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	<title>Anja Peschel, Autor bei Peschel Communications GmbH</title>
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	<description>Übersetzen • Dolmetschen • Lektorat • Peschel Communications</description>
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	<title>Anja Peschel, Autor bei Peschel Communications GmbH</title>
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		<title>Qualitätsmanagement nach ISO 9001 &#8211; Mehrwert für die Übersetzungsagentur</title>
		<link>https://peschel-communications.de/qualitaetsmanagement-nach-iso-9001</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2022 12:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 2021 ist Peschel Communications nach ISO 9001:2015 – der internationalen Norm für Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem – zertifiziert. Der Weg zum ISO 9001-zertifizierten Unternehmen war nicht ganz leicht, half aber auch, unsere bewährten Prozesse weiter zu verbessern. Wir sind stolz auf das Ergebnis, denn nur wenige Sprachdienstleister unserer Größe verfügen über ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem. ISO 9001-geprüfte Qualität Die ISO 9001:2015</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/qualitaetsmanagement-nach-iso-9001">Qualitätsmanagement nach ISO 9001 &#8211; Mehrwert für die Übersetzungsagentur</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Seit 2021 ist Peschel Communications nach <a href="https://www.iso.org/iso-9001-quality-management.html">ISO&nbsp;9001:2015 </a>– der internationalen Norm für Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem – zertifiziert.</p>



<p>Der Weg zum ISO 9001-zertifizierten Unternehmen war nicht ganz leicht, half aber auch, unsere bewährten Prozesse weiter zu verbessern. Wir sind stolz auf das Ergebnis, denn nur wenige Sprachdienstleister unserer Größe verfügen über ein <strong>zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem</strong>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ISO 9001-geprüfte Qualität</h2>



<p>Die ISO 9001:2015 ist ein weltweit verbreitetes und anerkanntes System für das Qualitätsmanagement (QM) in Industrieunternehmen, aber auch anderen Organisationen wie etwa Schulen oder Kliniken. Besonders wichtig ist die Norm in technischen Branchen, wo viele Unternehmen auch an ihre Zulieferer die Auflage einer ISO&nbsp;9001-Zertifizierung stellen. Dabei deckt die Norm nicht nur die <strong>Produkte oder Dienstleistungen</strong> ab, die eine Firma erbringt. Das Qualitätsversprechen gilt also nicht nur für die eigene Wertschöpfung, sondern auch für <strong>Management- und Supportprozesse</strong> wie beispielsweise strategische Überlegungen zu neuen Dienstleistungen, IT-Sicherheit oder Einarbeitung von Mitarbeitern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ISO 9001 im Übersetzungsunternehmen</h2>



<p>Ein großer Teil des Qualitätsmanagements bezieht sich auf die Wertschöpfung, in unserem Fall also auf die Produktion von Übersetzungen oder die Organisation eines mehrsprachigen Dolmetscherteams. <strong>Die Prozesse sind für jede unserer Dienstleistungen genau festgelegt</strong>. Wenn Sie beispielsweise Ihre Website vom Deutschen ins Englische übersetzen lassen wollen, wird unsere Projektmanagerin Sie zunächst beraten. Sie klärt, ob die englischsprachige Website Briten ansprechen soll oder alle Kunden, die des Deutschen nicht mächtig sind. Davon hängt ebenfalls ab, welche Keywords für die <a href="https://peschel-communications.de/seo-uebersetzungen/">Suchmaschinenoptimierung</a> (SEO) relevant sind. Eventuell ist eine <a href="https://peschel-communications.de/unsere-dienstleistungen/transcreation/">Transcreation</a>, also eine sehr kreative, werbliche Übersetzung, sinnvoll. Wenn Sie den Auftrag dann erteilen, plant unser Projektmanagement die einzelnen Prozessschritte, also Dateivorbereitung, Übersetzung, Revision, DTP etc. Die ISO 9001 verlangt, dass all diese Schritte genau festgelegt und dokumentiert sind.</p>



<p>Ein anderes Beispiel: Sie lassen einen <a href="https://peschel-communications.de/urkundenuebersetzungen/">Arztbericht</a> bei uns übersetzen, den Sie für eine Weiterbehandlung im Ausland benötigen. Unser Qualitätsmanagement setzt nicht erst an, wenn dieser anspruchsvolle medizinische Text in die Fremdsprache übertragen wird. Qualität bedeutet nämlich auch, dass das sensible Dokument absolut vertraulich behandelt wird. Dazu kommt, dass alle beteiligten Mitarbeiter*innen – von der Projektmanagerin über den Übersetzer bis hin zur Revisorin – über eine adäquate (universitäre) Ausbildung verfügen müssen. Auch der Prozess, nach dem Mitarbeiter*innen ausgewählt werden, ist in unserem QM-System festgeschrieben und wird regelmäßig überprüft.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Chancen und Risiken</h2>



<p>Insgesamt geht es bei der ISO&nbsp;9001 bei jedem Schritt um eine <strong>Abwägung von Chancen und Risiken</strong>. Wer braucht überhaupt Einblick in vertrauliche Dokumente oder Geschäftsgeheimnisse? Wie können wir unseren Betrieb auch bei einem Serverausfall fortführen? Wie sichern wir unsere personellen Kapazitäten – auch während einer Pandemie? Auch die genaue Ermittlung und Erfüllung von Kundenbedürfnissen ist wichtiger Bestandteil unseres QM-Systems.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das bedeutet die ISO&nbsp;9001-Zertifizierung für Sie als Auftraggeber*in:</h2>



<p>Sie können sicher sein, dass&nbsp;…:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>wir ein <strong>funktionierendes Qualitätssicherungssystem</strong> haben;</li>



<li>Sie uns auch dann beauftragen können, wenn Sie ausschließlich<strong> ISO 9001-zertifizierte Lieferanten </strong>einsetzen dürfen;</li>



<li><strong>höchste Qualität</strong> bei all unseren Dienstleistungen eine zentrale Rolle einnimmt;</li>



<li>unsere Projektmanager*innen Ihre individuellen <strong>Anforderungen dokumentieren</strong> und an alle Projektbeteiligten kommunizieren;</li>



<li>Ihre <strong>Rückmeldungen dokumentiert</strong> und beachtet werden;</li>



<li>unsere Geschäftsprozesse einem <strong>kontinuierlichen Verbesserungsprozess </strong>unterliegen;</li>



<li>Risiken und Chancen bei uns bewusst analysiert und abgewogen werden.</li>
</ul>



<p>Sie haben Fragen? Gerne erläutern wir in einem persönlichen Gespräch genauer, was die ISO&nbsp;9001 für Sie und für uns bedeutet. Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch, über unser <a href="https://peschel-communications.de/kontakt/">Kontaktformular</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/qualitaetsmanagement-nach-iso-9001">Qualitätsmanagement nach ISO 9001 &#8211; Mehrwert für die Übersetzungsagentur</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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		<title>Ein Amerikaner in Freiburg</title>
		<link>https://peschel-communications.de/ein-amerikaner-in-freiburg</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 12:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als amerikanischer Austauschstudent in Deutschland, das erste Mal überhaupt im Ausland, machte ich ein Praktikum bei Peschel Communications. Es erwarteten mich einige Überraschungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/ein-amerikaner-in-freiburg">Ein Amerikaner in Freiburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Mein Sommerpraktikum bei Peschel Communications</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/thumbnail_Image-768x1223-1-643x1024.jpg" alt="Marshall Montner in Freiburg" class="wp-image-2996" width="322" height="512" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/thumbnail_Image-768x1223-1-643x1024.jpg 643w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/thumbnail_Image-768x1223-1-188x300.jpg 188w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/thumbnail_Image-768x1223-1.jpg 768w" sizes="(max-width: 322px) 100vw, 322px" /></figure>
</div>


<p>Als amerikanischer Austauschstudent in Deutschland, das erste Mal überhaupt im Ausland, machte ich ein Praktikum bei Peschel Communications. Es erwarteten mich einige Überraschungen. Es wurde mir schnell klar, welche Bedeutung die Sprache hat. In typisch amerikanischer Manier kam ich hier an, ohne auch nur ein Wort Deutsch zu sprechen. Ich war davon ausgegangen, dass meine Kurse auf Englisch sein und <em>alle </em>Deutschen Englisch sprechen würden. Doch schon als ich nach meiner Ankunft am Frankfurter Flughafen nach dem Weg fragte, wurde klar, dass die größte Hürde die Sprachbarriere sein würde.  </p>



<h3 class="wp-block-heading">Englisch? Fehlanzeige!</h3>



<p>Ich weiß nicht, warum ich geglaubt hatte, dass alle Straßenbahnansagen auch auf Englisch sein würden, genauso wie jede Speisekarte und jedes Schild. Mal abgesehen von meinem bisherigen Fremdsprachenunterricht war dies das erste Mal, dass ich eine andere Sprache als Englisch sprechen musste. Es ist ein Riesenvorteil, dass meine Muttersprache <em>die</em> Weltsprache ist. Allerdings ist mir mittlerweile auch klar geworden, dass kein anderer Markt je mit dem US-Markt identisch sein wird – egal wie globalisiert unsere Welt auch werden mag.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unterschied der Kulturen</h3>



<p>Auch wenn mein größtes Problem die deutsche Sprache war, bemerkte ich auch viele Unterschiede, die weit über die Sprache hinausgehen. Auf Grundlage meines kurzen Eindrucks von Deutschland stelle ich hier in ebenso typisch amerikanischer Manier einige hochtrabende, stereotypische Vermutungen darüber an, wie sich die deutsche Kultur von meiner eigenen unterscheidet: Viele Deutsche sind in ihrer Kommunikation eher direkt und können formeller sein als wir Amerikaner*innen (siehe z.B. den Unterschied <em>du</em> und Sie). Dass Deutschland eine eher kollektivistische Gesellschaft ist, sieht man beispielsweise daran, dass in Deutschland das Sozialhilfesystem und öffentliche Verkehrsmittel eine große Bedeutung haben. Die deutsche Kultur erscheint mir etwas traditioneller als die amerikanische. So sind zum Beispiel die Geschäfte sonntags geschlossen, man zahlt gerne in bar und Pünktlichkeit sowie das Einhalten von Regeln wird großgeschrieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Von globalen Märkten zu feinen Unterschieden</h3>



<p>Nach meinem Abschluss möchte ich gerne in einem multinationalen Unternehmen arbeiten. Dabei bin ich mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass auch wenn Englisch die Welt dominieren mag, es immer großen Bedarf an Übersetzungen geben wird. Während meines Studiums in den USA habe ich mich zwar mit globalen Märkten beschäftigt, doch die feinen kulturellen, historischen, politischen und wirtschaftlichen Unterschiede habe ich erst durch den Besuch einer Universität und durch ein Praktikum in Deutschland wirklich verstanden. &nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Bei Übersetzungen geht es nicht nur um Sprache</h3>



<p>Ich bin dem Team von Peschel Communications sehr dankbar für diese einmalige Gelegenheit, ein Praktikum im zu Ausland absolvieren. Ich muss zugeben, dass ich vor meinem Praktikum bei Peschel Communications geglaubt hatte, dass der Bedarf an Übersetzungsdienstleistungen aufgrund von kostenlosen Anbietern wie Google Translate immer weniger würde. Allerdings sehe ich jetzt, dass präzise Übersetzungen und lokalisierte Inhalte weiter gebraucht werden. Die amerikanische Kultur, ihre Werte und Geschichte werden niemals zu einem einheitlichen Weltmarkt und Publikum werden. Unternehmen können nicht weltweit agieren, indem sie ihre Inhalte eins zu eins auf andere Märkte übertragen. Das vermutlich Wichtigste, das ich hier bei Peschel Communications gelernt habe, ist, dass es bei Übersetzungen nicht nur Sprache geht. Produkte, Strategien, Referenzen, Wortspiele, Branding und Abbildungen müssen ebenso angepasst werden, wenn man in einen neuen Markt einsteigt&nbsp; – ein kreativer Prozess, der als Transkreation bezeichnet wird. &nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Neugierig auf andere Kulturen</h3>



<p>Diese Erfahrung hat meinen Wunsch, mehr von der Welt zu sehen, noch verstärkt. Ich hoffe, noch viele andere Kulturen und ihre Eigenarten kennenzulernen. Auf jeden Fall sehe ich Übersetzungsdienstleistungen jetzt in einem anderen Licht und habe eine ganz neue Wertschätzung. Übersetzungen lassen die Welt viel kleiner erscheinen, als sie tatsächlich ist. Ich musste erst den Atlantik überqueren, um zu realisieren, dass mein bisheriges Leben vollkommen amerikanisch geprägt war, sowohl was Kultur als auch soziale Normen angeht. Es ist die Aufgabe von Übersetzer*innen, für Unternehmen in verschiedene Welten einzutauchen und diese zu verbinden. So sorgen sie dafür, dass die Firmen in allen Zielmärkten erfolgreich sind.   <a href="https://peschel-communications.de/kontakt/"><em>Gerne beraten wir Sie dazu, wie Sie Ihre Zielmärkte am besten ansprechen.</em></a></p>
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		<item>
		<title>Mehrsprachiges Content-Marketing</title>
		<link>https://peschel-communications.de/mehrsprachiges-content-marketing</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Nov 2021 09:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An der Schnittstelle zwischen Übersetzen und Content Creation Mehrsprachiges Content-Marketing ist heutzutage ein Muss für jedes Unternehmen, das in unterschiedlichen Ländern und Märkten aktiv ist. Aber lässt sich Content einfach so übersetzen? Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten müssen und wie Übersetzungen und Content Creation zusammenhängen. Warum brauchen Sie mehrsprachiges Content-Marketing? Content-Marketing hat viele Facetten und ebenso viele Akteur*innen: Von</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/mehrsprachiges-content-marketing">Mehrsprachiges Content-Marketing</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">An der Schnittstelle zwischen Übersetzen und Content Creation</h2>



<div class="wp-block-columns are-vertically-aligned-center is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:40% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/keyboard-1024x768.jpg" alt="Keyboard" class="wp-image-3462 size-full" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/keyboard-1024x768.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/keyboard-300x225.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/keyboard-768x576.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/keyboard-1536x1152.jpg 1536w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/keyboard.jpg 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Mehrsprachiges Content-Marketing ist heutzutage ein Muss für jedes Unternehmen, das in unterschiedlichen Ländern und Märkten aktiv ist. Aber lässt sich Content einfach so übersetzen? Wir zeigen Ihnen, was Sie beachten müssen und wie <strong>Übersetzungen und Content Creation</strong> zusammenhängen.</p>
</div></div>
</div>
</div>



<h2 class="has-text-align-left wp-block-heading">Warum brauchen Sie mehrsprachiges Content-Marketing?</h2>



<p>Content-Marketing hat viele Facetten und ebenso viele Akteur*innen: Von der Ausarbeitung der Strategie bis zur finalen Druckdatei gilt es, <strong>mit den richtigen Botschaften die gewünschte Wirkung zu erzielen</strong>. Aber selbst der erfolgreichste Content eignet sich nicht automatisch für eine <strong>internationale Vermarktung</strong>. Denn Länder und Märkte unterscheiden sich bei:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kulturellen Rahmenbedingungen</li>



<li>Der Popularität von Content- und Social-Media-Formaten</li>



<li>Rahmenbedingungen und Anforderungen von Personas</li>



<li>Leistungen und Produkten</li>



<li>Marketing-Strategien</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Rolle spielen Übersetzungen im mehrsprachigen Content-Marketing?</h3>



<p>Im Marketing dreht sich alles um die <strong>emotionale Ansprache</strong>. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Emotionen <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4172089/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in der Muttersprache stärker wirken</a>. Doch woher bekommen Sie Content in der jeweiligen Sprache? Ist das <strong>Übersetzen die richtige Strategie für mehrsprachiges Content-Marketing</strong>? Die Antwort lautet Ja – aber nur, wenn Übersetzungen bestimmte Punkte berücksichtigen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kulturelle und sprachliche Eigenheiten</li>



<li>Unterschiedliche Wortwahl, gleiche Botschaft und Wirkung</li>



<li>Emotionale und zielgruppengerechte Ansprache</li>



<li>Übertragung von Wortspielen und anderen Kreativelementen</li>



<li>Einarbeitung von SEO-Keywords bei Online-Content</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Gibt es eine Schnittstelle zwischen Übersetzen und Content Creation?</h3>



<p>Was heißt das konkret? Müssen Übersetzungsdienstleister*innen kulturelle und sprachliche Eigenheiten nicht immer berücksichtigen? <a href="https://peschel-communications.de/schwerpunkte-sprachdienstleistungen/marketing/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sollten kreative und griffige Slogans nicht eine Selbstverständlichkeit sein?</a> Sicher sind die oben genannten Punkten bei allen Übersetzungen relevant. Aber durch die <strong>hohe emotionale Wirkung und den enormen Kreativaspekt von Content-Marketing</strong> kommt ihnen hier noch eine größere Bedeutung zu! Es geht schließlich nicht nur ums Informieren – sie möchten jemanden überzeugen!</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was dürfen Sie von Ihrem Übersetzungsbüro erwarten?</h3>



<p>Dieser Kreativanspruch hat Auswirkungen auf die Qualität von Übersetzungen – und damit auch auf die Anforderungen an Dienstleister*innen. Es reicht im mehrsprachigen Marketing nicht aus, dass alle Inhalte abgebildet sind und keine Fehler gemacht wurden. <strong>Denn wer Content übersetzen will, muss auch kreativ schreiben können und wirklich Ahnung von Content Creation haben</strong>. Genau hier liegt die Schnittstelle zwischen Übersetzen und Content Creation. Und genau das dürfen und sollten Sie von Ihrer Übersetzungsagentur erwarten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kreative, kulturell wie sprachlich punktgenaue Texte oder <a href="https://peschel-communications.de/unsere-dienstleistungen/audiovisuelle-uebersetzung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Vertonungen</a></li>



<li>Hintergrundwissen und Erfahrung mit Marketing und Content Creation</li>



<li>Die Fähigkeit Botschaft, Wirkung und Emotion in jeder Sprache zu transportieren</li>



<li>Bei Bedarf Beratung zu Formaten und Inhalten</li>



<li>Weitergehende strategische Anpassung von Texten und Formaten</li>
</ul>



<p>Ob Flyer, Imagebroschüren, Website-Inhalte, Videos, Blog-Beiträge, Prospekte, Produktpräsentationen oder Newsletter – mehrsprachiges Content-Marketing hat viele Gesichter. Sorgen Sie dafür, dass Sie sich überall von der besten Seite zeigen. <a href="https://peschel-communications.de/kontakt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Wir beraten Sie gerne.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/mehrsprachiges-content-marketing">Mehrsprachiges Content-Marketing</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Online-Meetings mit Dolmetschern</title>
		<link>https://peschel-communications.de/online-meetings</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2021 08:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3487</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sorgen Sie mit unseren Tipps für ein reibungsloses Online-Meeting mit Dolmetschern ohne technische Stolpersteine! Neben den Voraussetzungen auf dieser Checkliste empfehlen wir einen Test-Call und ein Briefing aller aktiv Teilnehmenden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/online-meetings">Online-Meetings mit Dolmetschern</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Sorgen Sie mit unseren Tipps für ein reibungsloses Online-Meeting mit Dolmetschern ohne technische Stolpersteine! Neben den Voraussetzungen auf dieser Checkliste empfehlen wir einen Test-Call und ein Briefing aller aktiv Teilnehmenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die richtige Technik:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Wahl einer geeigneten Videokonferenz-Plattform. Wenn in&nbsp;eine&nbsp;Sprache gedolmetscht werden soll, brauchen Sie&nbsp;zwei&nbsp;Sprachkanäle (Original und Übersetzung). Wir beraten Sie gerne.</li>



<li>Bei einer Videokonferenz-Plattform ohne eigene Dolmetschfunktionalität benötigen die Teilnehmenden, die den Dolmetschern zuhören, zwei Endgeräte (z.&nbsp;B. Laptop und Smartphone).</li>



<li>Stabile Verbindung: Eine Verbindung per Ethernet-Kabel ist stabiler als W-Lan</li>



<li>Schneller Internetanschluss: Empfohlen wird eine Download-Geschwindigkeit von über 100 Mbit und eine Upload-Geschwindigkeit von über 40 Mbit. Diese können Sie zum Beispiel hier messen: https://www.speedmeter.de/</li>



<li>Gutes Mikrofon (am besten ein USB-Headset) mit einem Frequenzbereich von 125 Hz bis 15.000 Hz.</li>



<li>Bluetooth bietet keine stabile Verbindung und kann ausfallen, wenn der Akku leer ist.</li>



<li>Smartphone-Kopfhörer mit Mikrofon sind nicht ausreichend, im Notfall aber dem im Laptop oder der Webcam integrierten Mikrofon vorzuziehen.</li>



<li>Nicht geeignet sind Tischmikrofone („Spinnen“), da sie alle Geräusche aus dem Raum aufnehmen</li>



<li>Das System muss über einen Gehörschutz verfügen, der Spitzen von mehr als 94db über 100ms automatisch abschaltet.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Eine ruhige Umgebung:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gute Akustik: Kleine Räume, volle Bücherregale, Teppiche und Vorhänge schlucken den Hall und sorgen für eine gute Akustik.</li>



<li>Keine Störungen durch Geräusche: regulieren Sie die Heizung oder Klimaanlage runter, schließen Sie Türen und Fenster</li>



<li>Keine Unterbrechungen: Deaktivieren Sie die Benachrichtigungen Ihres Smartphones, bringen Sie ein „Bitte nicht stören“-Schild an der Tür an</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Netikette:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Richten Sie die Plattform so ein, dass alle Teilnehmer-Mikrofone automatisch ausgeschaltet sind.</li>



<li>Bestimmen Sie einen Co-Host, der versehentlich angelassene Mikrofone ausschalten kann und für andere technische Fragen während der Konferenz zur Verfügung steht.</li>



<li>Bitten Sie alle aktiven Teilnehmer, ihre Kamera angeschaltet zu lassen.</li>



<li>Bitten Sie alle Redner, besonders auf eine klare Aussprache zu achten, insbesondere bei Akronymen und Eigennamen.</li>



<li>Sorgen Sie dafür, dass der volle Name aller aktiven Teilnehmer mit deren Kamerabild angezeigt wird.</li>



<li>Bitten Sie die Teilnehmer, in der Konferenzsprache zu sprechen, in der sie sich am wohlsten fühlen, also meist in der Muttersprache</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ein gutes Bild:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Ein neutraler Hintergrund und eine passende Beleuchtung sorgen dafür, dass Ihre Mimik gut sichtbar ist. Das unterstützt eine gute Kommunikation.</li>



<li>Positionieren Sie sich in der Mitte des Bildes und so, dass Ihr Oberkörper zu sehen ist, damit Ihre Körpersprache zu sehen ist.</li>



<li>Sehen Sie in die Kamera, um Blickkontakt zu vermitteln.</li>



<li>Die Kamera sollte nicht wackeln und auf Augenhöhe positioniert sein</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Vorbereitung der Dolmetscher*innen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Stellen Sie alle Präsentationen, die Tagesordnung, Namen der Teilnehmenden sowie Videoeinspieler vorab zur Verfügung</li>



<li>Ein Probelauf mit Dolmetscher*innen gibt Gelegenheit, offene Fragen zum Ablauf zu beantworten</li>
</ul>



<p><strong>Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gerne zur richtigen Dolmetsch-Lösung für Ihr nächstes Online-Meeting!</strong></p>



<p><a href="javascript:;">kontakt@peschel-communications.de</a></p>



<p>Tel: +49 761 380969-0</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/online-meetings">Online-Meetings mit Dolmetschern</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die neue Medizinprodukte-Verordnung – sind Sie bereit?</title>
		<link>https://peschel-communications.de/die-neue-medizinprodukte-verordnung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 08:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3494</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit dem 26. Mai 2021 ist die Übergangsfrist für die Einhaltung der Europäischen Medizinprodukteverordnung abgelaufen. Eine der Vorgaben ist, dass Informationen in der jeweiligen Landessprache verfügbar sein müssen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/vorbereitung-auf-die-neue-medizinprodukte-verordnung-EU-peschel-communications-gmbh-1024x716.jpg" alt="Vorbereitung auf die neue medizinprodukte verordnung EU" class="wp-image-3495" width="256" height="179" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/vorbereitung-auf-die-neue-medizinprodukte-verordnung-EU-peschel-communications-gmbh-1024x716.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/vorbereitung-auf-die-neue-medizinprodukte-verordnung-EU-peschel-communications-gmbh-300x210.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/vorbereitung-auf-die-neue-medizinprodukte-verordnung-EU-peschel-communications-gmbh-768x537.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/vorbereitung-auf-die-neue-medizinprodukte-verordnung-EU-peschel-communications-gmbh-1536x1074.jpg 1536w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/vorbereitung-auf-die-neue-medizinprodukte-verordnung-EU-peschel-communications-gmbh.jpg 1920w" sizes="(max-width: 256px) 100vw, 256px" /></figure>
</div>


<p>Am 26. Mai 2020 sollte eigentlich die Übergangsfrist für die Einhaltung der Europäischen Medizinprodukteverordnung 2017/745 (EU-MDR 2017/745 oder kurz „EU-MDR“) auslaufen. Aufgrund der aktuellen Lage hat die EU-Kommission den Vorschlag angenommen, den Geltungsbeginn um ein Jahr zu verschieben.</p>



<p>Hersteller von Medizinprodukten, aber auch Importeure, Händler und Zulieferer der europäischen Medizintechnikbranche müssen sich bis zu diesem Stichtag mit vielen neuen und geänderten Auflagen auseinandersetzen und Prozesse, Dokumentationen und Qualifikationen anpassen. Wichtig für die Hersteller – und für uns als Übersetzungsdienstleister: Die sprachliche Ausgestaltung und damit auch die Übersetzungen für die jeweiligen EU-Länder, in denen ein Produkt vermarktet wird, hat nach der neuen Verordnung eine größere Bedeutung als bisher.</p>



<p>Die EU-MDR gilt für die sogenannten „Wirtschaftsakteure“<a href="applewebdata://A2D5F405-B94D-4548-8E1C-66AC686B7E01#_ftn1">[1]</a> innerhalb der EU sowie für diejenigen, die Medizinprodukte in die EU importieren. <a href="https://peschel-communications.de/medizinprodukte">Hier</a> finden Sie eine Checkliste zum Download, in der wir aufführen, welche Punkte möglichweise Anpassungen im Vergleich zu den Verpflichtungen gemäß deutschem MPG und der Richtlinie&nbsp;93/42/EWG („MDD“) erfordern. Die Checkliste erhebt allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzt in keinem Fall eine Beratung durch Zertifizierungsexperten.</p>



<p>Apropos Experten: Eine umfassende Beratung bekommen Sie von Peschel Communications, wenn es um die <a href="https://peschel-communications.de/schwerpunkte-sprachdienstleistungen/medizin-und-pharma/">Übersetzung und Lokalisierung</a> Ihrer Texte geht. Wir übersetzen nicht nur Gebrauchsanweisungen (IFUs), Labeling und Studienunterlagen unter Berücksichtigung der neuen, in der EU-MDR 2017/745 festgelegten Begriffsbestimmungen und anderer EU-Terminologie. Auch für Werbetexte, die bestimmte Bilder und Emotionen transportieren sollen und in jeder Sprache anders „funktionieren“, haben wir eine große Leidenschaft. Referenzen senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu. Wir sind nach der internationalen Norm für Übersetzungsdienstleistungen ISO 17100 zertifiziert, Anfang 2021 folgte die <a href="https://peschel-communications.de/ueber-uns-philosophie/">ISO 9001</a>-Zertifizierung.</p>



