Konsistenz und Relevanz der Begriffe zu wahren, indem Sie diese in Echtzeit aktualisieren,</li>



<li>Zeit zu sparen und für Qualität und Einheitlichkeit zu sorgen,</li>
</ul>



<p>Dazu braucht es eine Person, die Ihre Datenbank pflegt und sicherstellt, dass diese Terminologie dann auch verwendet wird. Dabei kann Sie Ihr<strong>&nbsp;Sprachdienstleister mit Expertise und technischen Mitteln</strong>&nbsp;unterstützen. Übersetzungsagenturen arbeiten täglich mit kundenspezifischen Termdatenbanken und können Ihnen dabei helfen, nicht nur die richtige Terminologie einzuführen, sondern diese auch langfristig zu pflegen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">So zahlt sich Ihre Investition aus</h2>



<p>Klingt großartig, aber wird Sie das nicht mehr Geld kosten? Wahrscheinlich sehen Sie Terminologiemanagement als einen zusätzlichen, vermeidbaren, Kostenfaktor. Die Investition wird sich auf jeden Fall auszahlen, indem&nbsp;<strong>effektive und effiziente interne Kommunikation</strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>professionelle externe Kommunikation&nbsp;</strong>sichergestellt werden.&nbsp;</p>



<p>Terminologiemanagement beschleunigt die Erstellung von Inhalten und Übersetzungen, denn dank Ihrer unternehmenseigenen Datenbank haben alle die richtigen Formulierungen sofort zur Hand.&nbsp;<strong>Damit sparen Sie nicht nur Zeit und Geld, sondern Sie senken sogar bisherig Kosten</strong>, indem Sie keine Inhalte produzieren, die anschließend entfernt oder angepasst werden müssen&nbsp;– beispielsweise weil sie nicht wirksam sind, oder weil Inhalte inkorrekt oder gar rechtlich problematisch sind. Falsche Terminologie kann erhebliche finanzielle Schäden verursachen.&nbsp;</p>



<p>All das lässt sich vermeiden und gleichzeitig Zeit und Geld sparen, wenn Sie einen qualifizierten Sprachdienstleister beauftragen, der Ihnen eine auf Sie zugeschnittene Termdatenbank für Ihre Sprachen erstellt.</p>



<p>Pflegen Sie Ihre internationale Corporate Identity mit einer speziell für Ihr Unternehmen erstellten Terminologiedatenbank.&nbsp;</p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/en/contact/">Lassen Sie sich von Peschel Communications beraten, wie wir Sie beim Terminologiemanagement unterstützen können</a>.</p>
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		<title>So sparen Sie bei Übersetzungen am richtigen Ende</title>
		<link>https://peschel-communications.de/bei-uebersetzungen-sparen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[pc-admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 17:17:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=5393</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum in Zeiten maschineller Übersetzungen und sich gegenseitig preislich unterbietender Dienstleister noch in eine teure, professionelle Übersetzung investieren? Weil hinter vielen Einsparungen versteckte und verschobene Kosten lauern! Wir zeigen Ihnen, welche Fallen es gibt und was sich wirklich auszahlt. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Warum billiger Sie trotzdem kostet – und was sich wirklich auszahlt&nbsp;</h2>



<p>Warum in Zeiten maschineller Übersetzungen und sich gegenseitig preislich unterbietender Dienstleister noch in eine teure, professionelle Übersetzung investieren? Weil hinter vielen Einsparungen versteckte und verschobene Kosten lauern! Wir zeigen Ihnen, welche Fallen es gibt und was sich wirklich auszahlt.&nbsp;</p>



<p>Den meisten Unternehmen leuchtet es ein, dass hervorragende Produkt- und Servicequalität einen gewissen Preis hat. Entsprechend sind sie bereit, in Personal, Forschung, Entwicklung und Marketing zu investieren. Bei der Vermarktung genau dieser Produkte und Dienstleistungen im Ausland hingegen ist der Blick auf die Kosten ungleich kritischer. <strong>Muss das wirklich sein, so viel Geld für eine Übersetzung auszugeben?</strong> Hört man nicht überall, welche sprachlichen Wunder Maschinen dieser Tage vollbringen? Was spricht denn gegen einen der billigeren Anbieter? Lässt sich eine „Grobübersetzung“ nicht intern finalisieren? Doch leider bedeuten Einsparungen auf dem Papier noch lange nicht, dass es Sie am Ende wirklich weniger kostet.&nbsp;&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die versteckten Kosten einer vermeintlich günstigen Übersetzung&nbsp;</h2>



<p>Es gibt verschiedene Gründe, warum sich Einsparungen bei Übersetzungen oft doch nicht auszahlen, und das in vielen Fällen ganz konkret in Zahlen.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Qualität&nbsp;</li>
</ul>



<p>Die größten versteckten Kosten birgt dabei der <strong>Faktor Qualität</strong>. Es mag sein, dass Sie mit einer maschinellen Übersetzung oder einem günstigen Anbieter zunächst einmal weniger Ausgaben haben, aber ist das Ergebnis auch wirklich brauchbar und zielführend? Die maschinelle Übersetzung hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte verzeichnen können. Dennoch gibt es nach wie vor Dinge, in denen die Maschine dem Menschen nicht das Wasser reichen kann – allen voran <strong>kulturelles und Marktwissen, Intuition und Kreativität</strong>. Maschinelle Übersetzungen enthalten zudem oft inhaltliche Fehler oder Auslassungen. Bei Billiganbietern besteht die Gefahr, dass sie mit nicht qualifizierten oder unerfahrenen Übersetzern arbeiten und keine verlässlichen Qualitätssicherungsprozesse im Einsatz haben.&nbsp;&nbsp;</p>



<p>Wenn es Ihnen lediglich um eine Informationsübersetzung geht, ist das vielleicht vernachlässigbar, aber bei externen Produktinformationen und Marketingmaterialien, die an Kunden oder Interessenten gehen sollen, ist es sicher in Ihrem Interesse, dass der Text sich gut liest, Sinn ergibt und keine Fehler enthält.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Rufschädigung&nbsp;</li>
</ul>



<p>Direkt dahinter lauert ein weiterer direkter Schaden, den mangelhafte Übersetzungen anrichten können: <strong>Rufschädigung</strong>. Sie glauben, dass Ihnen ein paar Rechtschreibfehler und holprige Formulierungen schon keiner krumm nimmt? Da sollten Sie sich nicht so sicher sein! Es gibt viele Länder, Märkte und Branchen, in denen mangelnde sprachliche Qualität nicht nur mit <strong>mangelnder Produkt- und Servicequalität</strong> assoziiert wird, sondern sogar als lächerlich und im schlimmsten Fall sogar kränkend empfunden wird. Schwerwiegende inhaltliche Fehler, zum Beispiel in einer Packungsbeilage oder einer Installationsanleitung, können zum <strong>Haftungsfall</strong> werden und Ihren gesamten Betrieb gefährden.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Direkte Einbußen durch mangelnden Erfolg&nbsp;</li>
</ul>



<p>Eine dem Zielpublikum und Zweck nicht angemessene Übersetzungen bergen jedoch noch eine weitere Gefahr: Wenn die Übersetzung nicht ankommt, kommen auch Ihre Produkte und Dienstleistungen nicht an. Das bedeutet für Sie <strong>weniger Umsatz</strong>. So sparen Sie vielleicht an der Übersetzung, aber Sie verlieren im Anschluss Geld, indem <strong>Sie schlicht weniger verkaufen bzw. Ihren Zielmarkt nicht richtig erobern</strong>. Eine Übersetzung geben Sie einmalig in Auftrag, aber sie ist langfristig Ihr Verkaufsticket: Ein schlecht übersetzter Text kann Sie auf Jahre hin immer wieder aufs Neue Erfolg kosten.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die verschobenen Kosten einer billigen Übersetzung&nbsp;</h2>



<p>Maschinelle oder nicht professionelle Übersetzungen können sich also ganz direkt auf Ihre Einnahmen und Ihren Erfolg auswirken. Aber es gibt auch indirekte Folgen: die verschobenen Kosten.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Interne Kapazitäten und Ressourcen&nbsp;</li>
</ul>



<p>Viele Unternehmen behelfen sich dadurch, dass sie billig erworbene Texte intern prüfen und korrigieren lassen. Wieder andere lassen Übersetzungen gleich intern anfertigen, obwohl Sie keine Übersetzungsabteilung besitzen. Zu diesem Zweck werden ganz unterschiedliche Abteilungen herangezogen, vom Vertrieb bis hin zum Marketing. Das hat zwei große Haken: Zum einen <strong>kostet Sie die Arbeitszeit interner Mitarbeiter*innen eher mehr als die Beauftragung externer Dienstleister</strong>. Nur weil dies unter Ihre laufenden Kosten fällt, heißt das nicht, dass dies nicht ebenfalls Ausgaben sind. Zweitens werden so wertvolle Ressourcen verschwendet. Interne Mitarbeiter*innen, deren Kapazitäten durch zeitaufwändige Überarbeitungen gebunden werden, <strong>gehen in dieser Zeit nicht ihren Kernaufgaben nach</strong>. Ein*e Vertriebsmitarbeiter*in verkauft in dieser Zeit nichts. Ein*e Marketingmitarbeiter*in plant keine Kampagnen etc.&nbsp;&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nachbearbeitungsschlaufen&nbsp;</li>
</ul>



<p>Was intern gerne als „nochmal kurz drüber schauen“ gehandelt wird, ist vielfach die mühsame Arbeit mehrerer Stunden. Es ist ein <strong>Trugschluss zu glauben, dass sich schlechte Texte so einfach ergänzen und umformulieren lassen</strong>. Internen Mitarbeiter*innen fehlt es oft nicht nur an Sprachkenntnissen, um den Ausgangstext ausreichend zu verstehen, sondern auch an Schreibkenntnissen. Muttersprachler*in zu sein, ist nämlich noch lange keine professionelle Qualifikation zum Schreiben oder Übersetzen. Wer im Zielmarkt im Außendienst arbeitet, ist nicht zwangsläufig auch ein Sprachtalent. Deren Kernkompetenz ist schließlich nicht umsonst das Verkaufen. Die Konsequenzen sind entweder unzureichend „verbesserte“ Texte oder weitere Korrekturschlaufen. Auch das kostet Zeit und Geld. </p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Aufwändiges Lektorat und Qualitätskontrolle&nbsp;</li>
</ul>



<p>Das „Korrigieren“ von schlecht übersetzten Texten ist enorm aufwändig. Es kann sogar sein, dass ein <strong>nachträgliches Lektorat Sie mehr kostet als die eigentliche Übersetzung</strong> es getan hätte. Vieles muss komplett neu geschrieben und umformuliert werden, Fragen müssen geklärt werden, Unklarheiten beseitigt. Weder qualitative noch zeitlich oder preislich stehen Sie so am Ende besser dar.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wo Sie bei Übersetzungen wirklich sparen können&nbsp;</h2>



<p>Was bedeutet das für Sie? Hinter dem Wunsch nach einer möglichst kostengünstigen Übersetzung stecken schließlich ernsthafte wirtschaftliche Überlegungen und Einschränkungen. Was können Sie also tun, um eine wirksame Übersetzung zu erhalten und trotzdem Ihren Geldbeutel zu schonen?&nbsp;</p>



<p>Glücklicherweise gibt es durchaus Möglichkeiten, bei Übersetzungen budgetbewusst vorzugehen– wenn auch vielleicht ganz anders als man zunächst annehmen würde.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Klare Auftragsklärung und Beratung&nbsp;</li>
</ul>



