Skip to main content

Autor: pc-admin

Vier mögliche Wege zur perfekten Übersetzung

Sie haben einen Text und benötigen diesen in einer oder mehreren anderen Sprachen? Ein klarer Fall für eine Übersetzung. Oder?

Tatsächlich müssen Sie einige Entscheidungen treffen, um am Ende einen Text zu erhalten, der genau Ihre Zielsetzung erfüllt.

Übersetzung ist nicht gleich Übersetzung, und die Erwartungen können sehr unterschiedlich sein. Wir unterscheiden vier Möglichkeiten, einen Text in eine andere Sprache zu übertragen: einfache Übersetzung, Lokalisierung, Transkription und neu texten. Doch welche Methode eignet sich wann?

Einfache Übersetzung

Wenn wir von einer Übersetzung sprechen, stellen sich viele Menschen folgendes vor: Die Wörter einer Sprache werden durch die entsprechenden Wörter in einer anderen Sprache ersetzt. Aber ganz so einfach ist es nicht. Selbst wenn die beiden Sprachen sich relativ ähnlich sind, sind fast immer Anpassungen notwendig, damit die Übersetzung nicht „unrund“ klingt. Denken Sie nur an Redewendungen: Da wäre eine einfache Übersetzung nicht the yellow from the egg!

Lokalisierung

Eine Lokalisierung geht einen kleinen, aber wichtigen Schritt weiter als eine einfache Übersetzung. Sie orientiert sich relativ eng am Ausgangstext, schaut dabei aber auf den Sinn, nicht nur auf die Wörter. Entsprechend werden diese so gewählt, dass sie in den Kontext passen. Zudem werden z.B. Maßeinheiten angepasst. Eine Lokalisierung gibt den Inhalt genau wieder und weicht nur dann vom Ausgangstext ab, wenn der Text sonst nicht verständlich wäre

Wann empfehlen wir eine Lokalisierung?

Eine Lokalisierung eignet sich vor allem für Fachtexte, bei denen die Struktur und die einzelnen Aussagen sich genau entsprechen sollten. Dazu zählen:

  • Verträge
  • Handbücher und Installationsanleitungen
  • Software

Worin liegt der Mehrwert einer Lokalisierung?

  • Keine Inhaltlichen Abweichungen vom Original
  • ext gut verständlich
  • Gute Nachvollziehbarkeit dank Übersetzung Satz für Satz

Transkreation oder Adaption

Bei anderen Textsorten kann es notwendig sein, mehr vom Ausgangstext abzuweichen. Dann sprechen wir von einer Transkreation, die auch Adaptation genannt wird. Für eine gelungene Transkreation brauchen Übersetzer*innen nicht nur Sprachkenntnisse und Fachwissen über das jeweilige Thema, sondern auch kulturelle Sensibilität und sprachliche Kreativität. Eine Transkreation löst sich deutlich mehr vom wörtlichen Inhalt des Ursprungstextes, um die gleiche (emotionale) Wirkung zu erzielen.

Wann empfehlen wir eine Transkreation?

Je unterschiedlicher die Kulturen von Ausgangs- und Zielmarkt sind, desto mehr wird sich die Übersetzung vom Original unterscheiden. Das gilt insbesondere in Bereichen, in denen Emotionen und kultureller Rahmen eine große Rolle spielen. Dazu zählen:

  • Marketing- und Website-Texte
  • Werbung
  • Zeitschriften- oder Blog-Artikel

Worin liegt der Mehrwert einer Transkreation?

  • Erzielen des gleichen (emotionalen) Effektes wie im Original
  • Text kreativ ansprechend
  • Größere Berücksichtigung des kulturellen Rahmens

Copy Writing bzw. neu texten

Gerade in Werbung und Marketing kann es aber auch zielführend sein, den Ausgangstext ganz außer Acht zu lassen und in der Sprache des Zielmarktes neu anzusetzen. In diesem Fall sprechen wir von Copy Writing oder neu texten. Hier wird, auf der Grundlage eines übergreifenden Briefings, ein Text speziell für den Zielmarkt geschrieben. Dies ermöglicht es dem Copy Writer, ohne gedankliche Einschränkung durch die Ausgangssprache kreativ zu arbeiten und einen Text zu erstellen, der seinen Zweck erfüllt. Copy Writer müssen nicht zwingend mehrsprachig sein, wichtig ist ein ausgeprägtes Sprachtalent in der jeweiligen Sprache.

Wann empfehlen wir Copy Writing?