<p>Ein Hinweis zum Thema Übersetzen: Bisher konnten die Übersetzungen der meisten Unterlagen in der Regel erst nach der CE-Kennzeichnung erstellt werden. Nach den Bestimmungen der neuen EU-MDR müssen die Gebrauchsanweisungen und Labeling schon übersetzt werden, ehe sie den Benannten Stellen als Teil der technischen Dokumentation vorgelegt werden. Übersetzungen sind also zu einem deutlich früheren Punkt im Workflow einzuplanen, was den Zeitdruck deutlich erhöhen kann. Dabei ist die Bedeutung qualitativ einwandfreier Übersetzungen für den Zielmarkt nicht zu unterschätzen: Außer Haftungsfragen im Fall von Missverständnissen, die zu einem falschen Gebrauch des Geräts führen können, spielt die gute Lesbarkeit auch für den kommerziellen Erfolg des Produkts im Ausland und das Image des Herstellers eine große Rolle.</p>



<p>Die neue EU-Verordnung 2017/745 stellt allgemein höhere Anforderungen an sprachliche Klarheit, um die Produktsicherheit zu gewährleisten. Das gilt besonders für Texte, die für den Endanwender bestimmt sind (etwa Gebrauchsanweisungen). Das Erfordernis einer „für den bestimmungsgemäßen Anwender verständlichen Sprache“ gilt für die übersetzten Versionen natürlich genauso wie für den Text in der Ausgangssprache. Der Umfang der zu übersetzenden Unterlagen kann außerdem höher ausfallen, da unter die neue EU-Verordnung erstmals auch Produkte ohne medizinische Zweckbestimmung wie z.&nbsp;B. farbige Kontaktlinsen oder Geräte zum Abtragen der oberen Hautschichten fallen. Für solche Produkte muss auch die bestehende technische Dokumentation überarbeitet werden, ehe sie in die benötigten EU-Sprachen übersetzt werden kann. Sowohl bei der Übertragung in die Fremdsprachen als auch beim Überprüfen der Ausgangstexte auf gute Verständlichkeit können wir Sie als erfahrener Sprachdienstleister effektiv unterstützen.</p>



<p><strong>Gerne übernehmen wir die Übersetzung folgender Dokumente für Sie:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Technische Dokumentation inkl. Gebrauchsanweisungen (IFUs) und Handbüchern</li>



<li>Labeling, Verpackung</li>



<li>Dokumente zum Qualitätsmanagement wie QM-Handbücher, Standard Operating Procedures (SOPs), Verfahrensanweisungen</li>



<li>Flyer, Newsletter, Werbebroschüren, Website-Texte</li>



<li>Verträge und andere juristische Dokumente</li>



<li>Schulungsmaterial, Software- und App-Inhalte</li>
</ul>



<p><a href="https://peschel-communications.de/kontakt"><strong>Kontaktieren</strong></a><strong> Sie uns für weitere Informationen oder ein unverbindliches Angebot!</strong></p>



<p><a href="applewebdata://A2D5F405-B94D-4548-8E1C-66AC686B7E01#_ftnref1">[1]</a> Vgl. EU-MDR 2017/745, Art. 2 Nummer 35 bzw. Art. 22 Abs. 1 und 3</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/die-neue-medizinprodukte-verordnung">Die neue Medizinprodukte-Verordnung – sind Sie bereit?</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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		<title>8 Fragen an Andrea Unkelbach</title>
		<link>https://peschel-communications.de/8-fragen-an-andrea-unkelbach</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 May 2021 10:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3510</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein paar Fragen an unsere leitende Projektmanagerin Andrea Unkelbach, die dieses Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum bei Peschel Communications feiert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/8-fragen-an-andrea-unkelbach">8 Fragen an Andrea Unkelbach</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="260" height="260" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/interview-andrea-social-media.jpg" alt="Interview Andrea Unkelbach" class="wp-image-3511" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/interview-andrea-social-media.jpg 260w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/interview-andrea-social-media-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></figure>
</div>


<p>Ein paar Fragen an unsere leitende Projektmanagerin Andrea Unkelbach, die dieses Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum bei Peschel Communications feiert.</p>



<p><strong>Hättest Du erwartet, nach 15 Jahren noch für das gleiche Unternehmen zu arbeiten, als Du bei Peschel Communications (damals noch Übersetzungsbüro Peschel) angefangen hast?</strong></p>



<p>Ehrlich gesagt hatte ich gar keine Erwartungen. Ich kam direkt von der Uni, von der Theorie in die Praxis, und hatte keine Ahnung vom Berufsalltag eines Übersetzers. Ich habe besonders am Anfang jeden Tag wahnsinnig viel Neues dazugelernt. Und es hat sich auch relativ schnell herauskristallisiert, dass ich eigentlich gar keine Übersetzerin sein will, sondern lieber im Projektmanagement arbeite, im direkten Kontakt mit unseren Kunden und Kollegen. Das Übersetzungsbüro Peschel hat sich über die Jahre weiterentwickelt und ich mit ihm. Es gab immer etwas Neues, so dass es nie langweilig wurde. Wahrscheinlich kam mir auch deswegen nie die Idee, ich könnte mir mal eine neue Herausforderung suchen.</p>



<p><strong>Wie hat sich Dein Arbeitsalltag in den letzten 15 Jahren verändert?</strong></p>



<p>In den letzten 15 Jahren konnte man in der Branche einen unglaublichen technischen Fortschritt beobachten – und wir waren immer vorne mit dabei. Von Kunden- und Auftragslisten in Excel über eine ganz einfache Desktop-Lösung bis hin zur professionellen, webbasierten Projektmanagement-Lösung, multimedial verknüpft mit unserem CAT-Tool und E-Mail-Dienst.</p>



<p>Ganz am Anfang habe ich das Projektmanagement auch noch nahezu alleine geschafft. Mittlerweile sind wir allein im Projektmanagement schon zu viert und zu den typischen Tätigkeiten einer Projektmanagerin kommen bei mir auch noch Aufgaben wie Teamleitung und Strategieentwicklung dazu. Immer wenn ich denke, jetzt kann ich mich zurücklehnen und es einfach laufen lassen, kommt irgendwas Neues, was besprochen und entschieden werden will. Es bleibt immer spannend.</p>



<p><strong>Gibt es Aspekte von früher, die Du Dir bei der Arbeit manchmal zurückwünschst?</strong></p>



<p>Tatsächlich macht mir das direkte Projektmanagement unheimlich viel Spaß. Durch die vielen Zusatzaufgaben, die ich mittlerweile habe, komme ich gar nicht mehr oft dazu, Projekte von Anfang bis Ende zu leiten, mit allem was dazugehört. Daher freue ich mich umso mehr darüber, wenn ich meine Kolleginnen vertreten und mich mal einen ganzen Tag lang im Tagesgeschäft um Übersetzungsprojekte kümmern darf. Der Kontakt mit unseren Kunden, das Puzzeln aller einzelnen Aufgaben, bis so eine Übersetzung mal druckreif ist und dann der Erfolg, wenn am Ende alles klappt – das macht einfach unheimlich viel Spaß und ist sehr befriedigend.</p>



<p><strong>Gibt es einen anderen Beruf, den Du Dir vorstellen könntest, wenn du keine Projektmanagerin wärst?</strong></p>



<p>Tatsächlich wäre ich wahrscheinlich Konditorin, wenn ich mir jetzt noch einmal etwas anderes aussuchen müsste. Das wusste ich vor 15 Jahren aber noch nicht. Dass mir Backen so viel Spaß macht, hat sich erst mit der Zeit entwickelt – und ich könnte nicht mehr ausschlafen.</p>



<p><strong>Von all den Projekten, die Du bisher betreut hast, welches ist Dir ganz besonders in Erinnerung geblieben?</strong></p>



<p>Es gibt viele Projekte, die mir aus ganz unterschiedlichen Gründen in Erinnerung geblieben sind. Aber mit eine der spannendsten Herausforderungen aus der Sicht eines Projektmanagers war die Übersetzung der Website unseres Kunden KNF Neuberger GmbH in 11 verschiedene Sprachen. Bei 11 Sprachen sind alleine bei uns schon mindestens 22 Übersetzer und Revisoren involviert, dazu kommen Projektmanager auf unserer und auf Kundenseite, Grafiker, Webentwickler, Texter usw. Diese Bälle gleichzeitig zu jonglieren war schon sehr spannend.</p>



<p><strong>Dein Aufgabengebiet ist weit gefächert. Welche persönlichen Eigenschaften helfen im Projektmanagement?</strong></p>



<p>Definitiv unter Stress einen kühlen Kopf bewahren zu können, immer den Überblick zu behalten und dabei flexibel zu bleiben. Wenn ich mich morgens an den Schreibtisch setze, weiß ich meistens nicht, was mich den Tag über erwartet. Ein ruhiger Vormittag kann von einer Minute zur anderen hektisch werden. Wenn man es dabei schafft, gelassen zu bleiben und seinen Humor nicht zu verlieren, hat man im Grunde schon gewonnen.</p>



<p><strong>Wie hat sich Dein Arbeitsalltag seit Corona verändert? Welche neuen Herausforderungen erlebst Du im Projektmanagement?</strong></p>



<p>Das Stichwort hier, und wahrscheinlich auch das Unwort des Jahres 2020, ist „Homeoffice“. Vor Corona war ich davon überzeugt, dass Projektmanagement und Homeoffice nicht zusammenpassen. Corona hat mich eines Besseren belehrt. Aber nichts desto trotz finde ich den direkten Kontakt zu meinen Kolleginnen, und zwar live und nicht nur digital, nach wie vor enorm wichtig. Im direkten Kontakt kann man vieles doch schneller und einfacher klären, als per Mail, Chat oder Videokonferenz. Ganz im Homeoffice möchte ich nicht mehr arbeiten müssen, wenn es nicht zwingend notwendig ist.</p>



<p>Mir ist auch aufgefallen, dass der Gesprächsbedarf bei den Menschen deutlich höher geworden ist, und zwar durch die Bank weg bei allen. Nicht nur bei mir selber, innerhalb des Teams oder bei den vielen Kollegen weltweit, mit denen wir zusammenarbeiten, sondern auch bei unseren Kunden. So herausfordernd diese Zeit auch war und immer noch ist, ich durfte vieles Neues in einigen schönen Gesprächen erfahren.</p>



<p><strong>Welche Veränderungen oder Entwicklungen wünschst Du Dir als Projektmanagerin für die Zukunft?</strong></p>



<p>Der technische Fortschritt ist enorm, und das ist auch gut so. Ich freue mich über technische Neuerungen und bin gespannt, was da noch so alles kommen mag. Die „Maschine“ kann uns viel abnehmen, Prozesse können weitestgehend automatisiert werden, um Abläufe zu verschlanken. Aber ich hoffe sehr, dass der persönliche Kontakt dabei nicht auf der Strecke bleibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/8-fragen-an-andrea-unkelbach">8 Fragen an Andrea Unkelbach</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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		<title>Die WIN-Charta: Unser Bekenntnis zu ökonomischer, ökologischer und sozialer Verantwortung</title>
		<link>https://peschel-communications.de/die-win-charta-unser-bekenntnis-zu-oekonomischer-oekologischer-und-sozialer-verantwortung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 11:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3525</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta wollen wir unsere Nachhaltigkeit weiter steigern und damit unserer Vorbildfunktion als Unternehmen nachkommen. Lesen Sie hier, welche Verbesserungen wir in Angriff nehmen wollen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/die-win-charta-unser-bekenntnis-zu-oekonomischer-oekologischer-und-sozialer-verantwortung">Die WIN-Charta: Unser Bekenntnis zu ökonomischer, ökologischer und sozialer Verantwortung</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="363" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Natur_mit_Windrad_Header-1024x363.jpg" alt="Bergrücken mit Windrad zur Stromerzeugung" class="wp-image-3531" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Natur_mit_Windrad_Header-1024x363.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Natur_mit_Windrad_Header-300x106.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Natur_mit_Windrad_Header-768x272.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Natur_mit_Windrad_Header.jpg 1183w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Die WIN-Charta wurde im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg für nachhaltig wirtschaftende Unternehmen entwickelt. Dabei bilden die Themen Selbstverpflichtung, Eigeninitiative und Außenkommunikation die Basis. Mit der Unterzeichnung der WIN-Charta verpflichtet sich Peschel Communications dazu, die <a href="https://www.nachhaltigkeitsstrategie.de/wirtschaft/win-charta/leitsaetze-und-dossiers">zwölf Leitsätze</a> einzuhalten und die Nachhaltigkeit des Unternehmens weiter zu steigern. Für das kommende Jahr 2021 möchten wir uns auf die folgenden Leitsätze der WIN-Charta konzentrieren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Leitsatz 2: Mitarbeiterwohlbefinden: <em>„Wir achten, schützen und fördern das Wohlbefinden und die Interessen unserer Mitarbeiter.“</em></li>



<li>Leitsatz 4: Ressourcen: <em>„Wir steigern die Ressourceneffizienz, erhöhen die Rohstoffproduktivität und verringern die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen.“</em></li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Mitarbeiterwohlbefinden</h2>



<p>Diese Schwerpunkte sind uns deshalb so wichtig, da bei Peschel Communications als kleinem Unternehmen enge Zusammenarbeit und flache Hierarchien selbstverständlich sind. Da unsere Abläufe auf guter Teamarbeit beruhen, legen wir besonderen Wert auf ehrliche Kommunikation, Transparenz und Menschlichkeit.</p>



<p>Das Wohlbefinden der Mitarbeiter*innen hat in unserem Unternehmen schon immer eine zentrale Rolle gespielt. Beispielsweise fördern wir die Weiterbildung mit internen Schulungen zu Themen wie Achtsamkeit und Gewaltfreie Kommunikation oder bieten Gesundheitsvorsorge am Arbeitsplatz an. Die Kommunikation innerhalb des Teams pflegen wir mit regelmäßigen Besprechungen. Dazu gehören neben der täglichen Teambesprechung und den alle 9-12 Monate stattfindenden Entwicklungsgesprächen auch Wochengespräche zwischen den einzelnen Mitarbeiter*innen und der Geschäftsführung. Bei Peschel Communications kann die wöchentliche Arbeitszeit immer wieder auf die jeweilige Lebensphase angepasst werden. So stellen wir sicher, dass Arbeits- und Privatleben möglichst gut in Einklang gebracht werden können. Nicht zuletzt fördern wir mit gemeinsamen Unternehmungen wie einem jährlichen Grillfest den Teamzusammenhalt.</p>



<p><strong>Unsere Maßnahmen zur Verbesserung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Jährliche anonyme Mitarbeiterbefragung zu Wohlbefinden</li>



<li>Schulungen/Beratungen zum Thema Gesundheit (z.B. Ernährung, Sport, Ergonomie am Arbeitsplatz)</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Ressourcen</h2>



<p>Beim Thema Ressourcenmanagement sehen wir uns als Unternehmen in einer Vorbildfunktion. Wir möchten unserer Verantwortung nachkommen, unseren vergleichsweise geringen Rohstoffverbrauch noch weiter zu minimieren. Dieser liegt bei uns vor allem in den Bereichen Drucken, Stromverbrauch, berufliche Reisen und Versand von Werbung.</p>



<p>Dazu beigetragen haben wir bereits: Wir verwenden 100 % recyceltes Druckerpapier und beziehen unseren Strom seit vielen Jahren über die Elektrizitätswerke Schönau, die Strom aus 100% erneuerbaren Energien bereitstellen. Statt Mineralwasser sind wir auf karbonisiertes Leitungswasser umgestiegen, um Transport und Reinigung von Mehrweg-Flaschen zu sparen. Wir achten bei Konsumgütern innerhalb des Büros auf Regionalität: Wir kaufen ausschließlich Bio-/Fairtrade-Kaffee und regionale Kräutertees sowie Obst. Auch im Bereich Verbrauchsmittel (Putzmittel) wird auf umweltschonende Produkte zurückgegriffen. Außerdem achten wir bei der Anschaffung von elektronischen Geräten wie PCs sehr auf die Qualität, um die Lebenszeit so lange wie möglich zu halten.</p>



<p><strong>Unsere Maßnahmen zur Verbesserung</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Notwendige Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Elektrofahrzeug</li>



<li>Auswahl von Hotels mit hohem Umweltstandard</li>



<li>Werbeartikel überwiegend aus recyclebaren Materialien</li>



<li>Bei jeder Kaufentscheidung den Fokus auf Nachhaltigkeit legen</li>
</ul>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Ausführliche Informationen zur WIN-Charta und weiteren Unterzeichnern der WIN-Charta finden Sie auf <a href="http://www.win-bw.com/">www.win-bw.com</a>.&nbsp;</p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/kontakt"><strong>Kontaktieren</strong></a><strong> Sie uns für weitere Informationen oder ein unverbindliches Angebot!</strong></p>
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		<item>
		<title>Die Sprache der Pandemie</title>
		<link>https://peschel-communications.de/die-sprache-der-pandemie</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2021 12:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3544</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie hat nicht nur unser Leben, sondern auch unsere Sprache verändert. Wobei die sprachlichen Veränderungen in unterschiedlichen Kulturen durchaus unterschiedlich aussehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/die-sprache-der-pandemie">Die Sprache der Pandemie</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="498" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Mundschutz_quer-1024x498.jpg" alt="" class="wp-image-3549" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Mundschutz_quer-1024x498.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Mundschutz_quer-300x146.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Mundschutz_quer-768x373.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Mundschutz_quer-1536x746.jpg 1536w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Mundschutz_quer.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Warum geht es dir seit letztem Frühjahr seelisch so schlecht? Wegen der Coronavirus-Pandemie? Wegen der Verbreitung von COVID-19? Oder einfach wegen Corona? Es ist doch alles dasselbe, nicht wahr? Wissenschaftlich gesehen handelt es sich um eine Pandemie – die rasante weltweite Verbreitung eines Virus. (<em>Das</em> Virus, übrigens, zumindest in der Wissenschaft, aber in manchen Dialekten heißt es auch <em>der</em> Virus). Die Krankheit, die vom SARS-CoV-2-Virus verursacht wird, nennt sich COVID-19, eine englische Abkürzung für <em>coronavirus disease 2019</em>. Während man im Englischen dazu neigt, von COVID zu sprechen, hört man hierzulande viel häufiger „Corona“ mit diversen Anhängseln&nbsp;– Corona-Maßnahmen, Corona-Verordnung, Corona-Party, Corona-Krise, Corona-Zeit usw.&nbsp;– oder einfach alleinstehend als allumfassende Beschreibung des aktuellen Phänomens. Was ist denn davon „richtig“?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nichts ist so konstant wie die Veränderung</h2>



<p>Sprache ist ein sich ständig veränderndes System. Und wenn nationale oder sogar globale Ereignisse in kürzester Zeit Auswirkung auf das Leben vieler haben, können solche neuen Wörter und Phrasen blitzschnell entstehen. Da die deutsche Sprache viel mit Komposita arbeitet, gelten die meisten neuen Buzzwords nicht unbedingt als neu, aber man hört aktuell „Mund-Nasen-Schutz“ bzw. „-Bedeckung“ natürlich öfter als früher. Während Amerikaner*innen „mask“ und Franzosen und Französinnen „masque“ bevorzugen, hat sich in Deutschland zumindest in offiziellen Anweisungen die längere Variante durchgesetzt. Noch ein Teil zum Mund-Nasen-Schutz-Kompositum hinzuzufügen, wäre jedoch übertrieben&nbsp;– stell dir vor, wir würden im Alltag „Mund-Nasen-Bedeckungs-Pflicht“ sagen. Vergiss es! Ab dann darf die Maske greifen, um „Maskenpflicht“ zu bilden. Letzten Endes dient die Sprache ihren Nutzer*innen.</p>



<p>Und wann hast du zum letzten Mal „<a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-04/angela-merkel-lockerungen-corona-beschraenkungen-kritik-oeffnungsdiskussion?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.bbc.com%2Fworklife%2Farticle%2F20200522-why-weve-created-new-language-for-coronavirus">Öffnungsdiskussionsorgien</a>“ gehört? Ein legitimes Wort, aber bis vor einigen Monaten höchst ungewöhnlich. Ebenso war eine Ausgangssperre in unserer heutigen Gesellschaft früher undenkbar, doch die mittlerweile zwei Lockdowns (Anglizismus!) haben uns gezeigt, dass eine solche Maßnahme nicht unbedingt nur die Konnotation eines Menschenrechtsverstoßes hat, sondern auch ergriffen werden kann, um Menschenleben zu retten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fremdwort Solidarität</h2>



<p>Apropos „das Leben unserer Mitmenschen“: Die jeweilige Kultur spielt in dieser Entwicklung eine erhebliche Rolle. Wer die Tagesschau guckt, weiß, dass das Wort „Solidarität“ in den letzten Monaten sehr oft gefallen ist. Es gilt, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen: Nicht, weil sie einen selbst schützt, sondern, um solidarisch Menschen in der unmittelbaren Umgebung vor einer möglichen Ansteckung zu schützen. Als gebürtiger Amerikaner habe ich mir schon gedacht, dass in den Vereinigten Staaten eher nicht von Solidarität gesprochen wird, was meine Eltern leider bestätigt haben. Zwar gilt es auch dort vielerorts eine Maske (sorry, langsam wird der andere Begriff echt zu mühsam) zu tragen, aber der Widerstand ist von manchen Gruppen groß. Dieser wird vom noch amtierenden Präsidenten befeuert und spiegelt sich in den weiter steigenden Infektionszahlen wider. Dort gilt es also leider nicht, solidarisch zu handeln – ganz zu schweigen davon, eine landesweite Pflicht zu verhängen.</p>



<p>Die englische Sprache bringt bekanntlich häufig Neologismen hervor, z.&nbsp;B. in Form von Schachtelwörtern wie <em>Brunch</em> (<em>breakfast&nbsp;</em>+ <em>lunch</em>). Auch dieses Jahr wurde meine Erwartung an die Kreativität meiner Muttersprache nicht enttäuscht: Aus der Pandemie wurden unter anderem folgende Wörter geboren:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>„quarantini“ (<em>quarantine + martini</em>, dt. Quarantäne + Martini)</li>



<li>„covidiot“ (COVID + Idiot, in Bezug auf diejenigen die Masken falsch tragen oder sich generell unsolidarisch verhalten)</li>



<li>„situationship“ (<em>situation + relationship</em>, dt. Situation + Beziehung, in Bezug auf Paare, die direkt vor der Ausgangssperre voreilig zusammenkamen, damit sie die unvorhersehbar lange Zeit nicht allein verbringen mussten)</li>



<li>„maskne“ (<em>mask + acne</em>, dt. Maske + Akne).</li>
</ul>



<p>Auch schon vorhandene Ausdrücke sind durch die Pandemie erneut aufgetaucht und in andere Bereiche vorgedrungen, wie <a href="https://www.oed.com/view/Entry/88377097">„social distancing“</a>, was den sowohl räumlichen als auch sozialen Abstand zur Unterbrechung der Infektionskette umfasst.</p>



<p>Entsprechend der typischen Muster der englischen Sprache beobachtet man auch Unterschiede zwischen den Sprachvarianten. Zum Beispiel redet man in den USA oft von „<a href="https://theconversation.com/how-covid-19-is-changing-the-english-language-146171">self-quarantining</a>“, in Großbritannien dagegen von „<a href="https://theconversation.com/how-covid-19-is-changing-the-english-language-146171">self-isolating</a>“. Ebenso tendiert man in den USA, Kanada und Australien dazu, <a href="https://theconversation.com/how-covid-19-is-changing-the-english-language-146171">COVID-19</a> zu schreiben, während man in Großbritannien, Irland und Neuseeland eher Covid-19 schreibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Parlez-vous pandémie?</h2>



<p>Selbst die französische Sprache&nbsp;– bekannt für ihre Meidung von Anglizismen&nbsp;– ist bereits von der Pandemie gezeichnet. Die Ausgangssperren, oder <em>confinements</em>, waren in Frankreich viel strenger als in Deutschland. Vielleicht deswegen redet man nun frankreichweit entweder von einem möglichen <em>déconfinement</em> oder <em>reconfinement</em>. Umstritten bleiben jedoch einige Begriffe wie <em>distanciation sociale</em> (sozialer Abstand) versus <em>distanciation physique</em> bzw.<em> spaciale</em> (physischer bzw. räumlicher Abstand) oder das grammatikalische Geschlecht der Krankheit. Die <em>Académie française und die Kanadier*innen empfehlen la covid, denn Krankheit (la maladie) ist ein weibliches Wort. Im alltäglichen Sprachgebrauch (außerhalb von Kanada) neigt man allerdings zu le covid in Bezug auf le coronavirus (männlich).</em><a href="https://peschel-communications.de/die-sprache-der-pandemie#_ftn1">[1]</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Veränderung der Sprache und die Sprache der Veränderung</h2>



<p>Traditionell dauert es etwas länger, bis man einen festen Sprachwandel in solchem Ausmaß beobachten kann. 2020 wurde aber die ganze Welt einer raschen Veränderung unterworfen. Menschen mussten Strategien entwickeln, um damit zurechtzukommen. Die Kommunikation spielt dabei eine große Rolle. Was geschieht in der Welt und was macht das mit einem selbst? Wie kann das Leben weitergehen? Welchen Humor kann man in der Situation verbreiten? In dieser digitalen Welt sind wir vernetzter denn je, und all diese Fragen lassen sich zum Teil durch ständige Kommunikation, Spracherfindungen und -innovationen beantworten. Wie die Entwicklungen der Pandemie selbst, dauert der Prozess des Sprachwandels noch an und viele Menschen und Kulturen haben begründet sowie unbegründet ihre Präferenzen. Wer weiß, was wir in einem Jahr darüber erzählen können?</p>



<p>Brauchen Sie Hilfe mit Ihrer mehrsprachigen Corona-Kommunikation? <a href="https://peschel-communications.de/kontakt">Kontaktieren Sie uns!</a></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen</h2>



<p><a href="https://peschel-communications.de/die-sprache-der-pandemie#_ftnref1">[1]</a> „Les mots de la pandémie entrent dans le dictionnaire“. <em>Revue de la Presse</em>, August 2020, S. 14.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/die-sprache-der-pandemie">Die Sprache der Pandemie</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jahresrückblick 2020</title>
		<link>https://peschel-communications.de/jahresrueckblick-2020</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3561</guid>

					<description><![CDATA[<p>So schwer ist es mir noch nie gefallen, ein Jahr zusammenzufassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/jahresrueckblick-2020">Jahresrückblick 2020</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/2020/12/hintergrund-schneeflocken-jahresrueckblick-peschel-communications-gmbh.jpg" alt="" class="wp-image-10328"/></figure>
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<p>So schwer ist es mir noch nie gefallen, ein Jahr zusammenzufassen. Wir sind sehr optimistisch gestartet, mit dem Gefühl, dass 2020 ein geschäftlich sehr erfolgreiches Jahr würde. Als wir dann im März plötzlich alle an unseren heimischen Schreibtischen saßen, änderten sich die Erwartungen schlagartig. Der Dolmetschmarkt brach völlig ein, so dass wir erst einmal viele Stornierungen abzuwickeln hatten. Auch im Bereich der Übersetzungen war die Lage eine Zeit lang besorgniserregend. Es schien, als befinde sich die ganze Welt in einer Art Schockstarre.</p>



<p>Als dann nach und nach wieder Übersetzungsaufträge kamen, waren wir zum Glück gut gerüstet: Die morgendliche Besprechung findet seitdem nicht mehr gemeinsam in einem Raum im Stehen, sondern über Video-Call statt, und die VPN-Verbindungen zum Server funktionieren so gut, dass wir zu Hause genauso effizient arbeiten können wie im Büro. Dennoch war die Freude groß, als wir uns über den Sommer auch wieder im Büro treffen durften. Die kurzen Gespräche zwischen Tür und Angel und der Plausch in der Kaffeeküche hatten doch sehr gefehlt.</p>



<p>Als klar wurde, dass Präsenzveranstaltungen so schnell keine Option sein würden, begannen wir gemeinsam mit unseren Kunden, digitale Alternativen zu entwickeln. Das reichte von der Verdolmetschung vorproduzierter Produktpräsentationen bis zum Konsekutivdolmetschen über Zoom und Simultandolmetschen aus dem Hub. Einige dieser Formate werden sicher über die Pandemie hinaus interessante Wege bleiben, um Kunden rund um die Welt relativ einfach und preisgünstig zu erreichen. Gleichzeitig wird auch die Sehnsucht nach persönlichen Begegnungen immer stärker. Ich denke, wir haben alle gelernt, welche Vorteile digitale Kommunikationswege bieten und in welchen Bereichen wir auf persönliche Treffen auf Dauer dennoch nicht verzichten wollen.</p>