<p>Sie können sich bei Übersetzungen keinen größeren Gefallen tun, als von Anfang an <strong>eine klare Zielvorstellung zu haben und diese auch zu vermitteln</strong>: Wofür benötigen Sie die Übersetzung? Wer ist Ihr Zielpublikum? Was möchten Sie mit dem Text erreichen? Gibt es andere Dokumente oder Webseiten, auf die sich die Übersetzer*innen beziehen können? <strong>Eine klare Auftragsklärung ist Gold wert</strong>: Sie klärt vorab, was ansonsten mühsam im Nachgang ausgehandelt werden muss. Und sie sorgt dafür, dass Sie im ersten Anlauf genau den Text erhalten, den Sie für Ihre Zwecke benötigen und der Ihnen Erfolg bringen wird. Lassen Sie sich in diesem Zusammenhang auch gerne von Ihrem Dienstleister beraten: Was passt überhaupt für den jeweiligen Zielmarkt? Welche Besonderheiten gibt es zu beachten?&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Prüfung und Kürzung von Dokumenten&nbsp;</li>
</ul>



<p>Eine weitere Möglichkeit, für eine möglichst effiziente Übersetzung zu sorgen, ist eine sorgfältige Prüfung der Dokumente, die als Grundlage für die Übersetzung dienen. Sorgen Sie dafür, dass kein Dokument zur Übersetzung verschickt wird, bei dem noch nicht <strong>intern alle Fragen geklärt</strong> sind. So vermeiden Sie zeitaufwändige Rückfragen und nachträgliche Korrekturen am Original. Auch bei der Vorbereitung des Ausgangstexts können Sie sich vom Übersetzungsdienstleister unterstützen lassen. Oftmals wird neben der Übersetzung auch ein <a href="https://peschel-communications.de/leistungen/lektorat">Lektorat</a> des zu übersetzenden Textes angeboten. Außerdem lassen sich <strong>viele Texte vorab kürzen</strong>: Benötigen Sie wirklich eine „Übersetzung“ von Namen, Literaturangaben oder Produktnamen, die ohnehin in allen Sprachen gleich heißen? Sind alle Textpassagen für den Zielmarkt relevant? Müssen Überschriften wie „Dies ist die Einführung“ wirklich übersetzt werden, oder handelt es sich lediglich um eine interne Anweisung? Vielleicht können Sie sogar mit Grafiken arbeiten und dadurch Text einsparen. Auch hier <strong>lohnt sich eine Beratung durch den <a href="https://peschel-communications.de/kontakt">Übersetzungsdienstleister</a></strong>.&nbsp;</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Konsistenz und Spezialisierung&nbsp;</li>
</ul>



<p>Ein*e gute*r Übersetzer*in wird Fragen stellen und Ihre Antworten in passende Formulierungen ummünzen. Dabei spielt natürlich auch Fachwissen eine enorme Rolle. Niemand kennt Ihre Produkte und Ihre Dienstleistungen so gut wie Sie. Das können Sie sich zunutze machen, indem Sie <strong>immer wieder mit der gleichen Übersetzungsagentur zusammenarbeiten</strong>. Fragen, die Sie einmal beantwortet haben, werden von einem professionellen Übersetzungsteam hinterlegt und bei der nächsten Übersetzung automatisch berücksichtigt. Produkte oder Prozesse, die Sie einmal gezeigt oder erklärt haben, sind beim nächsten Text schon bekannt. Hier liegt ein enormes Effizienz- und damit auch Einsparungspotenzial. Noch besser ist es natürlich, wenn Sie sich von vorneherein einen Dienstleister aussuchen, der sich mit Ihrem Fachgebiet bzw. mit Ihrer Textart auskennt – sei es <a href="https://peschel-communications.de/schwerpunkte-sprachdienstleistungen/">Solarwirtschaft oder Marketing</a>.&nbsp;</p>



<p>Es kann also gefährlich werden, bei Übersetzungen an der falschen Stelle aufs Geld zu schauen. So manche Einsparung kann langfristig teuer werden. Glücklicherweise heißt das aber nicht, dass Ihnen ganz die Hände gebunden sind. Eine optimale Vorbereitung und Umsetzung zahlen sich wirklich aus. <a href="https://peschel-communications.de/kontakt">Lassen Sie sich beraten.&nbsp;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/bei-uebersetzungen-sparen">So sparen Sie bei Übersetzungen am richtigen Ende</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Qualitätsmanagement nach ISO 9001 &#8211; Mehrwert für die Übersetzungsagentur</title>
		<link>https://peschel-communications.de/qualitaetsmanagement-nach-iso-9001</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2022 12:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=2992</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit 2021 ist Peschel Communications nach ISO 9001:2015 – der internationalen Norm für Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem – zertifiziert. Der Weg zum ISO 9001-zertifizierten Unternehmen war nicht ganz leicht, half aber auch, unsere bewährten Prozesse weiter zu verbessern. Wir sind stolz auf das Ergebnis, denn nur wenige Sprachdienstleister unserer Größe verfügen über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem. ISO 9001-geprüfte Qualität Die ISO 9001:2015</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/qualitaetsmanagement-nach-iso-9001">Qualitätsmanagement nach ISO 9001 &#8211; Mehrwert für die Übersetzungsagentur</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit 2021 ist Peschel Communications nach <a href="https://www.iso.org/iso-9001-quality-management.html">ISO&nbsp;9001:2015 </a>– der internationalen Norm für Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem – zertifiziert.</p>



<p>Der Weg zum ISO 9001-zertifizierten Unternehmen war nicht ganz leicht, half aber auch, unsere bewährten Prozesse weiter zu verbessern. Wir sind stolz auf das Ergebnis, denn nur wenige Sprachdienstleister unserer Größe verfügen über ein <strong>zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ISO 9001-geprüfte Qualität</h2>



<p>Die ISO 9001:2015 ist ein weltweit verbreitetes und anerkanntes System für das Qualitätsmanagement (QM) in Industrieunternehmen, aber auch anderen Organisationen wie etwa Schulen oder Kliniken. Besonders wichtig ist die Norm in technischen Branchen, wo viele Unternehmen auch an ihre Zulieferer die Auflage einer ISO&nbsp;9001-Zertifizierung stellen. Dabei deckt die Norm nicht nur die <strong>Produkte oder Dienstleistungen</strong> ab, die eine Firma erbringt. Das Qualitätsversprechen gilt also nicht nur für die eigene Wertschöpfung, sondern auch für <strong>Management- und Supportprozesse</strong> wie beispielsweise strategische Überlegungen zu neuen Dienstleistungen, IT-Sicherheit oder Einarbeitung von Mitarbeitern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ISO 9001 im Übersetzungsunternehmen</h2>



<p>Ein großer Teil des Qualitätsmanagements bezieht sich auf die Wertschöpfung, in unserem Fall also auf die Produktion von Übersetzungen oder die Organisation eines mehrsprachigen Dolmetscherteams. <strong>Die Prozesse sind für jede unserer Dienstleistungen genau festgelegt</strong>. Wenn Sie beispielsweise Ihre Website vom Deutschen ins Englische übersetzen lassen wollen, wird unsere Projektmanagerin Sie zunächst beraten. Sie klärt, ob die englischsprachige Website Briten ansprechen soll oder alle Kunden, die des Deutschen nicht mächtig sind. Davon hängt ebenfalls ab, welche Keywords für die <a href="https://peschel-communications.de/seo-uebersetzungen/">Suchmaschinenoptimierung</a> (SEO) relevant sind. Eventuell ist eine <a href="https://peschel-communications.de/unsere-dienstleistungen/transcreation/">Transcreation</a>, also eine sehr kreative, werbliche Übersetzung, sinnvoll. Wenn Sie den Auftrag dann erteilen, plant unser Projektmanagement die einzelnen Prozessschritte, also Dateivorbereitung, Übersetzung, Revision, DTP etc. Die ISO 9001 verlangt, dass all diese Schritte genau festgelegt und dokumentiert sind.</p>



<p>Ein anderes Beispiel: Sie lassen einen <a href="https://peschel-communications.de/urkundenuebersetzungen/">Arztbericht</a> bei uns übersetzen, den Sie für eine Weiterbehandlung im Ausland benötigen. Unser Qualitätsmanagement setzt nicht erst an, wenn dieser anspruchsvolle medizinische Text in die Fremdsprache übertragen wird. Qualität bedeutet nämlich auch, dass das sensible Dokument absolut vertraulich behandelt wird. Dazu kommt, dass alle beteiligten Mitarbeiter*innen – von der Projektmanagerin über den Übersetzer bis hin zur Revisorin – über eine adäquate (universitäre) Ausbildung verfügen müssen. Auch der Prozess, nach dem Mitarbeiter*innen ausgewählt werden, ist in unserem QM-System festgeschrieben und wird regelmäßig überprüft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen und Risiken</h2>



<p>Insgesamt geht es bei der ISO&nbsp;9001 bei jedem Schritt um eine <strong>Abwägung von Chancen und Risiken</strong>. Wer braucht überhaupt Einblick in vertrauliche Dokumente oder Geschäftsgeheimnisse? Wie können wir unseren Betrieb auch bei einem Serverausfall fortführen? Wie sichern wir unsere personellen Kapazitäten – auch während einer Pandemie? Auch die genaue Ermittlung und Erfüllung von Kundenbedürfnissen ist wichtiger Bestandteil unseres QM-Systems.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das bedeutet die ISO&nbsp;9001-Zertifizierung für Sie als Auftraggeber*in:</h2>



<p>Sie können sicher sein, dass&nbsp;…:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wir ein <strong>funktionierendes Qualitätssicherungssystem</strong> haben;</li>



<li>Sie uns auch dann beauftragen können, wenn Sie ausschließlich<strong> ISO 9001-zertifizierte Lieferanten </strong>einsetzen dürfen;</li>



<li><strong>höchste Qualität</strong> bei all unseren Dienstleistungen eine zentrale Rolle einnimmt;</li>



<li>unsere Projektmanager*innen Ihre individuellen <strong>Anforderungen dokumentieren</strong> und an alle Projektbeteiligten kommunizieren;</li>



<li>Ihre <strong>Rückmeldungen dokumentiert</strong> und beachtet werden;</li>



<li>unsere Geschäftsprozesse einem <strong>kontinuierlichen Verbesserungsprozess </strong>unterliegen;</li>



<li>Risiken und Chancen bei uns bewusst analysiert und abgewogen werden.</li>
</ul>



<p>Sie haben Fragen? Gerne erläutern wir in einem persönlichen Gespräch genauer, was die ISO&nbsp;9001 für Sie und für uns bedeutet. Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch, über unser <a href="https://peschel-communications.de/kontakt/">Kontaktformular</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ein Amerikaner in Freiburg</title>
		<link>https://peschel-communications.de/ein-amerikaner-in-freiburg</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 12:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=2995</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als amerikanischer Austauschstudent in Deutschland, das erste Mal überhaupt im Ausland, machte ich ein Praktikum bei Peschel Communications. Es erwarteten mich einige Überraschungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/ein-amerikaner-in-freiburg">Ein Amerikaner in Freiburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Mein Sommerpraktikum bei Peschel Communications</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/thumbnail_Image-768x1223-1-643x1024.jpg" alt="Marshall Montner in Freiburg" class="wp-image-2996" width="322" height="512" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/thumbnail_Image-768x1223-1-643x1024.jpg 643w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/thumbnail_Image-768x1223-1-188x300.jpg 188w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/thumbnail_Image-768x1223-1.jpg 768w" sizes="(max-width: 322px) 100vw, 322px" /></figure>
</div>