Die Schnittmenge zwischen Transkreation und Copy Writing ist groß. Ein unabhängiger neuer Text lohnt sich vor allem dann, wenn die Bedürfnisse in den verschiedenen Märkten stark voneinander unterscheiden. Dazu zählen:

  • Texte als Teil einer größeren Marketing-Kampagne
  • E-Mail-Kampagnen
  • Social-Media-Texte und -Kampagnen

Worin liegt der Mehrwert von Copy Writing/neu texten?

  • Weitergehende Möglichkeiten der Anpassung an die Zielgruppe
  • Noch größere kreative Freiheiten

Hier die unterschiedlichen Varianten im Überblick:

LokalisierungTranscreationNeu texten
DefinitionÜbersetzung, die auf Sinn überprüft wurde. Kontextabhängige Terminologie, Anpassung von Maßeinheiten etc.Text wird auf den Zielmarkt angepasst, der Ausgangstext wird als Referenz, aber nicht als genaue Vorlage verwendetNeuer Text, der speziell für den Zielmarkt geschrieben wird. Dies geschieht auf Grundlage eines übergreifenden Briefs, um für die Wiedererkennung in allen Märkten zu sorgen
GeschwindigkeitRelativ schnellBraucht ZeitBraucht Zeit
GenauigkeitGibt Inhalt genau wieder, weicht nur ab, wenn sonst nicht verständlich oder problematischKann deutlich vom wörtlichen Inhalt abweichen, damit die gleiche Botschaft vermittelt wird; Die Corporate Language des Zielmarkts wird verwendetKann stark vom Original abweichen, erzielt aber den gleichen Effekt
MehrwertJaHoher MehrwertHoher Mehrwert
Kulturelle EignungKeine Faux Pas, für Leser der Zielsprache mühelos verständlichAn die Zielkultur/den Zielmarkt angepasst, funktioniert so wie der Ausgangstext im UrsprungsmarktAus der Zielkultur heraus erstellt
TextartenFachtexte (Verträge, IT-Texte, Handbücher…)Werbung, Marketing, ArtikelWerbung, Marketing, Artikel
VoraussetzungÜbersetzer*in braucht zusätzlich zu Sprachkenntnissen Fachwissen und kulturelles WissenÜbersetzer*in braucht zusätzlich zu Sprachkenntnissen Fachwissen und kulturelle Sensibilität sowie sprachliche KreativitätFachwissen, kulturelle Sensibilität und sprachliche Kreativität. Texter*in muss nicht zwingend übersetzen können bzw. die Ausgangssprache beherrschen.

Das sind doch einige Fragen, die es zu klären gilt. Gerne beraten wir Sie, welche Form der Übersetzung für Ihr Projekt geeignet ist. Kontaktieren Sie uns.

Dolmetschen durch KI

Immer häufiger werde ich gefragt, ob meine Arbeit als Dolmetscherin bald von Künstlicher Intelligenz (KI) übernommen werde. Schließlich sind Dolmetscher und Übersetzer inzwischen auf jeder Liste der vom Aussterben bedrohten Berufeganz oben zu finden. Ich gebe zu, das verunsichert, und gleichzeitig finde ich die Fortschritte der letzten Jahre einfach faszinierend. Was kann die KI also wirklich?

Kürzlich durfte ich einer Präsentation des KI-Dolmetschsystems teilnehmen, das derzeit als „das beste“ im Markt bezeichnet wird. Der Name der Software wird hier bewusst nicht genannt.

Das Setup

Das System wurde auf die Fähigkeit getestet, einen Vortrag simultan vom Deutschen ins Englische, Französische, Spanische und Italienische zu dolmetschen. Beim ausgewählten Vortrag handelte es sich um den Leitfaden einer Hauptversammlung, also einen vorformulierten Text, der außerdem akzentfrei und sauber von einem Dolmetscher vorgetragenen wurde. Als Zuhörerin konnte ich sowohl Untertitelung in jeder der Sprachen einstellen als auch die Verdolmetschung als Tonspur anhören.

Der Output:

Als Dolmetscherin für Englisch interessierte ich mich besonders für den Output des englischen KI-Dolmetschers. Da für die Sprachkombination Deutsch-Englisch deutlich mehr Trainingsdaten zur Verfügung stehen als für die anderen getesteten Sprachkombinationen, kann man davon ausgehen, dass hier im Vergleich das beste Ergebnis möglich ist.