<p>Aber auch wenn vieles durcheinander geht, fügen sich doch manchmal die Dinge fast von selbst: Nachdem unsere Projektmanagerin Victoria Klotz sich entschieden hatte, noch einmal zu studieren, kam Simone Ruiz Anderer nach einem Auslandsaufenthalt wieder nach Freiburg zurück. Ein Jobsharing der beiden Projektmanagerinnen lag nahe und ist für alle Beteiligten die ideale Lösung.</p>



<p>Im Führungsteam ging es auch dieses Jahr wieder um Zertifizierungen. Die Vorbereitung für die ISO 9001-Zertifizierung unseres Qualitätsmanagements läuft auf vollen Touren, Stichtag für die Erstzertifizierung ist im März 2021.</p>



<p>Unser Engagement für Nachhaltigkeit haben wir auch in diesem Jahr fortgesetzt. Mit Beitritt zur WIN-Charta, dem Nachhaltigkeitsmanagement-Systems des Landes Baden-Württemberg haben wir das nun auch offiziell gemacht.</p>



<p>Als Fazit kann ich nur sagen, dass wir dankbar sind, dieses Jahr einigermaßen unbeschadet überstanden zu haben und gesund geblieben zu sein. Und dass wir es kaum erwarten können, diese beiden positiven Aspekte gemeinsam zu feiern, sobald es wieder möglich ist.</p>



<p>In diesem Sinne wünschen wir allen Partnern und Freunden gutes Durchhalten!</p>



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		<title>“Fahrvergnügen” sounds echt German! … noch mehr deutsche Wörter, die im Englischen verwendet werden</title>
		<link>https://peschel-communications.de/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-noch-mehr-deutsche-woerter-die-im-englischen-verwendet-werden</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2020 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen ging es an dieser Stelle um deutsche Wörter, die in der englischen Alltagssprache Einzug gehalten haben. In diesem Blogartikel soll es nun um speziellere Entlehnungen gehen: Etwa im wissenschaftlichen Kontext, aber auch in der Werbesprache, in der die Schöpfung neuer, kreativer Bezeichnungen ja fast schon ein „Muss“ ist. Außerdem erfahren Sie hier, welche deutschen Wörter für Nahrungsmittel und Traditionen auch in der englischen Sprache anzutreffen sind.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="363" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-peschel-communications-gmbh-1024x363.jpg" alt="VW Bus" class="wp-image-3589" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-peschel-communications-gmbh-1024x363.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-peschel-communications-gmbh-300x106.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-peschel-communications-gmbh-768x272.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-peschel-communications-gmbh.jpg 1183w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Vor zwei Wochen ging es an dieser Stelle um deutsche Wörter, die in der englischen Alltagssprache Einzug gehalten haben. In diesem Blogartikel soll es nun um speziellere Entlehnungen gehen: Etwa im wissenschaftlichen Kontext, aber auch in der Werbesprache, in der die Schöpfung neuer, kreativer Bezeichnungen ja fast schon ein „Muss“ ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Technischer, wissenschaftlicher, musikalischer oder geschichtlicher Kontext</h2>



<p>Schauen wir uns zunächst typische, aus der deutschen Sprache importierte Wörter an, die vor allem in Wissenschaft und Technik oder anderen Spezialgebieten Einzug gehalten haben. Hier wurde und wird die englische Sprache deutlicher als in anderen Bereichen vom Deutschen beeinflusst. Im Werk von Cannon und Pfeffer (siehe Literaturliste unten) stammt beispielsweise fast ein Drittel der deutschen Lehnwörter aus dem Gebiet der Mineralogie oder Chemie. Einige Beispiele sind in der folgenden Tabelle aufgeführt.</p>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td><strong>Aus dem Deutschen stammende Bezeichnung</strong></td><td><strong>Bedeutung</strong></td></tr><tr><td>gneiss</td><td>Gesteinsart (<em>Gneis</em>)</td></tr><tr><td>loess</td><td>geologisches Sediment (<em>Löss</em>)</td></tr><tr><td>echt</td><td>authentisch, echt</td></tr><tr><td>feldspar</td><td>Mineralgruppe (<em>Feldspat</em>)</td></tr><tr><td>fusel oil</td><td>Nebenprodukt der alkoholischen Gärung (<em>Fuselöl</em>)</td></tr><tr><td>gedankenexperiment</td><td>wie im Deutschen</td></tr><tr><td>graupel</td><td>wie im Deutschen</td></tr><tr><td>ansatz</td><td>nur in der Mathematik verwendet, dann gleiche Bedeutung wie im Deutschen</td></tr><tr><td>Sehnsucht</td><td>wie im Deutschen</td></tr><tr><td>realpolitik</td><td>wie im Deutschen</td></tr><tr><td>rinderpest</td><td>wie im Deutschen</td></tr><tr><td>zeitgeber</td><td>äußerer Einfluss in der Chronobiologie, wie im Deutschen</td></tr></tbody></table></figure>
</div>
</div>



<h2 class="wp-block-heading">Bezeichnungen für Nahrungsmittel und Traditionen</h2>



<p>Auch wenn es um Lebensmittel oder typisch deutsche Traditionen geht, werden Wörter gerne direkt aus dem Deutschen übernommen. Wahrscheinlich wundern Sie sich auch nicht besonders, wenn Sie in englischen Texten über die Nennung von <em>(Wiener) schnitzel</em>, <em>strudel</em>, <em>biergartens</em> oder <em>schnapps </em>stolpern. Und natürlich wird das weltberühmte Wort „Oktoberfest“ nicht übersetzt. Was deutsche Muttersprachler in englischsprachigen Wörterbüchern vielleicht schon eher überrascht, sind Begriffe wie <em>Tannenbaum</em>, <em>bierstube</em> und <em>brötchen.</em> Und die Liste könnte lang (und Sie hungrig) werden, wenn Sie z.&nbsp;B. in den Merriam Webster schauen: <em>lebkuchen</em>, <em>leberwurst</em>, <em>pfeffernuss</em>, <em>pfefferkuchen</em>, <em>stollen&nbsp;…</em></p>



<h2 class="wp-block-heading">Jiddische Wörter</h2>



<p>In der englischen Sprache sind zahlreiche jiddische Wörter im Umlauf, die von englischen Muttersprachlern manchmal für deutsche Lehnwörter gehalten werden. Zu den bekannteren zählen z.&nbsp;B. <em>mensch</em> (und <em>menschy</em>), <em>schlep</em> (oder <em>schlepp</em>), <em>schmaltz</em> (und <em>schmaltzy</em>), <em>dreck</em> und <em>schmutz</em>. Zu den weniger verbreiteten gehören <em>verklempt</em> und <em>luftmensch</em>.</p>



<p>In einem englischen Wikipedia-Artikel findet sich dieser Hinweis (freie Übersetzung ins Deutsche):</p>



<p>„<em>Da Jiddisch mit der modernen deutschen Sprache eng verwandt ist, haben viele jiddische Wörter deutsche Kognaten, d. h. beide haben sich aus demselben Ursprungswort entwickelt; in manchen Fällen ist es schwer zu sagen, ob ein bestimmtes im Englischen gebräuchliche Wort aus dem Jiddischen oder dem Deutschen entlehnt wurde.“</em> <a href="https://peschel-communications.de/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-noch-mehr-deutsche-woerter-die-im-englischen-verwendet-werden/#_ftn1">[1]</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Werbesprache</h2>



<p>Zum Schluss wollen wir noch ein paar Formulierungen in der Werbung betrachten. In der deutschen Werbesprache werden regelmäßig englische Wörter oder Sprüche eingesetzt, da sie im Allgemeinen mit Coolness, „In-Sein“ oder Jugendlichkeit verknüpft werden. Aber kommen deutsche Ausdrücke umgekehrt auch in der Werbung für englischsprachige Zielmärkte vor? Und wenn ja, haben sie für englische Muttersprachler auch das gewisse „coole“ Extra?</p>



<p>Die erste Frage kann man klar mit Ja beantworten, auch wenn es sich um ein eher seltenes Phänomen handelt. Eins der berühmtesten Beispiele für deutsche Ausdrücke in einer amerikanischen Werbekampagne war vermutlich die Erwähnung von „Fahrvergnügen” in einer 1989 initiierten VW-Werbung.<a href="https://peschel-communications.de/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-noch-mehr-deutsche-woerter-die-im-englischen-verwendet-werden/#_ftn2">[2]</a> Im Rahmen der Kampagne verwendete das Unternehmen den Slogan “Fahrvergnügen. It’s What Makes a Car a Volkswagen.” In den 2000er und 2012er Jahren griff VW wieder auf eine deutsche Formulierung zurück und bezeichnete sich in den USA als „Das Auto“.</p>



<p>Einen weiteren Trend in der amerikanischen Werbesprache beschrieb Felix Kronenberg 2007 in seiner Doktorarbeit: den Einsatz der Bezeichnung wunderbar oder anderer Wortschöpfungen mit <em>wunder</em>.</p>



<p>Die am häufigsten in der Werbung in den USA vorkommenden Wortbestandteile leiten sich vom Deutschen „wunderbar“ ab, außerdem kommt auch das ganze Wort öfters vor. Das liegt natürlich auch daran, dass das englische Wort „wonder“ sich nur in einem Buchstaben davon unterscheidet. „Wunder“ und „wunderbar“ werden von Englisch-Muttersprachlern also leicht erkannt, sie fallen auf, ohne allzu fremd zu klingen. Also <em>kein Wunder</em>, dass sie in der Werbung so beliebt sind! (Kronenberg, S.&nbsp;149)</p>



<p>Sowohl Lufthansa als auch die Deutsche Zentrale für Tourismus erklärte ausländischen Gästen 1980: „Germany is wunderbar.“</p>



<p>Die zweite Frage – ob die deutsche Sprache einen „coolen“ Aspekt besitzt – ist schwieriger zu beantworten. Kronenberg schreibt dazu: „Die Verwendung fremdsprachiger Wörter in der Werbung hat mehrere Vorteile. Sie ist mit internationalem Prestige assoziiert und betont die Besonderheit des Herkunftslands durch die Wahl als „typisch deutsch“ angesehener Begriffe. Ferner zitiert der Autor aus einem Werk von Mary Ellen Ryder und Kollegen, die der Argumentation folgen, dass sowohl die deutsche als auch die japanische Sprache aufgrund ihrer „modernen Konnotation“ einen bestimmten Effekt auf Verbraucher haben können:</p>



<p>„… Deutsch oder Japanisch werden eingesetzt, um die Idee der wissenschaftlichen Exzellenz oder Ingenieurskunst zu transportieren. So zum Beispiel in einer Mazda-Kampagne, die Kansei-Technik verspricht, oder die Bewerbung des „Fahrvergnügens“ durch VW.“</p>



<p>Damit schließt sich der Kreis zu den technischen Begriffen am Anfang des Artikels. Die deutsche Ingenieurskunst scheint am ehesten als überzeugend – oder eben auch cool – in der Werbung zu wirken. Auch wenn man dafür im Deutschen natürlich lieber eine englische Formulierung wählt: “Quality made in Germany.”</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und Literaturtipps</h2>



<p><a href="https://peschel-communications.de/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-noch-mehr-deutsche-woerter-die-im-englischen-verwendet-werden/#_ftnref1">[1]</a> Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_English_words_of_Yiddish_origin</p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/fahrvergnuegen-sounds-echt-german-noch-mehr-deutsche-woerter-die-im-englischen-verwendet-werden/#_ftnref2">[2]</a> Quelle: https://en.wikipedia.org/w/index.php?title=Volkswagen_advertising&amp;oldid=962443622</p>



<p><strong>Online-Wörterbücher</strong></p>



<p><a href="https://www.merriam-webster.com/">https://www.merriam-webster.com/</a></p>



<p><a href="https://www.duden.de/">https://www.duden.de/</a></p>



<p><a href="https://www.etymonline.com/">https://www.etymonline.com/</a></p>



<p><strong>Bücher</strong></p>



<p>Cannon, G. H., &amp; Pfeffer, A. (1994). <em>German loanwords in English: An historical dictionary</em>. Cambridge University Press.</p>



<p>Durkin, P. (2014). <em>Borrowed words: A history of loanwords in English</em>. Oxford University Press.</p>



<p>Ehlert, C. (2013).&nbsp;<em>Das Wandern ist des Wortes Lust: Germanismen im britischen Englisch: German Loanwords in British English</em>. tredition.</p>



<p>Kronenberg, F. A. (2007). <em>From trade cards to the internet: depiction of Germans and Germany in American advertising</em> [Doktorarbeit, Universität Regensburg]. https://epub.uni-regensburg.de/10696/1/dissertation_felix_kronenberg.pdf</p>



<p>Limbach, J. (Ed.). (2007). <em>Ausgewanderte Wörter</em>. Hueber Verlag.</p>



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		<title>Playing foosball in the hinterland – Warum deutsche Wörter für englische Muttersprachler nicht immer fremd klingen</title>
		<link>https://peschel-communications.de/playing-foosball-in-the-hinterland-warum-deutsche-woerter-fuer-englische-muttersprachler-nicht-immer-fremd-klingen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2020 12:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3608</guid>

					<description><![CDATA[<p>Englische Wörter sind im deutschen Sprachgebrauch weit verbreitet. Aber auch umgekehrt finden einige deutsche Wörter in der englischen Sprache Verwendung, wenn auch nicht immer mit der gleichen Bedeutung. Erfahren Sie hier, welche deutschen Wörter es in den angelsächsischen Sprachraum geschafft haben, und was man wissen muss, damit sie nicht zur Stolperfalle werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/playing-foosball-in-the-hinterland-warum-deutsche-woerter-fuer-englische-muttersprachler-nicht-immer-fremd-klingen">Playing foosball in the hinterland – Warum deutsche Wörter für englische Muttersprachler nicht immer fremd klingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="364" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/deutsche-woerter-in-US-1-1024x364.jpg" alt="Deutsche Wörter in US" class="wp-image-3616" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/deutsche-woerter-in-US-1-1024x364.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/deutsche-woerter-in-US-1-300x107.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/deutsche-woerter-in-US-1-768x273.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/deutsche-woerter-in-US-1-1536x546.jpg 1536w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/deutsche-woerter-in-US-1.jpg 1559w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Wir alle wissen, dass englische Wörter im deutschen Sprachgebrauch weit verbreitet sind. Aber es gibt auch gar nicht so wenige Beispiele für den umgekehrten Fall. (Nicht nur) Übersetzer und Dolmetscher, die sich in beiden Sprachräumen bewegen, sollten deshalb auf typische Stolperfallen beim Gebrauch von Lehnwörtern achten. Apropos „Lehnwort“: Dies ist gleich ein Beispiel für sich selbst, denn von diesem Wort leitet sich die englische Entsprechung „loanword“ ab.</p>



<p>Ist die Bedeutung des Lehnworts in der Zielsprache dieselbe wie in der Ausgangssprache – umso besser! Vielleicht kann ich dann als Übersetzer*in einfach das deutsche Wort stehenlassen, wie etwa im Fall von „Bildungsroman“ (im Englischen klein geschrieben). Hat das Wort in der Zielsprache jedoch eine neue oder enger begrenzte Bedeutung oder zumindest eine andere Konnotation als in der Ausgangssprache, funktioniert das nicht. Ein Beispiel dafür ist „Gesundheit“, was in den USA teilweise „gewünscht“ wird, wenn jemand genießt hat. In anderen Fällen muss es natürlich mit „health“ ins Englische übersetzt werden.</p>



<p>Unter den deutschen Lehnwörtern in den USA oder Großbritannien finden sich viele bekannte Klassiker wie <em>bratwurst</em>, <em>sauerkraut</em>, <em>lederhosen</em>, <em>autobahn</em>, <em>glockenspiel</em>, <em>kaput</em> and <em>kindergarten</em>, um nur einige zu nennen.</p>



<p>Laut Cannon &amp; Pfeffer fanden vor allem zwischen den 1750er und den 1950er Jahren deutsche Wörter Einzug in die englische Sprache. Besonders viele deutsche Lehnwörter, d. h. durchschnittlich 35 pro Jahr, kamen zwischen 1850 und 1900 hinzu. Englische Muttersprachler werden also auch ohne Deutsch gelernt zu haben einige Wörter und typische Laute der deutschen Sprache kennen, auch wenn sie teilweise natürlich etwas ausgesprochen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alltägliche Begriffe</h2>



<p>Schauen wir uns einige deutsche „Kuckuckskinder“ in der englischen Sprache einmal genauer an. Es sind gar nicht so wenige, die in alltäglichen Gesprächen oder allgemeinsprachlichen Texten Verwendung finden. Links in der Tabelle steht jeweils das im angelsächsischen Sprachraum gebräuchliche Wort, in der zweiten Spalte die Umschreibung von dessen Bedeutung im Englischen <a href="https://peschel-communications.de/playing-foosball-in-the-hinterland-warum-deutsche-woerter-fuer-englische-muttersprachler-nicht-immer-fremd-klingen#_ftn1">[1]</a>.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>über-</td><td>Präfix zur Unterstreichung des starken Ausmaßes</td></tr><tr><td>ersatz</td><td>ein minderwertiger Ersatz</td></tr><tr><td>blitz</td><td>ein schnelles, plötzliches Manöver (z. B. beim American Football, aber auch eine intensive Werbekampagne)</td></tr><tr><td>spiel</td><td>Versuch, jemanden von etwas zu überzeugen (oft vorformuliert), also eine Art Verkaufsmasche</td></tr><tr><td>hinterland/hinterlands</td><td>ländliches, abgelegenes Gebiet</td></tr><tr><td>kohlrabi</td><td>Kohlrabi wie im Deutschen</td></tr><tr><td>ur-</td><td>Präfix, das auf etwas in einer sehr frühen Phase hinweist</td></tr><tr><td>foosball</td><td>entspricht dem Deutschen</td></tr><tr><td>spritz</td><td>etwas leicht oder schnell besprühen</td></tr><tr><td>angst</td><td>eher neurotisch geprägte Angst oder Grübelei, oft mit launischen Teenagern assoziiert</td></tr><tr><td>wanderlust</td><td>die Sehnsucht zu reisen, also im Deutschen am ehesten „Fernweh“</td></tr><tr><td>doppelgänger</td><td>Doppelgänger (oder Ebenbild) wie im Deutschen</td></tr><tr><td>verboten</td><td>nicht erlaubt oder auch tabu</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Für uns als Sprachmittler ist es gut zu wissen, dass die oben genannten Bezeichnungen nicht immer einfach vom Deutschen ins Englische – oder umgekehrt – übernommen werden können. Interessant ist z.&nbsp;B., dass „ersatz“ im Englischen immer die Konnotation von etwas Minderwertigem hat, während das Wort im Deutschen im Allgemeinen ja völlig neutral gebraucht wird. Auch bei „Angst“ oder „verboten“ ist die Bedeutung offensichtlich etwas verschoben</p>



<p>Eine Besonderheit stellt das im Englischen für unseren „Tischfußball“ verwendete „foosball“ dar, dessen Schreibweise für deutsche Muttersprachler etwas seltsam anmutet. Es wird offensichtlich so geschrieben, wie englische Muttersprachler „Fußball“ buchstabieren würden. Der Aspekt des Tischs fiel allerdings „unter den Tisch“, als das Wort 1966 in die englische Sprache übernommen wurde.</p>



<p>Abschließend lässt sich sagen, dass Übersetzer und Dolmetscher sich mit Lehnwörtern in ihren Arbeitssprachen bestens auskennen müssen, um in keine Falle zu tappen, wenn diese übernommenen Begriffe zu sogenannten falschen Freunden geworden sind.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Quellen und Literaturtipps</h2>



<p><strong>Online-Wörterbücher</strong></p>



<p><a href="https://www.merriam-webster.com/">https://www.merriam-webster.com/</a></p>



<p><a href="https://www.collinsdictionary.com/us/dictionary/english">https://www.collinsdictionary.com/us/dictionary/english</a></p>



<p><a href="https://www.duden.de/">https://www.duden.de/</a></p>



<p><a href="https://www.etymonline.com/">https://www.etymonline.com/</a></p>



<p><strong>Bücher</strong></p>



<p>Cannon, G. H., &amp; Pfeffer, A. (1994). <em>German loanwords in English: An historical dictionary</em>. Cambridge University Press.</p>



<p>Durkin, P. (2014). <em>Borrowed words: A history of loanwords in English</em>. Oxford University Press.</p>



<p>Ehlert, C. (2013).&nbsp;<em>Das Wandern ist des Wortes Lust: Germanismen im britischen Englisch: German Loanwords in British English</em>. tredition.</p>



<p>Limbach, J. (Ed.). (2007). <em>Ausgewanderte Wörter</em>. Hueber Verlag.</p>



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<p><a href="https://peschel-communications.de/playing-foosball-in-the-hinterland-warum-deutsche-woerter-fuer-englische-muttersprachler-nicht-immer-fremd-klingen#_ftnref1">[1]</a> Die aus dem Englischen übersetzten Definitionen stammen in der Regel aus dem Merriam Webster (über merriam-webster.com), Oxford University Press (über lexico.com), dem Random House Unabridged Dictionary (über dictionary.com) oder dem Collins online Unabridged English Dictionary (über collinsdictionary.com).</p>



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		<title>Live-Dolmetschen, Synchrondolmetschen oder Simultanübersetzen – was denn nun?</title>
		<link>https://peschel-communications.de/synchrondolmetschen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2020 12:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3633</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sorgen Begriffe wie Konsekutiv- und Simultandolmetschen auch bei Ihnen für etwas Verwirrung? Dann haben wir den richtigen Artikel für Sie: Lesen Sie hier, was es damit auf sich hat und weshalb es kein Synchrondolmetschen gibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/synchrondolmetschen">Live-Dolmetschen, Synchrondolmetschen oder Simultanübersetzen – was denn nun?</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="472" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/synchrondolmetschen-header-peschel-communications-1-1024x472.jpg" alt="" class="wp-image-3637" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/synchrondolmetschen-header-peschel-communications-1-1024x472.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/synchrondolmetschen-header-peschel-communications-1-300x138.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/synchrondolmetschen-header-peschel-communications-1-768x354.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/synchrondolmetschen-header-peschel-communications-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was genau der Unterschied zwischen Konsekutiv- und Simultandolmetschen ist? Und wie nennt man das eigentlich richtig: Simultanübersetzen oder Synchrondolmetschen? Uns begegnen immer wieder recht fantasievolle Bezeichnungen für unsere Tätigkeit, wie zum Beispiel:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Echtzeitdolmetschen, Real-time-Dolmetschen</li>



<li>Live-Übersetzen, Live-Dolmetschen</li>



<li>Gesprächsdolmetschen</li>



<li>Sprachübersetzen, mündliches Übersetzen</li>



<li>Kabinendolmetschen</li>



<li>Paralleldolmetschen, Parallelübersetzen</li>



<li>Simultanübersetzen</li>



<li>Stegreif-Übersetzen</li>



<li>Synchrondolmetschen, Synchronsprechen, Synchronübersetzen</li>
</ul>



<p>Die Verwirrung ist groß, dabei ist es eigentlich ganz einfach: Die mündliche Übertragung von einer Sprache in die andere ist korrekterweise das Dolmetschen, während Übersetzen unter Fachleuten nur für die schriftliche Tätigkeit verwendet wird. Und wenn ich als Dolmetscherin gleichzeitig mit dem Redner spreche, dann ist das simultan, also Simultandolmetschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was ist Simultandolmetschen?</h2>



<p>Simultandolmetschen ist also das (fast) zeitgleiche mündliche Übertragen des Gesprochenen in eine andere Sprache während der oder die Vortragende spricht. Und wie kann das eigentlich sein, dass Dolmetscher*innen und die Vortragenden gleichzeitig reden? Können Dolmetscher*innen etwa Gedanken lesen? Nein, denn genau genommen gibt es eine leichte Zeitverzögerung – die sogenannte Décalage (französisch für Verschiebung) ­ bei der Verdolmetschung, und Simultandolmetscher*innen sind einfach sehr geübt darin, Satzstrukturen zu erkennen und dadurch vorherzusagen, wie ein Satz weitergeführt wird, dessen Anfang sie gehört haben.</p>



<p>Aber warum nennt man das nun nicht Synchron-, sondern Simultandolmetschen? Ist das nicht das gleiche? Nicht ganz, denn „Simultan“ bezieht sich nicht auf den zeitlichen Aspekt. Viel mehr verweist das Wort darauf, dass Dolmetscher*innen mehrere Aktivitäten zur gleichen Zeit ausführen: Hören, verstehen, übersetzen und sprechen. Wer sich noch erinnert, wie schwierig es früher in der Schule war, zu hören und zu verstehen, was die Lehrerin sagt, und gleichzeitig ein Gespräch mit einem Mitschüler zu führen, hat vielleicht eine Ahnung, was das bedeutet. Und im Gegensatz zu Schüler*innen können es sich Simultandolmetscher*innen nicht leisten, auch nur den Bruchteil einer Sekunde auszusteigen. Das erfordert eine enorme Konzentration. Deshalb arbeitet man beim Simultandolmetschen immer in Teams und wechselt sich alle 20 bis 30 Minuten ab.</p>



<p>Simultandolmetscher*innen sind sehr gefragt bei längeren Veranstaltungen oder Events, die auf mehr als zwei Sprachen stattfinden. Dabei arbeiten sie in Zweier- oder Dreierteams in schalldichten Kabinen, von wo aus sie die Redner ohne störende Nebengeräusche hören können. Über ein Mikrofon wird die Verdolmetschung dann live auf die Kopfhörer der Zuhörer übertragen.</p>



<p>Ist der Einsatz von Dolmetschkabinen nicht möglich, beispielsweise aus Platzgründen, bei Events im Freien oder bei mobilen Veranstaltungen wie Werksführungen und Betriebsbesichtigungen, kann auch mithilfe von <a href="https://peschel-communications.de/personenfuehrungsanlagen-als-dolmetschausruestung-2">Personenführungsanlagen</a> gedolmetscht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Unterschied zwischen Simultan- und Konsekutivdolmetschen</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="300" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/synchrondolmetschen-peschel-communications-300x300-1.jpg" alt="Synchrondolmetschen" class="wp-image-3640" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/synchrondolmetschen-peschel-communications-300x300-1.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/synchrondolmetschen-peschel-communications-300x300-1-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></figure>
</div>


<p>Während Dolmetscher*innen beim Simultandolmetschen das Gesagte fast zeitgleich in eine andere Sprache übertragen, geschieht eine konsekutive Verdolmetschung zeitversetzt. Das bedeutet, dass das Gesagte nach Ende eines Sinnabschnitts gedolmetscht wird. Redner*in und Dolmetscher*in sprechen also abwechselnd. Damit auch über längere Reden hinweg nichts verloren geht, nehmen Dolmetscher*innen eine spezielle Notizentechnik zu Hilfe.</p>



<p>Verwendung findet das Konsekutivdolmetschen bei kürzeren Veranstaltungen von bis zu 1 ½ Stunden, wie beispielsweise Pressekonferenzen oder Kurzvorträgen. Im Gegensatz zum Simultandolmetschen wird hier eine technische Ausrüstung meist nicht benötigt. Konsekutive Verdolmetschungen lassen sich mithilfe neuer Medien aber auch aus der Ferne umsetzen. Beim <a href="https://peschel-communications.de/remote-interpreting-dolmetschen-aus-der-ferne">Ferndolmetschen</a> (Remote Interpreting) werden Telefonkonferenzen und Videocalls über Software wie Zoom und Microsoft Teams konsekutiv gedolmetscht. Die Verwendung von Dolmetschstudios, sogenannten Hubs, ermöglicht sogar simultanes Dolmetschen online via Streaming.</p>