<p>Als amerikanischer Austauschstudent in Deutschland, das erste Mal überhaupt im Ausland, machte ich ein Praktikum bei Peschel Communications. Es erwarteten mich einige Überraschungen. Es wurde mir schnell klar, welche Bedeutung die Sprache hat. In typisch amerikanischer Manier kam ich hier an, ohne auch nur ein Wort Deutsch zu sprechen. Ich war davon ausgegangen, dass meine Kurse auf Englisch sein und <em>alle </em>Deutschen Englisch sprechen würden. Doch schon als ich nach meiner Ankunft am Frankfurter Flughafen nach dem Weg fragte, wurde klar, dass die größte Hürde die Sprachbarriere sein würde.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Englisch? Fehlanzeige!</h3>



<p>Ich weiß nicht, warum ich geglaubt hatte, dass alle Straßenbahnansagen auch auf Englisch sein würden, genauso wie jede Speisekarte und jedes Schild. Mal abgesehen von meinem bisherigen Fremdsprachenunterricht war dies das erste Mal, dass ich eine andere Sprache als Englisch sprechen musste. Es ist ein Riesenvorteil, dass meine Muttersprache <em>die</em> Weltsprache ist. Allerdings ist mir mittlerweile auch klar geworden, dass kein anderer Markt je mit dem US-Markt identisch sein wird – egal wie globalisiert unsere Welt auch werden mag.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unterschied der Kulturen</h3>



<p>Auch wenn mein größtes Problem die deutsche Sprache war, bemerkte ich auch viele Unterschiede, die weit über die Sprache hinausgehen. Auf Grundlage meines kurzen Eindrucks von Deutschland stelle ich hier in ebenso typisch amerikanischer Manier einige hochtrabende, stereotypische Vermutungen darüber an, wie sich die deutsche Kultur von meiner eigenen unterscheidet: Viele Deutsche sind in ihrer Kommunikation eher direkt und können formeller sein als wir Amerikaner*innen (siehe z.B. den Unterschied <em>du</em> und Sie). Dass Deutschland eine eher kollektivistische Gesellschaft ist, sieht man beispielsweise daran, dass in Deutschland das Sozialhilfesystem und öffentliche Verkehrsmittel eine große Bedeutung haben. Die deutsche Kultur erscheint mir etwas traditioneller als die amerikanische. So sind zum Beispiel die Geschäfte sonntags geschlossen, man zahlt gerne in bar und Pünktlichkeit sowie das Einhalten von Regeln wird großgeschrieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von globalen Märkten zu feinen Unterschieden</h3>



<p>Nach meinem Abschluss möchte ich gerne in einem multinationalen Unternehmen arbeiten. Dabei bin ich mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass auch wenn Englisch die Welt dominieren mag, es immer großen Bedarf an Übersetzungen geben wird. Während meines Studiums in den USA habe ich mich zwar mit globalen Märkten beschäftigt, doch die feinen kulturellen, historischen, politischen und wirtschaftlichen Unterschiede habe ich erst durch den Besuch einer Universität und durch ein Praktikum in Deutschland wirklich verstanden. &nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bei Übersetzungen geht es nicht nur um Sprache</h3>



<p>Ich bin dem Team von Peschel Communications sehr dankbar für diese einmalige Gelegenheit, ein Praktikum im zu Ausland absolvieren. Ich muss zugeben, dass ich vor meinem Praktikum bei Peschel Communications geglaubt hatte, dass der Bedarf an Übersetzungsdienstleistungen aufgrund von kostenlosen Anbietern wie Google Translate immer weniger würde. Allerdings sehe ich jetzt, dass präzise Übersetzungen und lokalisierte Inhalte weiter gebraucht werden. Die amerikanische Kultur, ihre Werte und Geschichte werden niemals zu einem einheitlichen Weltmarkt und Publikum werden. Unternehmen können nicht weltweit agieren, indem sie ihre Inhalte eins zu eins auf andere Märkte übertragen. Das vermutlich Wichtigste, das ich hier bei Peschel Communications gelernt habe, ist, dass es bei Übersetzungen nicht nur Sprache geht. Produkte, Strategien, Referenzen, Wortspiele, Branding und Abbildungen müssen ebenso angepasst werden, wenn man in einen neuen Markt einsteigt&nbsp; – ein kreativer Prozess, der als Transkreation bezeichnet wird. &nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neugierig auf andere Kulturen</h3>



<p>Diese Erfahrung hat meinen Wunsch, mehr von der Welt zu sehen, noch verstärkt. Ich hoffe, noch viele andere Kulturen und ihre Eigenarten kennenzulernen. Auf jeden Fall sehe ich Übersetzungsdienstleistungen jetzt in einem anderen Licht und habe eine ganz neue Wertschätzung. Übersetzungen lassen die Welt viel kleiner erscheinen, als sie tatsächlich ist. Ich musste erst den Atlantik überqueren, um zu realisieren, dass mein bisheriges Leben vollkommen amerikanisch geprägt war, sowohl was Kultur als auch soziale Normen angeht. Es ist die Aufgabe von Übersetzer*innen, für Unternehmen in verschiedene Welten einzutauchen und diese zu verbinden. So sorgen sie dafür, dass die Firmen in allen Zielmärkten erfolgreich sind.   <a href="https://peschel-communications.de/kontakt/"><em>Gerne beraten wir Sie dazu, wie Sie Ihre Zielmärkte am besten ansprechen.</em></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/ein-amerikaner-in-freiburg">Ein Amerikaner in Freiburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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		<title>Chancen und Grenzen von SEO-Keywords bei Übersetzungen</title>
		<link>https://peschel-communications.de/seo-uebersetzungen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2022 08:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3370</guid>

					<description><![CDATA[<p>Warum echte Lokalisierung sich nicht aus dem Wörterbuch speist Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO – und damit der Einsatz von Keywords hält Einzug in die Übersetzungswelt. Immer mehr Unternehmen möchten sicherstellen, dass sie auch in internationalen Märkten über Suchmaschinen gefunden werden. Aber wie können Übersetzer*innen SEO-Keywords in Übersetzungen sinnvoll berücksichtigten? Und was können Sie als Unternehmen erwarten? Wir geben einen Überblick</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Warum echte Lokalisierung sich nicht aus dem Wörterbuch speist</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/SEO-und-Uebersetzen.jpg" alt="SEO und Übersetzen" class="wp-image-3371" width="340" height="214" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/SEO-und-Uebersetzen.jpg 679w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/SEO-und-Uebersetzen-300x189.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px" /></figure>
</div>


<p>Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO – und damit der Einsatz von Keywords hält Einzug in die Übersetzungswelt. Immer mehr Unternehmen möchten sicherstellen, dass sie auch in internationalen Märkten über Suchmaschinen gefunden werden. <strong>Aber wie können Übersetzer*innen SEO-Keywords in Übersetzungen sinnvoll berücksichtigten? Und was können Sie als Unternehmen erwarten? </strong>Wir geben einen Überblick über Chancen und Grenzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche SEO-Keywords gibt es?</h3>



<p>SEO (engl. Search Engine Optimisation) bezeichnet Maßnahmen zur <strong>besseren Platzierung einer Website in den organischen Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google</strong>. Zu den bekanntesten Maßnahmen zählt das Einbauen von sog. Keywords (häufigen Suchbegriffen). Dabei unterscheiden Expert*innen zwischen zwei Arten von Keywords: <strong>Short-Tail</strong>&nbsp;und <strong>Long-Tail</strong>.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Short-Tail-Keyword</strong></td><td><strong>Long-Tail-Keyword</strong></td></tr><tr><td>Zumeist einzelne Wörter Sehr allgemein Hohes Suchvolumen Große Konkurrenz</td><td>Zusammengesetzte Begriffe Spezifischer Geringeres Suchvolumen Höhere Chance auf eine gute Platzierung</td></tr></tbody></table></figure>



<h3 class="wp-block-heading">Herausforderung SEO-Keywords und Übersetzen</h3>



<p>„Wir bauen gerade unsere englische Website auf. Können Sie mir bitte meine Keywords übersetzen?“ Immer mehr Unternehmen sind sich dessen bewusst, dass<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4172089/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"> <strong>potenzielle Kund*innen Informationen am liebsten in ihrer Muttersprache suchen und konsumieren</strong></a>. Allerdings ist die Umsetzung nicht ganz so einfach, wie die Anfrage suggeriert.</p>



<p>Das hängt damit zusammen, dass <strong>SEO-Maßnahmen</strong> <strong>markt- und sprachspezifisch</strong> sind. Was sich auf Deutsch und im deutschen Markt bewährt hat, lässt sich nicht einfach auf den US-Amerikanischen Markt oder gar auf die englische Sprache allgemein übertragen. Was gilt es also zu beachten?</p>



<h3 class="wp-block-heading">SEO-Keywords lassen sich nicht einfach übersetzen</h3>



<p>Nur weil es beispielsweise im Englischen ein hohes Suchvolumen für „mobile phone“ gibt, heißt das nicht, dass im Deutschen für Deutschland „Mobiltelefon“ das beste SEO-Keyword ist. Dort wird sicher eher nach „Handy“ gesucht. Auch der Markt spielt eine Rolle, denn in der Schweiz oder Österreich kann das wieder anders aussehen. Zudem gibt es für fast jeden Begriff mehr als eine Übersetzung. <strong>Der Griff zum Wörterbuch bringt Sie daher nicht viel weiter</strong>, denn:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Das Suchverhalten unterscheidet sich je nach Sprache und Markt</li>



<li>Die Suchintention unterscheidet sich je nach Sprache und Markt</li>



<li>Direkte Übersetzungen haben oft weniger oder gar kein Suchvolumen</li>



<li>Nicht jedes potenzielle Keyword ist ein gutes Keyword</li>



<li>Gesuchte Alltagsbegriffe entsprechen oft nicht den Fachbegriffen</li>



<li>SEO ist nicht in jedem Bereich überall gleich relevant</li>



<li>SEO-Keywords ändern sich ständig und müssen gepflegt werden</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wie Sie trotzdem international von SEO-Keywords bei Übersetzungen profitieren</h3>



<p>All das heißt natürlich nicht, dass sich potenzielle Kund*innen in neuen Märkten nicht für Ihr Angebot interessieren. Es heißt auch nicht, dass Ihre SEO-Strategie in anderen Sprachen nutzlos ist. Die Antwort ist in diesem Fall nicht das Wörterbuch, sondern<strong> sprach- und marktspezifische Synonyme und Keywords, basierend auf einer</strong> <strong>eigenen Keyword-Recherche</strong> und Kenntnissen des jeweiligen Marktes.</p>



<p>Wenn Sie dabei <strong>sprachliche Unterstützung</strong> benötigen, dann lassen Sie sich von Ihrem Dienstleister folgende Fragen beantworten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Entsprechen sich meine Keywords in unterschiedlichen Sprachen?</li>



<li>Welche eigenen und zusätzlichen Keywords gibt es?</li>



<li>Welches Suchverhalten gibt es mit welchen Begriffen in welchem Land/Markt?</li>