Es war eine männliche Stimme mit Britischem Akzent gewählt worden – soweit, so gut. Doch schon kurz nach Beginn wurde das Zuhören extrem anstrengend. Die KI will kein Wort auslassen, was allerdings nur zu bewerkstelligen ist, wenn die Sprechgeschwindigkeit entsprechend hoch ist. Dabei war der zeitliche Abstand zum Originalredner deutlich größer als bei „Humandolmetschern“. Zusätzlich zur immensen Geschwindigkeit führten fehlende Pausen zwischen Sätzen sowie eingefügte Pausen mitten in Sinneinheiten zu Verwirrung. Betonungen, rhetorische Pausen, Variationen in der Sprechgeschwindigkeit und Lautstärke fehlten gänzlich. Dies sind alles Mittel, die eine gesprochene Rede verständlich machen. Nachdem ich den ersten Schwindel überwunden hatte, begann ich, mich auf den Inhalt zu konzentrieren. Dieser war stellenweise zu erahnen, mehr aber auch nicht. Neben echten Lachern wie „we have to put a tooth on“ (na, wer errät’s?) waren über weite Strecken aneinandergereihte Worte zu hören, aus denen ich vergeblich versuchte, einen Sinn zu erschließen.

Der Prozess

Die Verdolmetschung mittels KI erfolgt in einzelnen Schritten:

Schritt 1: Spracherkennung: Obwohl in diesem Fall akzentfrei und gut verständlich vorgetragen wurde, gelang es der automatischen Spracherkennung nicht, alles richtig zu erfassen. Das ist ein nicht zu vernachlässigendes Problem, da das Ergebnis der Spracherkennung als Grundlage für den nächsten Schritt verwendet wird: die maschinelle Übersetzung. 

Schritt 2: Maschinelle Übersetzung: Bei der maschinellen Übersetzung à la DeepL gibt es einige grundlegende Probleme, die auch hier sichtbar werden:

  • Schritt 1: Spracherkennung: Obwohl in diesem Fall akzentfrei und gut verständlich vorgetragen wurde, gelang es der automatischen Spracherkennung nicht, alles richtig zu erfassen. Das ist ein nicht zu vernachlässigendes Problem, da das Ergebnis der Spracherkennung als Grundlage für den nächsten Schritt verwendet wird: die maschinelle Übersetzung. 
  • Schritt 2: Maschinelle Übersetzung: Bei der maschinellen Übersetzung à la DeepL gibt es einige grundlegende Probleme, die auch hier sichtbar werden:
    • Die Maschine ist Generalist. Bei unserem Probevortrag handelte es sich um eine Hauptversammlung, es ging also um Wirtschaftsthemen. Die KI hat jedoch keine Ahnung, ob „Bank“ hier mit „bank“ oder „bench“ zu übersetzen ist – sie ist also „kontextblind“.
    • Die Maschine übersetzt JEDES WORT, aber nicht den Sinn. Gerade bei der gesprochenen Sprache gibt es viele Redundanzen, manchmal verbessern Redner sich selbst, sie sprechen nicht immer grammatikalisch korrekt. Die Maschine nimmt jede dieser Schleifen mit. Menschliche Dolmetscher bügeln solche Dinge aus, so dass am Ende der Inhalt und die Intention vermittelt werden.
  • Schritt 3: Maschineller Output. Eine angenehme Stimme und den gewünschten Akzent zu wählen scheint kein Problem zu sein. Doch gerade bei einem Vortrag gibt es viele sprachliche Mittel, die sich nicht auf Wortebene abspielen: Eine angemessene und auch wechselnde Sprechgeschwindigkeit, Pausen, Intonation, lauter und leiser Sprechen – nichts davon kann die Maschine leisten.

Das Urteil:

Mit dem heutigen Stand kann ein KI-Dolmetscher nicht einmal für einfache, wenig kritische Fälle sinnvoll eingesetzt werden. Obwohl ein denkbar einfacher Test durchgeführt wurde, der keine Herausforderungen in Form eines starken Akzents, grammatikalischer Fehler oder kultureller Besonderheiten enthielt, war der Output schlicht nicht zu gebrauchen. In den Sprachen Französisch, Italienisch und Spanisch war das noch extremer als im Englischen. Ein so schlechtes Ergebnis hatten auch die vielen teilnehmenden Kolleginnen nicht erwartet.

Die Demonstration hat gezeigt, wie komplex die Dolmetschleistung durch Menschen ist, und dass diese Leistung zwar auf Worten als Bausteinen basiert. Doch das beste Baumaterial kann nur dann sinnvoll genutzt werden, wenn wir verstehen, was wir bauen. Dazu gehört der Kontext, in dem gesprochen wird, das kulturelle Umfeld, wer spricht, für wen gesprochen wird und vieles mehr. 