<p>Im Dialog kann auch das Gesprächs- oder Verhandlungsdolmetschen zur Anwendung kommen. Im Gegensatz zum Konsekutivdolmetschen wird dabei satzweise in beide Sprachrichtungen (also beispielsweise vom Französischen ins Englische und dann wieder vom Englischen ins Französische) gedolmetscht. Gesprächsdolmetschen wird auch von Sprachmittlern angeboten, die nicht notwendigerweise ausgebildete Konferenzdolmetscher sind.</p>



<p><strong>Ob konsekutiv oder simultan – Peschel Communications findet die richtige Dolmetschart für Ihre Veranstaltung und Location. Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch, welche Form des Dolmetschens für Ihre Veranstaltung optimal ist. <a href="https://peschel-communications.de/kontakt">Kontaktieren Sie uns</a> auch bei Fragen zur Organisation von mehrsprachigen Teams, der Bereitstellung von Dolmetschtechnik und möglichen Sprachkombinationen.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/synchrondolmetschen">Live-Dolmetschen, Synchrondolmetschen oder Simultanübersetzen – was denn nun?</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
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		<title>Essen, Sprache und Work-Life-Balance: die schöne deutsche Arbeitswelt</title>
		<link>https://peschel-communications.de/die-schoene-deutsche-arbeitswelt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2020 12:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3652</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beim Übersetzen lassen sich Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Sprachen gut beobachten. Auch die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten unterschiedlicher Länder spielen dabei eine wichtige Rolle. Unsere Übersetzer Mari und Eliot nehmen in diesem Artikel die Unterschiede in der Arbeitswelt zwischen ihren Heimatländern und Deutschland genauer unter die Lupe.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized" id="attachment_9103"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/eliot-und-mari-vorschaubild-1.jpg" alt="Eliot und Mari" class="wp-image-3654" width="347" height="346" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/eliot-und-mari-vorschaubild-1.jpg 462w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/eliot-und-mari-vorschaubild-1-300x300.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/eliot-und-mari-vorschaubild-1-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px" /><figcaption class="wp-element-caption">Eliot Reiniger und Mari Smith, Übersetzer bei Peschel Communications</figcaption></figure>
</div>


<p>Immer wieder werden wir gefragt: Wie ist es, als US-Amerikaner bzw. Britin in Deutschland zu arbeiten? Wir arbeiten beide bei Peschel Communications GmbH, einem Freiburger Übersetzungsbüro. Mari ist Britin, studierte in England und absolvierte während des Bachelorstudiums ein Auslandssemester in Freiburg. Nach dem Studium und den ersten Berufserfahrungen in England zog sie 2016 wegen eines Praktikums bei Peschel Communications, das glücklicherweise in eine feste Stelle als Übersetzerin mündete, in diese schöne Stadt zurück. Eliots Weg von den USA nach Freiburg sah ähnlich aus: Nach dem Bachelorabschluss in seiner Heimat und einem Auslandssemester in Dresden wusste er, dass er längerfristig in Deutschland wohnen wollte. Nach einiger Zeit als Lehrer für Englisch als Fremdsprache entschied er sich für einen Master in Translation, den er in Deutschland abschloss. 2018 machte auch er ein Praktikum bei Peschel Communications und wurde daraufhin fest angestellt. Hier übersetzen wir verschiedenste Texte aus den Bereichen Marketing, Technik und Jura ins Englische. Beim Übersetzen sind wir den ganzen Tag damit beschäftigt, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Sprachen zu beobachten. So liegt es nahe, auch die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Verhalten, Gewohnheiten und Regeln zwischen unseren Heimatländern und Deutschland genauer unter die Lupe zu nehmen:</p>



<p>Einer der offenkundigsten Unterschiede zwischen der deutschen und der US-amerikanischen bzw. britischen Arbeitswelt ist der Grad der Förmlichkeit. Im Englischen wird zwischen Du und Sie nicht differenziert, wodurch ein Entscheidungsprozess entfällt, der bei einer ersten Begegnung auf Deutsch manchmal kompliziert sein kann. Außerdem ist das Arbeitsklima im Allgemeinen im englischsprachigen Raum gefühlt lockerer. In vielen Büros spricht man sich mit dem Vornamen an und Emails beginnen selten mit „Dear Mr Miller“, sondern mit eher mit „Dear Peter“, „Good morning“ o. ä. Es mag Leute geben, die es gut finden, durch eine förmliche Anrede und Höflichkeitsfloskeln einen respektvollen Abstand von Kund*innen, Vorgesetzten usw. zu halten, aber vor allem für Berufsanfänger*innen – oder Nichtmuttersprachler*innen –, die weniger Erfahrung mit solchen Umgangsformen haben sammeln können, kann das schon sehr fremd wirken.</p>



<p>Wir betrachten es beide als Glücksfall, dass wir uns hier in unserem deutschen Büro alle duzen. Wir finden das weniger anstrengend und – darin sind wir uns einig – es passt besser zu unserem wirklichen Ich. Dies bringt allerdings die seltsame Herausforderung mit sich, dass wir uns fühlen, als müssten wir in eine zweite, ungewohnte Rolle hineinschlüpfen, wenn wir mit Kund*innen per Sie kommunizieren. Das ist ein Paradebeispiel dafür, dass eine gelungene Integration in einen anderen Kulturkreis auf sehr viel mehr als Sprachkenntnissen allein beruht.</p>



<p>Bei uns als Sprachendienstleister*innen wird sowieso öfter als anderswo auf verschiedenen Sprachen kommuniziert. Auch wenn wir im Team meist Deutsch sprechen, reden wir beide zu zweit eher Englisch, und wenn wir mal ein gutes englisches Wortspiel finden, teilen wir das natürlich gerne mit den Kolleg*innen. Mehrmals wurde uns gesagt, dass unsere englische Persönlichkeit anders sei als die deutsche: eine Überraschung, die manche sogar zum Lachen bringt. Es ist nicht so, als wären wir auf Deutsch unfähig oder unlustig, aber selbst in etwas informelleren Situationen und Umgebungen unterscheiden sich die Ausdrucksweisen der jeweiligen Sprachen, die man beherrscht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Work-Life-Balance</h2>



<p>Auch wenn wir etwas unterschiedliche Meinungen zu den Bedingungen der deutschen Arbeitswelt haben, finden wir sie grundsätzlich attraktiver als in unserer jeweiligen Heimat. Der Unterschied zu den USA ist besonders ausgeprägt: Hier in Deutschland bekommt man in vielen Fällen ungefähr das Dreifache an Urlaubstagen im Jahr, und das schon als Berufsanfänger*in, weil es gesetzlich vorgeschrieben ist. Außerdem wird hier (an)erkannt, dass man arbeitsunfähig ist, wenn man erkältet ist. In den USA hat man nur eine bestimmte Anzahl an „Krankheitstagen“, die man sich gut einteilen muss; sonst hat man später keine mehr und geht damit das Risiko ein, gekündigt zu werden, wenn man zu krank ist, um zur Arbeit zu gehen. Dass man sich in Deutschland selbstverständlich daheim erholen kann, ohne Bankrott zu gehen, weiß man also zu schätzen. Wir finden es einfach menschlicher, dass das Bedürfnis nach Frei- und Genesungszeit durch das Gesetz geschützt ist.</p>



<p>In England ist die Situation nochmal anders. Dort hat man meistens schon 20 bis 25 Urlaubstage: zwar etwas weniger als der Durchschnitt in Deutschland, aber dafür ist die durchschnittliche Arbeitszeit mit 37,5 Stunden pro Woche etwas kürzer. Mit Krankheitsfällen wird bei den Briten lockerer umgegangen – eine ärztliche Krankschreibung braucht man grundsätzlich erst bei schwereren Krankheiten mit Ausfallzeiten von einer Woche oder länger. Die Kehrseite der Medaille ist aber, dass man sich ohne eine ärztliche „Bestätigung“ oder eine feste Regelung zu Krankheitstagen unter Druck fühlt, jede Abwesenheit zu rechtfertigen und nur zu Hause zu bleiben, wenn es wirklich gar nicht mehr anders geht. Man schleppt sich also hustend oder niesend wieder ins Büro, sobald das Schlimmste vorbei ist. Wie viele bezahlte Krankheitstage man jährlich in Anspruch nehmen darf, hängt vom jeweiligen Arbeitsvertrag ab. Hat man alle bezahlten Krankheitstage aufgebraucht, muss man entweder doch eine Krankschreibung holen oder mit einem gekürzten Gehalt rechnen.</p>



<p>Ein nicht ganz so erfreuliches Phänomen, das wir beide auch bemerkt haben ist, dass man sich in Deutschland manchmal länger Zeit nimmt, um eine Mail zu beantworten oder kleinere Aufgaben zu erledigen. Vielleicht hängt das mit der im Vergleich zum englischsprachigen Raum erholungsorientierteren Einstellung zusammen. Sicherlich ist es klüger, sich nicht von jeder Mail ablenken zu lassen. Jedoch ist es unserer Meinung nach bei einer Zusammenarbeit förderlich bis kritisch, dass Mails zumindest am gleichen Tag beantwortet werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Esskultur</h2>



<p>Lassen wir das aber nicht zu heftig werden und lenken wir unsere Aufmerksamkeit aufs Leichte zurück, und zwar auf die Esskultur in der deutschen Arbeitswelt. Bei vielen Unternehmen in den USA und England wird das Mittagsessen entweder mitgebracht oder irgendwo gekauft, und dabei handelt es sich meist um ein Sandwich oder einen Salat. Die Deutschen dagegen bestehen darauf, dass mittags warm gegessen wird! Bei einigen großen Firmen gibt’s sogar eine eigene Kantine. Normal. Oder? Das finden wir persönlich auf jeden Fall herrlich, da wir beide zu den Menschen gehören, die ihr ganzes Leben um das Essen planen und darum, wo sie die nächste Mahlzeit einnehmen. Für uns ist deshalb ein warmes Mittagessen ein Bonus. Kaltes Essen wird im englischsprachigen Raum wie Business behandelt, und zwar tagsüber. Völlig in Ordnung. Dafür muss dann aber abends warm gegessen werden. Wir finden einfach, man sollte den Tag mit Pracht und Herrlichkeit (und einem warmen Gericht) abschließen!</p>



<p>Manches ist hier in Deutschland genau gleich wie in unseren Heimatländern. Man erlebt die gleichen Begegnungen beim Teeholen in der Küche, redet über das vergangene Wochenende und sehnt sich nach kleinen Süßigkeiten, die manchmal auftauchen, wenn man Glück hat (ein selbstgebackener Kuchen ist ein Muss bei Geburtstagen!). Also, wenn man sich hier ein bisschen auskennt, fühlt sich im Endeffekt alles gar nicht so fremd an.</p>



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		<title>Beschleunigte Zulassung: So werden dringend gebrauchte Arzneimittel schneller auf den Markt gebracht</title>
		<link>https://peschel-communications.de/beschleunigte-zulassung-dringend-gebrauchter-arzneimittel</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2020 12:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3669</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das neuartige Corona-Virus hält die Welt spätestens seit März 2020 in oder besser gesagt „außer“ Atem. Viele Menschen setzen Ihre Hoffnung nun auf potenzielle Impfstoffe, für die teilweise bereits Zulassungsstudien laufen. Für einen Wirkstoff zur Behandlung der Viruserkrankung, Remdesivir, wurde kürzlich in der EU eine sogenannte „Zulassung mit Auflagen“ erteilt. Was genau das bedeutet, und weshalb dies überhaupt möglich ist, erfahren Sie in diesem Artikel.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="393" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/klinische-studien-peschel-communications-1-1024x393.png" alt="Klinische Studien" class="wp-image-3673" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/klinische-studien-peschel-communications-1-1024x393.png 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/klinische-studien-peschel-communications-1-300x115.png 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/klinische-studien-peschel-communications-1-768x295.png 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/klinische-studien-peschel-communications-1-1536x589.png 1536w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/klinische-studien-peschel-communications-1.png 1913w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Das neuartige Corona-Virus hält die Welt spätestens seit März 2020 in oder besser gesagt „außer“ Atem. Viele Menschen setzen Ihre Hoffnung nun auf potenzielle Impfstoffe, für die teilweise bereits Zulassungsstudien laufen. Für einen Wirkstoff zur Behandlung der Viruserkrankung, Remdesivir, wurde kürzlich in der EU eine sogenannte „Zulassung mit Auflagen“ erteilt. Dies ist möglich, weil Remdesivir bislang das erste Mittel zur Therapie von Covid-19 ist und damit einen ungedeckten medizinischen Bedarf erfüllt. In einem solchen Fall darf das Zulassungsverfahren von dem regulären Verfahren abweichen.</p>



<p>Bei aller Dringlichkeit darf natürlich die Sicherheit des Arzneimittels nicht vernachlässigt werden. Als Fachübersetzer für Medizin und Pharma haben wir uns schlau gemacht: Welche klinische Phase ist von der Beschleunigung des Zulassungsverfahrens betroffen? Und um welche Daten geht es in dieser Phase?</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersicht über den regulären Ablauf von klinischen Studien:<a href="https://peschel-communications.de/beschleunigte-zulassung-dringend-gebrauchter-arzneimittel/#_ftn1">[1]</a></h2>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table><tbody><tr><td>Phase I</td><td>Kleine Studie an gesunden Freiwilligen Behandlung erstmals am Menschen Geprüft werden Verträglichkeit und Sicherheit 20-80 Teilnehmende</td><td>Dauer:Wochen bis Monate</td></tr><tr><td>Phase II</td><td>Studie zum ersten Mal an Patient*innen mit der entsprechenden Erkrankung Geprüft werden Dosis-Wirkungs-Beziehung, Wirksamkeit, Verträglichkeit 100 bis 800 Teilnehmende</td><td>Wochen bis Monate</td></tr><tr><td>Phase III(IIIa vor Marktzulassung, IIIb nach Zulassung)</td><td>Meist Vergleichsstudien an Patient*innen, die die zu untersuchende Behandlung erhalten, verglichen mit einer Kontrollgruppe, die eine andere Behandlung erhält Geprüft werden Wirksamkeit und Sicherheit/Verträglichkeit Mehrere 100 bis mehrere 1000 Teilnehmende</td><td>Monate bis Jahre</td></tr><tr><td>Phase IV</td><td>Erfolgt, wenn ein Medikament bereits auf dem Markt ist Wirksamkeit, Sicherheit und seltene Nebenwirkungen eines Medikaments können besser beurteilt werden, weil mehr Patientinnen und Patienten behandelt werden Die Anwendung wird weiter optimiert</td><td>Monate bis Jahre</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Aus der Tabelle wird ersichtlich, dass die Marktzulassung normalerweise im Laufe der Phase III erfolgt. Für dringend benötigte neue Medikamente kann die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) eine Zulassung schon nach Abschluss der Phase II-Studien erteilen, wenn sie den Nutzen höher als die Risiken einstuft. Dabei handelt es sich um eine Zulassung mit Auflagen (engl. „conditional approval“). Zu den Auflagen zählt, die Studien der Phase III nachzuholen, d. h. das Arzneimittel an deutlich mehr Patienten zu testen. Üblicherweise werden auch Daten zur Wirksamkeit und Verträglichkeit mit denen aus einer Kontrollgruppe verglichen, die eine andere Behandlung derselben Erkrankung erhält.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beschleunigung bedeutet keinen Wegfall von Studiendaten</h2>



<p>Die gesammelten Ergebnisse sind innerhalb einer bestimmten Frist (meist ein Jahr) an die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) nachzuliefern. Die Studien der klinischen Phasen III und IV werden also nicht weggelassen, sondern während ihrer Durchführung können schwer Erkrankte bereits von dem neuen Wirkstoff profitieren. Sollten die nachgereichten Daten gegen die Sicherheit oder Wirksamkeit der behandelten Patienten sprechen, würde die Zulassung mit Auflagen entzogen und das Medikament vom Markt genommen. Werden die Ergebnisse als positiv bewertet, wird die Zulassung mit Auflagen in eine gewöhnliche Zulassung (engl. „non-conditional approval“) überführt.<a href="https://peschel-communications.de/beschleunigte-zulassung-dringend-gebrauchter-arzneimittel/#_ftn2">[2]</a></p>



<p><strong>Benötigen Sie eine Übersetzung im Rahmen Ihrer Arzneimittelstudien, -zulassungen oder anderer medizinischer Texte? <a href="https://peschel-communications.de/kontakt">Kontaktieren</a> Sie uns einfach für ein unverbindliches Angebot!</strong></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><a href="https://peschel-communications.de/beschleunigte-zulassung-dringend-gebrauchter-arzneimittel/#_ftnref1">[1]</a> Quellen: <a href="https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/wie-funktionieren-klinische-studien-6877.php">https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/wie-funktionieren-klinische-studien-6877.php</a></p>



<p>und <a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-302011/wie-humanarzneimittel-geprueft-werden/">https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-302011/wie-humanarzneimittel-geprueft-werden/</a></p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/beschleunigte-zulassung-dringend-gebrauchter-arzneimittel/#_ftnref2">[2]</a> Quelle: <a href="https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/so-funktioniert-pharmaforschung/conditional-approval.html">https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/so-funktioniert-pharmaforschung/conditional-approval.html</a></p>
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		<item>
		<title>Freiburg und die Sprachen</title>
		<link>https://peschel-communications.de/freiburg-und-die-sprachen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 12:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3685</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was hat Freiburg eigentlich mit Vielsprachigkeit zu tun? Lesen Sie, warum unsere Übersetzer und Dolmetscher sich in Freiburg so wohl fühlen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="512" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/freiburg-und-die-sprachen-peschel-communications-gmbh-1024x512.png" alt="" class="wp-image-3687" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/freiburg-und-die-sprachen-peschel-communications-gmbh-1024x512.png 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/freiburg-und-die-sprachen-peschel-communications-gmbh-300x150.png 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/freiburg-und-die-sprachen-peschel-communications-gmbh-768x384.png 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/freiburg-und-die-sprachen-peschel-communications-gmbh.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Freiburg, Universitätsstadt und Naherholungsziel. Wem gefällt Freiburg nicht, mit seinen Bächle und den vielen Sonnenstunden. Aber warum ist es gerade für ein Übersetzungsbüro so spannend, in Freiburg im Breisgau ansässig zu sein? Uns als Sprachdienstleister gefällt besonders Freiburgs Facettenreichtum. Freiburg zeichnet sich in Sachen Vielseitigkeit aber nicht nur durch den hohen Bedarf an Mehrsprachigkeit aus. Vor allem die unterschiedlichen Branchen und Fachgebiete, in denen hier lange nicht mehr nur auf Deutsch kommuniziert wird, bringen immer wieder neue Themen mit sich.</p>



<p>Allein die Universität Freiburg zieht Studierende aus allen Ländern an. Egal von welchem Kontinent, von überall kommen hier junge Akademiker zusammen. Damit bei gemeinsamen Forschungsprojekten auch alle auf dem gleichen Wissensstand sind, werden wissenschaftliche Berichte bei Bedarf übersetzt. Und sind zu Symposien internationale Experten geladen, die weder Deutsch noch Englisch sprechen, liegt es nahe, dass Dolmetscher die Verständigung erleichtern.</p>



<p>Als beliebtes Touristenziel ist Freiburg auch außerhalb der Universität mehrsprachig, die Nähe zur französischen Grenze trägt natürlich dazu bei. Unternehmen im Gastgewerbe und im Einzelhandel sind regelmäßig im Kontakt zu Spanisch, Italienisch, und vielen anderen Sprachen. Für Restaurants und Hotels besteht deshalb ein Bedarf an mehrsprachigen Speisekarten und Broschüren. Das gehört immerhin zur badischen Gastfreundschaft.</p>



<p>Auch in Sachen Kultur zeigt sich Freiburg von seiner polyglotten Seite: englischsprachige Theaterinszenierungen, Konzerte internationaler Interpreten oder Filmvorstellungen im Originalton. Und für alle, die es gerne etwas ruhiger mögen, bieten die Freiburger Museen ein umfangreiches Angebot, selbstverständlich mit Informationsbroschüren und Audioguides in den gängigsten Sprachen.</p>



<p>Wenn es darum geht, Zeugnisse oder Urkunden ins Deutsche zu übersetzen, sind dann wieder Fachbegriffe eines ganz anderen Sachgebiets gefragt. Besonders juristische Texte erfordern neben Sprachkenntnissen auch ein grundlegendes Verständnis der Fachsprache.</p>



<p>Durch sein starkes Engagement für Nachhaltigkeit genießt Freiburg außerdem den Ruf als „Green City“. Erneuerbare Energien sind hier in Baden immer wieder Thema für führende Fachmessen, Ausstellungen und Konferenzen, die europa- und sogar weltweit Vertreter diverser Unternehmen anlocken. Für die dafür erforderlichen Übersetzungen und Verdolmetschungen sind wiederum eine grundlegende Sachverständigkeit und entsprechendes Fachvokabular gefragt.</p>



<p>Aber auch Unternehmen der Medizin- und medizintechnischen Branche sowie der Pharmaindustrie, die in Baden-Württemberg vertreten sind, nehmen Sprachdienstleistungen in Anspruch und bringen somit eine weitere Facette in den Arbeitsalltag unserer Übersetzer und Dolmetscher. Medizin und Pharmazie sind allerdings lange nicht die einzigen Bereiche, in denen Unternehmen über die deutschen Sprachgrenzen hinaus aktiv sind. Egal ob bei Vertragsverhandlungen oder Hauptversammlungen mit internationalen Geschäftspartnern, wenn es auf reibungslose Kommunikation ankommt, lässt sich auf Dolmetscher kaum verzichten. Selbst kleinere Unternehmen in Baden greifen gerne auf Übersetzer zurück, um ein breiteres Publikum ansprechen zu können und ihre Websites für Interessenten im Ausland attraktiver zu machen. Gerade in Zeiten, in denen Networking und Austausch zu einem großen Teil über soziale Plattformen stattfindet, ist eine mehrsprachige und dadurch über Sprachgrenzen hinweg ansprechende Online-Präsenz wichtiger denn je.</p>



<p>Freiburg hat für uns also viel zu bieten: Hier treffen unterschiedlichste Kulturen auf die badische Offenheit und sorgen zusammen für eine Sprachenvielfalt in zahlreichen Fachgebieten, von Wissenschaft über Kultur bis Industrie und Wirtschaft.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Gratis-Übersetzungstools im Internet – eine Supersache?</title>
		<link>https://peschel-communications.de/gratis-uebersetzungstools-im-internet</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 May 2020 12:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3698</guid>

					<description><![CDATA[<p>Maschinelle Übersetzungen sorgen im Vergleich zu früher für große Begeisterung bei Nutzern. Vor einigen Jahren wurde noch gerne über die teils sehr holprigen Ergebnisse gelacht – doch inzwischen staunen selbst Sprachprofis über die Qualität maschineller Übersetzung. Professionelle Übersetzer werden deshalb immer häufiger gefragt, ob menschlich erstellte Übersetzungen überhaupt noch benötigt werden. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Herausforderungen bei der Nutzung maschineller Übersetzungstools vor.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Maschinelle Übersetzungen sorgen im Vergleich zu früher für große Begeisterung bei Nutzern: Seit die neuronale Variante von Google Translate, DeepL (zu dem auch Linguee gehört) und anderen Anbietern auch in deren öffentlich und kostenlos zugänglichen Tools verwendet wird, klingen damit erstellte Übersetzungen deutlich flüssiger und idiomatischer. Vor einigen Jahren wurde noch gerne über die teils sehr holprigen Ergebnisse gelacht – doch inzwischen staunen selbst Sprachprofis über die Qualität maschineller Übersetzung.</p>



<p>Die neuronale maschinelle Übersetzung (NMT) ist eine statistikbasierte Methode, bei der die „Maschine“ mit einem extrem umfangreichen Datenvolumen (der Ausgangs- und Zielsprache) trainiert wurde. Dies ist erst seit relativ kurzer Zeit möglich, da früher keine ausreichende Rechenleistung für „Big Data“ zur Verfügung stand. Es gab zwar auch vorher (etwa seit Anfang des Jahrtausends) schon statistische maschinelle Übersetzung (SMT), die auf der Häufigkeitsverteilung von Phrasen in den Trainingsdaten basierte. Diese Methode besteht – vereinfacht ausgedrückt – darin, auf der Basis der zweisprachigen Trainingsdaten den wahrscheinlichsten Satz in der Zielsprache zu ermitteln. Die neuronale Methode unterscheidet sich davon insofern, dass sie basierend auf künstlicher Intelligenz und Deep Learning die neuronale Vernetzung im Gehirn imitiert. Das bedeutet, dass die Zusammenhänge zwischen Ausgangs- und Zieltext von künstlichen neuronalen Netzen erfasst werden.</p>



<p>Professionelle Übersetzer werden immer häufiger gefragt, ob menschlich erstellte Übersetzungen (sog. „Humanübersetzungen“) überhaupt noch benötigt werden. Gleichzeitig stellen wir uns als Sprachdienstleister die Frage, ob wir maschinelle Übersetzung zu unserem eigenen Nutzen einsetzen können. Im Praxistest überzeugt uns die maschinelle Übersetzung allerdings längst nicht so sehr, wie man auf den ersten Blick erwarten könnte. Im Folgenden stellen wir die wichtigsten Herausforderungen bei der Nutzung maschineller Übersetzungstools vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Qualitätsprobleme</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/google-translate-economics.jpg" alt="" class="wp-image-3706" width="400" height="225" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/google-translate-economics.jpg 800w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/google-translate-economics-300x169.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/google-translate-economics-768x432.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></figure>
</div>


<p>Die Qualität ist bei Weitem nicht so verlässlich, wie man aufgrund der guten – und teilweise sogar hervorragenden – Lesbarkeit der Übersetzung durch neuronale Tools vermuten würde. Auch wenn die Grammatik korrekt ist, werden beispielsweise manchmal Wörter oder ganze Satzteile ausgelassen, oder der Sinn wird verdreht. Das ist für Nutzer der maschinellen Übersetzung umso gefährlicher, je schlechter sie die Ausgangssprache beherrschen. Aber auch für Sprachexperten, die maschinenübersetzte Texte post-editieren (nachbearbeiten), ist das Risiko groß, Fehler zu übersehen. Daraus folgt: Je wichtiger die 100%-ige Richtigkeit eines Textes (etwa ein Beipackzettel für Medikamente oder eine Bedienungsanleitung) ist, desto riskanter ist maschinelle Übersetzung (MT), egal wie standardisiert die Formulierungen auch sein mögen. Dazu kommt, dass die Maschine Fehler im Ausgangstext nicht erkennt, egal wie unlogisch der Text dadurch wird. Die Maschine hat im Gegensatz zu einem menschlichen Übersetzer eben schlichtweg „keine Ahnung“, was sie da eigentlich übersetzt.</p>



<p>Wenn dann so etwas herauskommt wie „<em>Die</em> italienische <em>Sängerin</em> Andrea Bocelli schaffte es diese Woche auf Platz eins der Albumcharts“ oder „Die letzten 24 Stunden haben bestätigt, dass Theresa Mays Brexit Deal <em>tot im Wasser</em> ist“, mag das noch lustig sein. Wenn aber in einem Vertrag oder einer Vollmacht ein Halbsatz fehlt, kann das schwerwiegende juristische Folgen haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Datenschutz-Risiko</h2>



<p>Bei den kostenlos im Internet verfügbaren Übersetzungstools werden alle eingespeisten Daten von den jeweiligen Anbietern auf deren Servern gespeichert und weiterverwendet. Somit dürfen in diesen Tools gemäß Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) niemals vertrauliche bzw. personenbezogene Daten Dritter eingegeben werden, da dies als Datenverarbeitung gemäß Art. 4 DSGVO <a href="https://peschel-communications.de/gratis-uebersetzungstools-im-internet/#_ftn1">[1]</a> gilt. Das bedeutet zwangsläufig, dass man Texte in einer völlig fremden Sprache nicht einfach online maschinell übersetzen lassen darf, da man ja gar nicht weiß, ob der Text personenbezogene Daten enthält.</p>