<li>Wie lassen sich diese Keywords optimal umsetzen?</li>



<li>Lohnt sich SEO in meinem Zielmarkt?</li>



<li>Inwieweit müssen Texte ggf. umgeschrieben oder umstrukturiert werden?</li>



<li>Wie kann ich Keywords langfristig pflegen und aktualisieren?</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Wie können Übersetzer*innen Ihnen weiterhelfen?</h3>



<p>Was bedeutet das für Sie als Unternehmen oder Dienstleister in der Zusammenarbeit mit Ihrer Übersetzungsagentur? <strong>Ist das Übersetzungsbüro überhaupt die richtige Anlaufstelle für Sie?</strong> Ja und Nein! Übersetzer*innen können bei der sinnvollen Umsetzung von SEO-Keywords bei Übersetzungen in internationalen Märkten und anderen Sprachen eine wertvolle Ressource sein – allerdings nur unter bestimmten Grundvoraussetzungen.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ihr Übersetzungsdienstleister hat SEO-Kenntnisse und kennt die Zielmärkte</li>



<li>Ihre Übersetzungsagentur kann Sie umfangreich zu Ihrer SEO-Strategie beraten und bei Bedarf Ihre Recherche durchführen</li>



<li>Ihr Übersetzungsbüro kann Sie langfristig bei Pflege und Aktualisierung von Keywords beraten</li>



<li>Ihre Übersetzungsagentur kann auch Texte umschreiben und umstrukturieren</li>
</ul>



<p>Sie sollten also hellhörig werden, wenn Ihnen jemand eine direkte Übersetzung Ihrer Keywords als ausreichende Strategie in Ihren Zielmärkten verkaufen möchte. Das Thema ist wesentlich komplexer. Aber keine Angst – ein guter Anbieter nimmt dem Ganzen den Schrecken. <a href="https://peschel-communications.de/kontakt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wir beraten Sie gerne.</a></p>
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		<title>Mehrsprachiges Content-Marketing</title>
		<link>https://peschel-communications.de/mehrsprachiges-content-marketing</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 09:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3460</guid>

					<description><![CDATA[<p>An der Schnittstelle zwischen Übersetzen und Content Creation Mehrsprachiges Content-Marketing ist heutzutage ein Muss für jedes Unternehmen, das in unterschiedlichen Ländern und Märkten aktiv ist. Aber lässt sich Content einfach so übersetzen? Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten müssen und wie Übersetzungen und Content Creation zusammenhängen. Warum brauchen Sie mehrsprachiges Content-Marketing? Content-Marketing hat viele Facetten und ebenso viele Akteur*innen: Von</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">An der Schnittstelle zwischen Übersetzen und Content Creation</h2>



<div class="wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:40% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/keyboard-1024x768.jpg" alt="Keyboard" class="wp-image-3462 size-full" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/keyboard-1024x768.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/keyboard-300x225.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/keyboard-768x576.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/keyboard-1536x1152.jpg 1536w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/keyboard.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Mehrsprachiges Content-Marketing ist heutzutage ein Muss für jedes Unternehmen, das in unterschiedlichen Ländern und Märkten aktiv ist. Aber lässt sich Content einfach so übersetzen? Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten müssen und wie <strong>Übersetzungen und Content Creation</strong> zusammenhängen.</p>
</div></div>
</div>
</div>



<h2 class="has-text-align-left wp-block-heading">Warum brauchen Sie mehrsprachiges Content-Marketing?</h2>



<p>Content-Marketing hat viele Facetten und ebenso viele Akteur*innen: Von der Ausarbeitung der Strategie bis zur finalen Druckdatei gilt es, <strong>mit den richtigen Botschaften die gewünschte Wirkung zu erzielen</strong>. Aber selbst der erfolgreichste Content eignet sich nicht automatisch für eine <strong>internationale Vermarktung</strong>. Denn Länder und Märkte unterscheiden sich bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kulturellen Rahmenbedingungen</li>



<li>Der Popularität von Content- und Social-Media-Formaten</li>



<li>Rahmenbedingungen und Anforderungen von Personas</li>



<li>Leistungen und Produkten</li>



<li>Marketing-Strategien</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Übersetzungen im mehrsprachigen Content-Marketing?</h3>



<p>Im Marketing dreht sich alles um die <strong>emotionale Ansprache</strong>. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Emotionen <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4172089/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in der Muttersprache stärker wirken</a>. Doch woher bekommen Sie Content in der jeweiligen Sprache? Ist das <strong>Übersetzen die richtige Strategie für mehrsprachiges Content-Marketing</strong>? Die Antwort lautet Ja – aber nur, wenn Übersetzungen bestimmte Punkte berücksichtigen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kulturelle und sprachliche Eigenheiten</li>



<li>Unterschiedliche Wortwahl, gleiche Botschaft und Wirkung</li>



<li>Emotionale und zielgruppengerechte Ansprache</li>



<li>Übertragung von Wortspielen und anderen Kreativelementen</li>



<li>Einarbeitung von SEO-Keywords bei Online-Content</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Gibt es eine Schnittstelle zwischen Übersetzen und Content Creation?</h3>



<p>Was heißt das konkret? Müssen Übersetzungsdienstleister*innen kulturelle und sprachliche Eigenheiten nicht immer berücksichtigen? <a href="https://peschel-communications.de/schwerpunkte-sprachdienstleistungen/marketing/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sollten kreative und griffige Slogans nicht eine Selbstverständlichkeit sein?</a> Sicher sind die oben genannten Punkten bei allen Übersetzungen relevant. Aber durch die <strong>hohe emotionale Wirkung und den enormen Kreativaspekt von Content-Marketing</strong> kommt ihnen hier noch eine größere Bedeutung zu! Es geht schließlich nicht nur ums Informieren – sie möchten jemanden überzeugen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was dürfen Sie von Ihrem Übersetzungsbüro erwarten?</h3>



<p>Dieser Kreativanspruch hat Auswirkungen auf die Qualität von Übersetzungen – und damit auch auf die Anforderungen an Dienstleister*innen. Es reicht im mehrsprachigen Marketing nicht aus, dass alle Inhalte abgebildet sind und keine Fehler gemacht wurden. <strong>Denn wer Content übersetzen will, muss auch kreativ schreiben können und wirklich Ahnung von Content Creation haben</strong>. Genau hier liegt die Schnittstelle zwischen Übersetzen und Content Creation. Und genau das dürfen und sollten Sie von Ihrer Übersetzungsagentur erwarten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kreative, kulturell wie sprachlich punktgenaue Texte oder <a href="https://peschel-communications.de/unsere-dienstleistungen/audiovisuelle-uebersetzung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vertonungen</a></li>



<li>Hintergrundwissen und Erfahrung mit Marketing und Content Creation</li>



<li>Die Fähigkeit Botschaft, Wirkung und Emotion in jeder Sprache zu transportieren</li>



<li>Bei Bedarf Beratung zu Formaten und Inhalten</li>



<li>Weitergehende strategische Anpassung von Texten und Formaten</li>
</ul>



<p>Ob Flyer, Imagebroschüren, Website-Inhalte, Videos, Blog-Beiträge, Prospekte, Produktpräsentationen oder Newsletter – mehrsprachiges Content-Marketing hat viele Gesichter. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich überall von der besten Seite zeigen. <a href="https://peschel-communications.de/kontakt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wir beraten Sie gerne.</a></p>
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		<item>
		<title>Online-Meetings mit Dolmetschern</title>
		<link>https://peschel-communications.de/online-meetings</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2021 08:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3487</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sorgen Sie mit unseren Tipps für ein reibungsloses Online-Meeting mit Dolmetschern ohne technische Stolpersteine! Neben den Voraussetzungen auf dieser Checkliste empfehlen wir einen Test-Call und ein Briefing aller aktiv Teilnehmenden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/online-meetings">Online-Meetings mit Dolmetschern</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sorgen Sie mit unseren Tipps für ein reibungsloses Online-Meeting mit Dolmetschern ohne technische Stolpersteine! Neben den Voraussetzungen auf dieser Checkliste empfehlen wir einen Test-Call und ein Briefing aller aktiv Teilnehmenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die richtige Technik:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wahl einer geeigneten Videokonferenz-Plattform. Wenn in&nbsp;eine&nbsp;Sprache gedolmetscht werden soll, brauchen Sie&nbsp;zwei&nbsp;Sprachkanäle (Original und Übersetzung). Wir beraten Sie gerne.</li>



<li>Bei einer Videokonferenz-Plattform ohne eigene Dolmetschfunktionalität benötigen die Teilnehmenden, die den Dolmetschern zuhören, zwei Endgeräte (z.&nbsp;B. Laptop und Smartphone).</li>



<li>Stabile Verbindung: Eine Verbindung per Ethernet-Kabel ist stabiler als W-Lan</li>



<li>Schneller Internetanschluss: Empfohlen wird eine Download-Geschwindigkeit von über 100 Mbit und eine Upload-Geschwindigkeit von über 40 Mbit. Diese können Sie zum Beispiel hier messen: https://www.speedmeter.de/</li>



<li>Gutes Mikrofon (am besten ein USB-Headset) mit einem Frequenzbereich von 125 Hz bis 15.000 Hz.</li>



<li>Bluetooth bietet keine stabile Verbindung und kann ausfallen, wenn der Akku leer ist.</li>



<li>Smartphone-Kopfhörer mit Mikrofon sind nicht ausreichend, im Notfall aber dem im Laptop oder der Webcam integrierten Mikrofon vorzuziehen.</li>



<li>Nicht geeignet sind Tischmikrofone („Spinnen“), da sie alle Geräusche aus dem Raum aufnehmen</li>



<li>Das System muss über einen Gehörschutz verfügen, der Spitzen von mehr als 94db über 100ms automatisch abschaltet.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Eine ruhige Umgebung:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gute Akustik: Kleine Räume, volle Bücherregale, Teppiche und Vorhänge schlucken den Hall und sorgen für eine gute Akustik.</li>



<li>Keine Störungen durch Geräusche: regulieren Sie die Heizung oder Klimaanlage runter, schließen Sie Türen und Fenster</li>



<li>Keine Unterbrechungen: Deaktivieren Sie die Benachrichtigungen Ihres Smartphones, bringen Sie ein „Bitte nicht stören“-Schild an der Tür an</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Netikette:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Richten Sie die Plattform so ein, dass alle Teilnehmer-Mikrofone automatisch ausgeschaltet sind.</li>



<li>Bestimmen Sie einen Co-Host, der versehentlich angelassene Mikrofone ausschalten kann und für andere technische Fragen während der Konferenz zur Verfügung steht.</li>



<li>Bitten Sie alle aktiven Teilnehmer, ihre Kamera angeschaltet zu lassen.</li>



<li>Bitten Sie alle Redner, besonders auf eine klare Aussprache zu achten, insbesondere bei Akronymen und Eigennamen.</li>



<li>Sorgen Sie dafür, dass der volle Name aller aktiven Teilnehmer mit deren Kamerabild angezeigt wird.</li>



<li>Bitten Sie die Teilnehmer, in der Konferenzsprache zu sprechen, in der sie sich am wohlsten fühlen, also meist in der Muttersprache</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ein gutes Bild:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein neutraler Hintergrund und eine passende Beleuchtung sorgen dafür, dass Ihre Mimik gut sichtbar ist. Das unterstützt eine gute Kommunikation.</li>



<li>Positionieren Sie sich in der Mitte des Bildes und so, dass Ihr Oberkörper zu sehen ist, damit Ihre Körpersprache zu sehen ist.</li>