Als Dolmetscherin übersetze ich nicht nur die Worte, ich bin eine Art Filter, der dafür sorgt, dass der Output so ankommt, wie der Redner es beabsichtigt hat. Natürlich muss ich meine Vokabeln kennen, aber ich weiß auch, wo und mit wem ich kommuniziere und tue dies angemessen. Anders gesagt ist das Dolmetschen eine zutiefst menschliche Tätigkeit.Mir ist bewusst, dass dies eine Momentaufnahme ist. Es werden Unsummen investiert, um die Technologie weiterzuentwickeln. Ich habe keine Zweifel daran, dass wir in den nächsten Jahren einige Fortschritte sehen werden. Aber der Weg ist noch weit.

Wenn Sie für Ihr nächstes Event gerne menschliche Dolmetscher buchen möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Augenschonendes Arbeiten am Bildschirm

Der digitale Fortschritt der letzten Jahre und der durch die Pandemie befeuerte Trend zum Homeoffice machen es wichtiger denn je, dass wir unser Sehvermögen im Auge haben. In unserem Blog finden Sie Informationen über das „Computer-Vision-Syndrom“, wodurch es verursacht wird und wie Sie es vermeiden können.

Steigen wir gleich mit ein paar Fragen ein:

Verbringen Sie täglich mehrere Stunden am Bildschirm?

Leiden Sie unter:

  • trockenen/juckenden/gereizten/tränenden Augen, 
  • Kopfschmerzen, 
  • Schwindel oder Übelkeit, 
  • Lichtempfindlichkeit 
  • dem Gefühl, etwas im Auge zu haben
  • und/oder verschwommener Sicht?

Dann leiden Sie möglicherweise unter dem Computer-Vision-Syndrom. Wenn Sie unsicher sind, sollten Sie die Symptome von einem Arzt abklären lassen.

Neben den genannten Symptomen kann häufiges bzw. langes Arbeiten am Bildschirm auch Schlafprobleme hervorrufen, denn das Blaulicht bringt unseren Tagesrhythmus durcheinander. Es führt nämlich dazu, dass das Schlafhormon Melatonin verspätet ausgeschüttet wird.

Aber bleiben wir beim Thema.Das Problem wirkt sich auf Ihre körperliche Gesundheit und unseren Schlaf aus, was wiederum keine gute Grundlage für Ihre Work-Life-Balance ist. Deshalb geben wir Ihnen ein paar Tipps, wie Sie Ihre Augen schonen.

Was strengt die Augen besonders an?

Verschiedene Faktoren spielen eine Rolle:zu großer oder zu geringer Abstand zum Bildschirmfalsche Bildschirmeinstellungenzu wenig Blinzelnzu wenig oder falsche Belichtungnicht ausreichendes Lüften, trockene Heizungsluft 

Was hilft?

  • Die 20-20-20-Regel: Schauen Sie alle 20 Minuten für 20 Sekunden ein Objekt in 20 Fuß (rund 6 Meter) Entfernung an.
  • Überprüfen Sie Ihren Abstand zum Bildschirm. Bei einer Bildschirmdiagonale von 50-75 cm sollte sich der obere Bildschirmrand ca. 10 cm unter der Augenhöhe befinden. Der Bildschirm sollte außerdem um ca. fünf Grad nach hinten geneigt sein. Auch der „Armtest“ schafft Abhilfe. Wenn Sie das Gefühl haben, zu nah am Bildschirm zu sitzen, strecken Sie in Ihrer üblichen Sitzposition den Arm aus. Berühren Sie dabei den Bildschirm? Dann ist der Abstand definitiv zu klein!
  • Überprüfen Sie Ihre Bildschirmeinstellungen: empfehlenswert sind ein niedriger Blaulichtanteil und ein hoher Kontrast. Grundsätzlich sind die „Idealeinstellungen“ allerdings von Person zu Person unterschiedlich.
  • Wenn Sie mit mehreren Bildschirm arbeiten, sollten diese die gleichen Einstellungen haben und unmittelbar nebeneinander aufgestellt sein (ohne eine Lücke dazwischen).
  • Beleuchtung: Die Beleuchtung des Arbeitsraumes spielt eine große Rolle. Eine natürliche oder künstliche Lichtquelle sollte sich seitlich von Ihrem Schreibtisch befinden. So werden Sie weder geblendet, noch reflektiert das Licht zu stark auf Ihrem Bildschirm.

Und zu guter Letzt: Immer schön mit den Augen klimpern! Während wir auf die Arbeit am Bildschirm konzentriert sind, blinzeln wir deutlich weniger als gewöhnlich. Ausreichendes Blinzeln verhindert das Austrocknen der Augen.