<p>Dasselbe gilt für alle Texte, die mit Urheberrechtsschutz belegt sind. Gebe ich einen solchen Text ohne Zustimmung des Autors in Google Translate o.&nbsp;ä. ein, stelle ich den Text Dritten zur Verfügung und verletze somit das Urheberrecht. Die Tatsache, dass Google Translate „das Internet auf Texte durchsucht und sie einsammelt, um sie in einen riesigen Topf für statistisch basierte MT (dazu zählt auch die NMT) zu verwenden, verstößt gegen das Urheberrecht, denn sicherlich ist bei der Unmenge an Texten aus dem Internet nicht systematisch um eine Nutzungserlaubnis gebeten worden“. <a href="https://peschel-communications.de/gratis-uebersetzungstools-im-internet/#_ftn2">[2]</a></p>



<p>DeepL hat in seine Datenschutzerklärung zumindest einen expliziten Hinweis eingefügt: „Bitte beachten Sie, dass Sie unseren Übersetzungsservice nicht für Texte mit personenbezogenen Daten jeglicher Art nutzen dürfen.“ <a href="https://peschel-communications.de/gratis-uebersetzungstools-im-internet/#_ftn3">[3]</a> Bei Google Translate oder im Bing Microsoft Translator fehlt ein solcher Hinweis und es wird auch nicht darüber informiert, was mit den eingegebenen Texten bzw. den Übersetzungen geschieht. Es kann lediglich der allgemeine Servicevertrag aufgerufen werden, der für die Nutzung von Diensten des Anbieters gilt. Im Microsoft-Servicevertrag heißt es beispielsweise unter „Ihre Inhalte“: „Wenn Sie Ihre Inhalte mit anderen Personen teilen, stimmen Sie ausdrücklich zu, dass diese Personen berechtigt sind, Ihre Inhalte kostenlos und weltweit zu nutzen, zu speichern, aufzuzeichnen, zu vervielfältigen, zu versenden, zu übertragen, zu teilen, anzuzeigen und weiterzugeben […]. Wenn Sie anderen Personen diese Möglichkeit nicht einräumen möchten, geben Sie Ihre Inhalte nicht über die Dienste frei.“ <a href="https://peschel-communications.de/gratis-uebersetzungstools-im-internet/#_ftn4">[4]</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Arbeitsaufwand</h2>



<p>Maschinelle Übersetzungen können durch eine Nachbearbeitung (sog. „Postediting“) durch menschliche Übersetzer verbessert werden. Je nach Anspruch an die Qualität des Zieltextes unterscheidet man zwischen „leichtem“ („light“) und „vollständigem“ („full“) Postediting. Bei der leichten Variante werden z.&nbsp;B. nur Sinnfehler sowie Grammatik und Rechtschreibung korrigiert, nicht aber der Stil oder seltsame Satzstellungen. Selbst diese Variante kann je nach Output der Maschine relativ aufwändig sein. Das vollständige Postediting, dessen Ergebnis sich dem einer von menschlichen Profis erstellen Übersetzung zumindest stark annähern sollte, ist noch wesentlich zeit- und kostenintensiver. Welche Fehlerarten genau zu korrigieren sind, muss im Vorfeld mit dem Kunden bzw. Nutzer der Übersetzung abgestimmt werden, denn insbesondere der Stil, aber auch die Verwendung eines bestimmten Fachvokabulars sind nicht für alle Textsorten (und Leser) gleich wichtig. Damit kann vollständiges Postediting aufwendiger und im Endeffekt teurer sein als eine (neue) Übersetzung durch einen qualifizierten Sprachdienstleister.</p>



<p>Es ist auch zu beachten, dass Postediting nicht als Revision (d. h. Korrekturlesen) durch einen zweiten Übersetzer gilt, wie es beim Vier-Augen-Prinzip nach der Norm ISO&nbsp;17100 „Übersetzungsdienstleistungen und Qualitätsmanagement in Übersetzungsunternehmen“ vorgesehen ist. Die Revision folgt ggf. nach Abschluss des Postediting. Der Aufwand für die Nachbearbeitung einer maschinellen Übersetzung kann also erheblich sein und ist schwer vorauszusehen, da die Qualität von MT stark variiert. Sie hängt vom Fachgebiet ab und natürlich auch davon, wie umfangreich und mit welcher Datenqualität eine Maschine für das spezielle Thema und die benötigte Sprachkombination trainiert wurde. Die Sprachkombination hat ohnehin eine starke Auswirkung auf die Qualität einer maschinell angefertigten Übersetzung, da für seltener Sprachpaare nicht genügend Daten zur Verfügung stehen, um Maschinen umfassend zu trainieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Benötigte Expertise</h2>



<p>Die Postediting-Norm DIN&nbsp;ISO&nbsp;18587 verlangt, dass Posteditoren über einen Hochschulabschluss im Bereich Übersetzung bzw. „mit einen wesentlichen Anteil an Übersetzungsausbildung“ oder über einen anderen Hochschulabschluss und entsprechende Berufserfahrung verfügen müssen. Ohne Hochschulabschluss muss laut der ISO-Norm die „Berufserfahrung auf dem Gebiet des Übersetzens oder Posteditierens einer Zeitdauer von fünf Jahren Vollzeit entsprechen“. Weitere vorgesehene Kriterien sind u.&nbsp;a. technische, kulturelle und Sachgebietskompetenz sowie auch die Kompetenz bei Recherche, Informationsgewinnung und -verarbeitung. Außerdem müssen Posteditoren allgemeines Wissen über MT-Technologien und darüber, welche Arten von Fehlern bei MT-Systemen auftreten, besitzen.</p>



<p>Eine effektive Nachbearbeitung von maschinenübersetzten Texten sollte also keinesfalls von Laien durchgeführt werden, und auch umfangreiches Fachwissen auf dem Sachgebiet eines Textes alleine genügt nicht, um eine inhaltlich richtige und/oder qualitativ hochwertige Endfassung zu gewährleisten. Auch beim Einsatz von MT geht also nichts ohne hochausgebildete Übersetzungsexperten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Kostenlose Übersetzungstools bergen viele Risiken und können von professionellen Übersetzungsdienstleistern schon aufgrund des Datenschutzes, aber auch aus Qualitätsgründen nur sehr eingeschränkt genutzt werden. Sicherlich gibt es Texte und Situationen, in denen diese Tools für Privatpersonen hilfreich sind. Dazu zählen öffentlich zugängliche Texte wie beispielsweise Pressemeldungen oder Artikel im Internet, die jemand grundsätzlich verstehen möchte und bei denen nicht jedes Detail absolut richtig übersetzt sein muss. Oder Texte, die ansonsten gar nicht übersetzt würden, wie etwa touristische Informationen.</p>



<p>Nicht unerwähnt bleiben sollten lizenzpflichtige Lösungen für maschinelle Übersetzungen, die auf bestimmte Fachgebiete und Textsorten trainiert werden können. Diese sind vor allem bei großen Technikfirmen wie beispielsweise Siemens oder VW, aber auch bei den EU-Institutionen im Einsatz. Je standardisierter die Sprache im Ausgangstext ist, desto höher kann auch die Qualität sein – wenn die Maschine in riesigem Umfang mit korrekten und fachlich passenden Trainingsdaten gefüttert wurde. Solche Systeme sind jedoch für ein fachlich breit aufgestelltes Übersetzungsbüro mit deutlichem Schwerpunkt auf „frei“ zu übersetzenden Marketing- und Werbetexten wie die Peschel Communications GmbH derzeit nicht sinnvoll. Bei fachlich hoch anspruchsvollen und auf den einzelnen Kunden maßgeschneiderten Übersetzungen ist der menschliche Übersetzer der Kombination Maschinenübersetzung/Postediting in Bezug auf Zeitaufwand und Ergebnis deutlich überlegen. Wir verfolgen die Entwicklung der diversen Tools jedoch sehr aufmerksam und wollen uns dem technischen Fortschritt in diesem Bereich auf keinen Fall verschließen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p><a href="https://peschel-communications.de/gratis-uebersetzungstools-im-internet/#_ftnref1">[1]</a> Quelle: <a href="https://dsgvo-gesetz.de/art-4-dsgvo/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://dsgvo-gesetz.de/art-4-dsgvo/</a> (Zugriff am 25.09.2019)</p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/gratis-uebersetzungstools-im-internet/#_ftnref2">[2]</a> Quelle: Abraham de Wolf: Übersetzen mit Software, wer ist der Urheber? In: Jörg Porsiel (Hrsg.): Maschinelle Übersetzung, BDÜ Fachverlag, S. 61&nbsp;f</p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/gratis-uebersetzungstools-im-internet/#_ftnref3">[3]</a> Quelle: <a href="https://www.deepl.com/privacy.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.deepl.com/privacy.html</a> (Zugriff am 25.09.2019)</p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/gratis-uebersetzungstools-im-internet/#_ftnref4">[4]</a> Quelle: <a href="https://www.microsoft.com/de-de/servicesagreement/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.microsoft.com/de-de/servicesagreement/</a> (Zugriff am 25.09.2019)</p>



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		<title>Remote Interpreting – Dolmetschen aus der Ferne</title>
		<link>https://peschel-communications.de/remote-interpreting-dolmetschen-aus-der-ferne</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 May 2020 15:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3399</guid>

					<description><![CDATA[<p>Krisenzeiten regen dazu an, kreative Wege einzuschlagen: In Zeiten des Social Distancing finden Veranstaltungen zunehmend virtuell statt. Lesen Sie in diesem Beitrag, was man tun kann, wenn die Online-Konferenz oder das virtuelle Geschäftstreffen mehrsprachig sein soll.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft"><img decoding="async" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/2020/05/rsi-hub-muenchen-peschel-communications-gmbh-header.jpg" alt="" class="wp-image-8362"/></figure>
</div>


<p>Krisenzeiten regen dazu an, kreative Wege einzuschlagen: In Zeiten des Social Distancing finden Veranstaltungen zunehmend virtuell statt. Aber was kann man tun, wenn die Online-Konferenz oder das virtuelle Geschäftstreffen mehrsprachig sein soll?</p>



<p>Für kurze Gespräche mit wenigen Teilnehmenden wird das Remote Interpreting, auch Ferndolmetschen oder Videodolmetschen genannt, schon lange im Konsekutivmodus über das Telefon oder Videokonferenzsystem praktiziert. Dabei übersetzen die Dolmetscher*innen das Gesagte jeweils abschnittsweise zwischen zwei Sprachen hin und her. Wenn jedoch bei Veranstaltungen mit größeren Teilnehmerzahlen und/oder in mehreren Sprachen simultan – also zeitgleich mit dem Redner – gedolmetscht werden soll, braucht man eine verlässlichere Bandbreite, professionelle Konferenztechnik und die Möglichkeit für die Dolmetscher*innen im Team zu arbeiten, um das sogenannte Remote Simultaneous Interpreting (RSI) umzusetzen.</p>



<p>Hierfür ermöglichen sogenannte Hubs das Dolmetschen von Veranstaltungen aller Art online. Dolmetsch-Hubs sind von Konferenztechnikanbietern zur Verfügung gestellte Studios, aus denen heraus die Dolmetscher*innen unter Einhaltung der aktuellen Abstandsregelungen Veranstaltungen simultan und live übersetzen. Es gibt bereits eine Reihe fest installierter Hubs, die jederzeit angemietet werden können. Auch die Einrichtung eines temporären Hubs in einer Veranstaltungsstätte oder einem Unternehmen ist möglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">So funktioniert das Dolmetschen aus dem Hub</h2>



<p>Das Publikum (passive Teilnehmer) und die Redner (aktive Teilnehmer) können sich per Laptop, Computer oder Mobilgerät von überall in der Welt aus in die virtuelle Veranstaltung einwählen. Hier kann jede Person die gewünschte Audio-Sprache einfach auswählen, um statt des Originaltons die Übersetzung in die gewünschte Sprache zu hören. Für die Gewährleistung der Datensicherheit finden diese Veranstaltungen mit passwortgeschütztem Zugang sowie verschlüsselter Übertragung statt.</p>



<p>Die Dolmetscher*innen befinden sich in einem Hub, also einem speziellen Studio. Dort erhalten sie Ton- und Bildübertragungen der Veranstaltung in ihre Dolmetschkabinen, von wo aus das Gesagte simultan übersetzt und an die Teilnehmer übertragen wird. Das Simultandolmetschen aus dem Hub ist für Live-Digital-Events mit unbegrenzter Teilnehmerzahl und in bis zu zehn Sprachen möglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile für Veranstalter</h2>



<p>Für Veranstalter ermöglicht das Remote Interpreting die Umsetzung mehrsprachiger Konferenzen als virtuelle Veranstaltung. Durch das Dolmetschen aus dem Hub vereinfachen sich Planung und Durchführung von mehrsprachigen Online-Meetings enorm:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Veranstaltungen, bei denen mehrere Sprachen gesprochen und gehört werden, sind auch online ohne problemlos möglich</li>



<li>Anbieter von Dolmetscher-Hubs beraten Veranstalter im Vorfeld zur Ausstattung und Planung</li>



<li>Professionelle Konferenztechnik und eine stabile Bandbreite sorgen für beste Tonqualität</li>



<li>Das notwendige Equipment wird im Hub bereitgestellt – es ist kein weiterer Technikaufbau nötig</li>



<li>Fachkundige technische Betreuung der Dolmetscher im Hub sichert einen reibungslosen Ablauf</li>



<li>Sehr gute Arbeitsbedingungen für die Dolmetscher*innen ermöglichen eine Leistung in der gewohnten Qualität</li>



<li>Moderation der Online-Konferenz und technische Unterstützung für alle Teilnehmer (z.B. bei Problemen mit der Zuschaltung oder für die Stummschaltung von aktiven Teilnehmern, die gerade nicht sprechen) durch technisches Personal</li>



<li>Password-Schutz und Verschlüsselung garantieren Daten- und Cybersicherheit</li>



<li>Einsparung von Personal- und Logistikaufwand sowie Auf- und Abbauzeiten von Dolmetschkabinen</li>



<li>Reise- und Übernachtungskosten können deutlich reduziert werden</li>



<li>Umfassende Live-Streaming-Lösungen eröffnen neue Meeting-Möglichkeiten</li>



<li>Konferenzformate von Podiumsdiskussionen bis Breakout-Sessions sind abbildbar</li>



<li>Nutzung in Kombination mit üblichen Meeting-Plattformen – die Teilnehmer brauchen keine spezielle Software</li>
</ul>



<p>Sie sind auf der Suche nach einer Lösung, um Ihre Veranstaltung simultan übersetzen zu lassen?</p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/kontakt">Kontaktieren</a> Sie Peschel Communications für eine persönliche Beratung zum Dolmetschen aus dem Hub.</p>



<p>Gerne unterbreiten wir Ihnen ein unverbindliches Angebot.</p>
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		<title>Ein Interview mit Ellen Göppl</title>
		<link>https://peschel-communications.de/ein-interview-mit-ellen-goeppl</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2020 13:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3719</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ellen Göppl verrät, wie sich ihre Arbeit in den vergangenen 20 Jahren bei Peschel Communications verändert hat und was sie am Übersetzen am meisten reizt. Lesen Sie in diesem Interview, warum sie ohne Peschel Communications vielleicht eine des Rätoromanischen mächtige Hackerin wäre.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="260" height="260" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Interview_Ellen-Goeppl-Portrait-peschel-communications-gmbh.jpg" alt="Interview Ellen Göppl" class="wp-image-3720" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Interview_Ellen-Goeppl-Portrait-peschel-communications-gmbh.jpg 260w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Interview_Ellen-Goeppl-Portrait-peschel-communications-gmbh-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">„Wenn man mir 2000 gesagt hätte, dass ich so lange bleibe, wäre ich wahrscheinlich vom Stuhl gefallen“</h2>



<p>Am 15. Januar 2000 nahm Ellen Göppl ihre Arbeit bei Peschel Communications auf. Grund genug, ihr ein paar Fragen zu stellen.</p>



<p><strong>20 Jahre beim gleichen Unternehmen zu arbeiten ist etwas, was immer seltener vorkommt. Hättest Du Dir am 15.1.2000 vorgestellt, dass Du 20 Jahre später noch für das gleiche Unternehmen arbeitest?</strong></p>



<p>Nein, tatsächlich nicht – ich war damals 26 und hatte keinen besonders langen Planungshorizont. Wenn man mir 2000 gesagt hätte, dass ich so lange bleibe, wäre ich wahrscheinlich vom Stuhl gefallen – heute bin ich stolz darauf, weil es ja inzwischen eher ungewöhnlich ist, so lange mit derselben Stelle glücklich zu sein.</p>



<p><strong>Wie hat sich Dein Arbeitsalltag in den letzten 20 Jahren verändert?</strong></p>



<p>Wir haben mit heute 10 festen Mitarbeiter*innen natürlich eine größere Arbeitsteilung als früher. In meinen ersten Jahren habe ich vom Projektmanagement inklusive Angebots- und Rechnungserstellung übers Übersetzen bis zur Revision alles gemacht. Außerdem auch Marketing, Privatkundenbetreuung und sogar Buchführung! Ich bin schon froh, nicht mehr alles machen zu müssen, auch wenn es manchmal ein komisches Gefühl ist, dass ich gar nicht mehr so leicht als Projektmanagerin einspringen kann wie früher – es ist einfach zu spezialisiert inzwischen. Insgesamt sind wir, wie die Übersetzungsbranche im Allgemeinen, im Gegensatz zu vor 20 Jahren deutlich technologisierter.</p>



<p><strong>Wünschst Du Dir manchmal die alten Zeiten zurück?</strong></p>



<p>No, not at all — I was 26 at the time and I didn’t tend to make any long-term plans. If someone had told me back in 2000 that I’d stay here so long, I probably would have fallen off my chair. Today, I’m proud of my decision to stay, because of course it’s become relatively rare for people to be happy with the same job for so long.</p>



<p><strong>How has your typical working day changed in the last 20 years?</strong></p>



<p>We now have 10 in-house employees, which has naturally led to a greater division of labour. In the early years, I did everything from project management, including drawing up quotations and billing, to translation and revision. Not to mention marketing, managing projects for private customers, and even accounting! I’m glad I don’t have to do all of that any more, although it does sometimes feel strange that I can’t jump in to lend a hand in project management so easily these days — it’s just become too specialised. Overall, we rely on technology a lot more than we did 20 years ago, just like the rest of the translation industry.</p>



<p><strong>Do you ever wish you could go back to the way things were?</strong></p>



<p>I wouldn’t have wanted to miss out on the early days, that’s for sure. Back then we shared an office with a small publishing company. Anja and I sat right opposite one another in such close quarters that we sometimes got our mugs of tea mixed up. And we translated by just overwriting the original text in Word. And we had the time to get together for a mid-morning breakfast every day. But I wouldn’t want to give up the team we’ve built since then. For instance, I used to sometimes end up completely alone in the office while the others were on holiday and now I don’t have to worry about that any more. And I wouldn’t want to work without the new tools we have, either. They make terminology work and consistency in particular so much easier.</p>



<p><strong>What’s the best compliment you can remember getting from a client?</strong></p>



<p>One client was so impressed by my translation of a text to do with clinical studies that he asked if I’d studied medicine. I’ve also received plenty of effusive compliments for my work interpreting weddings — although I’m sure it’s partly down to the euphoric mood!</p>



<p><strong>Would you ever want to work somewhere completely different, for example for a multinational corporation?</strong></p>



<p>I do think it would be exciting to work for a big multinational — collaborating with people from all over the world, maybe even travelling abroad for business. But then again, I’m so used to our relatively small company where everything is close at hand, where I have a say in how things work and a lot of flexibility, that I’d rather not switch.</p>



<p><strong>What’s your favourite kind of text to translate?</strong></p>



<p>I especially like working on publicity material for cosmetics, where I more or less have free rein to be as creative as I want. Of course, it depends on finding the right client, one who trusts in my style (and yes, we have one!). And then it makes a nice change when I get a medical text where I have to be really precise.</p>



<p><strong>What three careers could you imagine for yourself if you weren’t a translator?</strong></p>



<p>Apart from pharmacist or biochemist, I could definitely see myself as a writer, which is currently one of my hobbies. Another job that I think would be exciting is computer hacking. Lots of people associate that with crime, but hackers also help thoroughly above-board companies and authorities to track down weak spots in their IT systems and improve data security.</p>



<p><strong>Which language would you still like to learn?</strong></p>



<p>Among others, Romansh. I heard it a lot in Switzerland as a child and learnt to parrot bits and pieces. I’d love to study it more systematically, but I’ve never had the time. Keeping three foreign languages up to scratch is plenty of work already! Maybe I need to spend an immersion holiday in a remote mountain village in the Engadine.</p>



<p><strong>What future moment in your career are you particularly looking forward to?</strong></p>



<p>I’m currently looking forward to the day when we receive ISO 9001 certification, which should hopefully be this year. It’s going to take a lot of preparation, but — just like for large translation projects — striving to meet such high standards is part of the appeal for us.</p>
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		<title>20 Tipps für erfolgreiche Online-Meetings</title>
		<link>https://peschel-communications.de/20-tipps-fuer-erfolgreiche-online-meetings</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 14:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3730</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie machen Sie Ihr Online-Meeting erfolgreich? Hier sind 20 einfache Tipps.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/20-tipps-fuer-erfolgreiche-online-meetings-peschel-communications-gmbh-scaled-1-1024x768.jpg" alt="20 Tipps für erfolgreiche Online-Meetings" class="wp-image-3736" width="768" height="576" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/20-tipps-fuer-erfolgreiche-online-meetings-peschel-communications-gmbh-scaled-1-1024x768.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/20-tipps-fuer-erfolgreiche-online-meetings-peschel-communications-gmbh-scaled-1-300x225.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/20-tipps-fuer-erfolgreiche-online-meetings-peschel-communications-gmbh-scaled-1-768x576.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/20-tipps-fuer-erfolgreiche-online-meetings-peschel-communications-gmbh-scaled-1-1536x1152.jpg 1536w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/20-tipps-fuer-erfolgreiche-online-meetings-peschel-communications-gmbh-scaled-1.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
</div>


<p>Geht es Ihnen auch so? In den letzten zwei Wochen habe ich an mehr Online-Meetings teilgenommen als im ganzen letzten Jahr. Nachdem ich mich für eine Plattform entschieden hatte und die technischen Aspekte relativ schnell im Griff hatte, konnte es losgehen. Die morgendliche Teambesprechung findet jetzt über eine Videokonferenz statt, interne Abstimmungen im kleineren Kreis und Kundengespräche mit mehreren Teilnehmenden haben in den letzten Tagen Spaß gemacht und die Arbeit erleichtert. Bei einer Online-Präsentation am Nachmittag merkte ich dann allerdings, dass ich immer wieder abdriftete. Warum fiel es mir so schwer, mich auf die Rednerin zu konzentrieren? Und wie kann ich meinerseits dafür sorgen, dass andere mir gut zuhören können? Hier sind meine Gedanken dazu:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einen Moderator bestimmen</h2>



<p>Zunächst einmal sollte klar sein, wer eine Besprechung leitet. Als Moderatorin leiten Sie das Meeting ein, begrüßen alle und stellen Fragen, um auch die stillen Teilnehmerinnen an Bord zu halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Tagesordnung festlegen</h2>



<p>Bei unserer morgendlichen Teambesprechung steht die Tagesordnung fest: Erst allgemeine Punkte, die das ganze Team betreffen, dann gehen wir die einzelnen Projekte durch.</p>



<p>Bei anderen Besprechungen kann es hilfreich sein, wenn alle Teilnehmer die Tagesordnung schon im Vorfeld zugeschickt bekommen haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz halten</h2>



<p>Online-Meetings sind immer anstrengender als wenn man sich persönlich gegenübersitzt. Organisieren Sie deshalb lieber mehrere kürzere Meetings zu einzelnen Themen als eine einzige Marathon-Sitzung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz halten</h2>



<p>Dieser Tipp gilt nicht nur für die Besprechung insgesamt, sondern auch für Redebeiträge. Hier gilt: Weniger Wörter sind oft mehr. Vermeiden Sie es, sich oder andere zu wiederholen, schweifen Sie nicht aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beitrag ankündigen</h2>



<p>Wenn Sie etwas sagen möchten, kann es – besonders bei vielen Teilnehmern – sinnvoll sein, zunächst den eigenen Namen zu nennen und anzukündigen, dass man etwas sagen möchte, etwa mit: Ich würde gerne etwas dazu sagen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht unterbrechen</h2>



<p>Was schon bei Besprechungen im „echten Leben“ nicht akzeptabel ist, geht online erst recht nicht: Da man nie alle Teilnehmer gleichzeitig gut im Blick hat, wird Ihnen niemand folgen können, wenn Sie einer anderen Person ins Wort fallen. Diese andere Person übrigens auch nicht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bei der Sache bleiben</h2>



<p>Wenn man eine Besprechung am eigenen Schreibtisch führt, ist die Versuchung groß, zwischendurch mal schnell nach den E-Mails zu sehen oder nebenher die Bleistifte zu spitzen. Das lenkt Sie ab (ja, ehrlich!) und ist den anderen Teilnehmern gegenüber unhöflich. Also loggen Sie sich aus Ihrem E-Mail-Programm aus und bleiben Sie bei der Sache.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Nebengespräche führen</h2>



<p>Nebengespräche zu führen war schon in der Schule nicht erlaubt. Der Effekt ist der gleiche wie beim Unterbrechen: Niemand bekommt mehr irgendetwas mit.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mikrofondisziplin</h2>



<p>Wenn Sie gerade nicht selbst sprechen, schalten Sie Ihr Mikro auf stumm. So minimieren Sie die Nebengeräusche, die in den virtuellen Besprechungsraum getragen werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das richtige Mikrofon</h2>



<p>Wenn möglich, nutzen Sie ein Headset. Damit stellen Sie sicher, dass Sie direkt ins Mikrofon sprechen, und Sie hören besser.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Langsam sprechen</h2>



<p>Die Bandbreite des Tons, den Ihre Kollegen hören, ist geringer als wenn Sie sich wirklich gegenübersitzen. Das ist auch einer der Gründe dafür, dass das Zuhören bei der Online-Besprechung so viel anstrengender ist, selbst wenn wir keine echten Störungen wahrnehmen. Da kann es helfen, langsamer als sonst zu sprechen und mehr Sprechpausen zu machen. Wenn Sie nicht in Ihrer Muttersprache sprechen und vielleicht einen Akzent haben, gilt das noch viel mehr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nebengeräusche vermeiden</h2>



<p>Wenn Sie während des Sprechens mit Dokumenten rascheln oder gleichzeitig Tippen, werden diese Geräusche laut übertragen. Achten Sie also darauf, alle Nebengeräusche so gering wie möglich zu halten – die anderen Teilnehmer bekommen sie nämlich direkt aufs Ohr.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kamerabild</h2>



<p>Testen Sie Ihr Kamerabild vor Beginn des Meetings. Weder sollte Ihr Kopf nur stecknadelkopfgroß zu sehen sein noch sollten Sie zu nah an die Kamera rücken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund</h2>



<p>Was sieht man hinter Ihnen? Wäscheberge oder hin- und herlaufende Handwerker? Der Hintergrund sollte vor allem nicht ablenken. Manche Plattformen erlauben die Möglichkeit, den Hintergrund verschwommen darzustellen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Still sitzen</h2>



<p>Wenn Sie sich viel bewegen, gestikulieren oder gar die Kamera hin- und herbewegen ist das für die anderen Teilnehmer sehr ablenkend – im schlimmsten Fall werden sie seekrank.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Blickkontakt</h2>



<p>Naja, so ganz funktioniert das natürlich nicht. Denken Sie aber daran, dass es für die Teilnehmer angenehmer ist, wenn Sie zumindest so tun, als wenn Sie sie direkt ansehen. Also möglichst in die Kamera blicken!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beleuchtung</h2>



<p>Es ist ja ganz schön, wenn die Sonne von der Seite auf Ihr Gesicht scheint, oder wenn Sie eine tolle Aussicht im Hintergrund haben. Doch im ersten Fall wird Ihr Teint wahrscheinlich unerwartet hell, im zweiten möglicherweise so dunkel, dass man Ihren Gesichtsausdruck gar nicht mehr erkennt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Machen Sie sich schön!</h2>