<li>Sehen Sie in die Kamera, um Blickkontakt zu vermitteln.</li>



<li>Die Kamera sollte nicht wackeln und auf Augenhöhe positioniert sein</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Vorbereitung der Dolmetscher*innen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stellen Sie alle Präsentationen, die Tagesordnung, Namen der Teilnehmenden sowie Videoeinspieler vorab zur Verfügung</li>



<li>Ein Probelauf mit Dolmetscher*innen gibt Gelegenheit, offene Fragen zum Ablauf zu beantworten</li>
</ul>



<p><strong>Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gerne zur richtigen Dolmetsch-Lösung für Ihr nächstes Online-Meeting!</strong></p>



<p><a href="javascript:;">kontakt@peschel-communications.de</a></p>



<p>Tel: +49 761 380969-0</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die neue Medizinprodukte-Verordnung – sind Sie bereit?</title>
		<link>https://peschel-communications.de/die-neue-medizinprodukte-verordnung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 08:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3494</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit dem 26. Mai 2021 ist die Übergangsfrist für die Einhaltung der Europäischen Medizinprodukteverordnung abgelaufen. Eine der Vorgaben ist, dass Informationen in der jeweiligen Landessprache verfügbar sein müssen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/vorbereitung-auf-die-neue-medizinprodukte-verordnung-EU-peschel-communications-gmbh-1024x716.jpg" alt="Vorbereitung auf die neue medizinprodukte verordnung EU" class="wp-image-3495" width="256" height="179" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/vorbereitung-auf-die-neue-medizinprodukte-verordnung-EU-peschel-communications-gmbh-1024x716.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/vorbereitung-auf-die-neue-medizinprodukte-verordnung-EU-peschel-communications-gmbh-300x210.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/vorbereitung-auf-die-neue-medizinprodukte-verordnung-EU-peschel-communications-gmbh-768x537.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/vorbereitung-auf-die-neue-medizinprodukte-verordnung-EU-peschel-communications-gmbh-1536x1074.jpg 1536w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/vorbereitung-auf-die-neue-medizinprodukte-verordnung-EU-peschel-communications-gmbh.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 256px) 100vw, 256px" /></figure>
</div>


<p>Am 26. Mai 2020 sollte eigentlich die Übergangsfrist für die Einhaltung der Europäischen Medizinprodukteverordnung 2017/745 (EU-MDR 2017/745 oder kurz „EU-MDR“) auslaufen. Aufgrund der aktuellen Lage hat die EU-Kommission den Vorschlag angenommen, den Geltungsbeginn um ein Jahr zu verschieben.</p>



<p>Hersteller von Medizinprodukten, aber auch Importeure, Händler und Zulieferer der europäischen Medizintechnikbranche müssen sich bis zu diesem Stichtag mit vielen neuen und geänderten Auflagen auseinandersetzen und Prozesse, Dokumentationen und Qualifikationen anpassen. Wichtig für die Hersteller – und für uns als Übersetzungsdienstleister: Die sprachliche Ausgestaltung und damit auch die Übersetzungen für die jeweiligen EU-Länder, in denen ein Produkt vermarktet wird, hat nach der neuen Verordnung eine größere Bedeutung als bisher.</p>



<p>Die EU-MDR gilt für die sogenannten „Wirtschaftsakteure“<a href="applewebdata://A2D5F405-B94D-4548-8E1C-66AC686B7E01#_ftn1">[1]</a> innerhalb der EU sowie für diejenigen, die Medizinprodukte in die EU importieren. <a href="https://peschel-communications.de/medizinprodukte">Hier</a> finden Sie eine Checkliste zum Download, in der wir aufführen, welche Punkte möglichweise Anpassungen im Vergleich zu den Verpflichtungen gemäß deutschem MPG und der Richtlinie&nbsp;93/42/EWG („MDD“) erfordern. Die Checkliste erhebt allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt in keinem Fall eine Beratung durch Zertifizierungsexperten.</p>



<p>Apropos Experten: Eine umfassende Beratung bekommen Sie von Peschel Communications, wenn es um die <a href="https://peschel-communications.de/schwerpunkte-sprachdienstleistungen/medizin-und-pharma/">Übersetzung und Lokalisierung</a> Ihrer Texte geht. Wir übersetzen nicht nur Gebrauchsanweisungen (IFUs), Labeling und Studienunterlagen unter Berücksichtigung der neuen, in der EU-MDR 2017/745 festgelegten Begriffsbestimmungen und anderer EU-Terminologie. Auch für Werbetexte, die bestimmte Bilder und Emotionen transportieren sollen und in jeder Sprache anders „funktionieren“, haben wir eine große Leidenschaft. Referenzen senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu. Wir sind nach der internationalen Norm für Übersetzungsdienstleistungen ISO 17100 zertifiziert, Anfang 2021 folgte die <a href="https://peschel-communications.de/ueber-uns-philosophie/">ISO 9001</a>-Zertifizierung.</p>



<p>Ein Hinweis zum Thema Übersetzen: Bisher konnten die Übersetzungen der meisten Unterlagen in der Regel erst nach der CE-Kennzeichnung erstellt werden. Nach den Bestimmungen der neuen EU-MDR müssen die Gebrauchsanweisungen und Labeling schon übersetzt werden, ehe sie den Benannten Stellen als Teil der technischen Dokumentation vorgelegt werden. Übersetzungen sind also zu einem deutlich früheren Punkt im Workflow einzuplanen, was den Zeitdruck deutlich erhöhen kann. Dabei ist die Bedeutung qualitativ einwandfreier Übersetzungen für den Zielmarkt nicht zu unterschätzen: Außer Haftungsfragen im Fall von Missverständnissen, die zu einem falschen Gebrauch des Geräts führen können, spielt die gute Lesbarkeit auch für den kommerziellen Erfolg des Produkts im Ausland und das Image des Herstellers eine große Rolle.</p>



<p>Die neue EU-Verordnung 2017/745 stellt allgemein höhere Anforderungen an sprachliche Klarheit, um die Produktsicherheit zu gewährleisten. Das gilt besonders für Texte, die für den Endanwender bestimmt sind (etwa Gebrauchsanweisungen). Das Erfordernis einer „für den bestimmungsgemäßen Anwender verständlichen Sprache“ gilt für die übersetzten Versionen natürlich genauso wie für den Text in der Ausgangssprache. Der Umfang der zu übersetzenden Unterlagen kann außerdem höher ausfallen, da unter die neue EU-Verordnung erstmals auch Produkte ohne medizinische Zweckbestimmung wie z.&nbsp;B. farbige Kontaktlinsen oder Geräte zum Abtragen der oberen Hautschichten fallen. Für solche Produkte muss auch die bestehende technische Dokumentation überarbeitet werden, ehe sie in die benötigten EU-Sprachen übersetzt werden kann. Sowohl bei der Übertragung in die Fremdsprachen als auch beim Überprüfen der Ausgangstexte auf gute Verständlichkeit können wir Sie als erfahrener Sprachdienstleister effektiv unterstützen.</p>



<p><strong>Gerne übernehmen wir die Übersetzung folgender Dokumente für Sie:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Technische Dokumentation inkl. Gebrauchsanweisungen (IFUs) und Handbüchern</li>



<li>Labeling, Verpackung</li>



<li>Dokumente zum Qualitätsmanagement wie QM-Handbücher, Standard Operating Procedures (SOPs), Verfahrensanweisungen</li>



<li>Flyer, Newsletter, Werbebroschüren, Website-Texte</li>



<li>Verträge und andere juristische Dokumente</li>



<li>Schulungsmaterial, Software- und App-Inhalte</li>
</ul>



<p><a href="https://peschel-communications.de/kontakt"><strong>Kontaktieren</strong></a><strong> Sie uns für weitere Informationen oder ein unverbindliches Angebot!</strong></p>



<p><a href="applewebdata://A2D5F405-B94D-4548-8E1C-66AC686B7E01#_ftnref1">[1]</a> Vgl. EU-MDR 2017/745, Art. 2 Nummer 35 bzw. Art. 22 Abs. 1 und 3</p>
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		<title>8 Fragen an Andrea Unkelbach</title>
		<link>https://peschel-communications.de/8-fragen-an-andrea-unkelbach</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2021 10:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3510</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein paar Fragen an unsere leitende Projektmanagerin Andrea Unkelbach, die dieses Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum bei Peschel Communications feiert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="260" height="260" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/interview-andrea-social-media.jpg" alt="Interview Andrea Unkelbach" class="wp-image-3511" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/interview-andrea-social-media.jpg 260w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/interview-andrea-social-media-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></figure>
</div>


<p>Ein paar Fragen an unsere leitende Projektmanagerin Andrea Unkelbach, die dieses Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum bei Peschel Communications feiert.</p>



<p><strong>Hättest Du erwartet, nach 15 Jahren noch für das gleiche Unternehmen zu arbeiten, als Du bei Peschel Communications (damals noch Übersetzungsbüro Peschel) angefangen hast?</strong></p>



<p>Ehrlich gesagt hatte ich gar keine Erwartungen. Ich kam direkt von der Uni, von der Theorie in die Praxis, und hatte keine Ahnung vom Berufsalltag eines Übersetzers. Ich habe besonders am Anfang jeden Tag wahnsinnig viel Neues dazugelernt. Und es hat sich auch relativ schnell herauskristallisiert, dass ich eigentlich gar keine Übersetzerin sein will, sondern lieber im Projektmanagement arbeite, im direkten Kontakt mit unseren Kunden und Kollegen. Das Übersetzungsbüro Peschel hat sich über die Jahre weiterentwickelt und ich mit ihm. Es gab immer etwas Neues, so dass es nie langweilig wurde. Wahrscheinlich kam mir auch deswegen nie die Idee, ich könnte mir mal eine neue Herausforderung suchen.</p>



<p><strong>Wie hat sich Dein Arbeitsalltag in den letzten 15 Jahren verändert?</strong></p>



<p>In den letzten 15 Jahren konnte man in der Branche einen unglaublichen technischen Fortschritt beobachten – und wir waren immer vorne mit dabei. Von Kunden- und Auftragslisten in Excel über eine ganz einfache Desktop-Lösung bis hin zur professionellen, webbasierten Projektmanagement-Lösung, multimedial verknüpft mit unserem CAT-Tool und E-Mail-Dienst.</p>



<p>Ganz am Anfang habe ich das Projektmanagement auch noch nahezu alleine geschafft. Mittlerweile sind wir allein im Projektmanagement schon zu viert und zu den typischen Tätigkeiten einer Projektmanagerin kommen bei mir auch noch Aufgaben wie Teamleitung und Strategieentwicklung dazu. Immer wenn ich denke, jetzt kann ich mich zurücklehnen und es einfach laufen lassen, kommt irgendwas Neues, was besprochen und entschieden werden will. Es bleibt immer spannend.</p>



<p><strong>Gibt es Aspekte von früher, die Du Dir bei der Arbeit manchmal zurückwünschst?</strong></p>



<p>Tatsächlich macht mir das direkte Projektmanagement unheimlich viel Spaß. Durch die vielen Zusatzaufgaben, die ich mittlerweile habe, komme ich gar nicht mehr oft dazu, Projekte von Anfang bis Ende zu leiten, mit allem was dazugehört. Daher freue ich mich umso mehr darüber, wenn ich meine Kolleginnen vertreten und mich mal einen ganzen Tag lang im Tagesgeschäft um Übersetzungsprojekte kümmern darf. Der Kontakt mit unseren Kunden, das Puzzeln aller einzelnen Aufgaben, bis so eine Übersetzung mal druckreif ist und dann der Erfolg, wenn am Ende alles klappt – das macht einfach unheimlich viel Spaß und ist sehr befriedigend.</p>