Terminologiemanagement – wozu?

Jede Branche und jedes Unternehmen hat ihre eigene Terminologie. Erfahren Sie, wie eine unternehmensspezifische Termdatenbank Ihrem Unternehmen Markenwiedererkennungswert gibt und Ihnen gleichzeitig Zeit und Geld spart. 

Die Worte und Sätze mit denen Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen bezeichnen, sind Ihre Terminologie. Solch eine Unternehmenssprache beinhaltet technische Fachbegriffe, Formulierungen, Markenzeichen, Produktnamen, Slogans und Abkürzungen. Sie entsprechen Branchenvorgaben und sprechen für Ihre Fachkenntnis. Ebenso geben sie Ihrem Unternehmen einen Widererkennungswert und garantieren Konsistenz. Terminologiemanagement bezeichnet die Festlegung, Speicherung und Pflege Ihrer speziellen Terminologie. Die Bestimmung bestimmter Begriffe, die für Ihr Unternehmen relevant sind für es stehen nennt man Terminologieextraktion. Im Gegensatz zu einen Wörterbuch ist eine Termdatenbank nicht nach Wörtern sondern nach Begriffen aufgebaut. 

Terminologiemanagement schafft Kohärenz, Relevanz und Konsistenz und stärkt so die Identität Ihres Unternehmens. Terminologiemanagement hilft Ihnen dabei:

  • einen Widererkennungswert und damit Kundenvertrauen zu schaffen
  • Qualität zu sichern und peinliche oder sogar teure Fehler zu vermeiden
  • Zeit und Geld zu sparen, indem Sie die richtigen Benennungen immer griffbereit haben
  • für eine reibungslose interne Kommunikation zu sorgen.

Was macht Terminologiemanagement schwierig und was kann man tun?

Niemand kennt Ihre Produkte, Ihre Dienstleistungen und auch Ihre Branche so gut wie Sie. Warum also sollte Terminologiemanagement eine Herausforderung sein? Dafür gibt es einige Gründe:

  • Für viele Benennungen gibt es mehrere Möglichkeiten.
  • Mangelnde Koordination der verschiedenen Kommunikationskanäle und beteiligten Personen.
  • Sie sprechen nicht alle Sprachen Ihrer Zielmärkte.
  • Sie wissen nicht, wie Sie Ihre Terminologie für alle zugänglich speichern und pflegen können.
  • Nicht überall im Unternehmen ist man sich der Wichtigkeit einer koordinierten Sprache bewusst.
  • Die Terminologie kann sich im Laufe der Zeit ändern.

Es reicht nicht, einfach die relevanten Begriffe und Formulierungen zu bestimmen. Sie brauchen auch einen funktionierenden Prozess, um Ihre Auswahl zu dokumentieren, zu pflegen, allen zugänglich zu machen und sicherzustellen, dass diese auch eingehalten wird. Bei ausländischen Märkten, mit deren Sprache Sie nicht vertraut sind, wird all das gleich noch wichtiger. Terminologiemanagement ermöglicht es allen in Ihrem Unternehmen, bei der Beschreibung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen die gleiche Sprache zu sprechen.

Wie können Sie Ihr Terminologiemanagement in allen Märkten organisieren?

Der Schlüssel zu einem guten Terminologiemanagement ist eine zentrale Datenbank zum Speichern und Pflegen Ihrer Begriffe. Dies kann ein einfaches Glossar oder auch eine mehrsprachige Datenbank sein, sollten Sie in mehr als einer Sprache unterwegs sein. Eine Terminologie-Datenbank ermöglicht es Ihnen:

  • Allen relevanten Personen Zugang zu den entsprechenden Begriffen, Slogans und Formulierungen zu verschaffen,
  • die Konsistenz und Relevanz der Begriffe zu wahren, indem Sie diese in Echtzeit aktualisieren,
  • Zeit zu sparen und für Qualität und Einheitlichkeit zu sorgen,

Dazu braucht es eine Person, die Ihre Datenbank pflegt und sicherstellt, dass diese Terminologie dann auch verwendet wird. Dabei kann Sie Ihr Sprachdienstleister mit Expertise und technischen Mitteln unterstützen. Übersetzungsagenturen arbeiten täglich mit kundenspezifischen Termdatenbanken und können Ihnen dabei helfen, nicht nur die richtige Terminologie einzuführen, sondern diese auch langfristig zu pflegen. 