<p>Wir alle haben schon lustige Videos gesehen, in denen jemand von einem Online-Meeting aufsteht und keine Hose trägt. Wenn Sie also gerne in der Jogginghose vor dem heimischen PC sitzen, stehen Sie also lieber nicht auf. Und ziehen Sie ruhig oben rum ein Hemd an und kämmen sich die Haare.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nutzen Sie visuelle Hilfen</h2>



<p>Screensharing, also den eigenen Bildschirm mit anderen zu teilen, ist eine tolle Sache. So können die Teilnehmer sich auch visuell durch Ihre Präsentation hindurch orientieren.&nbsp;</p>



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		<title>Peschel Communications stellt Dolmetscher beim VEGA Trend Event</title>
		<link>https://peschel-communications.de/peschel-communications-stellt-dolmetscher-beim-vega-trend-event</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jan 2020 17:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3415</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im November hatten wir einen ganz besonderen Dolmetscheinsatz: Für das Großevent der VEGA Grieshaber KG mit rund 700 Teilnehmer*innen im Europa-Park organisierten wir das Dolmetscherteam für acht Zielsprachen. Die Verdolmetschung in so viele Sprachen war nicht nur für den Kunden, sondern auch für uns eine Premiere. In diesem Artikel erfahren Sie, wie wir uns dieser spannenden Herausforderung gestellt haben.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Foto-VEGA-Trend-Event_Peschel-Communications-GmbH.jpg" alt="" class="wp-image-3417" width="327" height="768" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Foto-VEGA-Trend-Event_Peschel-Communications-GmbH.jpg 436w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/Foto-VEGA-Trend-Event_Peschel-Communications-GmbH-128x300.jpg 128w" sizes="auto, (max-width: 327px) 100vw, 327px" /></figure>
</div>


<p>Im November hatten wir einen ganz besonderen Dolmetscheinsatz: Für das Großevent der <a href="https://www.vega.com/de-de/home_de/unternehmen/%C3%BCber-vega" target="_blank" rel="noreferrer noopener">VEGA Grieshaber KG</a> mit rund 700 Teilnehmer*innen im <a href="https://www.europapark.de/de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Europa-Park</a> organisierten wir das Dolmetscherteam für acht Zielsprachen. Die Verdolmetschung in so viele Sprachen war nicht nur für den Kunden, sondern auch für uns eine Premiere. Die Vorfreude war auf beiden Seiten von Anfang an riesig – allerdings auch der Respekt davor, 16 Dolmetscher*innen und die Dolmetschtechnik inklusive Kabinen zu koordinieren.</p>



<p>Unser großes Glück war, dass auch auf Kundenseite nicht nur sehr frühzeitig, sondern auch mit großer Sorgfalt und Professionalität geplant wurde. Das galt sowohl für die Planung der Veranstaltung im Allgemeinen als auch für alle Aspekte des Dolmetschens. Obwohl die Events dieser Art von VEGA in der Vergangenheit noch nie gedolmetscht wurden, hatten unsere Ansprechpartnerinnen von Anfang an ein hervorragendes Gespür dafür, was für das Dolmetscherteam wichtig sein könnte. Hinzu kam, dass der Kunde uns bereits über ein halbes Jahr vor der Veranstaltung an seinen Firmensitz einlud und wir uns dort umfassend über unsere jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen austauschen konnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht zu vernachlässigen: die Technik</h2>



<p>Auch unser langjähriger Partner in Sachen Konferenz- und Dolmetschtechnik, <a href="https://www.konferenztechnik.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">die PCS Professional Conference Systems GmbH</a>, stand von Anfang an an unserer Seite und machte es möglich, dass einer ihrer Mitarbeiter*innen beim Vorgespräch mit dem Kunden dabei war. So konnten wir viele Fragen in kleinem Kreis persönlich und schon in einer sehr frühen Phase der Planung klären.</p>



<p>Ein Punkt, der natürlich immer größte Bedeutung hat, ist die Kundenterminologie. Auch hier war die Vorbereitung optimal, denn sowohl die Website von VEGA als auch die Produktbroschüren lagen mehrsprachig vor – und als Sahnehäubchen gab es sogar eine Terminologieliste mit Definitionen. So hatten die Dolmetscher*innen trotz des sehr spezifischen, technischen Themas beste Chancen, sich umfassend in die Materie einzuarbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gut geprobt ist halb gewonnen</h2>



<p>Schon bei der Generalprobe in der EP-Arena war rund die Hälfte des Dolmetscherteams anwesend, was verdeutlicht, dass der Kunde für eine erfolgreiche Veranstaltung mit reibungslosem Ablauf keine Kosten und Mühe scheute. Genau wie die Teilnehmer*innen waren auch alle Konferenzdolmetscher*innen sowie Ellen Göppl als Koordinatorin vor Ort im Hotel untergebracht und konnten sich am Vorabend des Events beim Abendessen noch über wichtige Aktualisierungen und besondere Anforderungen austauschen.</p>



<p>Die Veranstaltung selbst war in jeder Hinsicht ein Erfolg. Die Dolmetscher*innen waren beeindruckt, wie professionell der Ablauf, die Moderation und die unterschiedlichen Präsentationen an beiden Tagen gestaltet wurden. Gleichzeitig war die Atmosphäre trotz der hohen Anzahl an Menschen familiär und durchaus auch emotional. Selbst der allerjüngste „VEGA-Nachwuchs“ durfte dabei sein und Geschäftsführerin Isabel Grieshaber ließ es sich nicht nehmen, einmal mit Baby auf der Bühne zu stehen, was zeigte: Hier wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht nur als Schlagwort gebraucht, sondern auch gelebt. Hinterher waren sich alle einig: Der Aufwand hat sich gelohnt, es war zwar anstrengend, aber auch absolut bereichernd und hat allen großen Spaß gemacht!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die wichtigsten Punkte für den Kunden:</h2>



<p>In der Vergangenheit hatte VEGA schon ähnliche Events ausschließlich auf Englisch abgehalten, aber zuletzt festgestellt, dass nicht alle ihrer Vertriebsmitarbeiter*innen den Präsentationen folgen konnten oder eventuell gar nicht anreisten, da sie nur wenig Englisch verstehen. Dieses Jahr sollten wirklich alle auch auf sprachlicher Ebene „abgeholt“ werden – mit dem Resultat, dass sich deutlich mehr Gäste aus der ganzen Welt anmeldeten als in früheren Jahren.</p>



<p>Mit Hilfe des Dolmetscherteams wurden den Teilnehmer*innen nicht nur Produktinnovationen verständlich präsentiert, sondern durch das Angebot dieses Service auch besondere Wertschätzung entgegengebracht. Ganz im Sinne der Philosophie des Unternehmens, dass alle „eine Familie“ sind. Nicht zu vernachlässigen ist aber auch der Aspekt, dass Emotionen bei den Zuhörer*innen unmittelbarer ankommen, wenn diese in ihrer jeweiligen Muttersprache transportiert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die größten Herausforderungen für uns:</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/VEGA-Dolmetscherteam_Peschel-Communications-GmbH.jpg" alt="" class="wp-image-3418" width="384" height="512" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/VEGA-Dolmetscherteam_Peschel-Communications-GmbH.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/VEGA-Dolmetscherteam_Peschel-Communications-GmbH-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 384px) 100vw, 384px" /></figure>
</div>


<p>Natürlich arbeiten wir bei allen Dolmetscheinsätzen mit einer Checkliste. Bei einer so großen Veranstaltung mit acht Zielsprachen ergeben sich jedoch zusätzliche Aspekte und auch ganz andere Dimensionen: Passen acht Kabinen auch – möglichst nebeneinander – in den Saal? Wie viele Tische braucht man, um die Kopfhörer und Empfänger für 700 Teilnehmer*innen morgens bereitzulegen? Gibt es geeignete Konferenzdolmetscher*innen in der Region oder müssen einige aus dem Ausland anreisen?</p>



<p>Für uns ist es selbstverständlich, dass wir bei der Planung darauf achten, die Reisekosten möglichst niedrig zu halten. Gleichzeitig legen wir – besonders bei einem so technischen Thema – auf langjährige Berufserfahrung ganz besonderen Wert, und arbeiten nur mit Simultandolmetscher*innen, die wir bereits kennen oder die uns empfohlen wurden.</p>



<p>In diesem Fall war die Konferenzsprache nicht Deutsch, sondern Englisch. Vom Englischen aus sollte nicht nur in die westeuropäischen Sprachen, sondern auch in Russisch, Chinesisch und Thailändisch gedolmetscht werden. Dank unseres umfassenden Netzwerks an Konferenzdolmetscher*innen hatten schließlich nur insgesamt vier Kolleg*innen eine relativ lange Anreise zum Europa-Park, darunter die beiden Thailändisch-Dolmetscherinnen, die aus Großbritannien anreisten.</p>



<p>Statt der üblichen Doppelfunktion einer organisierenden Dolmetscherin (Chef de Cabine) und Konferenzdolmetscherin war aufgrund der Größe des Dolmetscherteams schnell klar, dass Ellen Göppl als Projektmanagerin mit dabei sein würde, um auch während des Events eine optimale Betreuung des Teams und des Kunden gewährleisten zu können.</p>



<p>Von der Bestellung von Wasser für die Dolmetscher*innen über die Mitorganisation der Empfängerausgabe bis zur Weitergabe der neuesten Präsentationsversionen liefen bei Ellen Göppl auch während der laufenden Veranstaltung für das Dolmetscherteam alle Fäden zusammen. So gab es für sie gleich doppelt positives Feedback, sowohl von den Dolmetscher*innen als auch von den Ansprechpartnerinnen bei VEGA, die sich sicher sind: „Wenn wir wieder Dolmetscher benötigen, dann möchten wir auf jeden Fall wieder mit Peschel Communications zusammen arbeiten!“.</p>



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		<title>Jahresrückblick 2019</title>
		<link>https://peschel-communications.de/jahresrueckblick-2019</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2019 17:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In diesem Jahr drehte sich bei Peschel Communications viel um die Verbesserung interner Abläufe. Personeller Wechsel im Projektmanagement mit dem daraus folgenden Onboarding für neue Mitarbeiter*innen brachte uns dazu, den einen oder anderen Prozess genauer zu definieren. Als dann im Juli der Audit für die ISO 17100-Zertifizierung anstand, zeigte sich schnell, dass wir dank der umfangreichen Vorbereitung bereits alle wesentlichen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/jahresrueckblick-2019-peschel-communications-gmbh-1-1024x535.jpg" alt="" class="wp-image-3755" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/jahresrueckblick-2019-peschel-communications-gmbh-1-1024x535.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/jahresrueckblick-2019-peschel-communications-gmbh-1-300x157.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/jahresrueckblick-2019-peschel-communications-gmbh-1-768x401.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/jahresrueckblick-2019-peschel-communications-gmbh-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>In diesem Jahr drehte sich bei Peschel Communications viel um die Verbesserung interner Abläufe. Personeller Wechsel im Projektmanagement mit dem daraus folgenden Onboarding für neue Mitarbeiter*innen brachte uns dazu, den einen oder anderen Prozess genauer zu definieren. Als dann im Juli der Audit für die ISO 17100-Zertifizierung anstand, zeigte sich schnell, dass wir dank der umfangreichen Vorbereitung bereits alle wesentlichen Punkte erfüllten. Von der Qualifizierung der Mitarbeiter*innen über die Abläufe im Projektmanagement bis zur Qualitätssicherung unserer Übersetzungen hatte der Auditor nichts zu beanstanden.</p>



<p>Außerdem war 2019 das Jahr der Rekorde:</p>



<p>Ein Übersetzungsprojekt mit 24 (!) Sprachen ging glatt über die Bühne. Das Peschel Communications Projektmanagement ließ sich auch von nachträglichen Änderungen am Ausgangstext, von dem aus in alle 24 Sprachen übersetzt wurde, nicht aus der Ruhe bringen. Die Broschüre für Eltern, die Familien mit Migrationshintergrund helfen soll, sich im deutschen Schulsystem zurechtzufinden, wurde neben den „üblichen“ Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch auch in Paschtu, Farsi und viele anderen Sprachen übersetzt.</p>



<p>Auch im Bereich Konferenzdolmetschen haben wir mit acht Zielsprachen einen Rekord gebrochen. Die zweitägige Konferenz für Vertriebsmitarbeiter*innen eines mittelständischen Familienunternehmens wurde von 16 Konferenzdolmetscher*innen aus dem Englischen ins Deutsche, Französische, Spanische, Italienische, Portugiesische, Chinesische, Russische und Thailändische gedolmetscht. Dank der frühzeitigen Planung und engen Zusammenarbeit mit dem Kunden konnten wir auch für die ausgefalleneren Sprachkombinationen hochkarätige Simultandolmetscher*innen buchen.</p>



<p>Ein weiteres Novum war, dass wir eine Praktikantin betreuten, die im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit ein Projekt zur Terminologie im Bereich Speichertechnologie bei Peschel Communications durchführte. Nach ihrem erfolgreichen Studienabschluss konnten wir sie als neue Mitarbeiterin im Bereich Übersetzen und Terminologie gewinnen.</p>



<p>Persönlich habe ich in diesem Jahr relativ viele Einsätze als Konsekutivdolmetscherin gehabt. Von Audits über Zeugenbefragungen bis zu Patientengesprächen konnte ich – nur mit Block und Stift ausgerüstet – die Verständigung sichern. Diese Art von Einsätzen sind häufig sehr intensiv und erfordern menschliches Einfühlungsvermögen, wodurch sie oft lange nachhallen.</p>



<p>Das Thema, das dieses Jahr die gesamte Weltöffentlichkeit bewegt hat, hat auch uns mitgerissen: Schon seit Jahren beziehen wir unseren Strom von den Schönauer „<a href="https://www.ews-schoenau.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Stromrebellen</a>“ und fast alle kommen mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit. Wir unterstützen das Projekt „<a href="http://www.solar-energie-afrika.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Solar-Energie für Afrika</a>“ und sortieren natürlich unseren Müll. Im Rahmen der Klimaaktionswoche spendeten wir einen Tagesgewinn an das Baumpflanzprojekt „<a href="https://www.plant-for-the-planet.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Plant for the Planet</a>“. Es ist auch kein Zufall, dass wir so gerne im Bereich der erneuerbaren Energien übersetzen und dolmetschen. Doch über den Beitrag auf persönlicher Ebene hinaus war uns auch wichtig, ein Umdenken in Politik und Öffentlichkeit zu fordern, und so war das gesamte Peschel-Team bei der Klimastreik-Demo am 29. September mit dabei; das Büro blieb deshalb für einige Stunden geschlossen.</p>



<p>Im November machten Ellen Göppl und ich uns auf den Weg zum BDÜ-Kongress. Der alle zwei Jahre stattfindende Kongress des Bundesverbands der Dolmetscher und Übersetzer lockte über 1.000 Teilnehmer*innen aus 25 Ländern nach Bonn. Über drei Tage gab es ein dicht gepacktes Programm: von sehr technischen Themen bis hin zu Soft Skills, zu denen auch Peschel Communications mit zwei Workshops beitrug. Die durchweg optimistische Stimmung des Kongresses trägt uns in Richtung auf ein neues – und bestimmt wieder sehr aufregendes – 2020.</p>



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		<title>Die DIN EN 15038 ist tot – lang lebe die ISO 17100</title>
		<link>https://peschel-communications.de/die-din-en-15038-ist-tot</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Sep 2019 16:03:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=2932</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die ISO 17100 Norm für Übersetzungsleistungen verfolgt ein Ziel: die Qualität von Übersetzungsleistungen sicherzustellen. Lesen Sie, wie Peschel Communications den Audit erlebt hat: Vom Voraudit bis zu den lobenden Worten zum Abschluss durften wir einen spannenden - und überraschend emotionalen - Prozess durchlaufen, bei dem unsere kreative Arbeit anhand international gültiger Kriterien auf den Prüfstand gestellt wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/die-din-en-15038-ist-tot">Die DIN EN 15038 ist tot – lang lebe die ISO 17100</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="157" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/iso-zertifizierung-anim_s_peschel-communications-gmbh-1.gif" alt="" class="wp-image-2980"/></figure>
</div>


<p>Auch wenn Übersetzen ein kreativer Prozess ist, gibt es doch schon seit vielen Jahren Anstrengungen, die Qualität von Übersetzungsleistungen messbar zu machen. Nachdem die EN 15038 vor einiger Zeit durch die neue ISO 17100 für Übersetzungsdienstleistungen abgelöst wurde, war es für Peschel Communications ein erklärtes Ziel, sich dem Audit zu unterziehen. Ich hatte schon jede Menge Erfahrung mit Audits in anderen Branchen, bei denen ich für Kunden als Dolmetscherin tätig war. Dass das eigene Unternehmen unter die Lupe genommen wird, war dann allerdings doch eine aufregende – und überraschend emotionale – Erfahrung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was verlangt die ISO 17100?</h2>



<p>Die ISO 17100 soll sicherstellen, dass zertifizierte Sprachdienstleister alle Voraussetzungen erfüllen, um hochwertige Übersetzungen zu liefern. Dazu gehören sowohl die Qualifikation und Weiterbildung der internen Mitarbeiter als auch die Auswahl der freien Mitarbeiter. Auch die Prozesse für das Projektmanagement, den Datenschutz, Übersetzungen und Qualitätssicherung müssen gut dokumentiert und konsequent befolgt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vor dem Audit</h2>



<p>In einem Voraudit stellte der Auditor mir bereits viele Fragen. Er wollte ganz genau wissen, wie wir unsere freien Mitarbeiter auswählen, qualifizieren und wie wir die entsprechenden Nachweise und Prozesse dokumentieren.</p>



<p>Auch unsere technische Ausstattung war für den Auditor von Interesse, von der Frage der Datensicherung bis zur eingesetzten Software für die Auftragsverwaltung und Übersetzung. Hier war wenig anzumerken, da wir schon seit Jahren mit in der Branche führender Software arbeiten, die ein normkonformes Arbeiten sehr einfach macht.</p>



<p>Neben den Prozessen im Projektmanagement und der Kundenverwaltung kam auch die Prüfung des Übersetzungsprozesses nicht zu kurz. Dass wir für jeden unserer Kunden einen Style Guide und eine Terminologiedatenbank anlegen, so dass sowohl in Schreibweisen und Stil als auch für das Fachvokabular stets Konsistenz gewährleistet ist, stellte den Auditor in jeder Hinsicht zufrieden. Außerdem versicherter er sich, dass wir nach dem 4-Augen-Prinzip arbeiten – eines der wichtigsten Grundprinzipien der ISO 17100. Das bedeutet, dass jede Übersetzung von einer zweiten, mindestens genauso qualifizierten Revisorin überprüft wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Tag des Audits</h2>



<p>Nachdem der Auditor mich eine Stunde lang zu diesen und einigen anderen Themen befragt hatte, konnte er Peschel Communications als zertifizierungsreif erklären. Am 3. Juli, dem Audittag, war dann das ganze Team morgens um 9 für eine erste kurze Besprechung mit dem Auditor versammelt. Dank seiner freundlichen und pragmatischen Art legte sich die anfängliche Anspannung schnell.</p>



<p>Los ging es mit Fragen an die Geschäftsleitung zur Auswahl, Einarbeitung und Weiterbildung des festen Teams. Der Auditor war beeindruckt, wie viel Wert bei Peschel Communications auf Weiterbildung gelegt wird und regte an, die Entwicklung der Mitarbeitenden in einem Entwicklungs- und Weiterbildungsplan detaillierter zu dokumentieren.</p>



<p>Die Umsetzung der DSGVO sowie Maßnahmen zum Schutz von vertraulichen Daten bewertete der Auditor besonders positiv. Das war tatsächlich einer der emotionalen Momente für mich, da die Umsetzung der DSGVO-Vorschriften im letzten Jahr für uns ein nervenaufreibendes Projekt war.</p>



<p>Auch für unseren Produktionsprozess, von der Vorbereitung von Projekten bis zur abschließenden Qualitätskontrolle, bekamen wir sehr gutes Feedback. Dem Auditor gefiel auch, dass wir für die Dokumentierung unterschiedlichster Vorgänge und Anforderungen ein internes Wiki nutzen. Dort wird alles abgelegt – von Checklisten über Softwareanleitungen bis zu den Vorschriften zur Erstellung von Rechnungen – und kann mit einer einfachen Suche jederzeit gefunden werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lobende Worte zum Abschluss</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/iso-zertifikat-peschel-communications-gmbh-1-150x150-1.jpg" alt="" class="wp-image-2981"/></figure>
</div>


<p>Nachdem der Auditor den ganzen Tag mit unterschiedlichen Mitarbeitenden Gespräche geführt und ihnen gefühlte 10.000 Fragen gestellt hatte, fand er bei der Abschlussrunde lobende Worte. Dabei bestätigte er nicht nur die Erfüllung der ISO 17100-Anforderungen, sondern sprach auch über seine Beobachtung zu unserer Unternehmenskultur. Er beschrieb Peschel Communications als extrem kundenorientiert und bescheinigte uns eine Kultur der Wertschätzung untereinander sowie gegenüber Kunden und freien Mitarbeitern. Dass jemand, der unser Unternehmen vorher nicht kannte, mir bestätigt, dass in unserem Unternehmen genau die Werte umgesetzt werden, die mir persönlich ganz besonders am Herzen liegen, war – ganz ehrlich – ein unerwartet großer Moment für mich. Für das ganze Team war es schön, den Audittag so positiv abschließen zu können.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>„Was Deutschland und Österreich trennt, ist die gemeinsame Sprache“</title>
		<link>https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Aug 2019 16:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3779</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über verwirrende Unterschiede zwischen den Nachbarländern und kulturelle Eigenheiten, die die jeweils andere Nation ins Stauen versetzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt">„Was Deutschland und Österreich trennt, ist die gemeinsame Sprache“</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/unterschiede_oesterreich_deutschland_marley-peschel-communications-gmbh-1024x535.jpg" alt="" class="wp-image-3785" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/unterschiede_oesterreich_deutschland_marley-peschel-communications-gmbh-1024x535.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/unterschiede_oesterreich_deutschland_marley-peschel-communications-gmbh-300x157.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/unterschiede_oesterreich_deutschland_marley-peschel-communications-gmbh-768x401.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/unterschiede_oesterreich_deutschland_marley-peschel-communications-gmbh.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Dieser oft fälschlicherweise dem österreichischen Schriftsteller Karl Kraus zugeordnete Ausspruch<a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftn1">[1]</a> wird in Österreich immer noch gerne und häufig verwendet, wenn „die Deutschen“ mal wieder so etwas Komisches wie „Tüte“ oder „Aubergine“ sagen. In Österreich nennt man diese beiden Dinge „<em>Sackerl</em>“ bzw. „<em>Melanzani</em>“. Besonders bei Lebensmitteln sind sich viele Österreicher bzw. Deutsche der Unterschiede bewusst und sprechen im jeweils anderen Land wortgewandt von „Sahne“ bzw. „Schlagobers“. Das gilt übrigens auch für die Institutionen der Europäischen Union. In kulinarischen Angelegenheiten spricht nämlich auch Brüssel „fließend“ Österreichisch. Als die Alpenrepublik im Jahr 1995 der EU beitrat, wurde eine Liste mit 23 typisch österreichischen Ausdrücken für Lebensmittel erstellt, wodurch diese nun offiziell im Vokabular der EU verankert sind.<a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftn2">[2]</a> Neben den bereits erwähnten sind darin etwa „<em>Karfiol</em>“ (Blumenkohl), „<em>Marille</em>“ (Aprikose) und „<em>Faschiertes</em>“ (Hackfleisch) festgehalten. Aus EU-Perspektive werden Deutschland und Österreich also nur in der Küche von der „gemeinsamen Sprache getrennt“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das <em>Gewand</em> liegt im <em>Kasten</em></h2>



<p>Eine intensivere Beschäftigung mit den beiden Varietäten (Ausprägungen der deutschen Standardsprache) zeigt allerdings, dass die Verbreitung der sog. <em>Austriazismen</em> weit über den Bereich der Kulinarik hinausgeht. So trägt man Mützen – in Österreich auch gern einmal „<em>Hauben</em>“ genannt – auf österreichischem Deutsch nur im Winter und bevorzugt statt „Kleidung“ das edler anmutende, wenn auch veraltete „<em>Gewand</em>“, das nicht etwa in einem Schrank, sondern in einem „<em>Kasten</em>“ aufbewahrt wird. Für Übersetzerinnen und Übersetzer nichts Neues, für viele andere allerdings überraschend: Auch die Rechtssprache der beiden Länder kann sich in bestimmten Fällen erheblich unterscheiden. Beispielsweise erhält man in Österreich als finanzielle Entschädigung keine Abfindung, sondern eine „<em>Abfertigung</em>“, zahlt anstelle von Miete öfters auch „<em>Mietzins</em>“ und verhandelt anstatt Tarif- „<em>Kollektivverträge</em>“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Du kannst den Hund ruhig <em>angreifen</em>! Er beißt nicht!</h2>



<p>Typisch österreichische Wendungen können sogar zu gravierenden Missverständnissen führen, da ihre Bedeutungen nicht immer mit dem Bundesdeutschen übereinstimmen. „<em>Du kannst den Hund ruhig angreifen! Er beißt nicht.</em>“ ist in Österreich nicht etwa eine Aufforderung zur Tierquälerei, sondern zum Streicheln eines zahmen Tiers. Denn „<em>angreifen</em>“ wird auf österreichischem Deutsch auch im Sinne von „anfassen“ gebraucht. Die Frage „Nehmen wir die Straßenbahn oder laufen wir?“ könnte von Österreichern leicht missverstanden und folgendermaßen beantwortet werden: „Du kannst gerne laufen, aber mir ist das zu anstrengend. Ich gehe lieber.“ Das Verb „<em>laufen</em>“ wird auf österreichischem Deutsch nämlich ausschließlich als sportliche Betätigung verstanden. Obwohl es mit Sicherheit noch eine ganze Menge solcher Beispiele gibt, ist der Anteil an typisch österreichischen Wörtern bzw. Bedeutungen dann doch relativ klein: Insgesamt kennzeichnet der Duden nur 0,4 % aller Wörter als österreichisch.<a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftn3">[3]</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Verwirrende kleine Unterschiede</h2>



<p>Allerdings erfordert die perfekte „Zweisprachigkeit“ in Bundes- und österreichischem Deutsch ebenfalls die Beachtung kleiner, aber feiner, grammatikalischer Unterschiede. So handelt es sich bei „<em>das Joghurt</em>“ auf österreichischem Deutsch nicht etwa um einen Versprecher, sondern um den gebräuchlicheren Artikel. Die Präpositionen in den Phrasen „<em>auf Urlaub fahren</em>“ und „<em>in der Arbeit sein</em>“ klingen und sind in Österreich korrekt. Darüber hinaus gibt es auch bei der Perfektbildung geringfügige Abweichungen. Während Verben der Körperhaltung in Deutschland je nach Region entweder mit „haben“ oder mit „sein“ gebildet werden, sind auf österreichischem Deutsch nur „<em>Ich bin auf dem Sofa gesessen</em>“ und „<em>Er ist im Bett gelegen</em>“ korrekt. Bei all diesen verwirrenden kleinen Unterschieden ist es erfreulich, dass man sich bei der Zeichensetzung einig ist. Für die Benennungen der Satzzeichen gilt das jedoch schon wieder nicht: auf Österreichisch ist das „Komma“ ein „<em>Beistrich</em>“ und das „Semikolon“ ein „<em>Strichpunkt</em>“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kulturelle Eigenheiten</h2>