<p><strong>Gibt es einen anderen Beruf, den Du Dir vorstellen könntest, wenn du keine Projektmanagerin wärst?</strong></p>



<p>Tatsächlich wäre ich wahrscheinlich Konditorin, wenn ich mir jetzt noch einmal etwas anderes aussuchen müsste. Das wusste ich vor 15 Jahren aber noch nicht. Dass mir Backen so viel Spaß macht, hat sich erst mit der Zeit entwickelt – und ich könnte nicht mehr ausschlafen.</p>



<p><strong>Von all den Projekten, die Du bisher betreut hast, welches ist Dir ganz besonders in Erinnerung geblieben?</strong></p>



<p>Es gibt viele Projekte, die mir aus ganz unterschiedlichen Gründen in Erinnerung geblieben sind. Aber mit eine der spannendsten Herausforderungen aus der Sicht eines Projektmanagers war die Übersetzung der Website unseres Kunden KNF Neuberger GmbH in 11 verschiedene Sprachen. Bei 11 Sprachen sind alleine bei uns schon mindestens 22 Übersetzer und Revisoren involviert, dazu kommen Projektmanager auf unserer und auf Kundenseite, Grafiker, Webentwickler, Texter usw. Diese Bälle gleichzeitig zu jonglieren war schon sehr spannend.</p>



<p><strong>Dein Aufgabengebiet ist weit gefächert. Welche persönlichen Eigenschaften helfen im Projektmanagement?</strong></p>



<p>Definitiv unter Stress einen kühlen Kopf bewahren zu können, immer den Überblick zu behalten und dabei flexibel zu bleiben. Wenn ich mich morgens an den Schreibtisch setze, weiß ich meistens nicht, was mich den Tag über erwartet. Ein ruhiger Vormittag kann von einer Minute zur anderen hektisch werden. Wenn man es dabei schafft, gelassen zu bleiben und seinen Humor nicht zu verlieren, hat man im Grunde schon gewonnen.</p>



<p><strong>Wie hat sich Dein Arbeitsalltag seit Corona verändert? Welche neuen Herausforderungen erlebst Du im Projektmanagement?</strong></p>



<p>Das Stichwort hier, und wahrscheinlich auch das Unwort des Jahres 2020, ist „Homeoffice“. Vor Corona war ich davon überzeugt, dass Projektmanagement und Homeoffice nicht zusammenpassen. Corona hat mich eines Besseren belehrt. Aber nichts desto trotz finde ich den direkten Kontakt zu meinen Kolleginnen, und zwar live und nicht nur digital, nach wie vor enorm wichtig. Im direkten Kontakt kann man vieles doch schneller und einfacher klären, als per Mail, Chat oder Videokonferenz. Ganz im Homeoffice möchte ich nicht mehr arbeiten müssen, wenn es nicht zwingend notwendig ist.</p>



<p>Mir ist auch aufgefallen, dass der Gesprächsbedarf bei den Menschen deutlich höher geworden ist, und zwar durch die Bank weg bei allen. Nicht nur bei mir selber, innerhalb des Teams oder bei den vielen Kollegen weltweit, mit denen wir zusammenarbeiten, sondern auch bei unseren Kunden. So herausfordernd diese Zeit auch war und immer noch ist, ich durfte vieles Neues in einigen schönen Gesprächen erfahren.</p>



<p><strong>Welche Veränderungen oder Entwicklungen wünschst Du Dir als Projektmanagerin für die Zukunft?</strong></p>



<p>Der technische Fortschritt ist enorm, und das ist auch gut so. Ich freue mich über technische Neuerungen und bin gespannt, was da noch so alles kommen mag. Die „Maschine“ kann uns viel abnehmen, Prozesse können weitestgehend automatisiert werden, um Abläufe zu verschlanken. Aber ich hoffe sehr, dass der persönliche Kontakt dabei nicht auf der Strecke bleibt.</p>
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		<title>Die WIN-Charta: Unser Bekenntnis zu ökonomischer, ökologischer und sozialer Verantwortung</title>
		<link>https://peschel-communications.de/die-win-charta-unser-bekenntnis-zu-oekonomischer-oekologischer-und-sozialer-verantwortung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 11:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3525</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta wollen wir unsere Nachhaltigkeit weiter steigern und damit unserer Vorbildfunktion als Unternehmen nachkommen. Lesen Sie hier, welche Verbesserungen wir in Angriff nehmen wollen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/die-win-charta-unser-bekenntnis-zu-oekonomischer-oekologischer-und-sozialer-verantwortung">Die WIN-Charta: Unser Bekenntnis zu ökonomischer, ökologischer und sozialer Verantwortung</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="363" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Natur_mit_Windrad_Header-1024x363.jpg" alt="Bergrücken mit Windrad zur Stromerzeugung" class="wp-image-3531" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Natur_mit_Windrad_Header-1024x363.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Natur_mit_Windrad_Header-300x106.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Natur_mit_Windrad_Header-768x272.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Natur_mit_Windrad_Header.jpg 1183w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Die WIN-Charta wurde im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg für nachhaltig wirtschaftende Unternehmen entwickelt. Dabei bilden die Themen Selbstverpflichtung, Eigeninitiative und Außenkommunikation die Basis. Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta verpflichtet sich Peschel Communications dazu, die <a href="https://www.nachhaltigkeitsstrategie.de/wirtschaft/win-charta/leitsaetze-und-dossiers">zwölf Leitsätze</a> einzuhalten und die Nachhaltigkeit des Unternehmens weiter zu steigern. Für das kommende Jahr 2021 möchten wir uns auf die folgenden Leitsätze der WIN-Charta konzentrieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Leitsatz 2: Mitarbeiterwohlbefinden: <em>„Wir achten, schützen und fördern das Wohlbefinden und die Interessen unserer Mitarbeiter.“</em></li>



<li>Leitsatz 4: Ressourcen: <em>„Wir steigern die Ressourceneffizienz, erhöhen die Rohstoffproduktivität und verringern die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen.“</em></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Mitarbeiterwohlbefinden</h2>



<p>Diese Schwerpunkte sind uns deshalb so wichtig, da bei Peschel Communications als kleinem Unternehmen enge Zusammenarbeit und flache Hierarchien selbstverständlich sind. Da unsere Abläufe auf guter Teamarbeit beruhen, legen wir besonderen Wert auf ehrliche Kommunikation, Transparenz und Menschlichkeit.</p>



<p>Das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen hat in unserem Unternehmen schon immer eine zentrale Rolle gespielt. Beispielsweise fördern wir die Weiterbildung mit internen Schulungen zu Themen wie Achtsamkeit und Gewaltfreie Kommunikation oder bieten Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz an. Die Kommunikation innerhalb des Teams pflegen wir mit regelmäßigen Besprechungen. Dazu gehören neben der täglichen Teambesprechung und den alle 9-12 Monate stattfindenden Entwicklungsgesprächen auch Wochengespräche zwischen den einzelnen Mitarbeiter*innen und der Geschäftsführung. Bei Peschel Communications kann die wöchentliche Arbeitszeit immer wieder auf die jeweilige Lebensphase angepasst werden. So stellen wir sicher, dass Arbeits- und Privatleben möglichst gut in Einklang gebracht werden können. Nicht zuletzt fördern wir mit gemeinsamen Unternehmungen wie einem jährlichen Grillfest den Teamzusammenhalt.</p>



<p><strong>Unsere Maßnahmen zur Verbesserung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Jährliche anonyme Mitarbeiterbefragung zu Wohlbefinden</li>



<li>Schulungen/Beratungen zum Thema Gesundheit (z.B. Ernährung, Sport, Ergonomie am Arbeitsplatz)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ressourcen</h2>



<p>Beim Thema Ressourcenmanagement sehen wir uns als Unternehmen in einer Vorbildfunktion. Wir möchten unserer Verantwortung nachkommen, unseren vergleichsweise geringen Rohstoffverbrauch noch weiter zu minimieren. Dieser liegt bei uns vor allem in den Bereichen Drucken, Stromverbrauch, berufliche Reisen und Versand von Werbung.</p>



<p>Dazu beigetragen haben wir bereits: Wir verwenden 100 % recyceltes Druckerpapier und beziehen unseren Strom seit vielen Jahren über die Elektrizitätswerke Schönau, die Strom aus 100% erneuerbaren Energien bereitstellen. Statt Mineralwasser sind wir auf karbonisiertes Leitungswasser umgestiegen, um Transport und Reinigung von Mehrweg-Flaschen zu sparen. Wir achten bei Konsumgütern innerhalb des Büros auf Regionalität: Wir kaufen ausschließlich Bio-/Fairtrade-Kaffee und regionale Kräutertees sowie Obst. Auch im Bereich Verbrauchsmittel (Putzmittel) wird auf umweltschonende Produkte zurückgegriffen. Außerdem achten wir bei der Anschaffung von elektronischen Geräten wie PCs sehr auf die Qualität, um die Lebenszeit so lange wie möglich zu halten.</p>



<p><strong>Unsere Maßnahmen zur Verbesserung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Notwendige Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Elektrofahrzeug</li>



<li>Auswahl von Hotels mit hohem Umweltstandard</li>



<li>Werbeartikel überwiegend aus recyclebaren Materialien</li>



<li>Bei jeder Kaufentscheidung den Fokus auf Nachhaltigkeit legen</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Ausführliche Informationen zur WIN-Charta und weiteren Unterzeichnern der WIN-Charta finden Sie auf <a href="http://www.win-bw.com/">www.win-bw.com</a>.&nbsp;</p>



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		<item>
		<title>Die Sprache der Pandemie</title>
		<link>https://peschel-communications.de/die-sprache-der-pandemie</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2021 12:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3544</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie hat nicht nur unser Leben, sondern auch unsere Sprache verändert. Wobei die sprachlichen Veränderungen in unterschiedlichen Kulturen durchaus unterschiedlich aussehen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="498" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Mundschutz_quer-1024x498.jpg" alt="" class="wp-image-3549" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Mundschutz_quer-1024x498.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Mundschutz_quer-300x146.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Mundschutz_quer-768x373.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Mundschutz_quer-1536x746.jpg 1536w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Mundschutz_quer.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Warum geht es dir seit letztem Frühjahr seelisch so schlecht? Wegen der Coronavirus-Pandemie? Wegen der Verbreitung von COVID-19? Oder einfach wegen Corona? Es ist doch alles dasselbe, nicht wahr? Wissenschaftlich gesehen handelt es sich um eine Pandemie – die rasante weltweite Verbreitung eines Virus. (<em>Das</em> Virus, übrigens, zumindest in der Wissenschaft, aber in manchen Dialekten heißt es auch <em>der</em> Virus). Die Krankheit, die vom SARS-CoV-2-Virus verursacht wird, nennt sich COVID-19, eine englische Abkürzung für <em>coronavirus disease 2019</em>. Während man im Englischen dazu neigt, von COVID zu sprechen, hört man hierzulande viel häufiger „Corona“ mit diversen Anhängseln&nbsp;– Corona-Maßnahmen, Corona-Verordnung, Corona-Party, Corona-Krise, Corona-Zeit usw.&nbsp;– oder einfach alleinstehend als allumfassende Beschreibung des aktuellen Phänomens. Was ist denn davon „richtig“?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nichts ist so konstant wie die Veränderung</h2>