So zahlt sich Ihre Investition aus

Klingt großartig, aber wird Sie das nicht mehr Geld kosten? Wahrscheinlich sehen Sie Terminologiemanagement als einen zusätzlichen, vermeidbaren, Kostenfaktor. Die Investition wird sich auf jeden Fall auszahlen, indem effektive und effiziente interne Kommunikation sowie professionelle externe Kommunikation sichergestellt werden. 

Terminologiemanagement beschleunigt die Erstellung von Inhalten und Übersetzungen, denn dank Ihrer unternehmenseigenen Datenbank haben alle die richtigen Formulierungen sofort zur Hand. Damit sparen Sie nicht nur Zeit und Geld, sondern Sie senken sogar bisherig Kosten, indem Sie keine Inhalte produzieren, die anschließend entfernt oder angepasst werden müssen – beispielsweise weil sie nicht wirksam sind, oder weil Inhalte inkorrekt oder gar rechtlich problematisch sind. Falsche Terminologie kann erhebliche finanzielle Schäden verursachen. 

All das lässt sich vermeiden und gleichzeitig Zeit und Geld sparen, wenn Sie einen qualifizierten Sprachdienstleister beauftragen, der Ihnen eine auf Sie zugeschnittene Termdatenbank für Ihre Sprachen erstellt.

Pflegen Sie Ihre internationale Corporate Identity mit einer speziell für Ihr Unternehmen erstellten Terminologiedatenbank. 

Lassen Sie sich von Peschel Communications beraten, wie wir Sie beim Terminologiemanagement unterstützen können.

So sparen Sie bei Übersetzungen am richtigen Ende

Warum billiger Sie trotzdem kostet – und was sich wirklich auszahlt 

Warum in Zeiten maschineller Übersetzungen und sich gegenseitig preislich unterbietender Dienstleister noch in eine teure, professionelle Übersetzung investieren? Weil hinter vielen Einsparungen versteckte und verschobene Kosten lauern! Wir zeigen Ihnen, welche Fallen es gibt und was sich wirklich auszahlt. 

Den meisten Unternehmen leuchtet es ein, dass hervorragende Produkt- und Servicequalität einen gewissen Preis hat. Entsprechend sind sie bereit, in Personal, Forschung, Entwicklung und Marketing zu investieren. Bei der Vermarktung genau dieser Produkte und Dienstleistungen im Ausland hingegen ist der Blick auf die Kosten ungleich kritischer. Muss das wirklich sein, so viel Geld für eine Übersetzung auszugeben? Hört man nicht überall, welche sprachlichen Wunder Maschinen dieser Tage vollbringen? Was spricht denn gegen einen der billigeren Anbieter? Lässt sich eine „Grobübersetzung“ nicht intern finalisieren? Doch leider bedeuten Einsparungen auf dem Papier noch lange nicht, dass es Sie am Ende wirklich weniger kostet.  

Die versteckten Kosten einer vermeintlich günstigen Übersetzung 

Es gibt verschiedene Gründe, warum sich Einsparungen bei Übersetzungen oft doch nicht auszahlen, und das in vielen Fällen ganz konkret in Zahlen. 

  • Qualität 

Die größten versteckten Kosten birgt dabei der Faktor Qualität. Es mag sein, dass Sie mit einer maschinellen Übersetzung oder einem günstigen Anbieter zunächst einmal weniger Ausgaben haben, aber ist das Ergebnis auch wirklich brauchbar und zielführend? Die maschinelle Übersetzung hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte verzeichnen können. Dennoch gibt es nach wie vor Dinge, in denen die Maschine dem Menschen nicht das Wasser reichen kann – allen voran kulturelles und Marktwissen, Intuition und Kreativität. Maschinelle Übersetzungen enthalten zudem oft inhaltliche Fehler oder Auslassungen. Bei Billiganbietern besteht die Gefahr, dass sie mit nicht qualifizierten oder unerfahrenen Übersetzern arbeiten und keine verlässlichen Qualitätssicherungsprozesse im Einsatz haben.  

Wenn es Ihnen lediglich um eine Informationsübersetzung geht, ist das vielleicht vernachlässigbar, aber bei externen Produktinformationen und Marketingmaterialien, die an Kunden oder Interessenten gehen sollen, ist es sicher in Ihrem Interesse, dass der Text sich gut liest, Sinn ergibt und keine Fehler enthält. 