<p>Neben den bereits angesprochenen Unterschieden an der Sprachoberfläche existieren ebenfalls Eigenheiten, die auf die verschiedenen Kulturen zurückzuführen sind. Besonders deutlich zeigt sich das bei der Wahrnehmung und dem Ausdruck von Höflichkeit.<a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftn4">[4]</a> Direkt ausgesprochene Bitten wie „Noch einen Kaffee, bitte!“ oder rein indikativische Ausdrucksformen wie „Ich bekomme zwei Stück Kuchen.“ können in Österreich als zu direkt und mitunter unhöflich aufgefasst werden. Stattdessen ist es üblicher, Aufforderungen durch Konjunktiv und die Verwendung von Fragen abzuschwächen. Bitten wie „<em>Entschuldigen Sie, könnte ich bitte noch einen Kaffee haben?</em>“, die von so manchem Norddeutschen wohl als umständliche Scheinfragen verstanden werden würden, sind auf österreichischem Deutsch keinesfalls übertrieben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die österreichische „Titelgeilheit“</h2>



<p>Apropos übertrieben, in Österreich wird – wenn auch mittlerweile nicht mehr so häufig – die direkte Anrede „<em>gnädige Frau“/„gnädiger Herr</em>“ ernstgemeint verwendet. Ebenso ist es keine Schmeichelei, eine Lehrerin an einer allgemeinbildenden höheren Schule mit „<em>Frau Professor</em>“ anzusprechen, da es sich dabei um deren im Lehrerdienstrecht verankerten Rang handelt.<a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftn5">[5]</a> Auch Titel wie „<em>Hofrat</em>“ werden nach wie vor vergeben, obwohl es schon seit 100 Jahren keinen Hof mehr gibt. Genau auf dieses historische Kapitel des Landes soll die bekannte österreichische „Titelgeilheit“ allerdings zurückzuführen sein.<a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftn6">[6]</a> In der weitläufigen österreichischen-ungarischen Monarchie sollen hierarchiebezogene Titel für Ordnung gesorgt haben. Obwohl es die heutige Größe des Landes wohl kaum erfordert, gibt es dort immer noch 869 (Ehren-)Titel.<a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftn7">[7]</a></p>



<p>Darüber hinaus wird die Bedeutung der Höflichkeit in Österreich auch bei der Anrede deutlich. Während in Deutschland ein kurzes „Hallo“ an der Supermarktkasse (Österr.: „<em>Kassa</em>“) gang und gäbe ist, gilt dies in Österreich als zu salopp. Wer dort nicht ins Fettnäpfchen treten möchte, ist daher gut beraten, in Geschäften mit „Guten Tag“ oder dem noch üblicheren „Grüß Gott“ zu grüßen und sich mit „Auf Wiedersehen“ zu verabschieden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sprachliche Trennung im gewissen Maße</h2>



<p>Man sieht also: Österreich und Deutschland sind tatsächlich bis zu einem gewissen Maße durch die gemeinsame Sprache getrennt – mal mehr und mal weniger. Je nach eigener Herkunftsregion in Deutschland kommen dem Leser sicherlich bestimmte Beispiele vertrauter, andere fremder vor. Das liegt an den fließenden Übergängen zwischen den verschiedenen Varietäten des Deutschen, die neben dem österreichischen und dem schweizerischen Deutsch noch eine ganze Menge weiterer Subvarietäten zu bieten haben.<a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftn8">[8]</a> Auch wenn das teilweise verwirren kann, macht doch genau diese Diversität den Charme von plurizentrischen Sprachen wie dem Deutschen aus.</p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftnref1">[1]</a> Tatsächlich aber tätigte der österreichische Kabarettisten Karl Farkas die Aussage in Anlehnung an das berühmte Zitat „<em>Britain and America Are Two Nations Divided by a Common Language“</em>: <a href="https://falschzitate.blogspot.com/2017/04/was-deutschland-ist-von-osterreich.html">https://www.kraus.wienbibliothek.at/content/was-deutschland-und-oesterreich-trennt-ist-die-gemeinsame-sprache</a></p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftnref2">[2]</a> <a href="https://derstandard.at/1947362/Oesterreichisches-Deutsch-existiert-in-der-EU-nur-kulinarisch">https://derstandard.at/1947362/Oesterreichisches-Deutsch-existiert-in-der-EU-nur-kulinarisch</a></p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftnref3">[3]</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichisches_Deutsch#Unterschiede_zum_bundesdeutschen_Hochdeutsch9">https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichisches_Deutsch#Unterschiede_zum_bundesdeutschen_Hochdeutsch9</a></p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftnref4">[4]</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6flichkeitsform">https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6flichkeitsform</a></p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftnref5">[5]</a> <a href="https://karriere.sn.at/karriere-ratgeber/fort-weiterbildung/wo-der-titel-regiert-28942096">https://karriere.sn.at/karriere-ratgeber/fort-weiterbildung/wo-der-titel-regiert-28942096</a></p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftnref6">[6]</a> <a href="https://kurier.at/leben/ist-jeder-lehrer-ein-professor-junge-gruene-wollen-titel-fuer-alle-abschaffen/253.266.698">https://kurier.at/leben/ist-jeder-lehrer-ein-professor-junge-gruene-wollen-titel-fuer-alle-abschaffen/253.266.698</a></p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftnref7">[7]</a> <a href="https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/titelverliebtes-oesterreich-kuess-die-hand-frau-magister-a-363231.html">https://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/titelverliebtes-oesterreich-kuess-die-hand-frau-magister-a-363231.html</a></p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/was-deutschland-und-oesterreich-trennt/#_ftnref8">[8]</a> <a href="http://www.oedeutsch.at/OESDCD/0INTRO/Gesamt-PDF/A03-Deutsch-a-pluriz.Sprache.PDF">http://www.oedeutsch.at/OESDCD/0INTRO/Gesamt-PDF/A03-Deutsch-a-pluriz.Sprache.PDF</a>; 30/31</p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/kontakt"><strong>Kontaktieren</strong></a><strong> Sie uns für weitere Informationen oder ein unverbindliches Angebot!</strong></p>
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		<title>Was machen wir gut, wo können wir noch besser werden? – Ergebnisse der Kunden­zufriedenheits­umfrage 2019</title>
		<link>https://peschel-communications.de/ergebnisse-zufriedenheitsumfrage-2019</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2019 15:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=2928</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von der Qualität unserer Übersetzungen bis zur Bearbeitungszeit: Lesen Sie, was unsere Kunden über uns sagen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/ergebnisse-zufriedenheitsumfrage-2019">Was machen wir gut, wo können wir noch besser werden? – Ergebnisse der Kunden­zufriedenheits­umfrage 2019</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="116" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/umfrage-peschel-communications-gmbh.gif" alt="" class="wp-image-2969"/></figure>
</div>


<p>Anfang Juli haben wir unsere Kunden gebeten, an unserer Zufriedenheitsumfrage teilzunehmen. Über die rege Teilnahme haben wir uns sehr gefreut und möchten uns an dieser Stelle noch mal herzlich für die vielen konstruktiven Anregungen und Kommentare bedanken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hohe Zufriedenheit bei den Kunden</h2>



<p>Besonders stolz sind wir darauf, dass uns&nbsp;<strong>98,1&nbsp;%</strong>&nbsp;unserer Kunden weiterempfehlen würden. Aber auch die Ergebnisse der&nbsp;<strong>Projektabwicklung</strong>&nbsp;und der&nbsp;<strong>Qualität der schriftlichen Übersetzungen</strong>&nbsp;können sich sehen lassen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="260" height="260" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_schriftliche-uebersetzungen-1-1.png" alt="Auswertung Zufriedenheitsumfrage" class="wp-image-2972" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_schriftliche-uebersetzungen-1-1.png 260w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_schriftliche-uebersetzungen-1-1-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></figure>
</div>


<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="260" height="260" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_projektabwicklung-1.png" alt="" class="wp-image-2974" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_projektabwicklung-1.png 260w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_projektabwicklung-1-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Dienstleistungen unbekannt oder „nur“ nicht genutzt?</h2>



<p>Ein anders Bild zeichnete sich bei den nächsten Punkten ab: Nahezu die Hälfte konnte beim Thema Qualität Verdolmetschung und Qualität Lektorat keine Angabe machen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="260" height="260" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_dolmetschen-1.png" alt="" class="wp-image-2973" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_dolmetschen-1.png 260w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_dolmetschen-1-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></figure>
</div>


<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="260" height="260" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_dolmetschen-1-1.png" alt="Auswertung Zufriedenheitsumfrage Dolmetschen" class="wp-image-3009" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_dolmetschen-1-1.png 260w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_dolmetschen-1-1-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></figure>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="216" height="300" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_benoetigte-dienstleistungen_l-216x300-1.png" alt="" class="wp-image-2976"/></figure>
</div>


<p>Das liegt sicher daran, dass diese Dienstleistungen seltener benötigt werden (23,64 % unserer Kunden benötigen Lektorate, 21,82 % Dolmetschdienstleistungen und 89,09 % schriftliche Übersetzungen), doch anhand der Zahlen wurde uns auch klar, dass möglicherweise nicht alle unsere Kunden umfassend über unser Angebot informiert sind.</p>



<p>Interessant waren für uns auch die Ergebnisse zur Frage nach den benötigten Dienstleistungen. Bei der&nbsp;<strong>Erstellung von</strong>&nbsp;<strong>Style Guides</strong>, der&nbsp;<strong>Terminologieverwaltung</strong>&nbsp;und der&nbsp;<strong>Vertonung/Untertitelung</strong>&nbsp;ist die Nachfrage größer als gedacht:&nbsp;<strong>16,36&nbsp;%</strong>&nbsp;unserer Kunden benötigen diese Dienstleistungen.</p>



<p>Auch nach dem Thema&nbsp;<strong>Öffnungszeiten/Erreichbarkeit</strong>&nbsp;haben wir gefragt und das Ergebnis ist eindeutig:&nbsp;<strong>94,34&nbsp;% unserer Kunden sind (sehr) zufrieden</strong>, was uns ebenfalls zufrieden stimmt.</p>



<p>Keine Überraschung stellten für uns die Ergebnisse zur&nbsp;<strong>schnellen Kommunikation</strong>&nbsp;bzw.&nbsp;<strong>Bearbeitung&nbsp;</strong>dar:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="260" height="260" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_schnelle-kommunikation-1.png" alt="" class="wp-image-2977" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_schnelle-kommunikation-1.png 260w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_schnelle-kommunikation-1-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></figure>
</div>


<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="260" height="260" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_schnelle-bearbeitung-1.png" alt="" class="wp-image-2978" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_schnelle-bearbeitung-1.png 260w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/auswertung-zufriedenheitsumfrage_schnelle-bearbeitung-1-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></figure>



<p>Das Ergebnis ist typisch für unsere Branche: Allen Kunden ist eine schnelle Kommunikation und Verarbeitung (äußerst/sehr) wichtig.</p>



<p>Spannend war auch die Frage nach&nbsp;<strong>Dateiformaten</strong>. Auch wenn die Antworten darauf Bekanntes offenbarten, zeigten sie uns doch, dass sich unsere Kunden auch für andere Formate als „nur“ für Office und PDF interessieren:</p>



<p>Z. B. arbeiten<strong>&nbsp;18,19&nbsp;%</strong>&nbsp;aller Kunden mit&nbsp;<strong>Adobe-Formaten</strong>. Möglicherweise sind sich viele Kunden nicht bewusst, dass wir auch Übersetzungen in Adobe-Dateiformaten oder in HTML anbieten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Möchten Sie uns noch etwas sagen?</h2>



<p>Am Ende der Befragung gab es die Möglichkeit für freies Feedback. Hier haben wir uns sehr über die Anmerkungen, konstruktive Kritik und das viele positive Feedback unserer Kunden gefreut. Hier auszugsweise ein paar Zitate:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>„Die Freundlichkeit der Mitarbeiter ist sehr lobenswert und auch die prompte Rückmeldung auf eine Anfrage.“</p>



<p>„Wir sind sehr zufrieden mit der bislang erbrachten Leistung und freuen uns auf weitere Zusammenarbeit!“</p>



<p>„Tolle Arbeit, tolles Team, weiter so.“</p>



<p>„Alles bestens, weiter so!“</p>



<p>„Sehr freundlich und kompetent, oft sogar unter dem im KVA angegebenen Preis, pünktliche Abgabe.“</p>
</blockquote>



<p>Das Team von Peschel Communications wird alles daransetzen, das Angebot und die Abläufe weiter zu optimieren – dazu werden wir die Ergebnisse noch genauer analysieren. Seien Sie also gespannt auf weitere neue Zusatzleistungen und Optimierungen! Auf unseren Social-Media-Seiten und auf unserem Blog finden Sie immer die neuesten Informationen.</p>



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		<title>5 Gründe, warum Sie Ihre Website übersetzen lassen sollten</title>
		<link>https://peschel-communications.de/5-gruende-warum-sie-ihre-website-uebersetzen-lassen-sollten</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Jun 2019 16:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3788</guid>

					<description><![CDATA[<p>Englisch dominiert die Welt. Also sollte man meinen, dass es ausreicht, wenn Sie Ihre Website auf Englisch formulieren. Oder doch nicht?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://peschel-communications.de/5-gruende-warum-sie-ihre-website-uebersetzen-lassen-sollten">5 Gründe, warum Sie Ihre Website übersetzen lassen sollten</a> erschien zuerst auf <a href="https://peschel-communications.de">Peschel Communications GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/international-website-peschel-communications-gmbh-1024x535.jpg" alt="" class="wp-image-3794" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/international-website-peschel-communications-gmbh-1024x535.jpg 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/international-website-peschel-communications-gmbh-300x157.jpg 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/international-website-peschel-communications-gmbh-768x401.jpg 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/international-website-peschel-communications-gmbh.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Englisch dominiert die Welt. Es ist die Sprache der Diplomatie (beziehungsweise der Un-Diplomatie), des Business und Hollywoods. 378&nbsp;Millionen Menschen weltweit sprechen Englisch als Muttersprache<a href="https://peschel-communications.de/5-gruende-warum-sie-ihre-website-uebersetzen-lassen-sollten/#_ftn1">[1]</a> und, wenn man dem British Council glauben darf, beherrschen 1,75&nbsp;Milliarden Menschen Englisch auf brauchbarem Niveau. Reicht also eine englische Website aus, um den internationalen Markt zu erreichen? Wir meinen, nein:</p>



<h2 class="wp-block-heading">1. Schnelles Wachstum</h2>



<p>Mit einer mehrsprachigen Website können Sie die Anzahl ihrer potenziellen Kunden schnell, einfach und deutlich steigern. Laut einem Eurobarometer-Bericht aus dem Jahr 2012 sind nur 39%<a href="https://peschel-communications.de/5-gruende-warum-sie-ihre-website-uebersetzen-lassen-sollten/#_ftn2">[2]</a> der Franzosen in der Lage, eine Unterhaltung auf Englisch zu führen. In Spanien sind es gar nur 22%<a href="https://peschel-communications.de/5-gruende-warum-sie-ihre-website-uebersetzen-lassen-sollten/#_ftn3">[3]</a>. Wir können also davon ausgehen, dass die übrigen 61% bzw. 78% der Franzosen und Spanier englischsprachige Websites gleich wieder verlassen. Mit einer Webpräsenz in der Muttersprache des Zielmarktes öffnen Sie Millionen neuer potenzieller Kunden die Tür. Und selbst wer Englisch auf hohem Niveau beherrscht, wird sich fast immer lieber durch eine Website in der Muttersprache klicken. Mit sprachlichem Entgegenkommen zeigen Sie Ihren potenziellen Kunden einfach, dass sie Ihnen wichtig sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">2. Riesige Märkte</h2>



<p>Das Internet wurde in der englischsprachigen Welt erfunden und 1993 von Tim Berners-Lee für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dadurch hatten es englischsprachige Nutzer von Anfang an am einfachsten. Heute liegt der Anteil des Englischen im World Wide Web bei etwa 53%<a href="https://peschel-communications.de/5-gruende-warum-sie-ihre-website-uebersetzen-lassen-sollten/#_ftn4">[4]</a>, alle anderen Sprachen teilen die verbleibenden 47% unter sich auf. Die Nutzung durch Menschen, die des Englischen nicht mächtig sind, hat also ein riesiges Wachstumspotenzial. Und dieses Potenzial wächst, je mehr sich das Internet verbreitet. Mehrsprachige Websites bieten somit immense Wachstumschancen, die mit relativ einfachen und kostengünstigen Mitteln erschlossen werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">3. Sprache ist Kultur</h2>



<p>Mit mehrsprachigen Inhalten gehen Sie auf Ihre Kunden zu. Wenn Sie diese von einem professionellen Übersetzungsdienstleister erstellen lassen, können Sie außerdem sicher sein, dass Ihre Website nicht nur übersetzt, sondern lokalisiert wird. Das bedeutet, dass Ihr Produkt sowohl in sprachlicher als auch in kultureller Hinsicht an das Land oder die Region angepasst wird, in der Sie neue Kunden gewinnen möchten. In unterschiedlichen Kulturen gibt es subtile Unterschiede in der Verwendung von Struktur, Text oder sogar von Farben, deren Beachtung der entscheidende Faktor bei der Kundengewinnung sein kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">4. Unterwegs im Sprachendschungel</h2>



<p>Meinen Sie immer noch, dass eine Google-Übersetzung ausreicht, um Ihre Botschaft rüberzubringen? Ihre Website dem „Google Übersetzer“ anzuvertrauen ist, als ob Sie einen Schimpansen mit der Leitung einer Feuerwerkskörperfabrik beauftragen: Das Risiko, dass das Ganze in die Luft geht, ist ziemlich groß. Selbst wenn sich die maschinelle Übersetzung auf den ersten Blick gut liest, kann sie spektakuläre Fehler enthalten. Hier ein Beispiel für einen Satz von unserer Website: „Im Laufe der Jahre haben wir uns ein umfangreiches Hintergrundwissen angeeignet – von A wie Aktiengesetz bis Z wie zivilrechtliche Streitigkeiten.“ Das wird vom Google Übersetzer folgendermaßen im Englischen wiedergegeben: „Over the years, we have acquired a wealth of background knowledge – from A to Akt, to Z to civil litigation.” Es liegt auf der Hand, dass sich mit so einem Satz kein Vertrauen wecken lässt.</p>



<p>Dazu kommt, dass manche Länder Vorschriften für kommerzielle Übersetzungen haben. In der kanadischen Provinz Québec etwa müssen alle Websites sowohl auf Englisch als auch auf Französisch zur Verfügung gestellt werden. Wer dagegen verstößt, wird kurzerhand aus dem Netz genommen<a href="https://peschel-communications.de/5-gruende-warum-sie-ihre-website-uebersetzen-lassen-sollten/#_ftn5">[5]</a>. Durch die Zusammenarbeit mit einem Übersetzungsbüro holen Sie sich Experten ins Boot, die nicht nur mit der Sprache, sondern auch mit der Kultur und Rahmenbedingungen in der Zielregion vertraut sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">5. Suchmaschinenoptimierung international</h2>



<p>Übersetzungsdienstleister können Sie auch in Bezug auf internationales SEO unterstützen. Nicht nur die Inhalte Ihrer Website sollten professionell übersetzt werden. Auch URLs, lokale Links, Key Words und andere Aspekte sind zu beachten. Für den Erfolg Ihrer Website im Zielmarkt lohnt es sich auf jeden Fall, Fachleute hinzuzuziehen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Übersetzung lohnt sich!</h2>



<p>Eine mehrsprachige Website ist eine vergleichsweise einfache Möglichkeit, das Unternehmenswachstum zu fördern. Die Sprachbarriere zu überbrücken lohnt sich, denn Sie zeigen Ihren Kunden damit nicht nur Respekt und Wertschätzung, sondern Sie sind auch leichter zu finden.</p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/5-gruende-warum-sie-ihre-website-uebersetzen-lassen-sollten/#_ftnref1">[1]</a> <a href="https://www.statista.com/statistics/266808/the-most-spoken-languages-worldwide/">https://www.statista.com/statistics/266808/the-most-spoken-languages-worldwide/</a></p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/5-gruende-warum-sie-ihre-website-uebersetzen-lassen-sollten/#_ftnref2">[2] </a><a href="http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_386_fact_fr_en.pdf">http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_386_fact_fr_en.pdf</a></p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/5-gruende-warum-sie-ihre-website-uebersetzen-lassen-sollten/#_ftnref3">[3]</a> <a href="http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_386_fact_es_en.pdf">http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_386_fact_es_en.pdf</a></p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/5-gruende-warum-sie-ihre-website-uebersetzen-lassen-sollten/#_ftnref4">[4]</a> <a href="https://w3techs.com/technologies/overview/content_language/all">https://w3techs.com/technologies/overview/content_language/all</a></p>



<p><a href="https://peschel-communications.de/5-gruende-warum-sie-ihre-website-uebersetzen-lassen-sollten/#_ftnref5">[5]</a> <a href="https://nationalpost.com/news/canada/retailers-forced-to-block-english-only-websites-in-quebec-or-face-sanctions-from-language-police" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://nationalpost.com/news/canada/retailers-forced-to-block-english-only-websites-in-quebec-or-face-sanctions-from-language-police</a></p>



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		<title>Die terminologische Seite des Übersetzens – ein Praktikumsbericht</title>
		<link>https://peschel-communications.de/die-terminologische-seite-des-uebersetzens-ein-praktikumsbericht</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 16:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3802</guid>

					<description><![CDATA[<p>Übersetzer*innen sind Jäger und Sammler: ständig auf der Jagd nach dem richtigen Wort, das sie dann sorgfältig in Datenbanken sammeln. Pia Klenk über ihre Jagd nach Wörtern:</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/die-terminologische-Seite-des-Uebersetzens-peschel-communications-gmbh-1024x535.png" alt="" class="wp-image-3810" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/die-terminologische-Seite-des-Uebersetzens-peschel-communications-gmbh-1024x535.png 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/die-terminologische-Seite-des-Uebersetzens-peschel-communications-gmbh-300x157.png 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/die-terminologische-Seite-des-Uebersetzens-peschel-communications-gmbh-768x401.png 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/die-terminologische-Seite-des-Uebersetzens-peschel-communications-gmbh.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>„Übersetzen? Ich wusste gar nicht, dass es dafür extra einen Studiengang gibt. Und was genau übersetzt man da so?“, wurde ich von anderen Mitfahrern auf dem Weg zwischen Freiburg und meiner Heimatstadt Nagold des Öfteren gefragt.<br>Und ja, Übersetzen kann man tatsächlich studieren – genau das habe ich für drei Jahre an der Hochschule Magdeburg-Stendal getan.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie mich mein Weg von Magdeburg nach Freiburg in das Übersetzungsbüro Peschel Communications führte</h2>



<p>Da ich meine Abschlussarbeit gerne im Bereich Terminologie und im Rahmen eines Praktikums schreiben wollte, habe ich mich auf die Suche nach einem Übersetzungsbüro gemacht, das mit mir gemeinsam dieses Projekt in Angriff nimmt. Zu meiner Freude bin ich bei Peschel Communications sofort auf offene Ohren gestoßen und sie boten mir an, neben dem üblichen Praktikum im Übersetzungsbereich auch ein Terminologie-Projekt zum Thema Speichertechnologie zu bearbeiten. Begeistert sagte ich zu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der erste Tag bei Peschel Communications</h2>



<p>Ich kann mich heute noch genau daran erinnern, wie aufgeregt ich am Morgen des ersten Arbeitstages war. Da ich im Studium zwar Wissen erworben hatte, mir die Arbeitserfahrung jedoch fehlte, stellten sich mir einige Fragen: Wie sieht der Alltag im Übersetzungsbüro aus? Kann ich das im Studium erworbene Wissen überhaupt in die Praxis umsetzen? Was kommt da wohl auf mich zu?</p>



<p>Auf mich kamen erst einmal Informationen zu, und das ganz schön viele. In der ersten Woche gab es wohl keinen Tag, an dem ich nicht mit rauchendem Kopf nach Hause gegangen und todmüde ins Bett gefallen bin. Doch mit der Zeit kam die Routine und dann hat sich die Erschöpfung auch schnell gelegt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">„Und was übersetzt man da so?“</h2>



<p>Am Anfang habe ich kleine Übersetzungen aus dem juristischen Bereich übernommen. Dazu gehörten beispielsweise Urkunden, Bescheinigungen oder Zeugnisse. Da diese meist nur in Papierformat vorhanden sind, müssen sie vor der Übersetzung zuerst in Microsoft Word vorbereitet werden. Und das war schon der erste Punkt, an dem ich gemerkt habe, dass das Studium in keiner Weise mit dem realen Übersetzeralltag zu vergleichen ist. Mehr als einmal habe ich meinem Übersetzungslehrer im Stillen dafür gedankt, dass er uns während des Studiums die Dokumente für den Unterricht fertig formatiert zur Verfügung gestellt hat.<br>Ich kann nicht leugnen, dass es einiges an Nerven gekostet hat, wenn beispielsweise das Layout im Original sehr aufwendig war oder aber die Technik nicht so richtig mitgespielt hat, wie man das gerne wollte. Aber auch hier hat die Übung die ganze Sache definitiv einfacher gemacht!<br>Im Laufe der Wochen kamen dann auch Texte mit mehr Fließtext, wie etwa Pressemitteilungen hinzu. Dabei musste ich mich jedes Mal aufs Neue in komplett unterschiedliche Themengebiete einarbeiten. Und genau das ist es, was den Übersetzerberuf für mich so aufregend macht. Kein Text gleicht dem anderen und man hat jeden Tag die Chance, seinen Horizont zu erweitern. Ich glaube, ich bin während meines Praktikums mit so vielen Themen wie noch nie zuvor in meinem Leben in Berührung gekommen.<br>Eines meiner Highlights war die Übersetzung im Bereich Marketing für ein Kosmetikprodukt, bei der sprachliche Mittel ganz abseits der Fachsprache gewählt werden mussten. Da ich mit dieser Textsorte im Studium noch nie zu tun hatte, war dieses „kreative Austoben“ eine vollkommen neue und spannende Erfahrung.</p>



<p>Der andere Teil meines Praktikums bestand, wie bereits erwähnt, aus einem Terminologie-Projekt zur Speichertechnologie, das es mir ermöglicht hat, nicht nur die sprachliche, sondern auch die terminologische Seite des Übersetzens kennenzulernen. Da immer mehr Übersetzungen im Bereich der erneuerbaren Energien und Speichertechnologien angefertigt werden, war es im Rahmen des Projekts meine Aufgabe, ein Glossar zu diesem Themenbereich in den Sprachen Deutsch-Englisch zu erstellen. Die recherchierten Fachbegriffe habe ich in einer Excel-Datei gemäß dem firmeninternen Terminologie-Leitfaden, der im nachfolgenden Schritt auch einen Import der Datei in die Translation-Memory-Software memoQ ermöglicht, vorbereitet. Das Resultat meiner mehrmonatigen Arbeit ist letztendlich ein Glossar mit 200 Fachbegriffen, das sowohl als PDF als auch in Form einer Termdatenbank für künftige Übersetzungen zur Verfügung steht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Das Praktikum – ein einziger großer Lernprozess</h2>



<p>Für mich war das Praktikum ein einziger großer und wichtiger Lernprozess. Es verging kein Tag, an dem ich mein im Studium erlangtes Grundwissen nicht erweitern konnte. Am meisten dabei geholfen hat mir das wertvolle Feedback meiner Kolleginnen und Kollegen, die sich nach jeder von mir angefertigten Übersetzung Zeit genommen haben, diese mit mir durchzusprechen. Durch die konstruktive Kritik wurden mir meine Stärken und Schwächen aufgezeigt, sodass ich kontinuierlich an meinen Übersetzungen und meinem Schreibstil arbeiten konnte. Zudem konnte ich mir bei Fragen oder Problemen immer sicher sein, dass mir geholfen wird.<br>Die Arbeit im Büro hat mir aber auch deshalb so viel Spaß gemacht, weil ich von Anfang an offen und herzlich in das Team aufgenommen wurde. Die Arbeitsatmosphäre war mehr als angenehm und selbst an stressigen Tagen gab es immer etwas zu lachen. Dankeschön für die tolle Zeit!</p>



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		<title>Der Weg zu einer guten Übersetzung</title>
		<link>https://peschel-communications.de/der-weg-zu-einer-guten-uebersetzung</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 17:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3820</guid>