<p>Sprache ist ein sich ständig veränderndes System. Und wenn nationale oder sogar globale Ereignisse in kürzester Zeit Auswirkung auf das Leben vieler haben, können solche neuen Wörter und Phrasen blitzschnell entstehen. Da die deutsche Sprache viel mit Komposita arbeitet, gelten die meisten neuen Buzzwords nicht unbedingt als neu, aber man hört aktuell „Mund-Nasen-Schutz“ bzw. „-Bedeckung“ natürlich öfter als früher. Während Amerikaner*innen „mask“ und Franzosen und Französinnen „masque“ bevorzugen, hat sich in Deutschland zumindest in offiziellen Anweisungen die längere Variante durchgesetzt. Noch ein Teil zum Mund-Nasen-Schutz-Kompositum hinzuzufügen, wäre jedoch übertrieben&nbsp;– stell dir vor, wir würden im Alltag „Mund-Nasen-Bedeckungs-Pflicht“ sagen. Vergiss es! Ab dann darf die Maske greifen, um „Maskenpflicht“ zu bilden. Letzten Endes dient die Sprache ihren Nutzer*innen.</p>



<p>Und wann hast du zum letzten Mal „<a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-04/angela-merkel-lockerungen-corona-beschraenkungen-kritik-oeffnungsdiskussion?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.bbc.com%2Fworklife%2Farticle%2F20200522-why-weve-created-new-language-for-coronavirus">Öffnungsdiskussionsorgien</a>“ gehört? Ein legitimes Wort, aber bis vor einigen Monaten höchst ungewöhnlich. Ebenso war eine Ausgangssperre in unserer heutigen Gesellschaft früher undenkbar, doch die mittlerweile zwei Lockdowns (Anglizismus!) haben uns gezeigt, dass eine solche Maßnahme nicht unbedingt nur die Konnotation eines Menschenrechtsverstoßes hat, sondern auch ergriffen werden kann, um Menschenleben zu retten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fremdwort Solidarität</h2>



<p>Apropos „das Leben unserer Mitmenschen“: Die jeweilige Kultur spielt in dieser Entwicklung eine erhebliche Rolle. Wer die Tagesschau guckt, weiß, dass das Wort „Solidarität“ in den letzten Monaten sehr oft gefallen ist. Es gilt, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen: Nicht, weil sie einen selbst schützt, sondern, um solidarisch Menschen in der unmittelbaren Umgebung vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Als gebürtiger Amerikaner habe ich mir schon gedacht, dass in den Vereinigten Staaten eher nicht von Solidarität gesprochen wird, was meine Eltern leider bestätigt haben. Zwar gilt es auch dort vielerorts eine Maske (sorry, langsam wird der andere Begriff echt zu mühsam) zu tragen, aber der Widerstand ist von manchen Gruppen groß. Dieser wird vom noch amtierenden Präsidenten befeuert und spiegelt sich in den weiter steigenden Infektionszahlen wider. Dort gilt es also leider nicht, solidarisch zu handeln – ganz zu schweigen davon, eine landesweite Pflicht zu verhängen.</p>



<p>Die englische Sprache bringt bekanntlich häufig Neologismen hervor, z.&nbsp;B. in Form von Schachtelwörtern wie <em>Brunch</em> (<em>breakfast&nbsp;</em>+ <em>lunch</em>). Auch dieses Jahr wurde meine Erwartung an die Kreativität meiner Muttersprache nicht enttäuscht: Aus der Pandemie wurden unter anderem folgende Wörter geboren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„quarantini“ (<em>quarantine + martini</em>, dt. Quarantäne + Martini)</li>



<li>„covidiot“ (COVID + Idiot, in Bezug auf diejenigen die Masken falsch tragen oder sich generell unsolidarisch verhalten)</li>



<li>„situationship“ (<em>situation + relationship</em>, dt. Situation + Beziehung, in Bezug auf Paare, die direkt vor der Ausgangssperre voreilig zusammenkamen, damit sie die unvorhersehbar lange Zeit nicht allein verbringen mussten)</li>



<li>„maskne“ (<em>mask + acne</em>, dt. Maske + Akne).</li>
</ul>



<p>Auch schon vorhandene Ausdrücke sind durch die Pandemie erneut aufgetaucht und in andere Bereiche vorgedrungen, wie <a href="https://www.oed.com/view/Entry/88377097">„social distancing“</a>, was den sowohl räumlichen als auch sozialen Abstand zur Unterbrechung der Infektionskette umfasst.</p>



<p>Entsprechend der typischen Muster der englischen Sprache beobachtet man auch Unterschiede zwischen den Sprachvarianten. Zum Beispiel redet man in den USA oft von „<a href="https://theconversation.com/how-covid-19-is-changing-the-english-language-146171">self-quarantining</a>“, in Großbritannien dagegen von „<a href="https://theconversation.com/how-covid-19-is-changing-the-english-language-146171">self-isolating</a>“. Ebenso tendiert man in den USA, Kanada und Australien dazu, <a href="https://theconversation.com/how-covid-19-is-changing-the-english-language-146171">COVID-19</a> zu schreiben, während man in Großbritannien, Irland und Neuseeland eher Covid-19 schreibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Parlez-vous pandémie?</h2>



<p>Selbst die französische Sprache&nbsp;– bekannt für ihre Meidung von Anglizismen&nbsp;– ist bereits von der Pandemie gezeichnet. Die Ausgangssperren, oder <em>confinements</em>, waren in Frankreich viel strenger als in Deutschland. Vielleicht deswegen redet man nun frankreichweit entweder von einem möglichen <em>déconfinement</em> oder <em>reconfinement</em>. Umstritten bleiben jedoch einige Begriffe wie <em>distanciation sociale</em> (sozialer Abstand) versus <em>distanciation physique</em> bzw.<em> spaciale</em> (physischer bzw. räumlicher Abstand) oder das grammatikalische Geschlecht der Krankheit. Die <em>Académie française und die Kanadier*innen empfehlen la covid, denn Krankheit (la maladie) ist ein weibliches Wort. Im alltäglichen Sprachgebrauch (außerhalb von Kanada) neigt man allerdings zu le covid in Bezug auf le coronavirus (männlich).</em><a href="https://peschel-communications.de/die-sprache-der-pandemie#_ftn1">[1]</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Veränderung der Sprache und die Sprache der Veränderung</h2>



<p>Traditionell dauert es etwas länger, bis man einen festen Sprachwandel in solchem Ausmaß beobachten kann. 2020 wurde aber die ganze Welt einer raschen Veränderung unterworfen. Menschen mussten Strategien entwickeln, um damit zurechtzukommen. Die Kommunikation spielt dabei eine große Rolle. Was geschieht in der Welt und was macht das mit einem selbst? Wie kann das Leben weitergehen? Welchen Humor kann man in der Situation verbreiten? In dieser digitalen Welt sind wir vernetzter denn je, und all diese Fragen lassen sich zum Teil durch ständige Kommunikation, Spracherfindungen und -innovationen beantworten. Wie die Entwicklungen der Pandemie selbst, dauert der Prozess des Sprachwandels noch an und viele Menschen und Kulturen haben begründet sowie unbegründet ihre Präferenzen. Wer weiß, was wir in einem Jahr darüber erzählen können?</p>



<p>Brauchen Sie Hilfe mit Ihrer mehrsprachigen Corona-Kommunikation? <a href="https://peschel-communications.de/kontakt">Kontaktieren Sie uns!</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p><a href="https://peschel-communications.de/die-sprache-der-pandemie#_ftnref1">[1]</a> „Les mots de la pandémie entrent dans le dictionnaire“. <em>Revue de la Presse</em>, August 2020, S. 14.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jahresrückblick 2020</title>
		<link>https://peschel-communications.de/jahresrueckblick-2020</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3561</guid>

					<description><![CDATA[<p>So schwer ist es mir noch nie gefallen, ein Jahr zusammenzufassen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/2020/12/hintergrund-schneeflocken-jahresrueckblick-peschel-communications-gmbh.jpg" alt="" class="wp-image-10328"/></figure>
</div>


<p>So schwer ist es mir noch nie gefallen, ein Jahr zusammenzufassen. Wir sind sehr optimistisch gestartet, mit dem Gefühl, dass 2020 ein geschäftlich sehr erfolgreiches Jahr würde. Als wir dann im März plötzlich alle an unseren heimischen Schreibtischen saßen, änderten sich die Erwartungen schlagartig. Der Dolmetschmarkt brach völlig ein, so dass wir erst einmal viele Stornierungen abzuwickeln hatten. Auch im Bereich der Übersetzungen war die Lage eine Zeit lang besorgniserregend. Es schien, als befinde sich die ganze Welt in einer Art Schockstarre.</p>



<p>Als dann nach und nach wieder Übersetzungsaufträge kamen, waren wir zum Glück gut gerüstet: Die morgendliche Besprechung findet seitdem nicht mehr gemeinsam in einem Raum im Stehen, sondern über Video-Call statt, und die VPN-Verbindungen zum Server funktionieren so gut, dass wir zu Hause genauso effizient arbeiten können wie im Büro. Dennoch war die Freude groß, als wir uns über den Sommer auch wieder im Büro treffen durften. Die kurzen Gespräche zwischen Tür und Angel und der Plausch in der Kaffeeküche hatten doch sehr gefehlt.</p>



<p>Als klar wurde, dass Präsenzveranstaltungen so schnell keine Option sein würden, begannen wir gemeinsam mit unseren Kunden, digitale Alternativen zu entwickeln. Das reichte von der Verdolmetschung vorproduzierter Produktpräsentationen bis zum Konsekutivdolmetschen über Zoom und Simultandolmetschen aus dem Hub. Einige dieser Formate werden sicher über die Pandemie hinaus interessante Wege bleiben, um Kunden rund um die Welt relativ einfach und preisgünstig zu erreichen. Gleichzeitig wird auch die Sehnsucht nach persönlichen Begegnungen immer stärker. Ich denke, wir haben alle gelernt, welche Vorteile digitale Kommunikationswege bieten und in welchen Bereichen wir auf persönliche Treffen auf Dauer dennoch nicht verzichten wollen.</p>



<p>Aber auch wenn vieles durcheinander geht, fügen sich doch manchmal die Dinge fast von selbst: Nachdem unsere Projektmanagerin Victoria Klotz sich entschieden hatte, noch einmal zu studieren, kam Simone Ruiz Anderer nach einem Auslandsaufenthalt wieder nach Freiburg zurück. Ein Jobsharing der beiden Projektmanagerinnen lag nahe und ist für alle Beteiligten die ideale Lösung.</p>



<p>Im Führungsteam ging es auch dieses Jahr wieder um Zertifizierungen. Die Vorbereitung für die ISO 9001-Zertifizierung unseres Qualitätsmanagements läuft auf vollen Touren, Stichtag für die Erstzertifizierung ist im März 2021.</p>



<p>Unser Engagement für Nachhaltigkeit haben wir auch in diesem Jahr fortgesetzt. Mit Beitritt zur WIN-Charta, dem Nachhaltigkeitsmanagement-Systems des Landes Baden-Württemberg haben wir das nun auch offiziell gemacht.</p>



<p>Als Fazit kann ich nur sagen, dass wir dankbar sind, dieses Jahr einigermaßen unbeschadet überstanden zu haben und gesund geblieben zu sein. Und dass wir es kaum erwarten können, diese beiden positiven Aspekte gemeinsam zu feiern, sobald es wieder möglich ist.</p>