  • Rufschädigung 

Direkt dahinter lauert ein weiterer direkter Schaden, den mangelhafte Übersetzungen anrichten können: Rufschädigung. Sie glauben, dass Ihnen ein paar Rechtschreibfehler und holprige Formulierungen schon keiner krumm nimmt? Da sollten Sie sich nicht so sicher sein! Es gibt viele Länder, Märkte und Branchen, in denen mangelnde sprachliche Qualität nicht nur mit mangelnder Produkt- und Servicequalität assoziiert wird, sondern sogar als lächerlich und im schlimmsten Fall sogar kränkend empfunden wird. Schwerwiegende inhaltliche Fehler, zum Beispiel in einer Packungsbeilage oder einer Installationsanleitung, können zum Haftungsfall werden und Ihren gesamten Betrieb gefährden. 

  • Direkte Einbußen durch mangelnden Erfolg 

Eine dem Zielpublikum und Zweck nicht angemessene Übersetzungen bergen jedoch noch eine weitere Gefahr: Wenn die Übersetzung nicht ankommt, kommen auch Ihre Produkte und Dienstleistungen nicht an. Das bedeutet für Sie weniger Umsatz. So sparen Sie vielleicht an der Übersetzung, aber Sie verlieren im Anschluss Geld, indem Sie schlicht weniger verkaufen bzw. Ihren Zielmarkt nicht richtig erobern. Eine Übersetzung geben Sie einmalig in Auftrag, aber sie ist langfristig Ihr Verkaufsticket: Ein schlecht übersetzter Text kann Sie auf Jahre hin immer wieder aufs Neue Erfolg kosten. 

Die verschobenen Kosten einer billigen Übersetzung 

Maschinelle oder nicht professionelle Übersetzungen können sich also ganz direkt auf Ihre Einnahmen und Ihren Erfolg auswirken. Aber es gibt auch indirekte Folgen: die verschobenen Kosten. 

  • Interne Kapazitäten und Ressourcen 

Viele Unternehmen behelfen sich dadurch, dass sie billig erworbene Texte intern prüfen und korrigieren lassen. Wieder andere lassen Übersetzungen gleich intern anfertigen, obwohl Sie keine Übersetzungsabteilung besitzen. Zu diesem Zweck werden ganz unterschiedliche Abteilungen herangezogen, vom Vertrieb bis hin zum Marketing. Das hat zwei große Haken: Zum einen kostet Sie die Arbeitszeit interner Mitarbeiter*innen eher mehr als die Beauftragung externer Dienstleister. Nur weil dies unter Ihre laufenden Kosten fällt, heißt das nicht, dass dies nicht ebenfalls Ausgaben sind. Zweitens werden so wertvolle Ressourcen verschwendet. Interne Mitarbeiter*innen, deren Kapazitäten durch zeitaufwändige Überarbeitungen gebunden werden, gehen in dieser Zeit nicht ihren Kernaufgaben nach. Ein*e Vertriebsmitarbeiter*in verkauft in dieser Zeit nichts. Ein*e Marketingmitarbeiter*in plant keine Kampagnen etc.  

  • Nachbearbeitungsschlaufen 

Was intern gerne als „nochmal kurz drüber schauen“ gehandelt wird, ist vielfach die mühsame Arbeit mehrerer Stunden. Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass sich schlechte Texte so einfach ergänzen und umformulieren lassen. Internen Mitarbeiter*innen fehlt es oft nicht nur an Sprachkenntnissen, um den Ausgangstext ausreichend zu verstehen, sondern auch an Schreibkenntnissen. Muttersprachler*in zu sein, ist nämlich noch lange keine professionelle Qualifikation zum Schreiben oder Übersetzen. Wer im Zielmarkt im Außendienst arbeitet, ist nicht zwangsläufig auch ein Sprachtalent. Deren Kernkompetenz ist schließlich nicht umsonst das Verkaufen. Die Konsequenz sind entweder unzureichend „verbesserte“ Texte oder weitere Korrekturschlaufen. Auch das kostet Zeit und Geld. 

  • Aufwändiges Lektorat und Qualitätskontrolle 

Das „Korrigieren“ von schlecht übersetzten Texten ist enorm aufwändig. Es kann sogar sein, dass ein nachträgliches Lektorat Sie mehr kostet als die eigentliche Übersetzung es getan hätte. Vieles muss komplett neu geschrieben und umformuliert werden, Fragen müssen geklärt werden, Unklarheiten beseitigt. Weder qualitative noch zeitlich oder preislich stehen Sie so am Ende besser dar. 

Wo Sie bei Übersetzungen wirklich sparen können 

Was bedeutet das für Sie? Hinter dem Wunsch nach einer möglichst kostengünstigen Übersetzung stecken schließlich ernsthafte wirtschaftliche Überlegungen und Einschränkungen. Was können Sie also tun, um eine wirksame Übersetzung zu erhalten und trotzdem Ihren Geldbeutel zu schonen? 