					<description><![CDATA[<p>Übersetzungsagenturen und freiberufliche Übersetzer*innen gibt es wie Sand am Meer. Doch welcher Dienstleister passt zu Ihnen? Lesen Sie, worauf es ankommt:</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/der-weg-zu-einer-guten-uebersetzung-peschel-communications-gmbh-1024x535.png" alt="" class="wp-image-3824" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/der-weg-zu-einer-guten-uebersetzung-peschel-communications-gmbh-1024x535.png 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/der-weg-zu-einer-guten-uebersetzung-peschel-communications-gmbh-300x157.png 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/der-weg-zu-einer-guten-uebersetzung-peschel-communications-gmbh-768x401.png 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/der-weg-zu-einer-guten-uebersetzung-peschel-communications-gmbh.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Ist Ihnen das auch schon einmal passiert? Sie benötigen eine Übersetzung, und da Sie keine Kompromisse eingehen wollen, entscheiden Sie sich für einen vermeintlich professionellen Übersetzungsdienstleister. Doch was dann zurückkommt, entspricht so gar nicht Ihren Vorstellungen: Das Vokabular deckt sich nicht mit dem, was Sie normalerweise in Ihrem Unternehmen nutzen, der Text klingt holprig und die einzelnen Wörter wirken wie aneinandergereiht.</p>



<p>Wie konnte es dazu kommen? Damit bei Ihrem nächsten Übersetzungsprojekt alles glatt läuft und Ihre Erwartungen nicht wieder enttäuscht werden, gilt es, vorab einige Dinge zu beachten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Definieren Sie Ihre Erwartungen</h2>



<p>Als Erstes sollten Sie sich darüber klar werden, was Sie sich von einer Übersetzung erhoffen: Dient sie rein dem Verständnis („ich will nur wissen, was drin steht“), und muss sie daher dem Ausgangstext so ähnlich wie möglich sein? Oder wird der Text später veröffentlicht? Und wenn ja, wo? Darf der Stil in einer Broschüre etwas blumiger sein oder ist eine sachliche Ausdrucksweise angemessener – etwa in einer wissenschaftlichen Zeitschrift? Sollen bestimmte Wörter gezielt verwendet, andere gemieden werden?</p>



<p>Bei unserer Arbeit für die Europäische Kommission haben wir beispielsweise bei einigen Texten die Vorgabe, im Sinne einer „bürgernahen Sprache“ möglichst keine Fremdwörter zu nutzen: Statt dem an sich geläufigen Begriff „Import“ sind wir gehalten, „Einfuhr“ zu verwenden. Auch Anglizismen sind größtenteils tabu.</p>



<p>Besonders bei Übersetzungen im Bereich Marketing ist es zudem wichtig, die Zielgruppe genau im Blick zu behalten und kulturelle Besonderheiten zu berücksichtigen: Bei Übersetzungen aus dem Amerikanischen ins Deutsche etwa kann es wünschenswert sein, die amerikanische Überschwänglichkeit etwas zu reduzieren und „excited“ nicht mit „begeistert“, sondern eher mit „sich freuen“ zu übertragen.</p>



<p>Wenn Sie bereits im Voraus klären, wofür Sie die Übersetzung benötigen und für wen sie bestimmt ist, sparen Sie Nerven, Zeit – und dadurch letztendlich bares Geld.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welcher Dienstleister passt zu Ihnen?</h2>



<p>Die Wahl des passenden Dienstleisters ist gar nicht so einfach. Für Sie wichtig zu wissen: Etwa 70&nbsp;% der Übersetzer arbeiten freiberuflich als Einzelunternehmer. Daneben gibt es sehr große Übersetzungsdienstleister, die alle erdenklichen Sprachen und Fachgebiete abdecken.</p>



<p>Ob Sie sich für einen Einzelübersetzer, eine große Agentur oder ein kleineres Übersetzungsbüro entscheiden, hängt von Ihren Prioritäten ab: Ist Ihnen der persönliche Kontakt mit „Ihrem“ Übersetzer besonders wichtig oder legen Sie besonderen Wert auf ständige Verfügbarkeit und schnelle Umsetzung großer bzw. vielsprachiger Projekte? Vielleicht möchten Sie Pressemitteilungen über Nacht übersetzen lassen? Oder arbeiten Sie in einer besonders qualitätssensiblen Branche wie etwa der Pharmaindustrie? Dann sind etablierte Qualitätssicherungsprozesse und strenge Praktiken zum Schutz der Vertraulichkeit besonders wichtig.</p>



<p>In sehr technischen Bereichen bietet sich die Zusammenarbeit mit Übersetzern an, die auf Ihr Fachgebiet spezialisiert sind. Ein Übersetzer mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund ist für die Übersetzung Ihres Geschäftsberichts genau die richtige Wahl. Oder ist Ihr Unternehmen in mehreren Ländern vertreten und ständig auf dem internationalen Parkett präsent, etwa auf Fachkonferenzen und Kongressen? Dann kann es sinnvoll sein, alle benötigten Sprachkombinationen und Zusatzleistungen wie Lektorate oder Dolmetschdienste aus einer Hand zu erhalten.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p><strong>Ein wichtiger Tipp:</strong></p>



<p>Wenn Sie die Preise verschiedener Anbieter vergleichen, achten Sie darauf, dass auch die Leistung vergleichbar ist. Ist zum Beispiel eine Qualitätskontrolle (4-Augen-Prinzip) enthalten? Arbeitet der Anbieter mit nachweislich qualifizierten Übersetzern zusammen? Garantiert er eine einheitliche Verwendung Ihrer Firmenterminologie?</p>



<p>Besonders, wenn Sie Ihren Text veröffentlichen wollen, sollten Sie nicht am falschen Ende sparen. Eine vermeintlich günstig eingekaufte Übersetzung kann leicht zur Kostenfalle werden, wenn Ihre Mitarbeiter am Auslandsstandort sie erst noch mühsam überarbeiten müssen. Und die Übersetzung einer Broschüre, bei der Tippfehler erst nach dem Druck bemerkt werden, ist am Ende teurer, als wenn Sie von vornherein ein Leistungspaket einkaufen, das aus Übersetzung inklusive Revision und Druckfahnenlektorat besteht.</p>
</blockquote>



<h2 class="wp-block-heading">Qualifikation des Übersetzers als entscheidendes Kriterium</h2>



<p>Die Berufsbezeichnung „Übersetzer“ ist nicht gesetzlich geschützt. Deshalb ist nicht garantiert, dass jeder, der sich als Übersetzer bezeichnet, auch tatsächlich entsprechend ausgebildet ist. Anerkannte Qualifikationen sind beispielsweise „Diplom-Übersetzer(-in)“, „staatlich geprüfte(-r) Übersetzer(-in)“ oder „MA in Übersetzen“. Auch die Mitgliedschaft in Berufsverbänden stellt ein Kriterium dar, da eine einschlägige Ausbildung Aufnahmevoraussetzung ist.</p>



<p>Auch wenn Sie mehrsprachige Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen haben&nbsp;– Mehrsprachigkeit ist keine automatische Qualifikation als Übersetzer. Oder würden Sie Ihre deutschen Marketingtexte von jemandem schreiben lassen, nur weil dieser deutscher Muttersprachler ist? Qualifizierte Übersetzer haben bereits in der Ausbildung gelernt, unterschiedliche sprachliche Register einzusetzen, zwischen verschiedenen Kulturen zu vermitteln und mit Fachtexten umzugehen. Außerdem arbeiten erfahrene Übersetzer viel effizienter und schneller. So können sich Ihre mehrsprachigen Mitarbeitern in aller Ruhe auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren.</p>



<p>Um sicherzugehen, dass Sie den passenden Übersetzungsdienstleister auswählen, fragen Sie darüber hinaus nach Referenzen. Bei einem größeren Projekt oder wenn Sie eine langfristige Zusammenarbeit anstreben, lohnt sich die Investition, zunächst einen kürzeren Text als Probeübersetzung in Auftrag zu geben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was Sie selbst zu einem guten Endergebnis beitragen können</h2>



<p>Eine typische Quelle von Missverständnissen im Übersetzungsprozess sind unklare Formulierungen oder inkonsistent verwendete Fachbegriffe. Ein deutscher Telefondienstleister etwa sendete ihren Kunden einen „Benutzernamen“ und ein „persönliches Kennwort“ zu. Die Benutzeroberfläche fragte dann allerdings nach „Zugangsnummer“ und „Passwort“. Da verwundert es kaum, dass es zu vielen Nachfragen kam – was nicht unerhebliche Kosten nach sich zog.</p>



<p>Eine kritische Prüfung des Ausgangstextes und ein Redaktionsleitfaden sowie Glossare, in denen die verwendeten Fachbegriffe dokumentiert werden, beugen solchen Problemen vor. Auch in dieser Phase des Projekts kann ein Übersetzungsdienstleister Sie unterstützen.</p>



<p>Informieren Sie Ihren Übersetzungsdienstleister darüber, für welche Zielgruppe und welchen Zweck Ihr Text bestimmt ist. Soll die medizinische Broschüre zur Patientenaufklärung eingesetzt werden oder richtet sie sich an Ärzte? Wird im zu übersetzenden Vertrag auf andere Verträge Bezug genommen? Dann schicken Sie diese als Referenztext mit.</p>



<p>Falls Ihr Unternehmen bereits über Glossare, Style Guides (Redaktionsleitfäden) oder Dokumentationen verfügt, stellen Sie diese Ihrem Übersetzungsdienstleister zur Verfügung – und teilen Sie ihm mit, ob diese Vorgaben bindend sind oder lediglich zur Orientierung dienen. So kann der Übersetzer von Anfang an die von Ihrem Unternehmen verwendete Terminologie einsetzen und sich an dem firmentypischen Schreibstil orientieren.</p>



<p>Je nach Art und Umfang der Übersetzungsarbeiten kann ein persönliches Briefing sehr nützlich sein. Besonders bei technischen Themen können die Übersetzer bei einer Werksführung oder technischen Demonstration wertvolle Einblicke gewinnen, die ihnen bei der korrekten Übertragung helfen.</p>



<p>Schicken Sie Ihrem Übersetzungsdienstleister möglichst keine PDFs, sondern bearbeitbare Dateien. So vermeiden Sie, dass das Layout aufwändig nachgebaut werden muss, was für Sie zudem einen Kostenfaktor darstellt. Die meisten Übersetzungsbüros können verschiedenste Dateiformate – von Office- Anwendungen bis zu InDesign oder HTML – problemlos bearbeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Faktor Zeit</h2>



<p>Wie alle kreativen Arbeiten profitiert auch eine Übersetzung davon, wenn sie mit Muße angefertigt werden kann. Sorgen Sie also dafür, dass Ihr Projektplan ausreichend Zeit für die Übersetzung vorsieht. Als Faustregel sollten Sie pro Normseite (30&nbsp;Zeilen à 55&nbsp;Anschläge) mit einer Stunde Arbeitszeit für die Übersetzung rechnen. Übersetzungsbüros können längere Texte auf mehrere Übersetzer aufteilen und trotzdem Konsistenz garantieren.</p>



<p>Apropos Konsistenz: Achten Sie darauf, nur wirklich fertige Texte zur Übersetzung freizugeben. Nachträgliche Änderungen im zu übersetzenden Text bergen das Risiko, dass etwas übersehen wird, und sorgen für erheblichen Mehraufwand. Eine einzige Änderung in einem Text, der in fünf Sprachen übersetzt wird, löst eine zeitintensive Kettenreaktion aus: Nachdem Sie den Projektmanager von der Änderung unterrichtet haben, muss dieser den fünf Übersetzern Bescheid geben. Jeder der fünf muss den Erhalt bestätigen, sich mit den Änderungen auseinandersetzen und wird dadurch aus dem Arbeitsfluss gerissen. Wenn Änderungen doch einmal unvermeidlich sind, spart eine klare Markierung der geänderten Stellen Zeit.</p>



<p>Ein guter Übersetzer wird nicht selten Rückfragen zum Text haben. Das kann daran liegen, dass eine Stelle zweideutig formuliert wurde (niemand liest einen Ausgangstext so gründlich wie ein Übersetzer!) oder dass sich ein technischer Zusammenhang nicht ohne Weiteres erschließt. Nennen Sie Ihrem Übersetzungsdienstleister am besten einen Ansprechpartner in Ihrer Firma, der solche Fragen direkt beantworten kann.</p>



<p>Wenn Sie interne Mitarbeiter, beispielsweise aus einer Länderniederlassung, mit der Überarbeitung einer Übersetzung betrauen, geben Sie klare Anweisungen und bitten Sie darum, nur fachliche Änderungen, wie etwa bevorzugte Produktbenennungen, vorzunehmen. Unter Umständen kann es sich lohnen, einen direkten Kontakt zwischen Ihrem Überarbeiter und dem Übersetzungsdienstleister herzustellen, um letzte Fragen zu klären.</p>



<p>Rückmeldungen zur fertigen Übersetzung helfen Ihrem Übersetzer, Ihre Erwartungen beim nächsten Mal noch besser zu erfüllen. Falls Sie nachträglich Änderungen an der Übersetzung vornehmen, informieren Sie Ihren Übersetzungsdienstleister. So können Sie sichergehen, dass Sie beim nächsten Projekt nicht wieder die gleichen Punkte anpassen müssen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Eine Übersetzung ist keine Dienstleistung von der Stange. Für ein optimales Ergebnis – eine Übersetzung, die Ihre Erwartungen voll und ganz erfüllt – braucht es eine gute Kommunikation zwischen Auftraggeber und Übersetzungsdienstleister.</p>



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		<title>Jahresrückblick 2018</title>
		<link>https://peschel-communications.de/jahresrueckblick-2018</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2018 10:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3833</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was war 2018 los bei Peschel Communications? Gab es was zu feiern, und wenn ja, was?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="535" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/jahresrueckblick-2018-peschel-communications-gmbh-1024x535.png" alt="Jahresrückblick 2018" class="wp-image-3838" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/jahresrueckblick-2018-peschel-communications-gmbh-1024x535.png 1024w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/jahresrueckblick-2018-peschel-communications-gmbh-300x157.png 300w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/jahresrueckblick-2018-peschel-communications-gmbh-768x401.png 768w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/jahresrueckblick-2018-peschel-communications-gmbh.png 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>2018 war für uns ein Jubiläumsjahr. Und 20 Jahre Peschel Communications ist ein Anlass, den Blick einmal etwas weiter in die Vergangenheit zu lenken.</p>



<p>Das erste, was mir einfällt, wenn ich an die Anfänge denke, sind die Menschen. Damals noch in einer Bürogemeinschaft mit einem Verlag, entschloss ich mich im Jahr 2000, die erste Mitarbeiterin einzustellen. Diese Entscheidung habe ich nie bereut, denn ohne Ellen Göppl wäre es nicht möglich gewesen, das Unternehmen zu dem aufzubauen, was es heute ist und immer wieder an neue Entwicklungen anzupassen. 2003 holten wir dann Andrea Unkelbach ins Boot – eine weitere glückliche Fügung. Andrea zeigte schon in ihrem Praktikum ein ausgesprochenes Organisationstalent und eine Einstellung, die man Neudeutsch als „Can-do“-Haltung bezeichnen würde.</p>



<p>Was dann folgte, war ein stetes Wachstum. Das wäre natürlich ohne die vielen tollen Übersetzerinnen und Übersetzer nicht möglich gewesen, die alle ihren persönlichen Beitrag geleistet haben.</p>



<p>Am Anfang führten wir unsere Kundendaten in einer Microsoft-Works-Datei (kennt das noch jemand?) und machten unsere Übersetzungen in Word mit Hilfe dicker Wörterbücher. Wir hatten ein Faxgerät mit Thermopapierrollen, und fertige Übersetzungen wurden häufig noch gefaxt oder auf Diskette verschickt. Längst nicht alle Kunden hatten E-Mail, und so kaufte ich einen 5-er Pack Diskettenversandtaschen. Wie schnell die Entwicklung dann ging, zeigt sich daran, dass ich nur eine Versandtasche jemals verschickte. Plötzlich hatte jeder E-Mail und viele Kunden (und auch wir!) eine Website.</p>



<p>Die nächste wichtige technische Entwicklung für uns war das Aufkommen von Translation Memory Software, die damals noch mit Hilfe eines Dongles zum Laufen gebracht wurde. Ich bin ehrlich, wir standen dieser neuen Technologie eher skeptisch gegenüber und zögerten mit der Einführung. Inzwischen können wir uns die Arbeit ohne diese Software überhaupt nicht mehr vorstellen, denn die integrierte Terminologiedatenbank hat längst unsere Excel-Glossare ersetzt, die Translation Memories (Datenbanken, in denen wir unsere Übersetzungen speichern) sind aus unserer täglichen Arbeit nicht mehr wegzudenken, und die Möglichkeit, zu mehreren an einem Übersetzungsprojekt zu arbeiten, erlaubt ein viel effizienteres Vorgehen.</p>



<p>Unsere Räume am Friedrichring wurden irgendwann zu klein, und so zogen wir 2004 in die Wallstraße am anderen Ende der Freiburger Altstadt, wo wir auch heute noch zu finden sind. Zwar wird es auch hier langsam etwas eng, aber noch zögern wir, unsere schönen Altbauräume zu verlassen.</p>



<p>Auch die Kundendaten fanden – über Umwege – ein neues Zuhause in einer Software, die nicht nur Daten und Aufträge verwaltet, sondern den gesamten Workflow von der Anfrage bis zur Rechnungsstellung darstellt, und außerdem auch die Daten unserer freiberuflichen Mitarbeiter verwaltet.</p>



<p>Während wir in den Anfangsjahren noch wenig Arbeitsteilung kannten, machte das Wachstum irgendwann eine klarere interne Struktur erforderlich. Andrea übernahm das Projektmanagement, Ellen und ich übersetzten, und alle anderen Aufgaben – vom Marketing bis zur Bestellung von Druckerpapier – wurden irgendwie verteilt. Auch das war nur ein Übergang, denn heute haben wir zwei Projektmanagerinnen, die zwar ausgebildete Übersetzerinnen sind, aber dieses Wissen dazu nutzen, unsere Übersetzungsprojekte zu koordinieren und Kunden zu beraten. Das erlaubt unseren Übersetzerinnen und Übersetzern – vier mit deutscher und drei mit englischer Muttersprache – volle Konzentration auf die Arbeit am Text. Sie sind im Wechsel für Übersetzung und Revision zuständig, denn das 4-Augen-Prinzip erfordert, dass jede Übersetzung von einer zweiten Person Korrektur gelesen wird. Neben Projektmanagement und Übersetzen haben wir eine Stelle geschaffen, die die Betreuung der Privatkunden und die allgemeine Teamassistenz umfasst, sowie eine Marketing-Managerin eingestellt. Dazu kommen Praktikantinnen und Praktikanten und unsere fantastischen Freiberufler.</p>



<p>Wir haben inzwischen eine Größe erreicht, bei der nicht mehr – wie in den ersten Jahren – jede Aufgabe von jedem übernommen werden kann. Das hat uns gezwungen, uns klarer zu organisieren, ein Prozess, der immer noch andauert. Gleichzeitig wollen wir aber den Geist eines kleinen Teams erhalten – unter anderem tun wir das, indem wir jeden Morgen eine kurze Besprechung abhalten, in der wichtige allgemeine Punkte und das Tagesgeschäft erörtert werden.</p>



<p>Und das bringt mich wieder zurück zu den Menschen. Ich bin wirklich dankbar dafür, dass ich die Gelegenheit hatte und habe, mit so vielen unterschiedlichen Leuten zu arbeiten. Unser Jubiläumsfest Ende September, zu dem neben den heutigen auch viele ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen, die teilweise lange Reisen auf sich nahmen, war für mich ein echtes Highlight. Wir haben einiges gestemmt in den letzten 20 Jahren – und das macht Lust auf mehr!</p>



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		<title>„Ende gut, alles gut“ (ungarisches Original: Minden jó, ha a vége jó.)</title>
		<link>https://peschel-communications.de/alles-ist-gut-solange-es-ein-gutes-ende-hat</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2018 10:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei Peschel Communications wird großer Wert auf Fortbildung und Erfahrungsaustausch innerhalb der Übersetzungsbranche gelegt. Was haben unsere Projektmanagerinnen von der ersten „Meet Central Europe“ mitgenommen?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
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<p>Am 30. und 31. Oktober fand dieses Jahr erstmals die „<em>Meet Central Europe</em>“ Konferenz in Budapest statt. Die nationalen Verbände der Sprachindustrie aus den Ländern Ungarn, Tschechien, Slowakei und Österreich haben sie ins Leben gerufen, um statt einzelner, nationaler Konferenzen jährlich ein internationales Event auszurichten. Die Konferenz bietet sowohl für freiberufliche Übersetzer als auch für Übersetzungsunternehmen, die mittel- und osteuropäische Sprachdienstleistungen anbieten, eine ideale Plattform, um sich zu vernetzen. Das diesjährige Hauptthema „<em>Vendor Management</em>“ sollte zudem gleich den Grundstein für eine partnerschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit legen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zuverlässige Partner sind das A und O</h2>


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<figure class="alignright size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="260" height="260" src="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/central-europe-conference-helena-triesch-peschel-communications-gmbh.jpg" alt="" class="wp-image-3855" srcset="https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/central-europe-conference-helena-triesch-peschel-communications-gmbh.jpg 260w, https://peschel-communications.de/wp-content/uploads/central-europe-conference-helena-triesch-peschel-communications-gmbh-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /></figure>
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<p>Die Peschel Communications GmbH setzt gerade bei größeren mehrsprachigen Projekten oder außergewöhnlicheren Sprachkombinationen auf zuverlässige Partner, die mit ihrer Arbeit unseren Qualitätsstandards entsprechen. Für Projektmanager besteht die Herausforderung zunächst darin, solche Partner zu finden und mit ihnen ein effizientes und vertrauensvolles Arbeitsverhältnis aufzubauen. Die Konferenz bot daher einen guten Anlass, unsere Kenntnisse zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen.</p>



<p>Veranstaltungsort war das eindrucksvolle Budapest Music Center (BMC) unweit der Freiheitsbrücke, wo wir schon am Vorabend der Konferenz willkommen geheißen wurden. Eine schöne Überraschung war die Bootsfahrt auf der Donau, die einer der Veranstaltungspartner für alle Teilnehmer organisiert hatte. Vor der Kulisse der beleuchteten Stadt konnten sich die Konferenzteilnehmer gleich miteinander bekanntmachen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Papierfrei dank App</h2>



<p>Das Programm stand der Umwelt zuliebe papierfrei als App zur Verfügung, was den Vorteil brachte, dass jeder Teilnehmer sein Tagesprogramm individuell zusammenstellen konnte. Über die App konnten die Teilnehmer zudem in Kontakt bleiben und beispielsweise Fotos oder Jobangebote teilen, Fahrgemeinschaften zum Flughafen bilden oder sich zum Abendessen verabreden.</p>



<p>Der Dienstagmorgen startete mit den so genannten „<em>Master Classes</em>“, die einen tieferen Einblick in das Hauptthema „<em>Vendor Management</em>“ versprachen. Es wurde erläutert, welche Aufgaben zu dieser Position gehören und wie diese am besten erfüllt werden. Als Projektmanager wissen wir, dass Kunden vor allem am Ergebnis interessiert sind. Unsere Aufgabe besteht darin, die Erwartungen der Kunden zu erkennen und zu erfüllen&nbsp;…&nbsp;und sie manchmal sogar zu übertreffen. Damit das gelingt, müssen wir unseren Partnern gegenüber eindeutig definieren, welche Leistung wir wiederum von ihnen erwarten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Erfahrungsaustausch stand im Vordergrund</h2>


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<p>An beiden Konferenztagen erklärten die Redner anhand von Fallbeispielen ihre jeweiligen Vorgehensweisen als Vendor- oder Projektmanager. Wo suche ich für mein Projekt nach passenden Partnern? Wie gestalte ich einen Job auch bei einem begrenzten Budget attraktiv? Welche Bedingungen begünstigen eine langjährige Zusammenarbeit? Auch neue technische Mittel wie Machine Translation (MT) und Postediting (PE) wurden thematisiert. Bis zu vier Veranstaltungen fanden jeweils gleichzeitig statt, wodurch sich die Teilnehmer je nach Interesse entsprechend verteilen konnten. Insgesamt wurde auf den Erfahrungsaustausch besonders viel Wert gelegt. Es gab außerdem jederzeit die Möglichkeit, den Veranstaltern und Rednern Fragen zu stellen, die alle geduldig beantwortet wurden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Klare Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg</h2>



<p>Wie so oft ist der Schlüssel zum Erfolg eine klare Kommunikation. So wie es nicht die eine einzig richtige Übersetzung gibt, so ist auch die optimale Vorgehensweise nicht in Stein gemeißelt. Vielmehr geht es darum, einen möglichst einfachen und angenehmen Projektablauf für alle Beteiligten zu schaffen und dabei alle zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Oder, wie die Ungarn so schön sagen, „<em>Minden jó, ha a vége jó</em>“. Hierfür ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit gefragt und der gegenseitige Erfahrungsaustausch unbezahlbar. Konferenzen wie „<em>Meet Central Europe</em>“ bieten hierfür eine optimale Plattform. Ich konnte nicht nur neue Denkanstöße mitnehmen, sondern habe auch einige potentielle Partner, wenn nicht sogar neue Freunde kennengelernt. Nächstes Jahr sieht man sich dann (vielleicht) in Prag.</p>



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		<title>Ein Abend des Wiedersehens und der gemeinsamen Erinnerungen</title>
		<link>https://peschel-communications.de/ein-abend-des-wiedersehens-und-der-gemeinsamen-erinnerungen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Anja Peschel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2018 09:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://peschel-communications.de/?p=3866</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum 20-jährigen Jubiläum ließen wir bei Peschel Communications es richtig krachen. Beim Jubiläumsfest konnten wir nicht nur untereinander, sondern auch mit vielen von weither angereisten ehemaligen Mitarbeiter*innen anstoßen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-block-image">
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<p>Einen wirklich schönen Grund zum Feiern hatte das Team von Peschel Communications Ende September.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Alles Gute beginnt mit einem schönen Glas Sekt</h2>



<p>Um auf das 20-jährige Firmenjubiläum anzustoßen, kamen die Gäste – langjährige Wegbegleiter, (ehemalige) Mitarbeiterinnen und Praktikanten – zum Teil von weit her: Oxford, Southampton, München, Berlin – um nur einige der Städte zu nennen. Gerne kamen sie in die alte Heimat zurück, um Erinnerungen an ihre (gemeinsame) Freiburger Zeit aufzufrischen und sich bei Tapas und einem Glas Sekt auszutauschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bienvenidos de nuevo – willkommen zurück!</h2>



<p>Schon die Eröffnungsrede machte es deutlich: In den letzten 20 Jahren hat sich viel getan und es sind viele spannende und unterhaltsame Dinge passiert. Anhand von verschiedenen Objekten illustrierte das Führungsteam ihre persönlichen Highlights aus den beiden vergangenen Jahrzehnten.</p>



<p>Ansonsten stand alles im Zeichen des Wiedersehens: Alte und neue Mitarbeiterinnen mischten sich bunt und es war einfach spannend zu hören, wer sich wann über den Weg gelaufen ist und zu erraten, welcher Name zu welchem Gesicht gehört. Als Location diente das Cabaña – eine wunderbar zentral gelegene und gemütliche spanische Tapasbar im Herzen der Freiburger Altstadt.</p>



<p>Und so ist es wenig verwunderlich, dass das Ganze durch die lockere und entspannte Stimmung etwas von einem großen Familientreffen hatte.</p>



<p>Eine schöne Überraschung war die Jubiläumstorte, die zu später Stunde das kulinarische Angebot abrundete.</p>



<p>Bis in die Morgenstunden wurde getanzt, geredet und gelacht, aber auch der schönste Abend hat irgendwann ein Ende und es wurde Zeit sich zu verabschieden: Bis zum nächsten Jubiläum!</p>



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