<p>In diesem Sinne wünschen wir allen Partnern und Freunden gutes Durchhalten!</p>



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			</item>
		<item>
		<title>“Fahrvergnügen” sounds echt German! … noch mehr deutsche Wörter, die im Englischen verwendet werden</title>
		<link>https://peschel-communications.de/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-noch-mehr-deutsche-woerter-die-im-englischen-verwendet-werden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2020 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3584</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen ging es an dieser Stelle um deutsche Wörter, die in der englischen Alltagssprache Einzug gehalten haben. In diesem Blogartikel soll es nun um speziellere Entlehnungen gehen: Etwa im wissenschaftlichen Kontext, aber auch in der Werbesprache, in der die Schöpfung neuer, kreativer Bezeichnungen ja fast schon ein „Muss“ ist. Außerdem erfahren Sie hier, welche deutschen Wörter für Nahrungsmittel und Traditionen auch in der englischen Sprache anzutreffen sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-noch-mehr-deutsche-woerter-die-im-englischen-verwendet-werden">“Fahrvergnügen” sounds echt German! … noch mehr deutsche Wörter, die im Englischen verwendet werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="363" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-peschel-communications-gmbh-1024x363.jpg" alt="VW Bus" class="wp-image-3589" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-peschel-communications-gmbh-1024x363.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-peschel-communications-gmbh-300x106.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-peschel-communications-gmbh-768x272.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-peschel-communications-gmbh.jpg 1183w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Vor zwei Wochen ging es an dieser Stelle um deutsche Wörter, die in der englischen Alltagssprache Einzug gehalten haben. In diesem Blogartikel soll es nun um speziellere Entlehnungen gehen: Etwa im wissenschaftlichen Kontext, aber auch in der Werbesprache, in der die Schöpfung neuer, kreativer Bezeichnungen ja fast schon ein „Muss“ ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technischer, wissenschaftlicher, musikalischer oder geschichtlicher Kontext</h2>



<p>Schauen wir uns zunächst typische, aus der deutschen Sprache importierte Wörter an, die vor allem in Wissenschaft und Technik oder anderen Spezialgebieten Einzug gehalten haben. Hier wurde und wird die englische Sprache deutlicher als in anderen Bereichen vom Deutschen beeinflusst. Im Werk von Cannon und Pfeffer (siehe Literaturliste unten) stammt beispielsweise fast ein Drittel der deutschen Lehnwörter aus dem Gebiet der Mineralogie oder Chemie. Einige Beispiele sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td><strong>Aus dem Deutschen stammende Bezeichnung</strong></td><td><strong>Bedeutung</strong></td></tr><tr><td>gneiss</td><td>Gesteinsart (<em>Gneis</em>)</td></tr><tr><td>loess</td><td>geologisches Sediment (<em>Löss</em>)</td></tr><tr><td>echt</td><td>authentisch, echt</td></tr><tr><td>feldspar</td><td>Mineralgruppe (<em>Feldspat</em>)</td></tr><tr><td>fusel oil</td><td>Nebenprodukt der alkoholischen Gärung (<em>Fuselöl</em>)</td></tr><tr><td>gedankenexperiment</td><td>wie im Deutschen</td></tr><tr><td>graupel</td><td>wie im Deutschen</td></tr><tr><td>ansatz</td><td>nur in der Mathematik verwendet, dann gleiche Bedeutung wie im Deutschen</td></tr><tr><td>Sehnsucht</td><td>wie im Deutschen</td></tr><tr><td>realpolitik</td><td>wie im Deutschen</td></tr><tr><td>rinderpest</td><td>wie im Deutschen</td></tr><tr><td>zeitgeber</td><td>äußerer Einfluss in der Chronobiologie, wie im Deutschen</td></tr></tbody></table></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Bezeichnungen für Nahrungsmittel und Traditionen</h2>



<p>Auch wenn es um Lebensmittel oder typisch deutsche Traditionen geht, werden Wörter gerne direkt aus dem Deutschen übernommen. Wahrscheinlich wundern Sie sich auch nicht besonders, wenn Sie in englischen Texten über die Nennung von <em>(Wiener) schnitzel</em>, <em>strudel</em>, <em>biergartens</em> oder <em>schnapps </em>stolpern. Und natürlich wird das weltberühmte Wort „Oktoberfest“ nicht übersetzt. Was deutsche Muttersprachler in englischsprachigen Wörterbüchern vielleicht schon eher überrascht, sind Begriffe wie <em>Tannenbaum</em>, <em>bierstube</em> und <em>brötchen.</em> Und die Liste könnte lang (und Sie hungrig) werden, wenn Sie z.&nbsp;B. in den Merriam Webster schauen: <em>lebkuchen</em>, <em>leberwurst</em>, <em>pfeffernuss</em>, <em>pfefferkuchen</em>, <em>stollen&nbsp;…</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Jiddische Wörter</h2>



<p>In der englischen Sprache sind zahlreiche jiddische Wörter im Umlauf, die von englischen Muttersprachlern manchmal für deutsche Lehnwörter gehalten werden. Zu den bekannteren zählen z.&nbsp;B. <em>mensch</em> (und <em>menschy</em>), <em>schlep</em> (oder <em>schlepp</em>), <em>schmaltz</em> (und <em>schmaltzy</em>), <em>dreck</em> und <em>schmutz</em>. Zu den weniger verbreiteten gehören <em>verklempt</em> und <em>luftmensch</em>.</p>



<p>In einem englischen Wikipedia-Artikel findet sich dieser Hinweis (freie Übersetzung ins Deutsche):</p>



<p>„<em>Da Jiddisch mit der modernen deutschen Sprache eng verwandt ist, haben viele jiddische Wörter deutsche Kognaten, d. h. beide haben sich aus demselben Ursprungswort entwickelt; in manchen Fällen ist es schwer zu sagen, ob ein bestimmtes im Englischen gebräuchliche Wort aus dem Jiddischen oder dem Deutschen entlehnt wurde.“</em> <a href="https://peschel-communications.de/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-noch-mehr-deutsche-woerter-die-im-englischen-verwendet-werden/#_ftn1">[1]</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Werbesprache</h2>



<p>Zum Schluss wollen wir noch ein paar Formulierungen in der Werbung betrachten. In der deutschen Werbesprache werden regelmäßig englische Wörter oder Sprüche eingesetzt, da sie im Allgemeinen mit Coolness, „In-Sein“ oder Jugendlichkeit verknüpft werden. Aber kommen deutsche Ausdrücke umgekehrt auch in der Werbung für englischsprachige Zielmärkte vor? Und wenn ja, haben sie für englische Muttersprachler auch das gewisse „coole“ Extra?</p>



<p>Die erste Frage kann man klar mit Ja beantworten, auch wenn es sich um ein eher seltenes Phänomen handelt. Eins der berühmtesten Beispiele für deutsche Ausdrücke in einer amerikanischen Werbekampagne war vermutlich die Erwähnung von „Fahrvergnügen” in einer 1989 initiierten VW-Werbung.<a href="https://peschel-communications.de/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-noch-mehr-deutsche-woerter-die-im-englischen-verwendet-werden/#_ftn2">[2]</a> Im Rahmen der Kampagne verwendete das Unternehmen den Slogan “Fahrvergnügen. It’s What Makes a Car a Volkswagen.” In den 2000er und 2012er Jahren griff VW wieder auf eine deutsche Formulierung zurück und bezeichnete sich in den USA als „Das Auto“.</p>



<p>Einen weiteren Trend in der amerikanischen Werbesprache beschrieb Felix Kronenberg 2007 in seiner Doktorarbeit: den Einsatz der Bezeichnung wunderbar oder anderer Wortschöpfungen mit <em>wunder</em>.</p>



<p>Die am häufigsten in der Werbung in den USA vorkommenden Wortbestandteile leiten sich vom Deutschen „wunderbar“ ab, außerdem kommt auch das ganze Wort öfters vor. Das liegt natürlich auch daran, dass das englische Wort „wonder“ sich nur in einem Buchstaben davon unterscheidet. „Wunder“ und „wunderbar“ werden von Englisch-Muttersprachlern also leicht erkannt, sie fallen auf, ohne allzu fremd zu klingen. Also <em>kein Wunder</em>, dass sie in der Werbung so beliebt sind! (Kronenberg, S.&nbsp;149)</p>



<p>Sowohl Lufthansa als auch die Deutsche Zentrale für Tourismus erklärte ausländischen Gästen 1980: „Germany is wunderbar.“</p>



<p>Die zweite Frage – ob die deutsche Sprache einen „coolen“ Aspekt besitzt – ist schwieriger zu beantworten. Kronenberg schreibt dazu: „Die Verwendung fremdsprachiger Wörter in der Werbung hat mehrere Vorteile. Sie ist mit internationalem Prestige assoziiert und betont die Besonderheit des Herkunftslands durch die Wahl als „typisch deutsch“ angesehener Begriffe. Ferner zitiert der Autor aus einem Werk von Mary Ellen Ryder und Kollegen, die der Argumentation folgen, dass sowohl die deutsche als auch die japanische Sprache aufgrund ihrer „modernen Konnotation“ einen bestimmten Effekt auf Verbraucher haben können:</p>



<p>„… Deutsch oder Japanisch werden eingesetzt, um die Idee der wissenschaftlichen Exzellenz oder Ingenieurskunst zu transportieren. So zum Beispiel in einer Mazda-Kampagne, die Kansei-Technik verspricht, oder die Bewerbung des „Fahrvergnügens“ durch VW.“</p>



<p>Damit schließt sich der Kreis zu den technischen Begriffen am Anfang des Artikels. Die deutsche Ingenieurskunst scheint am ehesten als überzeugend – oder eben auch cool – in der Werbung zu wirken. Auch wenn man dafür im Deutschen natürlich lieber eine englische Formulierung wählt: “Quality made in Germany.”</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und Literaturtipps</h2>



<p><a href="https://peschel-communications.de/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-noch-mehr-deutsche-woerter-die-im-englischen-verwendet-werden/#_ftnref1">[1]</a> Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_English_words_of_Yiddish_origin</p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-noch-mehr-deutsche-woerter-die-im-englischen-verwendet-werden/#_ftnref2">[2]</a> Quelle: https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Volkswagen_advertising&amp;oldid=962443622</p>



<p><strong>Online-Wörterbücher</strong></p>



<p><a href="https://www.merriam-webster.com/">https://www.merriam-webster.com/</a></p>



<p><a href="https://www.duden.de/">https://www.duden.de/</a></p>



<p><a href="https://www.etymonline.com/">https://www.etymonline.com/</a></p>



<p><strong>Bücher</strong></p>



<p>Cannon, G. H., &amp; Pfeffer, A. (1994). <em>German loanwords in English: An historical dictionary</em>. Cambridge University Press.</p>



<p>Durkin, P. (2014). <em>Borrowed words: A history of loanwords in English</em>. Oxford University Press.</p>



<p>Ehlert, C. (2013).&nbsp;<em>Das Wandern ist des Wortes Lust: Germanismen im britischen Englisch: German Loanwords in British English</em>. tredition.</p>



<p>Kronenberg, F. A. (2007). <em>From trade cards to the internet: depiction of Germans and Germany in American advertising</em> [Doktorarbeit, Universität Regensburg]. https://epub.uni-regensburg.de/10696/1/dissertation_felix_kronenberg.pdf</p>



<p>Limbach, J. (Ed.). (2007). <em>Ausgewanderte Wörter</em>. Hueber Verlag.</p>



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