Glücklicherweise gibt es durchaus Möglichkeiten, bei Übersetzungen budgetbewusst vorzugehen– wenn auch vielleicht ganz anders als man zunächst annehmen würde. 

  • Klare Auftragsklärung und Beratung 

Sie können sich bei Übersetzungen keinen größeren Gefallen tun, als von Anfang an eine klare Zielvorstellung zu haben und diese auch zu vermitteln: Wofür benötigen Sie die Übersetzung? Wer ist Ihr Zielpublikum? Was möchten Sie mit dem Text erreichen? Gibt es andere Dokumente oder Webseiten, auf die sich die Übersetzer*innen beziehen können? Eine klare Auftragsklärung ist Gold wert: Sie klärt vorab, was ansonsten mühsam im Nachgang ausgehandelt werden muss. Und sie sorgt dafür, dass Sie im ersten Anlauf genau den Text erhalten, den Sie für Ihre Zwecke benötigen und der Ihnen Erfolg bringen wird. Lassen Sie sich in diesem Zusammenhang auch gerne von Ihrem Dienstleister beraten: Was passt überhaupt für den jeweiligen Zielmarkt? Welche Besonderheiten gibt es zu beachten? 

  • Prüfung und Kürzung von Dokumenten 

Eine weitere Möglichkeit, für eine möglichst effiziente Übersetzung zu sorgen, ist eine sorgfältige Prüfung der Dokumente, die als Grundlage für die Übersetzung dienen. Sorgen Sie dafür, dass kein Dokument zur Übersetzung verschickt wird, bei dem noch nicht intern alle Fragen geklärt sind. So vermeiden Sie zeitaufwändige Rückfragen und nachträgliche Korrekturen am Original. Auch bei der Vorbereitung des Ausgangstexts können Sie sich vom Übersetzungsdienstleister unterstützen lassen. Oftmals wird neben der Übersetzung auch ein Lektorat des zu übersetzenden Textes angeboten. Außerdem lassen sich viele Texte vorab kürzen: Benötigen Sie wirklich eine „Übersetzung“ von Namen, Literaturangaben oder Produktnamen, die ohnehin in allen Sprachen gleich heißen? Sind alle Textpassagen für den Zielmarkt relevant? Müssen Überschriften wie „Dies ist die Einführung“ wirklich übersetzt werden, oder handelt es sich lediglich um eine interne Anweisung? Vielleicht können Sie sogar mit Grafiken arbeiten und dadurch Text einsparen. Auch hier lohnt sich eine Beratung durch den Übersetzungsdienstleister

  • Konsistenz und Spezialisierung 

Ein*e gute*r Übersetzer*in wird Fragen stellen und Ihre Antworten in passende Formulierungen ummünzen. Dabei spielt natürlich auch Fachwissen eine enorme Rolle. Niemand kennt Ihre Produkte und Ihre Dienstleistungen so gut wie Sie. Das können Sie sich zunutze machen, indem Sie immer wieder mit der gleichen Übersetzungsagentur zusammenarbeiten. Fragen, die Sie einmal beantwortet haben, werden von einem professionellen Übersetzungsteam hinterlegt und bei der nächsten Übersetzung automatisch berücksichtigt. Produkte oder Prozesse, die Sie einmal gezeigt oder erklärt haben, sind beim nächsten Text schon bekannt. Hier liegt ein enormes Effizienz- und damit auch Einsparungspotenzial. Noch besser ist es natürlich, wenn Sie sich von vorneherein einen Dienstleister aussuchen, der sich mit Ihrem Fachgebiet bzw. mit Ihrer Textart auskennt – sei es Solarwirtschaft oder Marketing

Es kann also gefährlich werden, bei Übersetzungen an der falschen Stelle aufs Geld zu schauen. So manche Einsparung kann langfristig teuer werden. Glücklicherweise heißt das aber nicht, dass Ihnen ganz die Hände gebunden sind. Eine optimale Vorbereitung und Umsetzung zahlen sich wirklich aus. Lassen Sie sich beraten. 

Logo Peschel Communications GmbH

PESCHEL COMMUNICATIONS GmbH
Wallstraße 9
79098 Freiburg
Deutschland

  • Öffnungszeiten:

    Montag-Freitag: 09:00 Uhr - 17:00 Uhr

Partner Log-In

Hier geht es zu unserem Portal.

Besuchen Sie uns auch auf
Sprachen

© 2022 PESCHEL COMMUNICATIONS GmbH